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Saving me

von Andoblade
GeschichteMystery / P16 / Gen
Mio Akiyama Ritsu Tainaka
16.11.2013
23.11.2013
17
24.480
1
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16.11.2013 1.445
 
Ryo wachte langsam auf und bemerkte, dass Kazu nicht mehr da war. Er seufzte lautstark. „Wie ich ihn zwischendurch hasse“, sagte er dann ziemlich genervt. Er stand auf, blickte sich um und zog sein Handy aus der Tasche. Keine Nachrichten waren eingegangen. Ryo schüttelte den Kopf und begab sich ins Bad. Dort angekommen blickte er in den Spiegel, betrachtete sein Spiegelbild eine Weile und schüttelte nur den Kopf. Er hoffte inständig, dass Ritsu und Mio einfach ihr Leben weiter führen konnten. Nun öffnete er den Wasserhahn und lies sich Wasser über den Kopf laufen. Dies machte er ein paar Minuten lang, dann nahm er ein Handtuch und trocknete sich die Haare. Er sah in den Spiegel und lachte. „Das steht mir so gar nicht“, grinste er kurz, als er sah wie er mit zu Seite liegendem Haar aussah. Er packte sich sein Gel und stylte sich seine Haare. Als er das Bad verließ saß Kazu auf dem Sessel als wäre nichts gewesen.

„Wo warst du?“, hörte der Braunhaarige forsch von dem nun hereinkommenden. Kazu seufzte genervt und schüttelte den Kopf. „Ich hab nach dem Mädchen gesehen. Die Freundin von Mio und Ritsu“, sagte er knapp und trank einen Schluck aus seinem Glas. „Und?“, kam es dann etwas normaler von Ryo. „Alles ist gut. Sie kommt wieder auf die Beine. Nicht so wie andere“, murmelte Kazu und sah seinen besten Freund nicht einmal an. „Und ist sonst noch etwas gewesen?“, fragte Ryo ihn weiter aus. „Nein. Alles gut“, sagte Kazu monoton, da er Ryo nichts von dem Treffen mit seiner Cousine erzählen wollte. Das ging ihn nichts an. Noch nichts. Wenn sie dann heute zusammen weiter nach Spuren suchten würde er es sicher schon bemerken und Kazu wusste, dass Ryo ausflippen würde. Dies ließ Kazu für einen kurzen Moment grinsen, da er es immer lustig fand, wenn Ryo wütend wurde.

„Du weißt also auch noch nicht ob wir sie alle erledigt haben?“, fragte Ryo dann langsam, als er sich nun auch etwas von der Dunklen Flüssigkeit in ein Glas kippte. „Nein, aber ich bin mir sicher wir werden heute Abend in der Disco die nötigen Informationen bekommen. Hast du in der Zwischenzeit etwas vor?“, meinte dann Ryo’s gegenüber. „Nun wir könnten heute noch zu Joel fahren und du lässt dir dieses Antidämonen Tattoo verpassen“, schlug Ryo langsam vor. „Und was wenn ich nicht will? Vor allem hattest du Benji doch den Job mit den Wehrwölfen überlassen. Meinst du nicht die beiden Arbeiten wie immer Zusammen?“, meinte Kazu wenig überzeugt von der Idee. „Nun was soll ich sagen? Joel ist in der Nähe und nun ja, ich hab ihm schon gesagt, dass wir das heute erledigen. Also mach dich schon mal fertig. Wir fahren gleich“, meinte Ryo dann grinsend. „Du bist echt ein Arsch zwischendurch“, murmelte Kazu nur genervt. „Ach vielen Dank auch“, lachte Ryo und holte seine Jacke.

Ryo und Kazu verließen das Motel und stiegen in Ryo’s Auto. „Also heute Abend in dieser zwielichtigen Disco. Glaubst du da gibt’s noch mehr oder hatten wir gestern Glück?“, fragte nun Ryo um Kazu’s Gedanken zu dem Job wissen wollte. „Nun ich muss ja sagen, dass die beiden recht jung waren. Ich glaube da gibt es einen Drahtzieher. Ich mein jemanden, der die ganzen Jugendlichen gezielt zu Vampiren macht. Glaubst du nicht auch?“, gab Kazu dann seine Gedanken dazu preis. „Du hast recht. Genau das hatte ich mir auch schon Gedacht, aber wir können uns nicht genau sicher sein und das weißt du“, erklärte Ryo, da er definitiv Erfahrener war, wenn es um Vampire ging. „Nun wir werden es ja herausfinden. Und wieso ist Benji eigentlich ohne seinen Zwillingsbruder unterwegs?“, wechselte Kazu das Thema, da er sich auf das Tattoo einstellen wollte, obwohl er es gar nicht haben wollte. „Sie haben sich gestritten. Sowas passiert ja zwischendurch mal. Wir kennen das ja auch. Ich weiß noch, als ich dich wegen einem Streit einfach so im Nirgendwo rausgeschmissen habe“, sagte Ryo lachend, doch Kazu fand dies nicht wirklich lustig.

Als Ryo anhielt seufzte Kazu kurz. „Wieso hast du nicht gleich gesagt, dass Joel zuhause ist?“, fragte er Kopfschüttelnd. „Ich dachte, dass du es dir denken kannst“, kam es mit einem belustigten Unterton in der Stimme. Sie stiegen aus und gingen langsam auf das abgelegene Haus zu. Beide schwiegen und Ryo klopfte an der Tür. Sie warteten einige Sekunden und schon wurde die Tür einen Spalt breit geöffnet. Ryo und Kazu erkannten einen jungen Mann mit Pechschwarzen, kurzen und glatten Haaren. Als dieser die beiden sah grinste er nur und schloss die Tür wieder. „Einen Moment“, rief er durch die Tür hindurch. Einige Sekunden vergingen erneut und die Tür ging nun ganz auf. „Hey Ryo, Kazu. Lange nicht gesehen“, sagte er dann immer noch grinsend. Kazu blinzelte nur noch etwas verwirrt als er plötzlich etwas Wasser ins Gesicht geschüttet bekam. „Und was sollte das jetzt bitte schön?“, fragte er genervt und von seinem Kinn tropfte das Wasser hinab. „Weihwasser. Du könntest besessen sein“, erklärte die Schwarzhaarige kurz. „Und wieso nur ich?“, fragte Kazu weiter. „Nun du bist der einzige von uns dreien, der es sein könnte“, erklärte er dem Braunhaarigen und lies die beiden hereinkommen. „Da ist was dran“, lachte Ryo etwas.

„Das könnte jetzt etwas Wehtun…..okay nicht nur etwas“, sagte der Schwarzhaarige langsam. „Ich hasse euch Leute“, sagte Kazu genervt. „Mach dir nicht in die Hose Kazu“, grinste Ryo und fand das einfach ziemlich lustig. „Wenn ich hier fertig bin…..“, fing Kazu an, doch er wurde von Ryo unterbrochen. „Joel. Ziehen wir es durch. Wir müssen heut noch einen Job beenden“, sagte der Braunhaarige und Joel begann Kazu das Tattoo auf die Brust zu machen. Es schmerzte Höllisch und Ryo konnte Kazu ansehen, dass dies nicht gerade angenehm war. Er musste sich kurz daran erinnern, als er dieses Tattoo bekam. Es war wirklich nicht gerade angenehm. „Du Joel. Sag mal wieso bist du eigentlich nicht Jagen. Mit Benji“, fing Kazu an um sich abzulenken. „Hör mir auf mit dem“, sagte Joel nur kurz und blockte das Thema regelrecht ab. „Geht klar. Dann sag mir doch was du als letztes so gejagt hast“, sagte Kazu und sein Gesicht war schmerzverzerrt. „Ein Rugaru. Nicht weit von hier“, sagte dieser nur knapp und machte fuhr mit seiner Arbeit fort.

Kazu hatte die Schmerzen durchgestanden und Joel lachte fast, da er einen Ansatz von Tränen in Kazu’s Augen sah. „Wird sich wieder legen. In ein paar Stunden merkst du es nicht mehr“, erklärte der Schwarzhaarige dann und Kazu nickt knapp. Nun fing ein Handy an zu klingeln. „Das ist meins“, sagte Joel und sah aufs Display. „Nicht weiter wichtig“, meinte er dann schnell und drückte den Anruf weg und die beiden anderen wussten, dass es von Benji sein musste. „Und ihr seid mitten in einem Job?“, fragte Joel langsam und sah die beiden dann lange an. „Ja genau. Vampire“, sage Ryo kurz und Joel nickte. „Nicht so mein Fall. Ich hab mich auf Dämonen spezialisiert. Merkt man ja auch an meinen Sicherheitsmaßnahmen“, sagte dieser belustig. „Ja…“, kam es etwas genervt von Kazu, der sich an das Weihwasser errinerte, welches er abbekam als er ankam. „Tut mir leid, aber Sicherheit geht vor“, einte Joel nur lachend. „Wissen wir“, sagte Ryo und sah sich um. „Wieviel Uhr haben wir?“, wollte er wissen. „Es ist gerade fünf. Wieso?“, gab der Schwarzhaarige ihm eine Antwort. „Ach nur so“, murmelte Ryo.

Nun klingelte erneut ein Handy. Diesmal war es Kazu’s. „Das ist wichtig“, sagte er und ging vor dir Tür. Was war so wichtig, dass er Ryo und Joel es nicht sagen konnte? Diese Frage stellten sich die zwei, aber wussten keine Antwort darauf. Draußen angekommen ging Kazu ans Handy. „Ja?“, sagte er knapp. „Ha…hallo…Mio…hier“, kam es flüsternd und stotternd. „Ah schön, dass du dich meldest. Wie geht’s euch zwei?“, fragte er dann erst einmal um sie etwas zu beruhigen. „Gut…glaub ich“, sagte sie nun etwas gefasster. „Hört man gern“, sagte Kazu erfreut. „Ihr wollt also auf jeden Fall dabei sein?“, fragte er dann noch einmal, da er es nochmal von ihr hören wollte. „Aber sicher!“, kam dann die Stimme von Ritsu durchs Telefon. Mio hatte wohl auf Lautsprecher gestellt gehabt. „Also. Wir werden heute gegen dreiundzwanzig Uhr eine zwielichtige Disco untersuchen, wenn ihr wisst wie ihr dahin kommt, dann sehen wir uns dann da okay? Ach und tut so als wäret ihr zufällig dort. Die genaue Adresse schicke ich dir später per SMS“, erklärte er dann schnell, da er sich Beobachtet fühlte. „Okay gut. Wir sehen uns da“, hörte er Ritsu sagen. „Pass auf dich auf“, flüsterte Mio dann noch und Kazu legte auf.
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