Die Schöne und die Wilde

von Jitomi
GeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
Kyouko Sakura Mami Tomoe
01.11.2013
10.08.2016
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01.11.2013 1.427
 
Es ist dunkel in den Gassen von Tokio. Nur das schallen einer Dose, welches durch die Gasse getreten wird, hört man.
"Man...kotzt mich das alles an!" Im Schatten verborgen, hört man eine Person reden, welches die Dose gegen eine Wand kickt.
"Ich hab hunger....vielleicht kann ich ja hier etwas ergattern." Die geheimnissevolle Person ging auf die offene Straße zu. Nun kann man allmählich ihre Gestalt erkennen, welches vorher in der Dunkelheit verborgen war.
"Hmm...am Besten verstecke ich mich hinterm Busch, bei diesem 24h Markt, und warte auf potenzielle Beute." Die junge Frau Frau grinste hämisch und machte sich auf den Weg zum 24h Markt, welches gleich um die Ecke lag. Die Frau besaß rote, leicht zersauste Haare, welches als Pferdeschwanz gebunden waren. Sie trug außerdem kurze, blaue Shorts, dunkle Stiefel und einen Pullover mit Kapuze.
Am 24h Markt angekommen, legte sie sich, wie geplant, auf die Lauer.
Na kommt schon...mein Magen kann nicht ewig warten!Die rothaarige Frau hielt sich den Magen, welches laut knurrte.
In der Tat lag sie nicht auf der Lauer um die Leute zu erschrecken, sondern um Nahrung zu ergattern, denn leisten konnte sie sch keins. Sie lebt schon einige Jahre auf der Straße und für sie ist es mitlerweile schon normal geworden, unschuldige Leute zu bestehlen, damit sie überleben kann.
Die haben eh genug da...also...fuck off.Rechtfertigte sie sich immer.
Plötzlich ging die Tür vom 24h Markt auf und eine junge Frau mit grünen Haaren ging aus dem Laden, mit vollgepackten Tüten.
Was für ein Glücksfall...die Kleine überwältige ich locker!Dachte sich die rothaarige Frau, grinste voller Vorfreude und schlich ihr hinterher.
Die grünhaarige Frau bog in eine dunkle Seitengasse ab.
Hu...du machst es mir ja sehr einfach, Kleines!Dachte sich die Obdachlose Frau und sprang plötzlich hinter ihrem Opfer auf.
"Hil-...!!" Bevor sie nach Hilfe schreien konnte, hielt die junge Diebin ihren Mund geschlossen und trat ihr so heftig in den Bauch, dass sie sofort Ohnmächtig wurde.
"Hu...dachte du würdest mich wenigstens etwas amüsieren. Naja was solls!" Die Rothaarige nahm sich die vollgepackten Tüten ihres Opfers und ging weg.
An einem ruhigen Park angekommen, begutachtete sie schließlich ihre Beute und ihre Augen fingen an zu funkeln.
"Heute muss mein Glückstag sein!"
Die Tüten waren mit allerlei Nahrung gefüllt. Von Äpfel, Sushi und Bananen bis hin zu Mochi, Dangos und Age-Manjū.
"Habe ich heute mal eine gute Beute gemacht!Na dann, Guten Hunger~" Gierig stopfte sich die Obdachlose Frau zuerst die Mochis und Dangos zu.
"Bewundernswert das du so seelenruhig essen kannst." Plötzlich hörte man eine junge Frauenstimme erklingen.
"Wer ist da?" Angenervt schaute sich die Diebin um.
Aus dem Schatten kam eine blondhaarige Frau mit gelockten, zusammengebundenem Haar heraus und ging direkt zu der Diebin.
"Du musst es ja wirklich nötig haben, unschuldigen Leuten das Essen zu steheln!" Sagte die Blondine verärgert, als sie vor der rothaarigen Diebin stand.
"Hu?! Woher sollst du das bitte wissen?" Angenervt stand die rothaarige Frau auf und schaute die Blondine finster an.
"Ich bin schon etwas länger als du hier, und hörte wie du sagstes 'Habe ich heute mal eine gute Beute gemacht' und verschlangst daraufhin das Essen. Man muss kein Sherlock sein um zu Wissen was du gemacht hast"
"Tz..! Und was willst du jetzt machen?" Die Rothaarige ballte die Fäuste zusammen und schaute die Fremde zornig an.
Die Blondine seufzte und lächelte sie daraufhin mit einem kühlen Blick an.
"Dich zur Rechenschaft ziehen natürlich." Sie verschrank ihre Arme. "Jedoch bin ich kein Freund von Gewalt."
Die rothaarige fing an zu lachen.
"Willst du mich verarschen?! Verpiss dich!" Lachend drehte sich die Rothaarige um und wollte grad die Tüten packen, als sie plötzlich etwas am Kragen packt. Kurz darauf wurde sie unsanft auf den Boden geworfen.
"Hey! Was zur Hölle..." Die Obdachlose wollte grad aufstehen als sie plötzlich ein Druck auf ihren Bauch spürte. Die Blondine saß auf ihr und schaute sie an.
"Was soll der Scheiß?! Sagtest du nicht das du kein Freund von Gewalt bist?!
"Ja das sagte ich, aber ich sagte nicht, dass ich nicht trotzdem Gewalt anwende." Die blonde Frau grinste sie hinterhältig an.
"Verarsch mich nicht!" Die rothaarige wollte nach ihr greifen, jedoch etwas hielt sie zurück.
"Was zur..." Sie spürte an ihrem Handgelenk Handschellen.
"Wann hast du..?" Verwirrt schaute sie die Blondine an, welche kichern musste.
"Während ich dich auf den Boden warf. Du hast mich wohl unterschätzt."
"Shit..." Äußerte sich die Rothaarige verbissen und versuchte die Handschellen los zu bekommen, vergebich.
"Nun, wie heißt du denn?" Die Blondine schaute die junge Obdachlose fragend an.
"Was geht dich das an, Olle?! Außerdem stellt man sich zuerst vor, bevor man jemanden nach seinem Namen fragt.."
"Hätte nicht gedacht, dass du sowas wie Manieren besitzt. Ich heiße Mami. Tomoe Mami.
"Schön für dich, jetzt geh runter von mir!" Angenervt schaute sie Mami an und zappelte unter ihr.
"Wenn du mir deinen Namen sagst."
"Tz....Sakura Kyouko. Jetzt geh runter von mir!"
Zufrieden nickte die Blondine und ging von Kyouko runter. Daraufhin stand Kyouko auf und rasselte mit den Handschellen vor Mami.
"Mach die ab!"
"Warum sollte ich?"
"Weil ich dir meinen Namen gesagt habe?"
"Wir haben ausgemacht, dass ich von dir runter gehe wenn du ihn mir nennst, nicht das ich die Fesseln ab mache" Mami zwinkerte.
"Willst du mich verarschen?!" Jähzornig sah sie Mami an und biss ihre Zähne zusammen. Die hübsche Blondine seufte.
"Du weißt ich könnte jeder Zeit die Polizei rufen?"
"Tz... mach doch was du willst" Genervt schaute Kyouko zur Seite und verstummte.
"Hmmm..." Mami setzte sich auf die Bank und schaute zu Kyouko, die nur auf den Boden starrte.
"Hast du kein Zuhause?" Fragte sie mit einer ruhigen Stimme.
"Geht dich nichts an.." Kyouko starrte weiterhin den Boden an.
"Also nein."
Kyouko zuckte kurz aber blieb still.
"Das gibt dir immernoch nicht das Recht andere Leute zu beklauen."
Kyouko riss ihren Kopf hoch und schaute die Blondine mit Augen an, welches die eines wildgewordenen Tieres glich.
"Was weißt du denn schon?!" Schrie sie Mami an, welche aber weiterhin gelassen blieb.
Stille.
Plötzlich stand Mami auf und befreite die junge Diebin von den Handschellen.
"Na endlich!" Kyouko rieb sich über die Handgelenke und ballte sie daraufhin zu einer Faust zusammen.
"Na warte du.."
Mami nahm daraufhin ihre Hand und schaute Kyouko tief in die Augen. Kyouko erstarrte bei der Berührung.
Wow..hat die schöne Augen...Dachte sich die Rothaarige.Halt,was denke ich da?!Kurz darauf schüttelte sie ihren Kopf und versuchte von Mamis Händen los zu kommen, vergeblich.
"Was tatscht du mich an?!" fragte sie entnervt.
"Komm mit zu mir nach Hause."
"Wa-...willst du mich verarschen?!" Kyouko schaut Mami unglaubwürdig an.
"Du hast doch kein Zuhause oder? Was hast du zu verlieren?"
"Ich..." Die junge Obdachlose suchte nach einem Grund, welches dagegen sprach, nicht mit ihr zu kommen, denn sie hatte wirklich nichts zu verlieren, aber warum sollte eine Fremde Person, die weiß dass sie eine Diebin ist, zu sich einladen? Das macht keinen Sinn.
"Du weißt das ich eine Diebin bin und lädst mich zu dir ein? Du hast sie ja net mehr alle! Ich könnte sonst was mit dir machen."
"Ich glaube nicht das du mir was antun würdest." sagte die Blondine daraufhin.
"Hö? Woher sollst du das denn wissen?"
"Hab ich im Gefühl"
...Die hat sie echt net mehr alle..Dachte sich Kyouko und seufzte.
"...Ok." Gab die Rothaarige nach.
"Na geht doch!" Grinste die Blondine zufrieden und zog Kyouko hinter sich her.
"Mein Apartment ist nicht weit von hier."
"H-Hey warte das Essen!" Kyouko packte noch schnell die Tüten, woraufhin Mami sie nur böse anstarrte.
"Was? Essen verschwendet man nicht." Rechtfertigte sich die Rothaarige. Mami seufzte.
"Nun gut, das ist aber deine letzte, geklaute Mahlzeit."
"Wenn du meinst..." Murmelte Kyouko und folgte Mami zu ihrer Wohnung.
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