Wild Girls

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
11.11.2013
15.12.2018
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„Romy! Komm runter zum Frühstück, du willst doch nicht gleich an deinem ersten Tag zu spät kommen!", rief Donna, Romys Mutter, die an der Treppe stand.  
„Ja, Mom, ich komme gleich!“, antwortete Romy, nachdem sie aus der Dusche gestiegen war. Sie nahm ein Handtuch und trocknete sich ab.
Nachdem sie ihre langen blonden Haare gekämmt hatte, ging Romy zurück in ihr Zimmer und zog sich ihre Jeans und ein dunkelblaues Top an. Dann beeilte sie sich, nach unten zu kommen, wo man schon mit dem Frühstück auf sie wartete.

„Und, schon aufgeregt wegen deines ersten Tages?“, fragte Sean Denvers, Romys Dad.
„Ja, Dad“, entgegnete Romy, „Mach mich ruhig noch nervöser.“
Vor einem Monat hatte Romy ihre alte Schule beendet und hatte nun ebenfalls auf die Schule gewechselt um dort ihren Abschluss zu machen, auf die ihr großer Bruder Cole bereits ging.
Nach dem Abschluss hatte ihr gesamter Freundeskreis ebenfalls auf andere Schulen gewechselt oder war, und das hatte ihre beste Freundin getan, aus dem Ort weggezogen.
Für Romy bedeutete das vollkommen neu anzufangen.

Romy schüttete sich Cornflakes in die Schüssel und machte sich dann über sie her.
„Ich kann verstehen , wenn du nervös bist. Aber ich bin sicher...“, fing Donna an.
„Mom, bitte“, sagte Romy etwas genervt und warf ihrem großen Bruder einen hilfesuchenden Blick zu. Der lehnte sich lässig nach hinten, warf die Hände hoch und sagte: „Ich halte mich da raus.“

Cole war eindeutig der große Bruder, den man sich als Mädchen wünschte. Er hatte etwas von einem Beschützer, selbst wenn er einen ab und zu aufzog. Und durch sein gutes Aussehen und seinen Charme verdrehte er höchstwahrscheinlich jedem Mädchen auf der Schule den Kopf.

Nachdem Romy mit dem Essen fertig war, ging sie zur Garderobe und zog sich ihre Jacke an. Als sie nach ihrem Helm greifen wollte, hielt ihre Mutter sie auf.
„Oh nein, Romy, du wirst nicht an deinem ersten Tag mit dieser Höllenmaschine fahren!“
„Aber Mom ... “ Romy schaute zu ihrem Vater.
„Deine Mutter hat recht, an deinem ersten Tag würde so etwas nicht gerade den besten Eindruck machen.“ Romys Vater war das sanftere Elternteil, während ihre Mutter eindeutig das strengere war. Und wenn die beiden sich miteinander verbündeten, hatte Romy keine Chance.
Sie musste sich umdrehen um ihre Mutter nicht böse anzusehen. Sie wusste, ihre Mutter war nur so, weil sie sich Sorgen um sie machte. Aber verdammt noch mal, es konnte einen oft zur Weißglut treiben. Und sie liebte es nun mal mit ihrer Ninja durch die Gegend zu fahren.

Dann spürte sie die Hand ihres Bruders auf ihrer Schulter.
„Kopf hoch,“ sagte er aufmunternd. „Wenn du schon nicht mit deiner Maschine angeben kannst, dann wenigstens mit deinem coolen Bruder.“
Die Worte brachten Romy zum Lächeln und ließen ihren Ärger auf ihre Eltern vergessen.

Sie nahm ihren Rucksack, ging zurück ihrer Mom und ihrem Dad, gab jedem von ihnen einen Kuss und verließ zusammen mit Cole das Haus.
Draußen angelangt ging sie zu Coles Wagen. Kurz bevor sie einstieg, schaute sie noch einmal sehnsüchtig zur Garage, in der sich ihre Ninja befand.
„Komm, steig schon ein“, forderte Cole sie auf. „Sie wird noch da sein , wenn du wiederkommst.“
Romy seufzte und kam der Aufforderung ihres Bruders nach. Dann fuhren sie los.
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