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Der „Crossing Lines“ Adventskalender 2013

Kurzbeschreibung
MitmachgeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
30.10.2013
24.01.2014
27
17.152
 
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Dieses Kapitel
1 Review
 
30.10.2013 1.135
 
Advent Advent :)
hier ein Türchen zum 2. Advent :)
Hinterlasst bitte Reviews :)

LG Madita :)
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Wichteln

Eines Abends, nach einem ruhigen Tag im ICC kam eine gut gelaunte Anne-Marie zu den anderen, die gerade zusammenpacken und gehen wollten, und rief: „Hey Leute, hört mal bitte kurz zu!“ Die anderen drehten sich um und schauten sie mit fragenden Blicken an. „Setzt euch schon!“ „Also gut“, sagte Tommy und setzte sich an seinen Schreibtisch. Hickman und Louis lehnten sich an Tommys Tisch und, wie Anne-Marie dachte, natürlich saßen Sebastian und Eva sich nebeneinander. „Was gibt’s denn?“, wollte Louis wissen. „Ähm, da bald Weihnachten ist und soweit ich weiß keiner von uns was vorhat, habe ich mir überlegt, dass wir vielleicht unser eigenes kleines Fest feiern könnten. Was haltet ihr davon?“ „Tja, Anne-Marie, ich,…, ich bin nicht so der Weihnachtsfeier-Typ, also…“ Doch Anne-Marie ließ sich nicht so einfach abwimmeln: „Ach komm schon! Wir könnten Punsch trinken, Plätzchen backen und Wichteln!“ „Wichteln?!?“, rief Hickman überrascht. Langsam wurde es Anne-Marie zu dumm: „Ja, Wichteln. Was ist damit?“ Jetzt stand Eva auf und versuchte sie zu beruhigen: „Also von mir aus gern. Ich finde es eine schöne Idee und ich glaube euch wäre so was nicht eingefallen! Außerdem ist es besser, als den ganzen Abend allein vor der Glotze zu sitzen, oder?“ Natürlich stimmte Sebastian ihr zu: „ Da hat sie recht, also stellt euch nicht so an!“

Schließlich konnten alle überzeugt werden und alle schrieben ihren Namen auf einen Zettel und warfen sie in eine Dose. „Also los, wir fangen an, aber denkt dran: Ihr dürft nicht sagen wen ihr gezogen habt!“, rief Anne-Marie aufgeregt. Tommy der die Idee immer noch nicht so toll fand rief genervt: „Jaja, wir kennen das Spiel!“ Zur Antwort streckte Anne-Marie ihm nur die Zunge raus und sagte; „Bäh, dafür musst du als erstes ziehen!“ „Toll“, sagte Tommy und zog einen Zettel. Anne-Marie: „Na gut, jetzt zieht Hickman, dann Louis, dann Eva, dann Sebastian und dann ich. Alles klar?“ „Verstanden!“, antworteten alle im Chor. (So wurde gezogen: Tommy< Louis< Sebastian< Eva< Hickman< Anne-Marie< Tommy) Nachdem dann alles geklärt war, packten alle zusammen und gingen. „Hey Eva, willst du noch was trinken gehen?“, rief Sebastian ihr nach. Er hoffte natürlich, dass sie ja sagt. „Tut mir leid, aber ich…ich hab schon was vor“, erklärte sie. „Ach so, dann wann anders?“ „Ja gerne. Ich muss dann, da kommt er…“, sagte sie. >>Wer er? <<, fragte er sich, doch die Frage war überflüssig, als ein gutaussehender Mann um die Ecke kam. „Also ich muss jetzt los“, sagte sie zu Sebastian und lief über die Straße zu dem Kerl. >>War ja klar, ich hätte mir keine Hoffnung machen dürfen!<<, sagte er sich und lief zu seinem Auto, um heimzufahren und sich den Kummer von der Seele zu trinken.  

Einige Tage später:

Es war ein ruhiger Tag – keine neuen Fälle, nur Papierkram. Sebastian hatte deshalb beschlossen, Anne-Marie wegen dem Geschenk für Eva zu fragen, obwohl es ihm gleich war was er ihr schenken würde. Er wollte nur nicht als Idiot dastehen, weil er ihr nichts hatte. Womit er nicht gerechnet hatte war, dass Eva auf dieselbe Idee kam. „Hey Anne-Marie, kann ich reinkommen? Ich wollte dich was fragen.“ „Ja klar, komm rein!“, sagte Anne-Marie. Als Sebastian sah, wer da an der Tür war, schaute er weg: >>Mist, wieso muss sie hier reinkommen? Bestimmt wollte sie wissen was sie ihrem Freund schenken sollte. Warum rege ich mich darüber auf? Sie interessiert sich für starke und coole Männer, wie Tommy oder den Typen mit dem sie sich traf. Niemals für einen Freak wie mich!<<
Eva sah seine Reaktion auf ihre Anwesenheit und auch wenn sie es nie zugeben würde, es tat ihr weh. Es schmerzte mehr als sie es sich je vorgestellt hatte. >>Was hat er gegen mich? In den letzten paar Tagen geht er mir aus dem Weg. Hab ich was getan? Hat er was mit einer anderen? Nein! Oder? Ich könnte es nicht ertragen! Ich liebe ihn! Ich musste es jemandem sagen und da es keiner aus dem Team sein durfte, musste es Nicolai, mein bester Freund, sein.<<
Anne-Marie konnte die Spannung förmlich spüren und es war ihr extrem unangenehm und sie wollte gerade etwas sagen, als Eva das Wort ergriff: „Scusi, wenn es gerade unpassend ist, dann komme ich sp…“ „Nein, ich wollte sowieso gerade gehen, danke Anne-Marie!“, unterbrach Sebastian sie und verließ das Zimmer, ohne Eva auch nur eines weiteren Blickes zu würdigen. Auch wenn er einsah, dass er keine Chance hatte, würde er nicht weniger wütend sein. Als er dann aus dem Zimmer war, begann Anne-Marie auch schon Eva zu löchern: „Was ist denn zwischen euch los? Ihr habt euch doch sonst so gut verstanden.“ „Tja, dass wüsste ich auch gern. Schon seit Tagen ist er so. Aber deshalb bin ich nicht hier, ich wollte dich fragen, was ich Hickman schenken könnte. Ihr zwei versteht euch doch so gut.“, sie versuchte offensichtlich das Thema zu wechseln, aber Anne-Marie wollte es nicht: „Schenk ihm irgendwas von Superman oder der Justice League, er ist ein echter Fan, auch wenn er es nie zugeben würde. Aber zurück zu dir und Sebastian: Dir scheinst es ja nicht so wichtig zu sein?!?“ Plötzlich fing Eva an zu weinen und Anne-Marie bereute es sie danach gefragt zu haben. „Was hast du denn? Ist es wegen dem was ich gesagt habe?“, Fragte Anne-Marie. „Nei-nein, du ha-hast ja Recht, nu-nur ich…ich…“, begann Eva doch ihre Stimme brach weg als sie mitten im Satz war. Anne-Marie strich ihr mit der Hand über den Rücken: „Was ist mit dir? Du musst mir sagen was los ist, sonst kann ich dir nicht helfen.“ „Was willst denn machen, ihn zwingen mich zu li-mögen? Ich wüsste nur gern was plötzlich dazu geführt hat, dass er mich hasst.“ „Hey, hey, er hasst dich doch nicht. Das musst du mir glauben. Es wird sich klären.“ „Wann? Ich…ich kann es nicht ertragen wenn er nicht mit mir redet!“, sagte sie, ihre Stimme noch ganz schwach vom Weinen. „Warum ist dir das so wichtig, außer du bist ver-…“ „Wehe das erfährt jemand!“, sagte Eva jetzt etwas lauter. „Von mir nicht, aber jetzt geh heim und ruh dich aus, ok?“, lachte Anne-Marie. „Bitte…“, brummte Eva und stand auf, „danke, für alles!“ „Immer gerne, also bis dann.“ „Ja, ciao“, sagte die Italienerin und verließ das Zimmer.

Was sie nicht mehr sah, war eine Anne-Marie, die auf dem Telefon eine Nummer wählte und wartete bis sich der Angerufene meldete: ,Sebastian Berger?’ Anne-Marie spielte zu gern Amor…
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