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Die Physiker 2

GeschichteDrama, Tragödie / P12 / Gen
Einstein / Ernst Heinrich Ernesti Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd Johann Wilhelm Möbius Newton / Herbert Georg Beutler
29.10.2013
01.11.2013
9
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29.10.2013 258
 
Prolog


Neunzehnhundertundeinpaargequetschte: Die Welt liegt in Trümmern, könnte man meinen. Die halbe Menschheit ist ausgelöscht. In einem Krieg, der eigentlich nur aus einseitiger Zerstörung bestand. Denn wer kann einer Übermacht unvorbereitet schon Kontra bieten? Die Bomben fielen aus allen Wolken, wie die Leute, die von ihnen starben. Die andere Hälfte wird nun von einem Menschen kontrolliert, von „Fräulein“ Doktor von Zahnd. Die Radioaktivität der Bombenüberbleibsel, die die meisten das Leben kostete, veränderte die Gehirne der Überlebenden so, dass sie leicht kontrolliert werden konnten ohne es zu merken. Gehirne gewaschen und Antennen im Kopf, um Befehle zu empfangen, konnte man sie kaum noch Menschen nennen. Es gibt zu dieser Zeit nur wenige Personen mit freiem Willen, sie befanden sich zur Zeit des Krieges mitten im Pazifik, sie erreichten diese Wellen nicht und entwischten so der Tyrannei. Nach kurzer Zeit formierten sie sich zur OFU, der Organisation der Freien Unterdrückten, die sogar einen Fernsehsender gründete, um die Menschen über die wahren Umstände zu informieren. Auf einer Frequenz, die von Zahnd (noch) nicht überwachte, fingen sie an, ein seltsames Vokabular zu verwenden, dessen Nutzen zum Schutz praktisch gleich Null war, was auch allgemein bekannt war, doch diese „Geheimsprache“, in der „die Ungewaschenen“ soviel bedeutete wie „Alle Menschen ohne Antenne im Kopf mit funktionstüchtigem Gehirn“, barg doch einen psychischen Nutzen, da er das Gefühl von Sicherheit und Kontrolle vermittelte, was in dieser Situation für die moralische Standhaftigkeit einer solchen Gruppierung von existenzieller Wichtigkeit ist. Der UFF (Untergrund-Freiheitsfunk) meldete eines schönen, sonnigen und heißen Sonntagabends eine Livesendung mit entscheidenden Neuigkeiten:
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