Pandora geht unter. Doch ich kämpfe bis zum letzten Augenblick.

GeschichteFantasy, Tragödie / P12
13.11.2013
15.01.2014
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Am Anfang war ich Jake Sully und arbeitete für eine Organisation, die ein Teil Pandoras in tausend Trümmer legte. Ich war gelehmt. Jetzt bin ich Jake vom Stamme der Omotikaya; Stolzer Krieger. Meinen Rollstuhl habe ich hinter mir gelassen. Hier habe ich Neytiri kennengelernt. Ich liebe sie und sie liebt mich und nun geht alles zu Ende. Eine Prophezeihung geht über den ganzen Planet: Pandora geht unter. Als ich diese Nachricht das erste Mal gelesen hab, dachte ich es wäre wieder nur eine Prophezeihung der Maya. Doch es ist war. Die Information haben wir von den Wissenschaftlern aus meiner damaligen Organisation. Nachdem wir sie besiegt hatten arbeiteten sie für uns. Seitdem uns die Information jedenfalls bekannt gegeben wurde hat sich das Klima verändert. Es ist kühler geworden und die Blätter der Bäume haben eine gräuliche Farbe angenommen. Ich kann nicht mehr klar denken. Ich flog durch die Luft und betrachtete den Planeten von oben. Ich kann es nicht glauben, dass es morgen vorbei ist. Ich betrachtete die Morgenröte. Der letzte Tag. Wie die Luft mich streichelte tat gut. Es tat auch so gut, die Berge und die Natur zu betrachten. Alles ist anders als auf der Erde, wo die Abgase der Atomkraftwerke den Himmel verschmutzen. Wir, die Navi, brauchen kein Strom. Wenn die Sonne unter geht, fängt der ganze Wald an zu leuchten. Wir benötigen keine Wasserflaschen, weil das Wasser hier viel sauberer ist. So sauber, dass man es aus dem Fluss trinken kann. Mein Drache landete vor unserem neuen Stammbaum. Leise flüssterte ich ihm zu: " Mit dem letzten Drachenreiter, stirbst auch du. Ich nahm mein Pfeil und Bogen und suchte nach etwas essbaren. Nachdem ich eine Weile durch den Wald lief, sah ich meine Lieblingsraubkatze, die mich damals bekämpft hatten, am Fluß trinken.
" Tja. Das zahl ich dir jetzt Heim."
Ich spannte den Bogen und ließ los. Dann lief ich hinterher, denn er atmete noch. Um sein Leiden zu beenden, zog ich den Pfeil aus seiner Brust und schnitt ihm mit meinem Messer in den Hals.
" Ein tag wenier macht auch nichts.." , dachte ich. Ich schlenderte mit dem Tier zum Stammbaum zurück. Ich legte meine Beute, nachdem ich sie ausgenommen und aufgespießt hatte, auf zwei Balken über dem Feuer. Dann ging ich zu Netiri: " Hey, wie geht es dir?"
"Jake. Es ist unser letzter Tag. Lass uns die Zeit gemeinsam nutzen. "
" Ich weiß. Lass uns noch mal zum Baum der Stimmen gehen. Lass uns noch mal gemeimsam fliegen. Und lass uns zu Eywa gehen."
"Ich will dir etwas zeigen. Nach dem Essen. Geh jetzt."
Also drehte ich mich um und ging zurück zum Feuer. Als ich wartete kam Tsukey zu mir: " Bruder." , sagte er, "Wie geht es dir?"
"Ich weiß es nicht. Ich fühle gar nichts mehr."
"Habe keine Angst. Im Reich von Eywa ist es noch schöner als hier."
Ich wurde leicht agressiv, weil es mir doch nichts brachte, wenn ich dann bei Eywa bin.
"Tsukey, das ist es nicht. Das ist nicht, was ich möchte. Ich will hier weiter leben, nicht im Jenseits. Ich..."
Der Krieger unterbrach mich:"Jake..."
Und ich unterbrach ihn wiederum:" Nein! Ich werde kämpfen, bis zur letzten Minute. Pandora geht unter, aber die fliegenden Felsen da oben nicht."
"Jake da oben kannst du nicht überleben. Man findet dort nichts zu essen. Dort leben keine Tiere."
Nachdem mein Essen fertig war stand ich auf nahm den Spieß herunter und als ich an Tsukey vorbei ging sagte ich ihm noch:"Die Hoffnung stirbt zu letzt."

Ich traf mich mit Netiri. Wir umarmten uns fest. Ich gab ihr einen Kuss. Dannach flogen wir mit den Drachen zu dem Baum der Stimmen und anschließend beteten zu Eywa. Ich hoffe sie erhört unsere Gebete- ich hoffe sie erhört meins, was ich im Stillen zu ihr gesprochen habe. Zu letzt zeigte mir Netiri den Ort, von dem sie gesprochen hatte. Dieser war etwas weiter im östlichen Teil des Waldes. Ich sollte meine Augen zu machen sagte sie und lachte mich  gleichzeitig aus, wenn ich gegen Bäume oder über irgendwelches Gestrüpp stolperte.
" Augen auf! ", schrie sie.
Ich machte meine Augen auf und nach einer Sekunde riss ich sie auf. Es war unglaublich. Außerdem unglaublich traurig, dass das was ich sah untergehen würde. Wir standen in einer Lichtung, die sehr groß war. Ein Fluß lief schimernd, türkisfarben durch den Wald. In dem Fluss spazierten riesige Vogelarten mit einem Fächer auf dem Kopf herum. Der Fächer war bund und der Vogel grün. Er hatte mehrere Flügel an beiden Seiten. Um den Fluss waren riesiege Feuerwerkartige Blumen zu sehn. Hinten waren blaue und dort rosafarbene. Es war einfach das Paradies.
Wir blieben hier bis es Abend wurde. Der Sonnenuntergang war wunderschön. Jetzt erst sag ich, dass auch Fische in dem Fluß lebten. Sie leuschteten blau-grünlich auf. In den langförmigen Blüten steckten kleine Lichter, wie bei einer Lampe. Der anblick war herrlich. Netiri lehnte mit ihrem Kopf an meiner Schulter.
"Es ist so schön.", sagte sie.
Ich antwortete: "Ja. Das ist es."
Ich hatte ihr noch nicht von meiner Idee erzählt auf die fliegenden Berge zu fliehen. Also tat ich es. Zuerst war sie begeistert aber sagte mir dann, dass sie ohnehin nicht ohne Pandora leben möge. Aber wir einigten uns es zu versuchen.

Am nächsten Tag war der Himmel blut-rot...

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Also wenn ihr wollt kann ich noch einen zweiten Teil schreiben. Indem würde ich dann die zwei möglichen Enden beschreiben. (:
Vielen dank fürs LESEN (;