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Saving me

von Andoblade
GeschichteMystery / P16 / Gen
Mio Akiyama Ritsu Tainaka
16.11.2013
23.11.2013
17
24.480
1
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Dieses Kapitel
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16.11.2013 1.160
 
„Hab ich dich!“, fuhr es kalt aus der Kehle des Mädchens und ihre Augen wurden Schwarz. „Lang nicht gesehen“, sagte der junge Mann mit einem gequälten grinsen auf den Lippen. „Du widerst mich an. Du schnappst dir dieses Unschuldige Mädchen und nutzt sie für deine Zwecke. Wie ich sowas hasse.“, fügte er noch hin bevor er anfing einen Exorzismus auszusprechen.

„Lass mich doch einfach in Ruhe.“ Der Junge, der das sagte wurde von einer Klassenkameradin, die er nicht einmal leiden konnte die ganze Zeit verfolgt. „Und was wenn nicht?“, kam es schnippisch von dem Mädchen. Der braunhaarig Junge war erst vor kurzem hergezogen und wollte einfach seine Ruhe, doch das Mädchen blieb hartnäckig. „Was willst du eigentlich von mir?“, kam es sehr genervt von dem Jungen. Ein Kalter Windzug kam auf und die Straße war Menschenleer. „Nun das werde ich dir nicht verraten. Wäre doch langweilig, wenn du das jetzt schon wüsstest.“, kam es mit einem Verspielten lächeln zum Ohr des Jungen herüber getragen. „Ich will einfach meine Ruhe. Wenn ich was falsch gemacht hab tut es mir leid  verstanden? Kannst du mich denn nun bitte in Ruhe lassen?“

Das Mädchen schrie, doch dann stoppte sie und fing an zu lachen. „Du glaubst das hält mich auf? Weißt du nicht wer ich bin?“, fragte sie hämisch grinsend. „Eine Dämonen Schlampe was sonst!“, kam es nun etwas wütend aus dem Mund des jungen Mannes. Seine braunen Haare bewegten sich in dem kalten Windzug, der aufkam. „Du weißt gar nichts über mich!“, sagte das Mädchen nun wütend und lies den Mann gegen die Wand knallen und ein dumpfer Schlag war zu hören als der Mann mit dem Kopf gegen die Wand knallte. „Ich könnte dich töten, aber nein. Das wäre ja viel zu einfach.“, sagte das Mädchen Schadenfroh. Der Mann schwieg. Langsam begann Blut an seiner Schläfe hinunter zu laufen.

„Und wenn ich nicht will?“, fragte das Mädchen lächelnd. „Dann Garantiere ich für nichts. Ich kenn dich nicht mal richtig.“, sagte der Junge und ging Kopfschüttelnd weiter, das Mädchen immer hinter ihm laufend. Er seufzte lautstark, damit sie es hörte und vielleicht aufhören würde. „Ach Kazu hör doch auf“, sagte das Mädchen dann plötzlich. Das ließ ihn stocken und er drehte sich auf dem Absatz um. „Wie bitte? Wieso nennst du mich so?“, wollte er wissen, da er niemandem gesagt hatte, dass dies mal sein Spitzname war oder er so genannt werden wollte in der neuen Stadt war es sehr komisch, dass dieses Mädchen genau das wusste. „Nun sagen wir es so. Der Teufel hat es mir gesagt“, kam es mit einem dreckigen lachen aus ihrer Kehle. Kazu schluckte. Was war hier los? Dieses Lachen und dieser Satz verwirrten ihn. ‚Was passiert hier? ‘, fragte er sich selbst in Gedanken und das Mädchen starrte ihn unentwegt mit nun Schwarzen Augen an. „Was?“, wollte Kazu wissen, doch das Mädchen legte nur noch den Kopf schief und lachte. „Du gefällst mir“, sagte sie noch und dann Verließ ein schwarzer Rauch über den Mund den Körper des Mädchens und Kazu drehte sich wieder um und ging einfach weg, da er dachte es sei eine Art Trick.

„Tu es….dann ist das alles endlich zu Ende!“, sagte der junge Mann nun und das Mädchen schüttelte nur den Kopf. „Nein nein. Dann hätte ich ja keinen Spaß.“, kam mit einem dreckigen lachen aus ihrer Kehle, welches er damals schon öfter gehört hatte. „Warum? Warum ich verdammt?“, wollte er wissen und das Blut tropfte nun an seinem Kinn zu Boden. „Nun das hat dich nichts anzugehen“, kam es diesmal etwas wütend. „Irgendwas ist passiert und du musst nun deine scheiß Laune an mir auslassen ja?“, sagte er mit einem Ironischen lachen um sie zu reizen. „Und wenn schon. Du bist halt ein tolles Opfer! Genau wie Damals vor drei Jahren verstehst du? Es ist einfach….ich werde angezogen von dir, wenn ich schlechte Laune hab. Pech für dich“, sagte das Mädchen um ihn ruhig zu stellen. „Super. Danke für das Kompliment. Ich weiß, dass ich toll bin.“, sagte der Braunhaarige nun Angeberisch und Selbstsicher. Der Blick des Mädchens verdunkelte sich. Nun hatte er sie richtig erzürnt. „Kazu….du bist zu Selbstsicher geworden. Hast du etwas keine Angst mehr vor mir?“, fragte sie dann langsam. „Angst? Vor dir? Hatte ich nie!“, sagte er ziemlich genervt, da es ihn wirklich störte, dass sie oder eher der Dämon in dem Mädchen so aufdringlich war. „Eines Tages, wenn du mich jetzt nicht Tötest und das schwöre ich werde ich dich mit meinen eigenen Händen Töten du Miststück!“, sagte Kazu nun und das Blut tropfte immer weiter und auf dem Boden bildete sich langsam eine kleine Pfütze aus Blut. „Ich hab noch zu tun. Mein Vater will, dass ich jemanden Töte. Ein Glück für dich Schätzchen“, sagte der Dämon in dem Mädchen und der Dämonische Rauch verlies das Mädchen, welches zu Boden fiel. Kazu selbst fiel nun auch zu Boden und in seine eigene Blutpfütze, welche sein Hemd mit Blut tränkte.
„Beim nächsten Mal werde ich dich Umbringen“, murmelte Kazu, doch er wollte keine Unschuldigen Mädchen mit in den Tod reißen, aus welchem Grund er immer zögerte. Es waren nun Vier Jahre her. Mit Vierzehn traf er diesen Dämon zum aller ersten Mal. Heute vier Jahre und gute Zwölf Begegnungen Später lag er nun auf dem Boden einer Universitätsaula in seinem eigenem Blut. „Wie ich sie hasse“, regte er sich auf und sah das Mädchen an, welches als Wirtin  für diesen Dämon diente. „Die Arme…ob sie sich jemals wieder erholt?“, fragte er sich leise, da es selten der Fall war. Dann hob er sie hoch, sah sich um und lief langsam los. Ihm wurde etwas Schwindelig, da er einiges an Blut verloren hatte durch die Platzwunde, die er erlitten hatte. Nun sah er das Mädchen an. Sie hatte braune mittellange Haare mit zwei kleinen gelben Spangen im Pony und wirkte so Unschuldig, wie ein kleines Kind. Auf ihre Schuluniform tropfte langsam etwas von Kazu’s Blut, doch das war ihm im derzeitigen Zustand egal. Er trug sie bis zum Krankenzimmer, legte sie auf die Trage und sah auf die Uhr.
Es war Zwei Uhr nachts. Es würde sicher noch einige Stunden dauern bis irgendjemand hier auftauchen würde um nach dem Mädchen zu sehen. Genug Zeit für Kazu um zu verschwinden, doch als er sich umdrehte wurde ihm wieder Schwindelig. Er packte sein Handy und suchte eine Bestimmte Nummer. „Komm schon“, murmelte und er Schwankte etwas auf dem Weg zur Tür. Er fand die Nummer, die keinen richtigen Namen hatte sondern auf dem Display stand nur Idiot. Er drückte auf die Anruftaste und in der nächsten Sekunde wurde ihm schwarz vor Augen und er spürte noch wie sein Körper auf dem Boden aufschlug und das Handy aus seiner Hand rutschte. Dann war es wie eine leere Dunkelheit, die ihn in sich aufnahm, welche ihn nichts mehr sehen und spüren ließ. Er wurde Ohnmächtig, da er zu viel Blut verloren hatte.
 
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