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Der „Crossing Lines“ Adventskalender 2013

Kurzbeschreibung
MitmachgeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
30.10.2013
24.01.2014
27
17.152
 
Alle Kapitel
32 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
30.10.2013 1.376
 
Hey leute
sorry, das gestern kein Kapitel kam. Es wird wirgendwan folgen, es gab komplikationen.
Nun viel spaß beim 2. Teil von AmyVittoras FF.
Hinterlasst bitte Reviews

lg Madita :)
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3 Tage vor Weihnachten

„Anne-Marie, wegen dem Geschenk, bist du dir sicher? Ich meine, nachher findet sie es blöd oder sie gerät in Panik oder sie lacht mich nur aus, und was wenn…“ „Sebastian halte jetzt mal den Mund! Manchmal bist du unerträglich! Wie kann man nur so unsicher sein?“ „A- also ich, ich…“, stotterte er. „Jaja, du, du. Sie wird es lieben, glaub mir.“, lachte sie.

2 Tage vor Weihnachten

„Irgendwie bist du ein Bisschen gestresst. Oder liegt es an mir?“, fragte Hickman trocken. Anne-Marie ließ sich nicht beirren und zerrte ihn weiter durch das Kaufhaus. „Ein Bisschen? Ein…BISSCHEN? Versuch du doch mal das Ganze allein zu organisieren!“ „Ok, ich bin ja schon still. Aber warum brauchst du unbedingt einen Tannenbaum? Oder besser gesagt jetzt noch?“, wollte er wissen. Die Französin wurde rot. Der Profiler wusste sofort, dass es ihr peinlich war, den Baum vergessen zu haben. „Dumme Frage, tut mir leid.“ Nachdem sie den Baum gekauft hatten und das Geschäft verlassen hatten, stellten sie fest, dass der Baum nicht in den Anhänger passte. „Mist! Mist, Mist, Mist! Zu groß, er ist zu groß. Warum hast du mich nicht abgehalten ihn zu kaufen, Carl?“ „Äh, Also ich hab’s vers-“ „Egal! Hilf mir lieber den Baum zum ICC zu bekommen!“

Zur gleichen Zeit waren Tommy und Eva im Fitnessraum des ICCs um zu boxen. „Also wen hast du gezogen?“, fragte der Ire, als er zu einem Schlag ausholte, welchem die Italienerin geschickt auswich. „Sag ich dir nicht, du willst sowieso nur wissen wer dich gezogen hat, und selbst wenn ich es wüsste würde ich es dir nicht sagen, denn das vermiest nur die Vorfreude.“, erklärte sie ihm als sie ihm in den Magen boxte. „Autsch!“ „Memme!“ „Aha, also hast du mich! Ich hoffe ich bekomme was Schönes. Du weißt schon, was ich meine.“, grinste er. „Davon träumst du nachts!“, sagte sie als sie ihn erneut in die Magengegend boxte. Sie flirteten oft, wenn auch nur aus Spaß. „Wen hast du jetzt wirklich?“, fragte er ungeduldig. „Hickman, ok? Und ich hab keinen Plan was ich ihm schenken soll!“ „Weißt du Typen stehen drauf, wenn Frauen ihnen was backen.“ „Back- backen?!?“, fragte sie überrascht. „Jep, genau du kannst doch backen, oder?“, sagte er und bevor sie noch etwas sagen konnte verschwand er in der Herrenumkleide.

Heiligabend 17.00h

An Heiligabend trafen sich Anne-Marie und Eva früher im ICC um das Büro noch fertig zu verzieren und alles zu richten. „Haben wir alles? Ist wirklich alles da?“, rief Anne-Marie während sie gestresst herumrannte. „Beruhige dich. Alles ist perfekt, du kannst stolz auf dich sein.“, versuchte Eva sie zu beruhigen. Doch Anne-Marie hetzte weiter herum. Eva seufzte und dachte sich: >> Sie wird heute Nacht bestimmt gut schlafen, so wie die hier rumrennt.<<

Heiligabend 19.00h

„Ok, jetzt seid alle ruhig!Anne-Marie möchte was sagen.“, rief Carl in die Runde. Die Gespräche verstummten und alle blickten auf. „Also,…sollen wir mit dem Wichteln anfangen?“, fragte die Französin. Alle nickten, nur Tommy maulte: „Von mir aus.“
„Gut, also die Regeln sind einfach, wir losen eine Person aus, welche ihr Geschenk dann, na ja, verschenkt. Die beschenkte Person schenkt dann ihr Geschenk, der Person, die sie gezogen hat, alles klar?“
„Alles klar!“, kam von allen zurück. Sie zogen ein Kärtchen aus der Dose,
Anne-Marie hoffte ihr Name würde draufstehen, doch; „Eva, dann schenk mal los!“, sagte sie. Eva lief schnell zum Tisch und holte ihr Geschenk, es war recht groß. „Hickman, das ist für dich. Ich weiß nicht genau ob du es magst, aber…“ Hickman, welcher das Geschenk schon ausgepackt hatte, war erfreut: „Warum sollte es mir nicht gefallen? Das ist großartig! Ein Superman - Comic und ein Kuchen mit einem Superman – Logo darauf?!? Das ist spitze!“, rief er und grinste wie ein kleines Kind.
„Ja ja, du kannst dich nachher freuen, mach weiter!“, maulte Tommy, der noch immer nicht begeistert von der Sachen war und es so schnell wie möglich beenden wollte. „Sei kein Spielverderber!“, sagte Anne-Marie. Carl holte gerade sein Geschenk für Anne-Marie von seinem Schreibtisch. „Ich hoffe es gefällt dir.“, sagte er nur und wartete bis sie das Geschenk ausgepackt hatte. „Ein Gedichtebuch, oh wie schön, passend zu Weihnachten und ein kleiner Engel! Wie süß von dir!“, rief sie und umarmte ihn. „Wie wär’s mit weitermachen?“, sagte Tommy genervt. „Ah ja, richtig! Hier ist dein Geschenk.“, sagte Anne-Marie und reichte ihm einen Umschlag. „Was das wohl ist…ein Gutschein?“, sagte Tommy, mit einem ironischen Unterton. „Sei nicht so gemein, du wirst dich darüber freuen!“, sagte Anne-Marie, ein bisschen traurig, dass er dachte, sie würde ihm einen Gutschein kaufen. „Ein Gutschein für: Einen selbstgemachten Glühwein, den ich niemals ins Büro gebracht bekomme und du dir nachher an meinem Auto abholen musst.“, las er vor, „Ok, das habe ich nicht erwartet, danke.“ Nun holte er sein Geschenk und überreichte es Louis. „Was ist denn das?“, fragte dieser während er auspackte, „Ein Bilderrahmen?“ „Ein digitaler Bilderrahmen um genau zu sein, mit Bildern von dir, deiner Frau und Etienne, bevor du fragst: Nein ich habe dich nicht gestalkt, ich habe Rebekka um die Bilder gebeten.“ „Danke dir!“, sagte er nur. „Ähm, Louis gibt dir sein Geschenk später,… ja, genau, später!“, sagte Anne-Marie zu Sebastian. „Alles klar…“, sagte Sebastian und wurde bleich. Eva erkannte aus dem Gespräch wer ihr etwas schenken sollte: Sebastian!  >>Oh mein Gott, Sebastian muss mir was schenken! Was schenkt er mir bloß? Nachdem er so sauer war, ich…<< , doch sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Sebastian vor sie trat und ihr Gesicht sanft in seine Hände nahm und sie… küsste? Eva schien vollkommen perplex. Damit hatte sie nicht gerechnet, doch um ehrlich zu sein, gefiel es ihr und sie gab sich voll und ganz dem Kuss hin. Sie beachteten nicht ihre Kollegen, die Kommentare, wie „Na endlich!“ oder „War aber echt mal Zeit“ von sich gaben. Ebenso schien die Tatsache, dass beide gefeuert werden könnten, nicht zu existieren. Als sie sich von einander lösten, grinsten sich beide an. „Äh, ich…ich…“, stammelte Eva, „bi- bist du noch sauer?“ „Nein. Um ehrlich zu sein, war ich nie sauer, eher eifersüchtig...“, sagte Sebastian verlegen. „Eifersüchtig warum denn?“, wollte sie wissen. Doch sie wurden von einem Räuspern unterbrochen. „Also, da ihr euer „Problem“ gelöst habt, möchte ich euch euer Geschenk geben.“, erklärte Louis. „Unser Geschenk? Ich dachte es ist dein Wichtelgeschenk für Sebastian…“, fragte Eva verwirrt. „Also das ist meine Schuld, ich habe ihn davon überzeugt, dass er euch ein Geschenk der besonderen Art geben soll.“ „Was? Der besonderen Art?“ „Mein Geschenk ist die Erlaubnis, dass ihr eure Beziehung haben könnt, solange es eure Arbeit nicht behindert. Und, da Anne-Marie echt gut im Überzeugen ist, bekommen beide eine Woche Urlaub!“, erklärte Louis. „Hey, was ist mit uns?“, protestierten Carl und Tommy. „Seid ihr zusammen? Ich denke nicht, also nein!“, kam es von Anne-Marie zurück. Sie feierten noch einige Stunden, und nach und nach gingen alle Heim. Es blieben noch Anne-Marie, Sebastian und Eva übrig (die letzteren zwei immer an der Seite des anderen).
„Anne-Marie, ich denke wir schulden dir ein großes Dankeschön.“, sagten beide. „Ach was, ich wollte doch nur helfen“, grinste die Französin. „Na dann, bis nächste Woche!“, rief Eva noch, als sie das Büro mit Sebastian verließ.
Draußen standen die zwei Verliebten im Schnee und kuschelten eng aneinander um nicht zu frieren. „Also, das Geschenk von vorhin, war das schon alles?“, grinste die Italienerin. „War das nicht genug?“, fragte Sebastian. „Davon? Davon bekomme ich niemals genug…“ , sagte Eva und zog den Deutschen zu sich runter um ihn zu küssen. Was sie nicht sahen war eine grinsende Anne-Marie, die das Geschehen aus der Ferne beobachtete. >> Je suis une très bonne Amore!<<, dachte sie grinsend und lief zu ihrem Wagen.


                                                             Ende
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