Halloween Special

von - Leela -
GeschichteMystery / P12
Eddie GB Jake Tracy
31.10.2013
01.11.2013
6
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Dies ist meine Geschichte zu meinem Projekt »Halloween-Geschichtensammlung«.
An dieser Stelle möchte ich auch nicht vergessen, meinen Dank an Lemmy auszusprechen, die mir die Inspiration zu meiner Geschichte gegeben hat. ^^


- Prolog -

Die Tücken von Halloween

„Ich hasse Halloween!“ bekannte Jake von Herzen.
      Eddy sah ihn perplex an. „Im Ernst?“
      „Ja! Im Ernst!“
      „Also, ich finde es ganz witzig, vor allem, weil man da mal keine Angst vor den ganzen Spukgestalten  zu haben braucht!“ meinte Eddy.
      „Genau das ist das Problem, Eddy!“ hakte Jake gleich ein.
      Den Blick, den er dafür in Retour bekam, grenzte daran, daß Eddy an Jakes Verstand zweifelte. „Äh, Moment mal… Du haßt Halloween, weil man sich da nicht zu fürchten braucht, habe ich das jetzt richtig verstanden?“
      „Nicht, weil man sich nicht zu fürchten braucht! Sondern weil man die echten Geister manchmal nicht von den Kostümen unterscheiden kann! – Im Normalfall erkennst du einen richtigen Geist sofort und kannst ihn bekämpfen! Das kannst du an Halloween voll vergessen! Das ist ein gefundenes Fressen für Geister, die Unfrieden stiften wollen, oder auch welche, die richtig gefährlich sind. Du kannst ja nicht mal richtig beurteilen, ob gerade etwas im Gange ist!“
      Eddy spürte während Jakes Rede, wie sich ihm der Magen verkrampfte, als er feststellte, wie Recht sein Partner eigentlich hatte.
      Jake sah aus dem Fenster. „Wir müssen jetzt besonders aufmerksam sein.“
      Eddy versuchte sich selbst davon zu überzeugen, daß Jake die Sache überdramatisierte, so ganz gelang es ihm aber nicht mehr. Als es an der Haustür klingelte, schreckte er so zusammen, daß er Tracy fast in die Arme sprang, der gerade zur hinteren Tür zum Büro hereinkam.
      Jake ging ungerührt zur Haustür und öffnete.
      Eddy verfluchte seinen Partner innerlich. Mit seinem Vortrag hatte er es mustergültig geschafft, ihn in Angst und Schrecken zu versetzen.
      „Schaut mal, Leute!“ rief Jake gerade. „Was für ein tolles Kostüm!“
      Eddy ging deutlich argwöhnisch näher, als erwarte er, es könne sich um einen echten Dämon handeln, der dort vor ihrer Tür stand. Als er und Tracy näher kamen, waren sie sich aber doch recht sicher, daß es nur ein Kind in einem Kostüm war, obwohl das Vampirkostüm zum Gruseln echt aussah; und als das Kind enthusiastisch „Süßes, sonst gibt’s saures!“ brüllte, waren sie über jeden Zweifel erhaben.
      Jake nahm den Korb mit den Süßigkeiten, den sie schon an der Tür bereitgestellt hatten und gab den Jungen mit einem Lächeln seinen Anteil. „Noch viel Erfolg, und erschreck’ die Nachbarn nicht zu sehr!“
      Ob der Junge dem Hinweis wirklich nachkommen würde, wagten die drei zu bezweifeln, aber dafür war Halloween ja auch schließlich nicht gemacht. Eddy jedenfalls atmete noch einmal ruhig durch, nachdem die Schrecksekunde verflogen war.
      „Siehst du, Eddy, alles ganz harmlos!“ kommentierte Jake, nachdem der kleine Vampir freudig weitergezogen war, und die drei in’s Büro zurückkehrten.
      Eddy warf ihm einen perplexen, sprachlosen Blick hinterher. „Das ist jetzt nicht sein Ernst!“ stieß er verbissen für sich selbst hervor, als er Jake und Tracy folgte.
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