Wie eine Rose

GeschichteAllgemein / P12
Fuchs / Celeste Jacob Reckless
27.10.2013
27.10.2013
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Hallöchen!

Ich muss jetzt auch mal was hier schreiben. Sieben Geschichten sind ja irgendwie ein bisschen wenig... jetzt sind es acht :D

Naja, genug gelabert!

Scheiße, was wollte ich nochmal schreiben... Ach ja, viel Spaß beim Lesen, ich hoffe es gefällt euch! :)

LG Saphirlicht

Disclaimer: Alle Figuren, sowie die ersten... (ich muss eben zählen :D ) 65 Wörter gehören Cornelia Funke.

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Was war das nur? Dieses Sehnen, das in ihr riss und schmerzte wie Hunger oder Durst. Nicht Liebe. Liebe war warm und weich wie ein Bett aus Laub. Aber das hier war dunkel wie die Schatten unter einem Giftbusch – und hungrig.
So hungrig.
Es musste einen anderen Namen haben. Es konnte nicht dasselbe Wort für Leben und Tod geben, denselben Namen für Sonne und Mond.

_oOo_


Nein, es war nicht wie Sonne und Mond. Es war wie eine Rose, an deren Dornen man sich verletzte, wenn man sich vorbeugte um ihren Geruch einzuatmen. Man wusste es besser, wusste, dass die Stacheln nur darauf warteten, einen zu stechen, und trotzdem bekam man nicht genug von ihrem Duft.
Das war die Liebe, das wusste Fuchs nun. Schön wie Rosenblätter und schmerzhaft wie Dornen.
Aber im Moment roch sie nicht Rosen, sondern Abgase, die ihr scharf in die Nase drangen.
New York. Ein fremdartiger Name für einen fremdartigen Ort.
Drei Wochen war es nun her, seit sie mit Jacob aus dem Spiegel in diese Welt getaumelt war.
Drei Wochen, voller Verwirrung, Hilflosigkeit. Sie hasste es, hilflos zu sein. Die Füchsin in ihr hasste es. Sie musste hinter Jacob herlaufen, durch den unerträglichen Lärm und Gestank, den diese Welt atmete.
Die Füchsin war es, die sie aufrecht hielt. Ihr Stolz, der sie weitermachen ließ.
Doch Fuchs, das Mädchen, wünschte sich manchmal, einfach zusammenbrechen zu können, den Tränen, die sie in sich aufstaute, freien Lauf zu lassen. Dass Jacob sie in den Arm nehmen und trösten konnte.
Sie vermisste ihre Welt, mehr als sie gedacht hatte. Die Sehnsucht nach etwas Vertrautem lauerte wie ein Geist in ihren Gedanken. Sie hatte nur noch Jacob, und die Angst, ihn zu verlieren. Ohne ihn wäre sie verloren.
Die Scheinwerfer der Autos weit unter ihr glitten wie Irrlichter durch die Dunkelheit. Hier oben, auf dem Dach des Hochhauses, waren sie kaum zu hören, nur ein leises Wispern in einer fremden Sprache.
Sie zeigte Jacob nicht, was sie fühlte. Nicht die Angst um ihn, nicht, wie sehr sie ihn brauchte. Nicht die Liebe. Sie verbarg ihre Gefühle wie schwarze Edelsteine in der Höhle in ihrem Inneren.
Er wusste, dass sie da waren, natürlich wusste er es. Aber sie war zu stolz, um sie ihm zu zeigen.
Fuchs hörte seine Schritte, noch bevor er auf dem Dach ankam. Die Ohren der Füchsin nahmen jedes Detail seiner Bewegungen war.
Sein Atem war zu schnell, und sie roch die Angst, die in dichten, schwarzen Wellen von ihm ausging.
Sie wirbelte herum und eilte zu ihm.
„Was ist passiert?“
Erleichterung trat auf sein Gesicht, als er sie sah.
Er kam ihr mit schnellen Schritten entgegen und schloss sie fest in die Arme.
„Nur ein schlechter Traum.“ Er musste nicht erwähnen, dass er vom Blaubart gehandelt hatte.
Sie vergrub ihr Gesicht an seinem Hals, um die Bilder in ihrem Kopf zu vertreiben.
„Ich könnte es nicht ertragen, dich zu verlieren“, murmelte er an ihrem Ohr.
„Du wirst mich nicht verlieren.“
Er löste sich ein Stück von ihr, und sie konnte all die unausgesprochenen Worte in seinen Augen sehen.
„Du hast doch gemerkt, wie schnell das passiert. Wenn ich nur daran denke, was in Troisclerqs Haus hätte passieren können…“ Er verstummte kurz. „Fuchs, ich würde lieber sterben, als nicht mehr bei dir zu sein.“
Da war sie, die Rose, die sie mit ihrem betörenden Duft umhüllte und die Dornen vergessen ließ.
Jacob umfasste Fuchs´ Gesicht mit den Händen und suchte nach Worten.
„Wenn du nicht wärst… Ich wäre ein Geist, eine Hülle ohne Inhalt. Ein Tropfen Leben in einem Meer aus Nichts.“
„Jacob…“
„Nein, sag nichts. Ich kann nicht mehr all diese Worte mit mir herumtragen, die ich dir sagen will…“
Diesmal war sie es, die ihn unterbrach, indem sie ihre Lippen auf seine drückte. Sie tat es einfach, ohne nachzudenken.
Der Kuss war weich, zärtlich, und sagte mehr als alle Worte. Er hielt sich an ihr fest wie ein Ertrinkender, der versuchte, das letzte Sonnenlicht, das durch die Wasseroberfläche drang, festzuhalten.
Seine Lippen waren samtig. Wie Rosenblätter.
Was machten da schon ein paar Dornen?

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Soo, ich bin es nochmal.

Mir ist neulich was aufgefallen, und zwar in Bezug auf Norebo Johann Earlking. Wenn man Norebo rückwärts liest.... kommt da nämlich Oberon raus. Oberon, der Erlkönig... Earlking. Jetzt wissen wir mit wem jacob es da wahrscheinlich zu tun hat :D

Und, jaaa, ich lese komische Namen schonmal rückwärts... Wenn da draußen noch irgendeiner mit dieser Macke ist... Bitte melde dich, sonst denke ich noch ich wäre geisteskrank... was ich vermutlich auch bin :D

Das wollte ich nur mal gesagt haben, und bin jetzt auch schon wieder weg... Tschauiii!

Ach ja, und wär lieb wenn ihr Reviews dalassen könntet *Muffins als unauffälligen Bestechungsversuch hinstell* :))
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