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Feindschaft wird zu Liebe, Freundschaft zu Krieg?

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
15.11.2013
14.10.2018
19
28.535
2
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25 Reviews
Dieses Kapitel
9 Reviews
 
 
15.11.2013 1.974
 
Hi, dies ist meine erste FF.

Es ist eine Fortsetzung von einer FF von Sunrisepainter (keine Angst, ich hab die Erlaubnis, sie weiter zu schreiben :D)
hier mal der Link:
http://www.fanfiktion.de/s/49de270700003af006533838/1/Sleepovers-feat-M-amp-Ms-on-tour  
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Hier ist eine kleine Zusammenfassung von dem Anfang (der ist ja nicht von mir), wobei ihr auch gerne das Original lesen könnt ;D

Die Ferien haben begonnen und die SOCs freuen sich auf eine gemeinsame Zeit. Aber Lindz Eltern wollen einen Familienurlaub auf einen Campingplatz in Nevada, USA machen. Darum fragen die Mädchen, ob sie mitfahren können. Nach einigen Schwierigkeiten dürfen alle mit. Allerdings hat die Sache einen Haken. Da der Sleepoverclub mitkommen darf, dürfen auch die Freunde von Lindz Zwillingsbruder Michael, die M&Ms mit. Und diese sind die Feinde der SOCs.
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Michael:
„Mann, das wird echt super!! Ich kann’s nicht glauben, Amerika!!“ Matthew war Feuer und Flamme. „Jaa, das wird toll“, rief Marco aus. Allerdings musste ich ihre Freude etwas dämpfen: „Es gibt nur eine schlechte Nachricht… also…ehm, der Zickenclub kommt auch mit.“ „WAS??“ Matthews Freude war plötzlich wie weggeblasen. „Und ich dachte, die wären wir wenigstens los…naja bis auf Lindz natürlich.“ „Ja ich weiß, das ist echt bescheuert, aber ich kann’s nun mal nicht ändern. Wenn sie nicht mitkommen, könnt ihr auch nicht mit.“ „Ach kommt Leute, das wird bestimmt gar nicht so schlimm, da können wir sie nochmal von einer ganz anderen Seite kennen lernen“ Marco dachte dabei wohl am meisten an Fliss, in die er seit Jahren verschossen war, die ihn aber meistens ignorierte. „Ja klar, Marco, als wüssten wir nicht schon genug über diese Tussen!!“ Matthew war nun ganz außer sich. „Och, Matthew, komm schon, wir werden es überleben und überhaupt, sei doch mal froh, dass ich dir die Gelegenheit geb, nach Amerika zu kommen! Oder willst du lieber nicht mit?“ Matthew war sehr stolz und gab nur sehr ungern zu, wenn er sich täuschte oder übertrieb, doch er sah ein, dass er wohl hinnehmen musste, dass der SOC mitkam. „Na gut, wir können ihnen da ja umso mehr Streiche spielen...“


Eine Woche später stand die Collins-Familie am Flughafen und wartete auf die Freunde der Zwillinge. Zuerst kam Fliss mit einem Haufen von Gepäck, direkt danach Frankie und Kenny. Rosie und Marco waren die nächsten und Matthew kam, wie sollte es auch anders sein, als letzter.  Sie checkten ein und schlenderten durch die Läden.
Als sie durch die Sicherheitskontrolle durchwaren, gingen sie zum Gate und warteten auf den Flug.
Mit einem Bus fuhren sie schließlich zu dem Campingplatz in Nevada. Dort meldeten sie sich an und suchten sich einen Platz zum Campen.
Mrs. Collins meinte, dass sie schon einmal etwas die Gegend erkunden konnten, während sie, ihr Mann und Tom die Zelte aufstellten.

Die fünf Mädchen gingen zusammen in eine Richtung, während die Jungs in eine andere gingen. „Wenigstens laufen sie uns nicht immer hinterher“, meinte Rosie. „Vielleicht wollen sie ja auch mal vernünftig sein und Streit vermeiden, schließlich sind wir eingeladen“, antwortete Kenny. „Würde mich wundern“, Frankie blieb misstrauisch „die sind doch sonst auch nicht höflich. Also, wenn ihr mich fragt, kommt da noch was.“  Allerdings zerbrachen sie sich darüber erst einmal nicht weiter den Kopf, denn vor ihren Augen tauchte ein malerischer riesiger See auf. „Super, da können wir ja schwimmen“ freute sich Kenny.  „oder eher ertrinken“, meine Fliss ängstlich, „der ist wirklich groß.“ „Ach komm schon, Fliss, du kannst doch schwimmen“, Frankie stöhnte.

Eine Weile später waren sie auf dem Rückweg zum Campingplatz, als ihnen die Jungs begegneten. „Hey, wir haben ein Angebot“, Matthew kam auf sie zu, „ für diesen Urlaub schlagen wir euch Waffenstillstand vor, weil wir schließlich von den Collins eingeladen sind.“ „Das find ich eine super Idee!“, freute sich Lindz. Das hatte bestimmt Michael eingefädelt. Endlich mal verantwortungsbewusst von ihm. Sie lächelte ihm zu. Etwas verunsichert lächelte er zurück. Wenn die wüssten, dachte er.

Durch die lange Reise und die dadurch herrschende Erschöpfung wurde der erste Lagerfeuer-Abend nur kurz. „Dafür fangen wir morgen richtig an. Wir haben jede Menge tolle Spiele vorbereitet!“, sagte Mrs Collins, worauf Lindz die Augen verdrehte. Spiele! Sie waren sechzehn! Wer wollte da noch alberne Spiele mit den Eltern spielen. Sie wollte eigentlich eher mit ihren Freundinnen relaxen, vor allem jetzt, wo die Jungs mal nichts geplant hatten. Diese Streiche gingen ihr in letzter Zeit immer mehr auf die Nerven. Sie waren ja ganz lustig, wo sie noch kleiner waren, aber jetzt waren sie eher kindisch. Allerdings ließ sich das wohl nicht so einfach abschalten.

Als die Mädchen nach dem Essen todmüde in ihre Schlafsäcke schlüpften, schliefen sie sofort ein. Alle, bis auf Frankie. Sie grübelte, ob die M&Ms nicht doch noch etwas vorhatten, denn so eine Nummer wie heute passte normalerweise überhaupt nicht zu ihnen. Sie nahm sich vor, sie weiterhin zu beobachten und schlief dann auch schon ein.

Währenddessen hatte Michael im anderen Zelt ein schlechtes Gewissen. Lindz glaubte doch tatsächlich, dass es keine Streiche geben würde. Er erinnerte sich an ihr Lächeln, so…stolz. Und so viel ihm seine Freunde auch bedeuteten, seine Familie war ihm auch sehr wichtig und er beschloss, zu versuchen, die M&Ms umzustimmen. Auch wenn das nicht einfach werden würde…

Tag 1:
Am nächsten Morgen schlug Kenny die Augen auf und wunderte sich, wo sie war. Da fiel es ihr ein. „Wir sind in Amerika!“, rief sie. Erschrocken wachten die anderen auf. „Kenny!“, stöhnte Frankie, „ was fällt dir ein, so rumzubrüllen! ...Und das um halb acht!“ „Sorry das war unbewusst. Aber denkt doch mal nach! Amerika! Toll, nicht?“ Und schon war sie aus dem Zelt geklettert. Langsam und verschlafen gingen die anderen hinterher.

Fast zur selben Zeit ging der Reißverschluss des Jungen-Zelts auf und Frankie fragte sich, warum sie auch schon so früh wach waren. Kurz danach wurde ihr bewusst, dass sie alle im Schlafanzug dastanden…und dass sie ihren alten, viel zu kleinen Häschen-Schlafanzug trug. Sie bemerkte Matthews Blick, der überraschenderweise keineswegs spöttisch war, sondern eher ein „Ich-weiß-wie-du- dich- fühlst- Grinsen“. Jedoch machte er sofort mit, als seine Freunde anfingen, sich über die Mädchen lustig zu machen. Das machte sie nachdenklich…

Nachdem sie zusammen gegessen hatten, flüsterte Matthew Michael und Marco zu: „Na kommt! Jetzt werden die Zicken eine Überraschung erleben!“ Michael bemerkte, dass Marco auch nicht begeistert war. Das machte ihm Mut. „Ehm…also… wollen wir das nicht vielleicht doch lassen? Also das mit den Streichen?“ „Was ist denn in dich gefahren? Warum denn?“ Matthew sah ihn entgeistert an. „Ich finde aber auch, dass wir das lassen sollten. Wir wollen denen ja nicht den Urlaub vermiesen und wenn wir ihnen Streiche spielen, rächen sie sich und vermiesen ihn uns auch. Außerdem: Denk doch mal nach! Wenn die Collins das rauskriegen, dann war’s das!“ Das brachte Matthew nun endgültig zur Weißglut. Sie wollten sich wohl gegen ihn verschwören! „Ihr seid beide gegen mich? Na dann hab ich ja nichts mehr zu sagen“, damit rannte er davon.

„Und ich bin mir sicher, dass sie doch was vorhaben! Das ist nämlich überhaupt nicht ihre Art!“, ereiferte sich Frankie. „Vielleicht sind sie ja auch mal etwas vernünftiger geworden. Kann doch sein, wir sind schließlich keine zwölf mehr.“, Lindz wollte das gerne glauben. „Ich denke, Lindz hat recht“, sagte Rosie nachdenklich. „Es könnte doch wirklich sein!“, meinte Fliss. „Na toll, glaubt mir jetzt keiner mehr? Was seid ihr denn für Freundinnen! Und damit lief sie fort.

Matthew:
Ich saß am See und war …ja was war ich eigentlich…traurig? Ich denke schon. Das alles machte mir sehr zu schaffen, auch wenn es wahrscheinlich auf den ersten Blick banal erschien. Ich hoffte mal, dass man mich hier nicht so schnell finden würde, denn dann würde man auch die Tränen sehen und ich darf doch als Junge nicht weinen.
Hinter mir erschien ein Schatten. Erschrocken drehte ich mich um.

Frankie:
Ich lief und lief, blind vor Tränen, einfach irgendwohin. Noch nie waren alle gleichzeitig gegen mich gewesen! Sie können ja alle glauben, was sie wollen, aber ich hab doch recht! Und jetzt steh ich ganz allein da und…ich zuckte zusammen, als ich plötzlich eine Gestalt vor mir wahrnahm. Und ich war noch überraschter, als ich erkannte, welche Gestalt das war.
„Kann ich mich zu dir setzen?“ „Klar“, sagte Matthew. Er hatte Tränen im Gesicht und es war ihm sichtlich peinlich, dass ich ihn weinend erwischt hatte, doch er schickte mich auch nicht weg. Komischerweise war ich nicht überrascht. Dann fing er an zu reden.

Matthew:
„ Mein Vater ist abgehauen, als ich sechs war und meine Mutter hat sich so gut es ging um mich gekümmert. Doch jetzt…naja, auch wenn man es nicht wirklich sieht, werde ich langsam erwachsen. Und sie versteht mich nicht mehr. Sie versteht nicht, dass ich jetzt selber eine Meinung zu Dingen habe und ich werde das Gefühl nicht los, dass mein Dad, wäre er noch da, mich verstehen würde. Ich würde gerne wissen, wie er war und so, denn ich habe das Gefühl, es fehlt etwas von mir ohne ihn. Und jetzt sind die beiden auch noch gegen mich. Sie waren noch nie gegen mich, jedenfalls nicht gleichzeitig. Jetzt versteht mich keiner mehr und alle sind gegen mich.“ Ich drehte mich weg, denn ich merkte, dass mir schon wieder die Tränen kamen. Und das ausgerechnet vor Frankie! Wobei, sie hatte die ganze Zeit nur dagesessen und zugehört. Und auch sie hatte Tränen in den Augen.

Frankie:
Das, was er erzählte, berührte mich tief. Weil es mir so bekannt vorkam. War es nicht genauso, wie ich mich gerade noch gefühlt hatte?
„ Ehem…also ich verstehe dich. Du bist nicht allein. Und…um ehrlich zu sein, ich habe mich vor ein paar Minuten genauso gefühlt. Auch meine Freundinnen waren auf einmal alle gegen mich und…“ weiter kam ich nicht, denn Matthew starrte mich plötzlich ganz seltsam an. So war ich noch nie von einem Jungen angestarrt worden. Und dann sagte er auf einmal „ich muss los“, stand auf und lief davon. Ich war ganz verdattert. Und dann war ich noch verwirrter, als mir klar wurde, dass das eben Matthew war. Der coole Matthew, unser Todfeind, der immer nur spotten konnte. Und dann stand auch ich schnell auch und lief davon.

Matthew:
Kaum zu glauben, dass sie sich auch so gefühlt hat. Ist das Seelenverwandtschaft?  Doch bei diesem Gedanken wachte ich aus meiner Trance auf und mir wurde bewusst, dass das Frankie war, die Anführerin des Zickenclubs. Was war eigentlcih in mich gefahren? Wie konnte ich denn Frankie auf einmal meine Familiengeschichte anvertrauen? Der Frankie! Eine Geschichte, die ich noch niemandem erzählt hatte! Ich musste ganz schnell weg von ihr.

Kenny:
Ich war ihr gefolgt. Immerhin hatte ich nichts gegen sie gesagt. Ich wusste einfach noch nicht genau, was ich glauben sollte. Und dann sah ich, wie sie zum See lief und sich zu Matthew setzte. Und sie miteinander redeten. Und dann plötzlich stand er auf und rannte davon. Nach einer Weile stand auch Frankie auf und lief weg. Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte. Die beiden konnten sich doch auf den Tod nicht ausstehen! Es war doch völlig unmöglich, dass die beiden miteinander redeten, ohne sich umzubringen. Ich musste Frankie gleich zur Rede stellen.

„Oh nein, wir haben mal wieder alles falsch gemacht. Jetzt ist sie sauer auf uns und… wie konnte das denn passieren?“, Rosie machte sich Vorwürfe. Doch Lindz blieb überraschenderweise bei ihrer Meinung „ Kommt schon, Frankie wird sich wieder beruhigen. Sie tickt doch sonst auch schon mal aus und dann sind wir wieder beste Freundinnen.“ „Du hast wohl Recht. Aber wir sollten uns auf jeden Fall bei ihr entschuldigen. Und dann ist bestimmt wieder alles gut“.
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Ich hoffe, es hat euch gefallen. Und schreibt doch bitte ein Review! Auch wenns euch nicht gefallen hat;D
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