Burnett mal anders

GeschichteFamilie / P12
Burnett James Kylie Galen
10.11.2013
15.01.2016
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So hier mal das erste Kapitel ;D

„Lucas?“ rief Kylie und lief auf den Garten ihrer Nachbarn zu.
„Ich bin hier Kylie.“ kam es vom Klettergerüst.
„Hi.“ sagte Kylie und kletterte die Leiter hoch.
„Was ist los?“ wollte Lucas wissen als er sah, dass Kylies kleine Stirn in Falten lag.
„Mummy und Daddy streiten wieder.“ sagte sie und setzte sich.
„Oh.“ machte Lucas nur und setzte sich neben Kylie, er nahm ihre Hand. Seine Mutter kam aus dem Haus und blickte sich suchend um.
„Lucas? Burnett möchte mit dir reden.“ rief sie.
„Ich komme aber kann ich Kylie mitbringen?“ rief er zurück.
„Ja warte Burnett kommt raus.“ sagte Mrs. Parker und ging wieder ins Haus, nichtmal eine Minute später trat ein dunkelhaariger Mann mit olivfarbenem Teint aus dem Haus. Lucas sprang vom Klettergerüst und Kylie folgte ihm.
„Hallo Burnett.“ sagte Lucas.
„Lucas, wer ist denn deine kleine Freundin?“ fragte der Mann namens Burnett.
„Das ist Kylie, sie ist unsere Nachbarin. Kylie das ist Burnett er hilft meinen Eltern bei dem übernatürlichen Sachen.“ erklärte Lucas.
„Hallo.“ sagte Kylie schüchtern und sah schnell wieder weg.
„Sie weiß von uns?“ wollte Burnett wissen.
Lucas sah zu Kylie und diese beschloss sie konnte für sich selber antworten.
„Ich weiß was Lucas und seine Eltern sind, er hat es mir erklärt. Seine Familie glaubt ich wäre auch übernatürlich. Aber ich bin mir da nicht so sicher, ich bin halt einfach nur ich.“ Kylie wusste nicht woher sie den Mut nahm aber sie sah ihn an.
„Oh doch Kylie du bist besonders begabt, du bist nur noch zu jung.“ lächelte Burnett.
„Aber ich bin schon acht!“ rief Kylie und brachte Burnett damit zum lachen.
„Das ist das erste mal das ich dich lachen sehe.“ meinte Lucas zu Burnett und sah ihn erstaunt an, dieser schüttelte jedoch bloß den Kopf.
„Was bist du denn?“ fragte Kylie neugierig.
„Ein Vampir.“ war die direkte Antwort.
„Cool.“ meinte Kylie, als sie eine Stimme rufen hörten.
„Kylie Herzchen wo bist du?“ Kylies Augen füllten sich mit Tränen.
„Kannst du nicht machen das sie aufhören immer zu streiten?“ fragte sie Burnett.
„Wenn ich das könnte würde ich es tun.“ meinte er ehrlich.
Da fing es auch schon wieder an.
„Du bist ein Nichtsnutz, jetzt ist sie weg.“
„Ach was das ist nur deine Schuld, normale Mütter zeigen ihren Kindern Zuneigung!“
„Was willst du damit sagen?!“ fauchte Kylies Mutter.
„Oh je, was ist den da los?“ fragte Lucas Mutter und kam mit seinem Vater aus dem Haus, beide trugen schicke Sachen.
„Meine Eltern.“  weinte Kylie.
„Oh nicht weinen Kylie, wir regeln das. Du bleibst heute hier und machst mit Lucas eine Pyjama Party. Burnett wird auf euch aufpassen, denn wir müssen zum Rat.“ meinte Mrs Parker mit Blick auf Kylies verheultes Gesicht.
„Danke.“ murmelte Kylie, in dem Moment als ihr Vater in den Garten kam. Er packte Kylie am Arm und zog sie mit sich. Wie nicht anders zu erwarten fiel Kylie der Länge nach hin. Statt sich nach ihr umzudrehen zog er sie einfach weiter. Burnett griff ein zusammen mit Lucas Vater.
Mr Parker packte Kylies Vater am Ellbogen, so das dieser Kylie losließ. Burnett hob, die flach auf der Nase liegende und heftig heulende, Kylie hoch und hielt sie fest. Zu seiner Überraschung legte Kylie den Kopf an seine Schulter, klammerte sich mit beiden Händen an sein Hemd und hörte auf zu weinen.
„Ganz ruhig Kleine.“ flüsterte Burnett und strich Kylie über den Rücken.
„Lassen Sie mich los. Ich wollte mich doch nur von meiner Tochter verabschieden.“ fauchte Kylies Vater.
„Ich bin nicht deine Tochter, du bist viel zu gemein zu mir.“ meinte diese und hob den Kopf.
„Wieso verabschieden.“ fragte Burnett angriffslustig.
„Weil ihre Mutter mich nicht mehr will, sie hat die Scheidung eingereicht.“ meinte er und damit verließ er den Garten.
„Mir doch egal.“ sagte Kylie.
Burnett sah Kylie an, so gut er konnte, denn sie hatte den Kopf bereits wieder an seine Schulter gedrückt. Er war überrascht, dass das Mädchen so schnell Vertrauen zu ihm fassen konnte.
„Komm wir gehen mal rüber und holen deine Sachen für die Übernachtung.“ meinte Burnett und stellte Kylie wieder auf ihre Füße. Kylie betrachtete ihn und griff dann nach seiner Hand.
„Kommst du mit?“ fragte sie und zog die Nase hoch.
„Wenn du das möchtest.“ erwiderte er und musste schmunzeln. Kylie nickte so heftig, dass ihre Haare um sie herumwirbelten.
„Dann los.“ er ging mit ihr und nickte Mr und Mrs Parker zum Abschied zu. Lucas schnelle Schritte schlossen zu ihnen auf.
„Ich komm auch mit.“ sagte er.

Burnett streckte die Hand nach der Klingel aus. Als Mrs Galen die Tür öffnete wurden ihre Augen riesig.
„Wer sind Sie denn?“ wollte sie wissen. Kylie antwortete bevor Burnett überhaupt reagiert hatte.
„Mum das ist Burnett, er ist mein Freund und er passt auf mich und Lucas auf. Ich übernachte übrigens heute bei Lucas.“ sagte sie und sah ihrer Mutter ins Gesicht.
„Na dann, kommen Sie mal rein Burnett.“ meinte Mrs Galen.
Kylie zog an Burnetts Hand und ging an ihrer Mutter vorbei ohne sie weiter zu beachten.
„Kylie ist deine Mutter immer so?“ fragte Burnett als Lucas Kylies Zimmertür geschlossen hatte.
„Ja so oder total sauer.“ meinte Kylie mit einem Schulterzucken. Sie packte den Schlafanzug von ihrem Bett zusammen mit einem Teddy in einen Rucksack.
„Fertig.“ meinte sie.
„Zahnbürste?“ fragte Burnett.
„Hat sie bei mir.“ meldete sich Lucas zu Wort.
Burnett der sich im Zimmer umgesehen hatte deutete auf ein Foto auf Kylies lila Nachttisch.
„Wer ist der Mann?“
„Das ist mein echter Papa, er ist tot aber ich seh ihn manchmal.“ erklärte Kylie in ihrer Kleinmädchen Stimme.
„Du siehst ihn?“ fragte Burnett entsetzt.
„Ja er redet auch mit mir. Er hat auch gesagt ich bin besonders, weil ich ihn sehen kann.“ nickte Kylie.
„Okay, da kümmern wir uns später drum, wir gehen erstmal wieder wenn du alles hast.“ er öffnete die Tür. Plötzlich wurde es kalt um sie herum und Burnett spannte sich an.
„Geh jetzt nicht runter Kylie.“
„Warum soll ich nicht gehen?“ fragte Kylie.
„Vertrau mir einfach du solltest das nicht sehen.“ und damit wurde es wieder warm im Zimmer.
In dem Moment hörten sie von unten die Stimme von Kylies Mutter.
„Du wagst es diesem Miststück mit zu bringen?“ keifte sie.
„Sie ist meine Freundin und jetzt lass mich durch ich brauch nur ein paar Klamotten!“ rief Mr Galen.
„Verschwinde mit der Barbie ich will sie nicht hier haben, zumal Kylie hier ist!!“ brüllte Mrs Galen. Burnett drehte sich schnell zu Kylie, diese stand wie erstarrt da und zitterte. Sie hielt sich die Ohren zu und schloss die Augen. Lucas ging auf sie zu und drückte sie, aber sie wich vor ihm zurück.
„Mach doch was.“ sagte Lucas zu Burnett und seine Stimme überschlug sich vor Wut.
„Ich kann nicht viel dagegen tun, dass ist eine Sache zwischen den beiden.“
„Meine Mutter hasst mich.“ sagte Kylie zur Überraschung aller.
„Wieso?“ wollte Lucas wissen.
„Weil ich aussehe wie Daniel also Papa. Ich erinnere sie an ihn, deswegen ist sie immer froh wenn ich aus dem Haus gehe.“ meinte sie.
„Ich rede mal mit deinen Eltern und ihr wartet ihr.“ sagte Burnett.

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