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Der „Crossing Lines“ Adventskalender 2013

Kurzbeschreibung
MitmachgeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
30.10.2013
24.01.2014
27
17.152
 
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32 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
30.10.2013 952
 
Guten Abend,
hier ist ein neues Türchen.
Wir hoffen euch gefällt es und ihr hinterlasst
Reviews.
Ps: alle die isch hier für gemeldetet haben mögen die Kapitel langsam aber sicher schicken. Ist nur eine Reine Formsache.

LG Madita :)

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Die Scheinwerfer seines Autos schnitten tiefe Wunden in die Dunkelheit der Nacht.
Sebastian war müde und musste öfters blinzeln um zu verhindern, dass er einschlief. Ein Straßenschild warf das Licht zurück das von den Lichtern des Autos ausging zurück.
Berlin, stand dort. Er hatte sich spontan entschieden seiner ehemaligen Freundin einen Besuch abzustatten. Ihr und ihrem Sohn. Er war sich nicht sicher warum er das tat.
Vermutlich für das Kind. Für sein Kind? Er wusste es nicht und war sich auch nicht sicher ob er es jemals wissen würde, aber ob es nun sein leiblicher Sohn war oder nicht, es tat ihm Leid das das Kind keinen Vater hatte und Sebastian wollte diese Lücke zumindest ein bisschen schließen.
Kathrin würde er sagen er wollte nur auf einen kurzen Weinachsbesuch vorbei kommen. Inzwischen hatte es zu schneien begonnen.
Durch die regelmäßigen schwarzen Streifen der Scheibenwischer hindurch sah er die bereits weihnachtlich beleuchtete Stadt vor sich.
Seine Heimatstadt und auch wenn er jetzt in Den Haag lebte würde sie es immer bleiben. Es machte ihn fast ein bisschen traurig hier durch die ihm bekannten Straßen zu fahren.
Vorbei an dem Haus in dem er früher gewohnt hatte und vorbei an dem Haus in dem Kathrin und ihr Sohn Erik jetzt wohnten. Er parkte sein Auto in einer freien Parklücke.
Fast unglaublich, ein freier Parkplatz weit und breit direkt vor ihrer Haustür, Sebastian schob es auf den Zufall.
Er nahm mehrere Tüten vom Beifahrersitz. Auf dem Weg zur Haustür kam er sich fast schon albern vor.
Sie und Erik jetzt mit Geschenken zu überraschen kam das nicht etwas verzweifelt. Beinah hätte er sich schon wieder umgedreht, beinah wäre er einfach wieder in sein Auto gestiegen und weitergefahren, wohin egal, einfach gefahren.
Doch er musste sich einfach überwinden ging auf die Tür zu und klingelte.
Aus der Gegensprechanlage ertönte ein „Ja wer ist da?“.
Sebastian erkannte die Stimme von Kathrin. „Ich bin es Sebastian.“
Ohne das er noch ein weiteres Wort von Kathrin hörte erklang ein rauschen und er konnte die Tür aufmachen. Dritter Stock, das wusste Sebastian.
An der Tür erwartete ihn schon Kathrin. „Hallo Sebastian. Was machst du hier?“ fragte sie
„Ich war gerade in der Gegend und wollte euch einfach mal besuchen.“
Kathrin wusste scheinbar kurz nicht was sie tun sollte. Aber dann blitzen ihre Augen kurz und sie lächelte. „Na dann komm rein. Erik ist im Wohnzimmer.“ Sagte sie.
Kathrin ließ ihn in die Wohnung und machte dann die Tür hinter dem Polizisten zu. Aus dem Wohnzimmer hörte sie ihren Sohn schon freudig rufen.
„Onkel Sebastian.“  Der fünfjährige sprang Sebastian entgegen. Der nahm den kleinen in den Arm und strich ihm dann über die Haare.
Dann nahm Erik Sebastian an der  Hand und zog ihn in die Küche. Auch die Wohnung von Kathrin war bereits Weihnachtlich geschmückt. Überall hingen Lichterketten und es roch nach Keksen.
„Guck mal Onkel Sebastian. Ich backe gerade Kekse mit Mama.“ Sagte er stolz und zeigt in den Backofen in dem gerade Kekse auf einem Blech dunkler und dunkler wurden.
„Freust du dich den schon auf Weinachten?“ fragte Sebastian und bückte sich zu dem Jungen runter.
„Ja und zwar so viel.“ Sagte er und zog das letzte Wort ganz lang wärend er mit den Armen ganz weit hoch ging.
„Und wünscht du dir denn etwas Besonderes.“  Fragte der Polizist.
Erik hob sich den Finger an den Mund. „Ich mag ganz viel. Ich kann gar nicht alles aufzählen.“
Sebastian lächelte und erinnerte sich daran als er das letzte Mal so eine Vorfreude auf Weihnachten hatte. Eric lief wieder ins Wohnzimmer und tollte auf dem Sofa herum. Jetzt kam Sebastian auch endlich dazu Kathrin zu umarmen.
Er roch an ihren Haaren, sie rochen gut, so wie er sie in Erinnerung hatte.
„Was machst du hier wirklich.“ Fragte sie leise damit Erik es nicht mitbekam.
„Ich hab dir doch schon gesagt ich wollte euch beide einfach mal sehen.“ Er lachte auf als Kathrin es auch tat und sagte mit einem Grinsen “ und euch natürlich Geschenke bringen“  und holte aus den Tüten ein großes in blau grünes Papier eingewickeltes Packet.
„Erik schau das ist für dich.“ Sagte er.
Erik bekam ganz große Augen und fragte begeistert „darf ich das jetzt gleich auf machen?“
Sebastian nickte.
„Aber es ist doch noch gar nicht Weinachten.“ Meinte er ganz verdutzt.
„Aber ich muss doch wissen ob dir das Geschenk gefällt.“ Erik nickte und machte sich sofort daran das Geschenk auszupacken.
„Juhu, danke danke danke danke.“ Schrie der Junge und viel Sebastian vor Freude um den Hals, oder besser gesagt um die Füße.
In dem Packet war ein ferngesteuertes Rennauto gewesen und der Junge begann auch sofort damit zu spielen und war somit aus dem Wohnzimmer verschwunden.
„Für dich hab ich auch noch was.“ Lächelte Sebastian.
Und drückte ihr ein kleines schwarzes Kistchen in die Hand. Kathrin schaute sie unentschlossen an.
„Na los mach es schon auf.“ Kathrin klappte die Schachtel auf und sah direkt eine dünne Goldkette mit einem Anhänger dran.
„Die ist wunderschön, Sebastian.“ Stotterte sie.
Der Polizist nahm die Kette in die Hände, stellte sich hinter Kathrin und machte sie ihr um.
„Sebastian, die Kette ist wunderschön. Aber die war doch sicher unsagbar teuer und das Auto für Erik. Das kann ich doch nicht annehmen.“ Meinte Kathrin.
„Mach dir darüber mal keine Sorgen. Wo ich das Geld für meine Liebsten hernehme musst du nicht wissen.“ Sebastian nahm sie in den Arm. Kathrin gab ihm einen sanften Kuss auf die Lippen.
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