Abenteuer im Feriencamp

von - Leela -
GeschichteAbenteuer / P12
Eddie GB Jake Jessica Prime Evil Tracy
03.11.2013
03.11.2013
2
3791
 
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Diese Geschichte gehört zu dem Projekt »Meme 5«. Bei den Meme-Projekten geht es darum, bestimmte Situationen anhand einer vorher festgelegten Liste von Charakteren zu schreiben, ohne vorher zu wissen, was auf welche Charaktere zukommt und welche Konstellationen sich daraus ergeben. Die Liste der Charaktere zu diesem Projekt lautet wie folgt:

1. – Jake
2. – Hermi
3. – Graf Freeze
4. – Jessica
5. – Tracy
6. – Corky
7. – Prime Evil
8. – Gene
9. – Eddy
10. – Toni

Anders als in meinen bisherigen Meme-Werken versuche ich diesmal eine komplett zusammenhängende Geschichte zu schreiben, daher gibt es diesmal - mit der Charaktereliste zusammen - auch einen Prolog, der den einzelnen Aufgaben vorangestellt ist. Mal sehen, ob mir meine Idee so gelingt, wie ich sie angedacht habe. ^^

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Abenteuer im Feriencamp


Prolog

Jessica war heute etwas nervös auf Besuch zu den Ghostbusters gekommen.
      „Jessica! Schön dich zu sehen!“ Mit einem fröhlichen Lächeln ließ Jake sie hinein, bemerkte aber auch gleich, daß sie etwas beschäftigte. „Alles in Ordnung, Jess?“
      Jessica atmete durch. „Ja. – Ähm… Jake, ich bin heute nicht so ganz ohne Grund hier. Ich… hätte da mal eine kleine Bitte an euch…“
      Selten hatte Jake die Reporterin so zurückhaltend erlebt. „Worum geht es? Du weißt doch, wir helfen gerne, wenn wir können!“
      „Ja, aber dieses Mal ist es keine kleine Sache. Corky hat sich zu seinem letzten Geburtstag gewünscht, seine Freunde in’s Feriencamp einladen zu dürfen. Naja, und da jetzt gerade Ferien sind, soll das in der kommenden Woche stattfinden.“
      „Hey, da ist er bestimmt schon mächtig aufgeregt, was? Feriencamps sind toll!“ meinte Jake begeistert.
      „Ja!“ bestätigte Jessica weniger begeistert. „Das Ding ist nur… Ich soll auf die Jungs aufpassen! Jake, ich weiß nicht, ob ich mir das zutraue! Könnt ihr nicht mitkommen und mich ein bißchen dabei unterstützen?“
      Jake sah sie verblüfft an. „Hey, du bist doch sonst nicht aus der Ruhe zu bringen!“ lachte er.
      „Ja, aber das hier traue ich mir wirklich nicht zu!“ Jessica mußte mittlerweile aufpassen, daß ihre Stimme nicht in ein Jammern abrutschte.
      „Wie viele Kinder sind es denn?“ erkundigte sich Jake.
      „Nur vier Jungs. Aber trotzdem! In dem Alter… Wenn sie’s drauf anlegen, komme ich allein nicht dagegen an. Und ich habe ja auch noch die Verantwortung für drei fremde Kinder! Und wenn ihr, so als männliche Begleiter, dabei seid, habt ihr vielleicht noch eine ganz andere Wirkung auf sie als ich…“
      „Schon gut, schon gut!“ kürzte Jake ihren Vortrag ab. „Ich verstehe es ja. Aber meinst du wirklich, die Jungs wollen mit vier Erwachsenen in’s Feriencamp?“
      „Naja, ihr seid für die Jungs so etwas wie Idole! Hey, Feriencamp mit den Ghostbusters, die Jungs werden begeistert sein!” Jessica lächelte gewinnend.
      „Okay, schon verstanden!“ lachte Jake. „Ich spreche es mit Eddy und Tracy ab. Aber ich denke, das geht schon klar! – Hey, wir fahren mal wieder in’s Feriencamp! Ich kann’s kaum erwarten!“
      Jessicas Blick nahm eine erschrockene Nuance an, als würde sie befürchten, nun auf sieben abenteuerlustige Jungs achtgeben zu müssen.
      Jake bemerkte es nicht einmal und meinte nur: „Ich melde mich heute Abend noch mal bei dir! Okay?“
      „Okay…“ erwiderte sie und atmete durch. Sie rang sich zu einem Lächeln durch. Es würde schon alles gutgehen…

„Ich habe Feriencamps noch nie gemocht.“ bemerkte Eddy etwas mißmutig, als sie das Gepäck überprüften, das sie mitnehmen wollten.
      „Eddy. Das war, als du noch ein Teenager warst!“ lachte Jake. „Heute kannst du das alles aus einer ganz anderen Perspektive betrachten! Komm’ schon, das wird bestimmt lustig!“
      „Ja, genau!“ stimmte Tracy zu. „Viel Natur und Abenteuer!“
      „Also, auf die Natur freue ich mich schon!“ sagte Eddy. „Aber auf das Abenteuer nicht unbedingt.“
      Jake verdrehte leicht die Augen. „Kommt schon Leute, Jessica und die Jungs warten bestimmt schon. Jessica hat extra einen Bus gemietet, um zum Camp zu kommen!“
      Und so fügte Eddy sich in sein Schicksal und folgte den anderen zum Ghostbuggy, das sie zu dem Treffplatz bringen sollte.
      Tatsächlich waren die Kinder und Jessica alle schon dort, und sie wurden jubelnd begrüßt.
      „Wow! Die Ghostbusters! Das wird der tollste Geburtstag überhaupt!“ strahlte Corky, als die drei ausstiegen und das Gepäck ausluden.
      „Du hast doch gar nicht mehr Geburtstag!“ frotzelte Gene, und so entwickelte sich in Nullkommanichts eine Kabbelei, die Jessica versuchte zu schlichten.
      „Seht ihr, was ich meine?“ sagte sie, als sie zu Jake, Eddy und Tracy trat. „Ich bin jetzt schon überfordert!“
      „Ach, das kriegen wir alles schon hin!“ beruhigte Jake sie. Dann wandte er sich zum Ghostbuggy um. „So, du kannst jetzt wieder nach Hause fliegen, GB. Wir sehen uns dann in einer Woche!“
      „Alles klar! Viel Spaß!“ wünschte GB.
      Nun wurde das letzte Gepäck verstaut, und wenig später saßen alle in dem kleinen Bus, der sie in ihren Abenteuerurlaub bringen sollte.
      Jessica hatte sich den Sitz neben Jake genommen und blätterte in einem Prospekt. „Das ist eine ganz tolle Anlage, wo wir hinfahren!“ meinte sie. „Auf dem Gelände kann man kleine Hütten anmieten, so daß man praktisch nur für sich ist! Wir haben zwei Viererhütten gebucht. Ich habe mir das so gedacht, daß sich immer zwei Jungs mit zwei Erwachsenen eine Hütte teilen.“
      Jake quittierte das mit einem skeptischen Blick, da wandte Corky sich bereits auf seinem Sitz um und rief euphorisch: „Ich will mit Tracy und Jake in eine Hütte!“
      „Na, damit wäre das ja schon mal geklärt!“ kommentierte Jake verblüfft. Er hatte fest damit gerechnet, daß die Jungs Protest erheben würden, um eine Hütte für sich zu bekommen.
      Jessica zeigte ihm derweil den stilisierten Lageplan des Ferienparks. „Hier ist das Haupthaus. Da kann man praktisch alles bekommen, was man benötigt, es gibt dort im Zweifel auch ein Telefon, und manchmal finden da auch Veranstaltungen statt. Auf einem großen schwarzen Brett wird man immer mit den wichtigsten Neuigkeiten versorgt.“
      „Hey, das hört sich gut an! Dort gibt es sogar einen Kiosk.“ bemerkte Jake.
      „Richtig, und man kann Eintrittskarten erwerben für Veranstaltungen, die auf dem Gelände stattfinden und kostenpflichtig sind.“
      Eddy lehnte sich von der anderen Seite über den Gang zu ihr herüber. „Was ist das hier?“
      „Das ist der nächste Clou! Auf dem Gelände gibt es verschiedene Themenbereiche, zum Beispiel einen Kletterpark, ein Schwimmbad, und eben auch den Eispark. Wie sie das machen, weiß ich nicht, aber dort gibt es rund um’s Jahr eine Schneelandschaft, in der man Schlittschuhlaufen und rodeln kann.“
      „Die haben sich da mächtig was einfallen lassen!“ bemerkte Jake anerkennend. „So etwas gab es zu meiner Zeit noch nicht!“
      „Das hätte die Sache für mich nicht besser gemacht.“ warf Eddy ein.
      Jake, Jessica und Tracy lachten.
      Jessica steckte den Plan wieder in ihre Tasche und sah zur Uhr. „Wir werden relativ spät ankommen.“
      Jake sah zu den vorderen Sitzen, wo sich die Jungs bereits prächtig amüsierten. „Und wenn schon. Die Jungs sind beschäftigt!“
      „Na, Gott sei dank!“ Jessica lehnte sich zurück und schloß die Augen. Hoffentlich blieb das so. Auf jeden Fall war sie froh, ihre Freunde an ihrer Seite zu haben…
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