Spiel mir das Lied vom Tod

GeschichteSci-Fi / P18
31.10.2013
31.10.2013
1
2.756
1
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
 
31.10.2013 2.756
 
halo      
  ,,spiel mir das lied vom tod"
                     Prolog
,, Kind, wie weit kannst du sehen? Kannst du sehen wie dein Herrscher deine Heimat vernichtet? Kannst du die Todesschreie deiner Welt hören? Sie stirbt und ihr könnt nur tatenlos da sitzen und nichts tun. Ist es nicht ein erbärmliches Gefühl Kind? Doch ich sehe stärke in dir. Du wirst dein Dorf, dein Volk, den gesamten Planeten den du deine Heimat nennst, befreien von dieser Tyrannie. Doch ich frage mich ob du bereit bist? Ich bin alt und habe schon viel gesehen. Mögen die Götter dir gnädig sein." Der alte Sangheili sah von dem schlafenden Kind auf und blickte gen Himmel. Vor vielen Jahren hatte die Allianz diesen Planeten angegriffen, jedoch die Spartaner hatten die Welt und die Bevölkerung gerettet. So glaubten sie es zumindest. Ein kleiner Trupp der Allianz war zurück geblieben, schlichtweg einfach vergessen worden. Die Bevölkerung hätte sie töten können, aber die Götter hatten andere Pläne mit ihnen. Der alte Sangheili, die Menschen gaben seinem Volk die Bezeichnung ,, Elites", war einer von den ehemaligen Vergessenen. Die kleine Truppe wurde von dem Dorf aufgenommen, ohne irgendwelche Vorurteile, oder gar Hass. Zuerst waren die drei Sangheili, vier Kig-Yar und zwei Skirmisher sehr verwundert, hatten sie doch zuvor etliche von ihrer Spezies getötet. Doch schon bald offenbarte sich ihnen die wahre Bedrohung. Es war der Herzog, der den Planeten beherrschte. Er unterdrückte sein Volk, dezimierte es regelmäßig und überließ es auch sonst ihrem Schicksal. Die jenigen, die das Glück hatten und unter die Gunst des Herzoges fielen, die lebten in der großen Stadt um den Herrscherpalast herum. Der Rest lebte in herunter gekommenen Dörfern und hatten täglich damit zu kämpfen am leben zu bleiben. Sie hatten schon weitaus schlimmeres erlebt als einen Angriff der Allianz. Jar, so war der Name des alten Sangheili, seufzte leise und warf noch einen Holzscheit in das spärliche Lagerfeuer. Der schlafende Junge neben ihm sollte mit ihm zusammen Nachtwache halten, jedoch war der Junge zu ausgelaugt von der Feldarbeit des voriegen Tages. Mit wachen Augen lies Jar seinen Blick umherschweifen.,, Eines Tages werden sie wiederkommen. Sowohl die Allianz, als auch die Krieger der Menschen mit ihren Dämonen. Mal sehen wie dieser Kampf dann ausgeht", murmelte er dabei vor sich hin. ,, Jar? Verzeih mir das ich eingeschlafen bin, ich verspreche das wird nie wieder vorkommen." Jar drehte seinen Kopf in die Richtung der zarten Kinderstimme. ,, Ist schon gut Ben. Du hast schwer gearbeitet, da verzeih ich es dir. Außerdem bist du noch ein Kind, dir gegenüber ist meine Geduld und Ruhe berechtigt." Wie um seine gutmütig gemeinten Worte zu unterstreichen schenkte Jar dem kleinen Ben ein Lächeln. Dieser erwiederte es kurz und hüllte sich gleich wieder in seine schmutzige Decke ein. Der alte Krieger hingegen blickte wieder in die Ferne, griff neben sich und zog sein Hugard zu sich heran. Es war ein traditionelles Instrument seines Volkes, einer Geige nicht ganz unähnlich. Leise begann er auf dem Instrument zu spielen, was ihm ein kurzes Gefühl von Heimat wieder gab. Er spielte ein altes Kriegslied darauf, sang aber leise dazu und auf seiner Sprache. Während Jar sein Hugard spielte, schloss er die Augen und Atmete einmal tief ein. In der lauwarmen Nachtluft lag der Geruch von wilden Kräutern, von frisch geernteten Getreide und dem nahen Wald. Aber er konnte auch das Blut riechen was erst gestern geflossen war. Denn dieses Blut klebte an seinen Händen, er hatte die Klinge seines Schwertes geführt und somit neun Leben an einem Tag beendet. Es waren die Söldner des Herzogs gewesen, die unter der sengenden Klinge seines Partikelschwertes ihr leben ließen. Insgesamt waren dreißg Söldner gekommen, um das Dorf nicht nur an zu greifen, sondern um es zu vernichten. Denn nichts fürchtete der Herzog mehr als die Allianz-Krieger die in diesem Dorf lebten. Neun von ihnen hatte Jar getötet, dreizehn jedoch fielen nur insgesamt. Das Dorf hingegen hatte einen hohen Blutzoll zahlen müssen. Neunzehn erwachsene Männer und Frauen hatten sie getötet und dreiundzwanzig Kinder und Jugendliche. Auch Ben sein Vater war unter den Opfern. Jar hatte zwar ihn und seine Geschwister retten können, aber für seinen Vater kam jede Hilfe zu spät. Die Söldner hatten ihn und seine Geschwister zu Vollwaisen  gemacht, Nun musste sich der älteste, Kitai, um seine Geschwister kümmern. Jar öffnete wieder die Augen. Der alte Sangheili setzte kurz den Bogen ab, mit dem sein Instument gespielt wurde und lauschte in die Stille hienein. Grade als er dann wieder anfangen wollte, nahmen seine feinen Ohren das stapfen von schweren Stiefeln war. Er kannte das Geräusch nur allzu gut. Leise legte er sein Hugard zur Seite und griff sein Partikelschwert, welches in seinem Gürtel steckte. Jar wartete mit dem aktivieren der zwei Klingen und spähte in die Dunkelheit. Seine Augen erfassten die schleichende Person und er fixierte sein Ziel mit seinen Blicken. So alt er auch sein mochte, er war ein Schwertkampfmeister und das Kämpfen und Jagen lag ihm im Blut. Die Person die sich da an das Dorf heranschlich war ein Marine des UNSC, so viel konnte er schonmal erkennen. In einer fließenden Bewegung stand Jar auf und wurde eins mit der Dunkelheit. Nachts war keine aktive Tarnung nötig, Menschen sahen im gegensatz zu Sangehili´s sehr schlecht im Dunkeln. Als Jar näher an sein Ziel herangeschlichen war, aktivierte er seine Klinge. Der Marine, es war eine junge, dunkelhaarige Frau anfang Zwanzig, sprang mit einem überraschten aufschrei zur Seite und zog ihre Pistole. ,, Sir ich habe Feindkontakt! Ich wiederhole, ich habe Feindkontakt! Erbitte sofortige Verstärkung! McConnens Ende." Die junge Frau wich in einer halbwegs elegnaten Rolle dem Hieb von Jar aus und drückte ab. Die kleinkalibrige Kugel prallte ohne jeglichen Schaden zu verursachen an Jar´s Rüstung ab und entlockte dem Sangheili lediglich ein mürrisches Brummen. Bevor sie nocheinmal abdrücken konnte, trat der Krieger zu. Wie von einem Presslufthammer getroffen, segelte die Frau durch die Luft und klatschte zehn meter weiter auf den Boden. Jar nährte sich ihr mit obacht und baute sich über ihr auf. Die junge Frau atmete noch und war auch noch bei Bewusstsein, jedoch wagte sie es nicht, sich zu bewegen. ,, Das war eine reichlich dumme Idee das Dorf an zu greifen. Noch irgendwelche letzten Worte?" Jar sprach diese Sätze ohne Gefühle. Alle die das Dorf bedrohten waren seine Feinde, die es zu töten galt. Bleich sah die Frau zu ihrem Henker hoch. ,, A-angreifen? Davon war nie die Rede. D-der Herzog hat..." Jar ging neben ihr in die Hocke und brachte sein Gesicht ganz nah an ihres heran. ,, Was hat der Herzog gesagt?", raunte er ihr bedrohlich zu. Sie schluckte kurz. ,, Er hat das UNSC zur hilfe gerufen, da dieAllianz hier sei. Ich bin nur ein Späher." Der Sangheili klickte kurz mit den Mandiebeln. ,, Ich nehme dich mit  irnidi Merenecj. Das Dorf soll von den Plänen des Herzogs erfahren und du wirst ihnen alles sagen." Jar packte sie am Kragen und hob sie auf die Beine. ,, Ich rate dir nicht zu fliehen. Ich würde dich kriegen", setzte er noch hinzu. In dem Dorf wurden sie schon erwartet. Der Schuss hatte alle aus dem Schlaf gerissen und sie dazu animiert zu den Waffen zu greifen. Ein etwas jüngerer Sangheili trat auf Jar zu. ,, A´hemad *(klick) trabun Al´Daraf Jar´Kusovai. Nurba etlor *(klick) mor anujaic." Der junge Krieger verneigte sich kurz vor Jar, der die Gurßworte mit einem Gegenstück erwiederte. ,, Ivandeh klaruu, nuro mar ´ Lu´Saln." Als sein Gegenüber beiseite trat, schob Jar sein Mitbringsel in die Mitte der Dörfler. Der Bürgermeister kam auf Jar zu. ,, Was hast du mit dieser Frau bloß gemacht Jar´Kusovai? Die Ärmste sieht ja völlig fertig aus. Sag mal wer ist das überhaupt?" Jar klickte etwas angesäuert mit den Mandiebeln. ,, Der Herzog hat sie geschickt", antwortete er knapp. ,, Der Herzog? Bist du dir sicher? Ich meine sie sieht so unschuldig aus." Ein kichern kam aus den Reihen der Dörfler. ,, Du noch nie einen Marine gesehen oder? Unser Trupp hat schon viele gesehen. Mach mal Augen auf!" Ein Kig-Yar, auch Schakal genannt, hatte sich grade über den Bürgermeister im indierekten Sinne lustig gemacht. Der Bürgermeister zog eine beleidigte Grimasse. ,, Nun gut, der Herzog hat sie dann eben geschickt. Also hast du uns irgendetwas zu sagen? Oder soll ich dich gleich an Jar oder irgendwen anderes von denen weiterreichen?" Einen Moment lang war die Frau still, dann begann sie zu sprechen.,, Mein Korps und ich wir wurden geschickt um gegen die Allianz zu kämpfen und nicht gegen die Einheimischen! Könnte mich mal jemand bitte aufklären?" Der Bürgermeister trat von einem Bein auf das andere. ,, Ähm... woher wissen wir das sie es ernst meinen. Ihre unschuldigkeit kann auch gespielt sein. Ich...also..." Einer der Bauern kam hinzu und fuchtelte mit seiner Sense herum. ,, Tötet sie! Wir dürfen kein Risiko eingehen!" Der Kig-Yar stimmte auch noch mit ein. ,, Sie Tod!! Der Herzog soll sterben!" Das reichte. Plötzlich schwoll ein Chor von Rufen an. Der Bürgermeister versuchte ruhe zu stiften. ,, Ruhe, bitte seid ruhig! Ich ...." ,,Ruheeeee !!!!!!!!!!!!!!!!" Schlagartig war es still. Jar starrte alle bösartig an. ,, Wenn wir diese Frau jetzt töten, sind wir dann besser als der Herzog? Nein sind wir nicht. Also haltet alle die Schnauze, verzieht euch auf eure Felder und auf die Wachposten und überlasst das euerm Bürgermeister. Arantar gruh!!!!! " So schnell die Leute auch zusammen gekommen waren, so schnell verschwanden sie auch und ließen den Bürgermeister und Jar mit der Soldatin alleine.,, D-danke. Gut gebrüllt T-Tiger." Die Soldatin blickte zwischen dem Sangheili und dem Bürgermeister hin und her. ,, Ich glaube ich verschwinde jetzt besser." Sie setzte schon zum gehen an, als der Bürgermeister ihr den Weg versperrte. ,, Nein, so schnell sind wir
hier noch nicht fertig. Ich sage das nur ungern, aber ich überlasse sie jetzt guten Gewissens Jar." Sie starrte den Mann an, dann sah sie wie ein verschrecktes Kaninchen zu Jar.,, Komm, irindi Merenecj. Folge mir zu meinem Wachposten." Behutsam legte der Humanoide der Frau die riesige Pranke auf den Rücken und schob sie leicht an. Stumm folgte sie Jar bis zu dem Posten, wo er sie entdeckt hatte. ,, Ben, ich bin wieder hier." Ben sah zu Jar und der Soldatin. ,, Onkel Jar wer ist diese  Frau?"  Jar gebot der Frau sich zu setzten und gesellte sich zu Ben. ,, Das ist die Soldatin, die sich an das Dorf heran geschlichen hat. Der Herzog hat sie geschickt." Ben sah zu ihr rüber und musterte sie misstrauisch. ,, Und wieso ist sie noch nicht tot?" Jar grunzte belustigt. ,, Weil sie keine Söldnerin sonder ein UNSC Marine ist. Die hast du grantiert bei Lutz im TriVid gesehen. Das sind die, die mit den Spartanern arbeiten." Bens Gesicht hellte sich auf. ,, Sie arbeiten mit Spartanern zusammen? Aber wieso kämpfen sie für den Herzog?" Die Frau lächelte Ben freundlich an. ,, Weil der Herzog uns belogen hat. Er hat gesagt die Allianz greife die Bevölkerung an." Der zehnjährige Junge lachte kurz. ,, Er hat Angst vor unseren Allianzlern. Und Jar ist der schlimmste von allen." Er knuffte dem Hünen in die Seite. Jar grunzte nur und griff wieder nach seinem Hugard. ,, Wie heißen sie denn?", Ben sah die Frau immer noch strahlend an. ,, Mein Name ist Susann McConnan. Aber du kannst mich Susann nennen." Ben grinste nunn über beide Wangen. ,, Ich heiße Ben. Und es tut mir leid das ich so gemein war." Susann lächelte zurück. ,, Ich kann das langsam verstehen. Aber was genau läuft hier ab?" Ben gähnte kurz, dann sah er zu Jar. Dieser verstand die unausgesprochene Frage und nickte nur. Susann beobachtete halb Schockiert, halb fasziniert wie Ben sich in die Decke einhüllte und sich an Jar schmiegte. Dieser lies das breitwillig gewähren und stimmte ein leises Lied auf seinem geigenähnlichen Instrument an. ,, Der Junge ist ganz schön vertrauenseelig. Aber was genau läuft hier?" Jar spielte weiter während er alles leise erklärte. ,, Der Herzog jagd und tötet seine Untertanen wie es ihm gefällt. Die einziegen, die er nicht Verfolgt, leben in der Stadt um seinen Herrscherpalast herum in Wohlstand und Frieden. Das einziege was ihm nun Angst macht, sind wir, die Allianz. Deswegen hat er euch angeheuert weil seine Söldner nichts mehr bringen. Erst gestern haben die Söldner das Dorf angegriffen und den Dörflern einen hohen Blutzoll gekostet."  Susann senkte den Blick. ,, Also ist der Herzog ein echter Tyrann. Das konnte keiner wissen." Jar spielte weiter auf seinem Hugard und bemerkte den interessierten Blick von Susann. ,, Was ist das für ein Instrument? Es sieht aus wie eine Geige, allerdings sieht es etwas kompliezierter zu spielen aus." Der Sangheili funkelte die Soldatin an. ,, Es ist nicht zu vergleichen mit einer Geige. Der Klang eines Hugards ist fast immer tief, wenn auch in unterschiedlichen Tonlagen. Einige Töne die man mit ihm spielen kann, sind für einen Menschen garnicht mehr zu hören." Susann lächelte kurz. ,, Ich wusste garnicht das Eliten sich für Musik interessieren. Kannst du auch singen?" Jar fletschte die Zähne. Wäre sie eine Sangheili gewesen, hätte sie sich die Frage gleich verkniffen. Sowas fragte man nicht, es sei denn man wollte gezielt beleidigen. ,, Es war nur eine frage", meinte sie etwas verschreckt und hob beschwichtigend die Hände. Jar hingegen war verärgert. ,, Ich bin ein Sangheili und keine Elite und diese Frage war mehr als nur dreist. Aber um deine Frage zu beantworten, ja, ich kann singen. Früher war ich dafür bei den jungen Frauen sehr beliebt." Susann konnte sich eine bemerkung dem eitlen Sangheili gegen über nicht verkneifen.,, Oha, also ein richtiger Kavallier. Na dann Romeo, sing doch mal was." Fast wäre Jar aufgesprungen und hätte der dreisten Menschenfrau den Hals umgedreht. Doch er beherrschte sich und fauchte sie nur mit gefletschten Zähnen an. Susann schluckte kurz, war dann aber doch überrascht als Jar sein Hugard anlegte und ein Lied anstimmte. Zuerst spielte er nur das Instrument, dann jedoch legte er auch noch Stimme an und sang ein Klagelied, was vor meist aussichtslosen Schlachten Gesungen wird.
Angst und Dunkel um mich her,
weh´-mir wird das Herz so schwer,
dass ich Heim und Turm verlassen musst,
das vergess´ich nimmermehr!
Dass des Krieges Faust das Land verheert,
das vergess´ich nimmermehr!

Feurschein in tiefster Nacht,
warten auf den Tag der Schlacht.
Trübe Augen unterm Sternenzelt
blicken wie erfroren und leer,
tragen Kunde von der Macht
der Welt- Last des Scheiterns
schwarz und schwer!

Weit, so weit,
wo die Hoffnung noch lebendig ist.
Weit, so weit,
wo die Sehnsucht wohnt.
Wo der Frieden herrscht, bin ich jede Nacht,
wenn die Seelen Wandern gehen.

Schwer wie Blei, so kalt und grau,
legt der Schlaf sich auf mein Haupt,
führt im Traum mich fort an jenen Ort,
wo im Frieden ich verweil´,
wo die Sonnen und der Erde Kraft
alles Leben lässt gedeihn

Ich erwach im Morgengrauen,
der Tag der Schlacht lässt mich erschauern.
Bald schon tönt des Feindes Kriegsgeschrei,
mordend werden wir vergehen.
Wenn dem Tod ich in die Augen schau,
werd ich dort mich selbst einst sehen.

Weit, so weit,
wo die Hoffnung noch lebendig ist.
Weit, so weit,
wo die Sehnsucht wohnt.
Wo der Frieden herrscht, bin ich jede Nacht,
wenn die Seelen Wandern gehen.
Jar setzte sein Hugard ab und schielte zu Susann rüber. Die sah etwas verblüfft zu dem Sangheili. ,, Okay, das mit der Stimme ist dann auch geklärt", meinte sie leise. Ein schnauben antwortete ihr. ,, Das war ein Kompliement",schnappte sie beleidigt. Vorsichtig stand Jar auf und legte sein Instrument bei seite. Dann kam er zu Susann rüber.,, Spar dir deine Komplimente lieber und halte einfach deinen Mund! Fühl dich lieber geehrt das ich gesungen habe!" Susann erwiederte nichts und starrte in die kläglichen Flammen des Lagerfeuers. Der Abend versprach lang zu werden.
Übersetzung : Sangheilisch-Menschlich
irnidi Merenecj - kleiner Mensch
A´hemad *(klick) trabun Al´Daraf Jar´Kusovai. Nurba etlor *(klick) mor anujaic.- Wohlstand und Glück deinem Turm Jar´Kusovai. Mögen dich         deine Schnelligkeit und Geschick zum Sieg führen.
Ivandeh klaruu, nuro mar ´ Lu´Saln. - Ich wünsche dir Wohlstand und Sieg.
Arantar gruh!- Verpisst euch!
*( klick)- die Sangheili klicken während sie in ihrer Sprache sprechen des öfteren in unterschiedlichen Tonlagen mit ihren Mandibeln( so werden die vier Kiefer genannt), was sowohl die Bedeutung des Wortes als auch die Stimmung oder gar Sarkasmus bestimmt.
Review schreiben