Schokoholik

von -bambi-
GeschichteRomanze / P18 Slash
13.11.2013
13.11.2013
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Ich spüre ihre Blicke auf mir. Sehnsüchtige Blicke. Wie sehr ihre wunderschönen Augen wohl gerade leuchten? Wie die eines Kindes, würde ich ohne hinzusehen behaupten. Aber sie ist trotzig. Hält weiter den Abstand zu mir und schmollt. Kätzchen. Manchmal will ich ihr einfach kleine Ohren aufsetzen und ein Glöckchen umbinden. Es würde süß aussehen. Schweigend öffne ich die Verpackung der Schokoladentafel. Es knistert verführerisch und mir schlägt der kaum wahrnehmbare, schwere Duft entgegen.

Sofort wird sie hibbelig. Ich kann aus den Augenwinkeln sehen, wie sie unruhig auf dem Boden herum rutscht. Ich kenne sie wirklich zu gut. Das ist fast zu leicht. Bedacht darauf, die Tafel so auffällig wie möglich auszupacken beiße ich mir auf die Lippe. Lange wird sie nicht mehr so tun, als wäre sie sauer. Und tatsächlich, ich bemerke, wie sie ganz langsam näher zu mir rutscht. Unauffällig, Millimeter für Millimeter. Ohne die Schokolade auch nur eine Sekunde aus den Augen zu lassen. Ihre Zunge schnellt vor, sie leckt sich erwartungsvoll über die Lippen. Schluckt. Kämpft mit sich selbst.

Ich muss beinahe lachen. Irgendwann sitzt sie neben mir am Boden. Ihre Schultern berühren meine, das Gesicht ist weiterhin trotzig abgewandt. Ihre Wangen haben einen zarten rosa Ton angenommen, während sie etwas Unverständliches murmelt. Betont gleichgültig breche ich die erste Reihe ab, beiße die Hälfte ab. Ihre Augen fixieren das braune, süße Stück in meiner Hand. Bis es zwischen meinen Lippen verschwindet. Sie knirscht mit den Zähnen. Flüstert wieder irgendwas. Wenn sie so nuschelt verstehe ich nie, was sie eigentlich sagt. Klebrig verteilt sich die langsam schmelzende Schokolade auf meiner Zunge, der herbe Geschmack breitet sich fast schon zu schnell in meinem Mund aus. Zartbitter.

Ein kurzer Kuss streift meine Wange. Na endlich. Bedeutungsschwer senkt sie den Kopf, sieht mich von unten her mit einem bettelnden Ausdruck in den Augen an und blinzelt mehrfach. Winselt wie ein kleiner Welpe. Hält mir die flache Hand hin. „Schoko-Flittchen!“, brumme ich lächelnd. Kurz strahlt sie mich an. „Erpresserin!“ Und stibitzt die restliche Tafel. Einfach so, beißt ein herzhaftes Stück heraus und sieht mich dann unschuldig grinsend an. Leonie ist Schokoholik. Schon immer gewesen.

Meistens nutze ich das zu meinem Vorteil. Warum auch nicht? Bei dieser manisch-depressiven Katze bleibt mir ja nichts anderes übrig. Ständig schmollt sie wegen irgendetwas. Ignoriert mich weil ich irgendwas Unbedachtes von mir gegeben habe. Dabei weiß sie, wie kopflos ich manchmal eben bin. Während sie beleidigt ist, habe ich längst vergessen warum überhaupt. Und dann brauche ich Schokolade, um sie zu besänftigen. Oder um sie überhaupt anzulocken. Als würde man bei einer Katze, die sich hinter dem Sofa versteckt, mit der Futterpackung rascheln.

Jetzt sitzt sie direkt neben mir, strahlt über das ganze Gesicht und nascht. Sie ist schon süß. Wenn sie nicht so anstrengend wäre … Kopfschüttelnd beobachte ich sie, lege sanft die Hand auf ihren Kopf. Fast augenblicklich drückt sie sich gegen mich, schließt die Augen und schnurrt demonstrativ. Und isst dann völlig unbeirrt weiter. Noch während ich über ihre Haare streichle beuge ich mich zu ihr. Will sie küssen.

Doch sie zuckt vor mir zurück, versteckt augenblicklich die Schokolade hinter ihrem Rücken. Sieht mich strafend an. Als ob ich an ihre Tafel ran wollte! „Melodie!“, mault sie vorwurfsvoll. Fassungslos erwidere ich ihren Blick. Für eine Sekunde bin ich versucht, ihr eine Kopfnuss zu geben. Bei Katzen bringt Gewalt nur absolut gar nichts. „Arschkatze!“, schimpfe ich beleidigt. Packe sie am Shirt und ziehe sie bestimmt zu mir. So leicht lasse ich ihr das nicht durchgehen! Ich drücke meine Lippen einfach auf ihre.

Sie sind immer heiß, ob ihr nun kalt ist oder nicht. Wenn ich sie küsse verbrenne ich mich erst einmal fast an ihr. Wieder breitet sich der schwere, intensive Schokoladengeschmack auf meiner Zunge aus, dieses Mal gemischt mit ihrem leichten Atem. Die Jüngere stemmt sich gegen meinen Griff. Beißt mir frech auf die Lippe, um loszukommen. Aber ich zucke nicht weg. Wenn ich sie küssen will hat sie gefälligst nicht zu naschen! Stattdessen lasse ich sie etwas zurückweichen, nur um ihrer Bewegung folgen zu können. Drücke unnachgiebig gegen ihre Schultern, bis sie das Gleichgewicht nicht mehr halten kann und mit dem Rücken zuerst auf dem Fußboden landet.

„Melodie, hör auf!“, fordert sie aufbrausend. Eigentlich ist es ein Warnzeichen, dass sie keinen Spitznamen verwendet. Aber das ist mir gerade egal. Liebevoll streifen meine Lippen über ihre, lassen spielerisch wieder ab und hauchen einen winzigen Kuss auf ihre Nasenspitze. Ich liebe ihre Augen. Dieses dunkle Braun. Schokoladenbraun, was auch sonst? Frech stupst meine Zungenspitze gegen ihren Mund und ich spüre, wie sie unter mir zuckt.

Ganz kurz. Hebt das Kinn an und reckt sich mir entgegen. Endlich. Dummes Kätzchen. Kurz bevor sie mich erreichen kann wende ich den Kopf ab, beiße provokant in ihr Ohrläppchen. Ich weiß genau, wie empfindlich sie ist. Lausche zufrieden dem heiseren Keuchen meiner Freundin. Ich knurre herausfordernd gegen ihren Hals, betrachte die starke Gänsehaut, die sich für ein paar Sekunden bildet. Zu genau weiß ich, wie sehr sie dieser Ton anmacht. Wie gerne sie es hat, wenn ich das mache.

Meine Hände drücken sie weiter auf den warmen Holzboden, während ich mich halb zwischen ihren Beinen platziere. Sie sitzt ständig irgendwo auf dem Parkett, vor allem im Winter. Die Fußbodenheizung hat es ihr angetan. Leonie ist überall, wo es warm ist. Meistens da, wo die Sonne einen Bereich aufgewärmt hat. Genussvoll seufzend entspannt sie sich unter mir, dreht den Kopf etwas, um mir mehr Spielraum zu bieten. Entblößt mir ihren Hals. Diese Momente liebe ich.

Wenn die Erregung gerade anfängt, meinen Körper zu durchfluten, wenn ich spüre, wie sehr sie mir doch vertraut. Ihr Hals ist so empfindlich, ich könnte alles mit ihr machen. Ihr sogar die Kehle aufreißen. Stattdessen hauche ich einen liebevollen Kuss auf ihre weiche Haut, lasse meine Zunge über ihre Halsbeuge gleiten. Die junge Frau riecht betörend. Nach Honig-Bodylotion und Sonnenstrahlen. Noch immer hält sie die Schokolade in der rechten Hand.

Wenn ich sie ihr jetzt wegnehme, wird sie sauer. Es ist fast witzig. Bedächtig beiße ich in ihren Hals, lasse meine Hände gleichzeitig tiefer fahren. Leonie zuckt stärker zusammen, schnappt laut nach Luft. Die Gänsehaut auf ihrem Oberkörper wird stärker, hebt sich sogar unter ihrem dünnen Oberteil ab. Mit jedem Schlag ihres Herzens vibriert der zarte Stoff, mit jedem Atemzug reckt sie sich mir etwas mehr entgegen. Schmiegt sich an mich, während ihre freie Hand irgendwie auf meinem Rücken landet.

Direkt unter mein Shirt, liebevolle Finger fahren meine Wirbelsäule entlang. Hauchzart, als sei es nur ein Windhauch und lässt nun mich beben. Wie schmelzende Schokolade sinke ich ganz auf sie, spüre ihre Wärme und ihren Pulsschlag direkt auf mir. Und als sie auch noch ihre langen Nägel von meinen Schultern tiefer zieht stöhne ich ihr laut ins Ohr. Die Gänsehaut ist so stark, dass ich meine Augen zusammen kneife. Meine Muskeln spannen und lockern sich innerhalb von Sekunden und ich keuche erneut.

Das Kribbeln kriecht durch meinen ganzen Körper, raubt mir für einen Moment die Kontrolle. Mehr braucht Leonie nicht. Sie hat meine Hände gepackt, wirbelt jetzt mit mir herum und drückt mich energisch auf das Parkett. Die Mittagssonne scheint mir direkt ins Gesicht, blendet mich. Ich muss die Augen schließen, so sehr es mir auch widerstrebt. Ich liebe ihre lustverschleierten Augen, das lüsterne Funkeln darin. Darauf zu verzichten gefällt mir nicht. Der Gedanke ist aber schnell vergessen, als sie mir einfach das Oberteil über den Kopf zieht.

Auch der BH folgt sofort, wird von ihr unachtsam irgendwohin geworfen. Ihre Haarspitzen sind das erste, das meinen Brustkorb berührt. Sie kitzeln mich und verstärken gleichzeitig die Gänsehaut. Zitternd winde ich mich, kneife meine Augen etwas fester zusammen. Gerade noch so kann ich ein leises, lustdurchtränktes Wimmern unterdrücken. Ihre kühle Kette trifft auf meine erhitzte Haut, zischend schnappe ich nach Luft. Versuche vor der Kälte zu fliehen. Doch ihre Hände halten mich weiter unbarmherzig fest. Weiche Lippen küssen meinen Brustansatz, werden fast sofort von vorwitzigen Zähnen abgelöst.

Immer wieder beißt sie in meine Brüste, hält nach jedem stöhnenden Laut von mir kurz inne. Genießt. Und quält mich gleichzeitig etwas mehr. Dämliche Katze. Aber meine Knospen lässt sie aus. Völlig egal, dass sie sich ihr bereits steif und begehrend entgegen recken. Stattdessen saugt sie sich an meinem Schlüsselbein fest. Markiert mich als wäre ich ihr Eigentum und beißt noch ein letztes Mal in die bläulich schimmernde Stelle. Erregt und schmerzerfüllt zugleich bäume ich mich unter ihr auf, kralle mich an ihrer Seite fest.


Dass sie meine Hände losgelassen hat und jetzt meine Jeans öffnet, ist mir bis gerade eben gar nicht aufgefallen. Schon im nächsten Moment liege ich komplett nackt unter ihr, während sie noch vollkommen bekleidet ist. Unfair! So geht das wirklich nicht. Ungeduldig wie sie nun einmal ist gräbt sie ihre Nägel in meinen entblößten Hintern, bringt mich wieder stärker zum Zucken. Dieses Mal schreie ich vor Schmerz auf, reiße stärker an der hoch gewachsenen Frau. Sie unterbricht mich mit einem leidenschaftlichen Kuss, kratzt weiter fest über meine Haut.

Mein Kätzchen. Die Striemen werde ich morgen noch bewundern können. Trotzdem erwidere ich den Kuss so feurig wie sie, bewege meine Lippen hart gegen ihre. Verlangend schlinge ich meine Beine um ihre Hüfte, drücke sie eng an meine Scham. Der raue Stoff ihrer Jeans reibt direkt an meinem Geschlecht, raubt mir den Atem. Ich muss den Kuss unterbrechen, um wieder Luft holen zu können. Leonie lässt mir kaum Zeit, da verschmelzen unsere Lippen schon wieder miteinander. Und noch während wir uns so leidenschaftlich küssen versuche ich, ihr das dünne Oberteil auszuziehen.

Dass ich mir dabei selbst im Weg bin interessiert eigentlich weniger. Und als ich mich von ihr lösen muss wird das Verlangen hinter meiner Brust so stark, dass ich fest in ihre Lippe beiße, sobald ich sie wieder erreichen kann. Erschrocken zuckt sie vor mir zurück, schnappt leise nach Luft. „Melodie!“, flüstert sie empört. Ihre Stimme ist so rau, dass ich unter ihr leise seufze. Allein dieser Klang lässt mich alles um mich herum vergessen. Sie hat noch immer zu viel an. Aber ich kann mich auch nicht dazu durchringen, mich von ihrer Hüfte zu lösen. Es fühlt sich zu gut an, wie sie gegen meine Schamlippen drückt. Wie sie bei jeder noch so kleinen Bewegung leicht gegen mich reibt.

„Du Stück!“, wispert sie heiser. Küsst mich wieder und schlingt einen Arm um meinen Körper. Endlich fängt sie an, sich ganz auf mir zu reiben. Ihre Haut ist so weich, ich presse mich automatisch noch fester an sie. Bewege mich mit ihr und lasse mich von meinen Gefühlen völlig mitreißen. „Du schmeckst fast besser als Schokolade“, raunt sie mir frech ins Ohr. Lässt ihre Zunge folgen. Aber das fast habe ich nicht überhört.

Kratze strafend so fest ich kann über ihren nackten Rücken. Ob die Striemen, die ich hinterlasse, blutig sind oder nicht interessiert mich weniger. Und tatsächlich, ihr Stöhnen ist so laut, dass ich selber zucke. „Fick dich!“, keuche ich etwas außer Atem. Dieses Miststück! Ihre Hände fahren unaufhaltsam meinen Oberkörper entlang, legen sich völlig um meine Brüste und massieren sie schließlich. Bereitwillig lasse ich mich wieder zurück auf den harten Boden sinken, bewege mein Becken weiter feurig mit ihrem.

Als sie auch meine Hüfte wieder zurück auf das Holz drückt und dort fixiert knurre ich frustriert auf. „Jetzt nicht. Die Prinzessin kommt immer zuerst“, erwidert sie verschmitzt. Das Grinsen auf ihren Lippen ist so dreckig, dass ich nur stumm erröte. Mein Herz schlägt inzwischen so fest, dass ich das Blut in meinen Ohren rauschen hören kann. Sie küsst sich wieder tiefer, widmet ihre ganze Aufmerksamkeit meinen Nippeln. Sie saugt und knabbert daran, schickt so intensive Stromstöße durch meinen Körper, dass ich mich immer wieder aufbäume.

Ich kann nicht denken. Ich weiß nur, dass mein Körper nach mehr schreit. Viel mehr. Und vor allem tiefer. Stumm flehend hebe ich mein Becken an, drücke gleichzeitig gegen ihre Schultern. Unmissverständlich. Aber sie ignoriert es gekonnt. Beißt etwas fester in meine Knospe. Sie platziert einen dicken Knutschfleck direkt zwischen meinen Brüsten, während ich mich weiter lustvoll stöhnend unter ihren Berührungen winde. Aufreizend fest kratzen ihre Nägel über meine Beine, unaufhaltsam höher. Mein Kitzler pulsiert inzwischen vor blindem Verlangen, lässt meinen gesamten Körper vibrieren.

Je näher ihre Finger meiner Perle kommen, desto weiter spreize ich die Beine, bis es fast weh tut. Beiße mir fest auf die Unterlippe, doch es hilft nichts. Ich stöhne trotzdem mein Verlangen heraus, gebe schließlich ganz auf. Ich habe keine Kontrolle mehr, längst nicht, auch wenn mein vernebelter Verstand das noch nicht ganz verstanden hat. Also lasse ich los, lasse mich völlig von ihr leiten. Ihre Berührungen sind so himmlisch und trotzdem wünsche ich mir gerade nichts weiter, als dass sie meiner Erregung endlich nachgibt.

„Kitty!“ Mehr als ein zitterndes Flüstern bekomme ich nicht heraus, kratze etwas hilflos über ihre Schultern. Sie hingegen stoppt, kurz bevor ihre Fingerspitzen mein Geschlecht erreichen können und streichelt meine Seiten entlang. Warum macht sie nicht weiter? Warum quält sie mich so? Ich kann nur zu deutlich spüren, wie feucht ich gerade bin. Wie sehr sie mich anmacht.

Und dann rutscht sie endlich tiefer. Küsst mein Brustbein, meinen Bauch. Immer wieder gräbt sie ihre Zähne in meine Haut, zupft frech daran. Erwartungsvoll drücke ich den Rücken durch, werfe meinen Kopf nach rechts und kneife meine Augen etwas fester zusammen. Es bringt mich jedes Mal fast um, wenn mich ihre intensiven Augen anfunkeln, während ihre Zunge langsam meine Schamlippen teilt.

Dieses Gefühl, zusammen mit dem verführerischsten Blick, den ich jemals gesehen habe, lässt die Welt still stehen. Ich wage nicht mal mehr zu blinzeln. Atemlos und gleichzeitig mit dem Becken zuckend sehe ich sie an. Lecke mir erwartungsvoll über die Lippen und sinke schließlich mit einem lauten Stöhnen zurück auf den harten Boden. Ich kann nicht mehr.

Dieser Blick ist zu viel. Viel mehr, als ich ertragen kann. Plötzlich streift ihre nasse, raue Zunge den empfindlichsten Teil meines Körpers. Flüchtig, beinahe zufällig und widmet sich gleich wieder anderen Bereichen. Doch ich zucke so stark, dass ich mich vor mir selbst erschrecke. Grabe meine Finger haltsuchend in ihre Haare. Ich drücke sie fester gegen mich, direkt zu dem Punkt, der meinen Körper zu beherrschen scheint.

Aber sie denkt nicht mal daran. Ihre Zungenspitze tanzt hauchzart über meine Schamlippen, fährt sie nach, als wolle sie sie malen. Saugen daran. Ihre Hände müssen mein Becken festhalten, sonst würde es noch viel stärker zucken. Sie muss mich regelrecht bändigen, während sie mir die wohl süßesten Qualen beschert. Ich weiß nicht, wie lange sie so mit mir spielt. Es kann eine Ewigkeit, oder ein paar Sekunden sein. Ich weiß nicht, ob ich genießen oder schreien soll.

Ohne Vorwarnung stülpt sie schließlich die Lippen um meine Perle, leckt hart und fast ungeduldig darüber. Hebelt meine Welt aus. Ich kann direkt spüren, wie sich der Orgasmus in meinem Körper aufbaut. Unkontrolliert zuckend bewege ich mich weiter gegen ihre Zunge, versuche sie noch etwas intensiver zu spüren, während mich die Lust fast davon trägt. Der Höhepunkt bricht so plötzlich über mir zusammen, dass ich meine Augen wieder etwas aufreiße. Mein Atem stockt und ich drücke meinen Rücken so fest durch, dass ich irgendwo in weiter Ferne ein Knacken hören kann.

Leonie hingegen erstarrt völlig. Sie hält einfach inne. Lässt mich den wohl kürzesten und intensivsten Orgasmus seit Langem spüren. Erst, als ich wieder etwas zurück sinke macht sie weiter. Es hat zu plötzlich angefangen und so schnell aufgehört, dass mein Becken gar nicht mehr aufhören will zu zittern. Die heißen Wellen durchlaufen meinen Körper immer langsamer, bis sie schließlich fast aufhören. Nur noch Hitze und ein wie wild schlagendes Herz zurück lassen. Ein letzter, winziger Kuss trifft meinen Kitzler.

Dann hält sie mich auch schon im Arm. Küsst meine Stirn. Meine Nase. Meine Lippen. Ich bin noch zu durcheinander, um den Kuss zu erwidern. Meine Augen wollen nicht aufgehen. Ich kann ihr Lächeln spüren. Sie ist zufrieden. Und ich auch. So bleiben wir liegen. Ich, komplett nackt, sie nur noch mit Jeans bekleidet, mitten auf unserem Wohnzimmerboden. Lächeln einfach.

Mit einem wohligen Seufzen bewegt sie sich etwas, streckt sich. Es knackt direkt neben meinem Ohr. Wieder dieser Geruch! Verblüfft mache ich die Augen wieder auf, sehe direkt in ihr grinsendes Gesicht. „Bist du bescheuert? Du isst ausgerechnet jetzt weiter?!“ Manchmal würde ich sie wirklich gerne verhauen. Wie kann sie in so einem Moment Schokolade essen? Doch sie lacht nur. Drückt mir einen Kuss auf die Lippen. „Du und Schokolade, ihr macht mich eben glücklich!“

Doofe Erklärung. Doofe Arschkatze. Trotzdem grinse ich sie an. Immerhin – macht sie mich glücklich. „Ich liebe dich“, flüstere ich weich. Meine Stimme klingt, als wäre sie geschmolzen. Suchtling. Ganz leise flüstert sie die gleichen drei Worte und ich fühle es wieder. Ich spüre, wie viel ihr dieser Satz bedeutet. Wie kostbar es für sie ist. Und kuschle mich einfach noch näher an sich heran.
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