Stürmische Nacht-Devils and Realist

KurzgeschichteAllgemein / P12 Slash
03.11.2013
03.11.2013
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„Na wo wollen wir denn hin?“
erklang Dantalions Stimme plötzlich hinter Sitri auf dem Flur,
„Solltest du nicht in deinem Bett liegen? Es ist schon spät.“
höhnte Dantalion, während Sitri stehen geblieben war und sich zu dem anderen Dämon umdrehte.

„Das Gleiche könnte ich dich auch fragen.“
konterte Sitri und verschränkte die Arme vor der Brust,
„Sag mir nicht, dass du auf dem Weg zu Williams Zimmer bist.“
hackte Dantalion skeptisch nach,

„Selbst wenn es so wäre, was würde dich das angehen.“
erwiderte Sitri lediglich, während sich Dantalion von der Wand abdrückte an der er gelehnt stand.
„Hmh...stimmt ja heute Nacht Stürmt es ziemlich heftig, oder was meinst du?“
entgegnete Dantalion und zog auch schon die Vorhänge auf, gerade im rechten Moment als ein Blitz am Fenster aufblitzte, was Sitri zusammen zucken ließ.


. . . . . . . . . .





„Endlich geschafft!“
seufzte William zufrieden und schloss sein Latein Buch, als er endlich fertig mit seinen Studien war, sich auf seinem Stuhl zurücklehnend fiel sein Blick aus dem Fenster. Es schüttetet wie aus Eimern und Donnerte und Blitzte wie wild draußen.

>Wie es wohl Kevin geht? Ob es wohl auch so Gewittert bei ihm? <
fragte sich William und starrte eine Weile in das Unwetter hinein, bevor er sich wieder von seinem Stuhl erhob und sich Bett fertig machte, doch kurz bevor er in sein Bett schlüpfen konnte, klopfte es an seiner Zimmertür.

Genervt seufzend fuhr sich William durchs Haar, wer störte ihn bitte um diese Uhrzeit? Wenn es wiedermal Isaac war, würde er diesen umbringen, jedoch musste er als Klassensprecher für die Probleme der anderen ein offenes Ohr haben, selbst in der Nacht.

Erneut klopfte es an seiner Zimmertür,
„Ich komm ja schon.“
rief William dieser entgegen und öffnete sie im nächsten Moment, um Sitri und Dantalion vor seinem Zimmer stehen zu sehen.

„W-was wollt ihr Zwei den hier?“
brachte er erschrocken und irritiert heraus, während sich ein Grinsen auf Dantalions Züge legte,
„Unsere kleine Prinzessin hier hat Angst vor dem Storm da draußen.“
stichelte Dantalion und zeigte beiläufig dabei auf Sitri, auf dessen Wangen sich eine leichte Röte ausbreitete.

„Was willst du eigentlich noch hier? Geh wieder auf dein Zimmer!“
grummelte Sitri,
„Wieso sollte ich dich alleine mit William lassen, damit du versuchen kannst mit unlauteren Mitteln seine Stimme für dich zu gewinnen.“
konterte Dantalion und verschränkte die Arme vor der Brust,

„Unlautere Mittel?!“
keifte Sitri,
„Solche Methoden habe ich nicht nötig, ich bin nicht so ein ungehobelter Klotz wie du. Im Gegensatz zu dir weiß ich was Etikette bedeutet. Allein deswegen wird sich William für mich entscheiden.“

„Für dich verwöhnten kleinen Bengel?! Das ich nicht lache!“
spottete Dantalion, als William auch schon dazwischen ging.
„Jetzt hört auf hier so Laut zu sein, es ist mitten in der Nacht.“
zischte William den beiden zu,

„Wieso seid ihr deswegen zu mir gekommen, hätte es nicht einfach gereicht wenn du zu Dantalion ins Zimmer gegangen wärst?“
hackte William seufzend an Sitri gerichtet nach, der ihn Geschockt anstarrte.
„I-Ich würde niemals freiwillig zu diesem Hirnlosen Klotz gehen wollen.“
verteidigte sich Sitri sofort,

„Was?! Als würde ich so einen in mein Zimmer lassen.“
beschwerte sich Dantalion, erneut seufzend rieb sich William seine Schläfen,
„Ich hab ja verstanden, ihr seid wie Hund und Katz. Kommt jetzt erst mal rein, damit ihr die anderen nicht Weckt.“
stieß William aus und trat aus seiner Tür, damit die Beiden an ihm vorbei in das Zimmer treten konnten, bevor er die Tür hinter ihnen schloss.

„Also weswegen seid ihr jetzt genau hier?“
fragte William langsam genervt, alles was er wollte war schlafen und sich nicht mit diesen Beiden Dämonen rum zu plagen.
„Ich passe nur auf das er keine komischen Sachen versucht.“
erklärte Dantalion und nickte in Richtung Sitri, womit sich nun Williams ganze Aufmerksamkeit diesem zuwandte.

„Also weswegen kommst du um diese Uhrzeit?“
fragte er erneut direkt an Sitri gerichtet, dessen Blick leicht beschämt auf den Boden gerichtet war.
Jedoch antwortete Sitri zunächst nicht, als William ihm seine Hand auf die Schulter legte, Blitzte es erneut auf, was Sitri zusammen zucken ließ.

Was William natürlich nicht unbemerkt blieb, als es hinter ihm auch schon ganz schön laut Donnerte.
>Hmh, der Donner kam sehr schnell hinter dem Blitz, das heißt das Gewitter ist ganz in der Nähe. < überlegte William, aus dem Augenwinkel zum Fenster spähend,

„Also du bist hier weil.....du Angst vor dem Gewitter hast.“
schloss William,
„Es sind die Blitze die ihm Angst machen.“
spottete Dantalion, der auf Williams Bett Platz genommen hatte.

„Ich hab keine Angst vor ihnen.“
keifte Sitir sofort verteidigend,
„Ich mag sie nur nicht!“
„Deswegen zuckst du auch jedes Mal wie ein kleines Kind zusammen!“
lachte Dantalion,

„Auch vor dem Donner?“
hackte William nach, Dantalion hinter sich ignorieren, während Sitri sich wieder William zu wandte und dann nach einem Moment verneinend den Kopf schüttelte.
„Hmh, ok.“
erwiderte William und verschränkte seine Arme vor der Brust,

„Reicht es dann nicht einfach wenn du die Vorhänge richtig zu ziehst?“
entgegnete er, erneut verneinte Sitri dies Kopf schüttelnd.
„Ich kann nicht schlafen, selbst wenn ich meine Augen geschlossen habe.“
gab er klein laut zu und ließ seinen Blick Richtung Boden schweifen, seufzend fuhr sich William durchs Haar, alles was er wollte war sich in sein Bett legen und schlafen.

„Und was möchtest du jetzt von mir?“
fragte William direkt, was Sitri leichte Röte auf die Wangen schoss,
„Solomon hat mich immer auf seinen Schoß ruhen lassen, wenn ich nicht schlafen konnte.“
murmelte er,

„Du warst ja auch sein kleines Schoß Hündchen.“
spottete Dantalion,
„Und du sein Lakai.“
giftete Sitri sofort zurück, als hinter William erneut ein gewaltiger Blitz aufblitzte, (; D)* Reflexartig hatte Sitri seine Arme um Williams Oberkörper geschlungen und verbarg sein Gesicht an dessen Brust.

„S-Sitri?!“
entgegnete William überrascht, während Dantalion vom Bett aufgesprungen war,
„Nimm sofort deine Finger von ihm!“
rief er aus, jedoch ignorierte Sitri seinen Rivalen und blickte mit leicht weinerlichem Augen zu William auf, der die Dämonen überrascht anstarrte.

Er musste schon zu geben Sitri sah auf irgendeine Weise recht niedlich aus, so wie er da zu ihm Aufblickte. Leichte Röte breitete sich auf Williams Wangen aus, die Dantalion ebenfalls nicht unbemerkt blieb.

„Wieso errötest du?“
stieß er erschrocken aus,
„Ich dachte du spielst nicht mit unlauteren Mitteln.“
beschwerte sich Dantalion an Sitri gerichtet, jedoch reagierten William und Sitri nicht auf ihn.

„Darf ich bei dir schlafen?“
hackte Sitri nach, was Williams Gesicht Puder rot anlaufen ließ, bevor er beschämt zur Seite blickte,
„M-meinetwegen.....“
grummelte er schließlich, woraufhin sich ein Lächeln auf Sitris Lippen aus breitete, während Dantalion ihn lediglich ungläubig anstarrte.

„Danke.“
flötete Sitri freudig und schmiegte sich erneut an William bevor er wieder von diesem Abließ und sich Williams Handgelenk griff um diesen zu dessen Bett rüber zu ziehen.
„Dann lass uns schnell schlafen gehen.“

„Ähm...ja.“
erwiderte William lediglich und ließ sich zu seinem Bett rüber ziehen, in das Sitri schon rein krabbelte, ohne dabei Williams Handgelenk los zu lassen, als Dantalion auch schon nach dem anderen Handgelenk von William griff.

„Das kannst du doch nicht machen.“
entgegnete er entsetzt,
„Was kann ich nicht machen?“
fragte William völlig verständnislos nach,

„Du kannst ihm doch nicht einfach so erlauben mit dir in einem Bett zu schlafen, weißt du ob er irgendwas in der Nacht mit dir anstellt um deine Stimme zu bekommen?“
stieß Dantalion aus, während Sitri ihm giftige Blicke zuwarf.

„Was soll er mir schon tun? Wie du schon sagtest, er braucht meine Stimme, da bringt es ihm rein gar nichts mir irgendetwas an zu tun und Überhaupt, denkst du, dass ich mich so einfach von meiner Meinung abbringen lasse, egal was er versucht? Außerdem muss ich als Klassensprecher für meine Mitschüler da sein wenn sie ein Problem haben, selbst wenn es nicht existierende Dämonen sind.“
erklärte William, woraufhin Dantalion und Sitri ihn einen Augenblick sprachlos an blickten.

„Hast du gehört! Ich werde ihm schon nichts tun. Es hat auch gar nichts mit der Wahl zu tun, also brauchst du dir keine Sorgen zu machen Dantalion. Wenn du dann so freundlich wärst und uns einfach schlafen lassen würdest.“
grinste Sitri Dantalion an, der seinen Rivalen argwöhnisch musterte jedoch seinen Griff um Williams Handgelenk lockerte, der dieses auch schon zurückzog.

„Dann will ich auch hier schlafen.“
entgegnete Dantalion entschieden und verschränkte seine Arme vor der Brust, während William ihn überrascht ansah und Sitri ihm einen genervten Blick zu warf.
„Du hast doch keine Angst vor dem Gewitter, warum also solltest du hier schlafen, du kannst doch zurück auf dein Zimmer.“
konterte Sitri,

„Keine Panik das hat nichts mit der Wahl zu tun.“
grinste Dantalion spöttisch an Sitri gewandt, bevor er sich William zu drehte,
„Wenn du doch sowieso nichts zu befürchten hast, kann ich doch auch hier schlafen oder? Das sollte doch dann kein Problem darstellen.“

Seufzend rieb sich William über die Augen, es war schon wirklich ziemlich spät und sie mussten auch noch früh raus, zum Morgens Gottesdienst, auch wenn die anderen Beiden da gar nicht hingingen, musste William als Klassensprecher noch früher aufstehen und dafür sorgen das die anderen Schüler pünktlich dort erschienen. Und er wollte wirklich mehr als alles andere Schlafen.

„Wenn es sein muss.“
murmelte er erschöpft,
„Was?!“
kam es überrascht von Sitir,
„William, aber.....“

„Kein, aber. Ich habe keine Lust mehr auf unnötige Diskussionen, ich bin müde und möchte einfach nur in mein Bett.“
unterbrach William Sitri,
„Ich will aber nicht neben ihm Schlafen müssen.“
erwiderte Sitri leicht schmollend.

„Denkst du etwa ich neben dir?“
konterte Dantalion sofort,
„Ist ja gut, aber jetzt hört auf zu Streiten! Dantalion du schläfst an der Wand, ich habe keine Lust von dir erdrückt zu werden.“
befahl William dem Dämon der sich daraufhin sofort an den genannten Platz begab, wenig später schaltete William auch schon das Licht in seinem Zimmer aus und krabbelte zwischen Dantalion und Sitri.

„Gute Nacht.“
seufzte William, sobald er die Decke über sich und die anderen Beiden gezogen hatten,
„Gute Nacht William.“
erwiderten Sitri und Dantalion gleich zeitig, während sich Beide an ihn schmiegten.

. . . . . . . . . . .




„Hast du das Gestern Abend auch gehört?“
„Ja ich hab gesehen wie die Dantalion in das Zimmer des Klassensprechers gegangen ist.“
„Sitri stand abends vor der Zimmertür des Klassensprechers.“
„Glaubst du er hat die Nacht mit dort verbracht?“

Tuschelten die Schüler auf dem Flur vor Williams Zimmertür,
„Was gibt es den hier zu Tuscheln?“
fragte Swallow als er auf den Flur trat, sofort zuckten die Schüler zusammen.
„Also wer will mir sagen was hier los ist?“

Nur zaghaft meldete sich einer der Jungen zu Wort,
„Ähm... einige der Jungen haben gestern Abend Stimmen aus Twinings Zimmer gehört und Dantalion Huber soll vor seinen Zimmer gesehen worden sein.“
erklärte der Junge,
„Ich hab gehört Sitri Cartwright soll in sein Zimmer gegangen und bis jetzt noch nicht raus gekommen sein.“
warf einer der anderen Jungen mit rein, wodurch das Getuschel auf dem Flur wieder begann.

„Schluss damit.“
zischte Swallow,
„Hört auf euch über Sachen den Mund zu zerreißen, zu denen ihr keine Handfesten beweise habt.“
entgegnete er und an Williams Tür heran, doch bevor er Klopfen konnte wurde die Tür auch schon aufgerissen.

Als Dantalion und Sitri im nächsten Moment an Swallow vorbei aus Williams Zimmer geschoben wurden. Der Hecktisch hinter den Beiden seine Zimmertür wieder zuschmiss,
„Morgen Swollow.“
entgegnete William im vorbei gehen und griff auch schon nach Dantalions und Sitris Handgelenken um die beiden hinter sich her zu ziehen.

„Beeilt euch jetzt mal, der Gottesdienst fängt gleich an. Und ich muss noch die anderen Schüler wecken.“
keifte William,
„Wir können doch sowieso nicht in die Kirche.“
erwiderte Dantalion, während Sitri sich die Hand vor dem Mund schlug und gähnte.
„Ich bin Müde, wieso hast du uns Geweckt?“
fragte er schläfrig,

„Mir ist egal ob ihr zum Gottesdienst geht oder nicht, aber wenn ihr weiter schlafen wollt dann tut das in euren Zimmern.“
entgegnete William.

Völlig perplex stand Swallow immer noch an Williams Zimmer und sah diesem hinterher, während das Getuschel hinter ihm von neuem begann.
>Twining.....wenn das so weiter geht, sehe schwarz für deine Zukunft. <































* ´Blitz aufblitzen´ welch Ironie..... irgendwie finde ich klingt das echt bescheuert, mir ist nur nichts anderes eingefallen T_T
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