No Name Story

von S-Chiller
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18
Magnus von Hagen Nina Martens
26.10.2013
29.10.2013
7
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"Augen zu!" flüsterte seine weiche Stimme mir in mein Ohr. Er nahm meine Hand und führte mich einen Gang entlang. Ich vertraute ihm mit jeder Ader meines Körpers. Als er meine Hand los lies, gab er mir einen schnellen Kuss. Ich stand jetzt da, immer noch mit geschlossenen Augen und war total nervös. Was er wohl vor hatte? Ich hörte ihn sich räuspern. "Schönste Frau, Sie dürfen Ihre wundervollen blauen Augen nun öffnen." Ich musste grinsen und öffnete meine Augen Spalt für Spalt. Mich überkam ein Gefühl von Glück was ich sah haute mich um. Ich stand in einem Raum geschmückt mit Kerzen, Rosenblättern und vor mir stand Marc mit einem Strauß voller Rosen. Seine blau grünen Augen funkelten hell und sein Lächeln übermittelte mir die Liebe, die er für mich empfand. Er sah schüchtern zum Boden und wartete auf eine Reaktion von mir. Ich versuchte mich zu beherrschen, jedoch gelang es mir nicht sonderlich. Ich stürzte mich auf ihn und küsste ihn, er war mir total ausgeliefert. Als sich unsere Lippen von einander lösten, biss er sich scheu auf die Unterlippe und grinste breit. Er reichte mir die Rosen, die er immer noch umklammerte. Ich bedankte mich noch einmal mit einem schnellen Kuss und lies mich wieder von ihm führen an einen gedeckten Tisch. Ganz der Gentleman zog er den Stuhl vor, damit ich mich drauf setzte. Dann ging er weiter und machte das Radio leise an, darauf holte er zwei Teller Spaghetti und setzte sich zu mir an den Tisch. Er öffnete den Sekt und schüttete uns ein bisschen in die Sektgläser, die bereits auf dem Tisch standen. "Alles Gute zum Geburtstag Schatz." sagte er und erhob sein Glas zum anstossen. Das Essen schmeckte fantastisch. Er sah mich mit angeschrägtem Kopf an und schmunzelte. "Was ist los?" fragte ich ihn und befürchtete Tomatensoße im Gesicht zu haben. Er stand auf hockte sich zu mir runter, sodass wir auf Augenhöhe waren. "Ich liebe dich! Das ist los." flüsterte er und küsste mich sanft. Wir standen auf, hörten aber nicht auf uns zu küssen. Er war etwa 15cm größer als ich weshalb ich schon auf Zehenspitzen stand. Er umfasste meine Taille und küsste mich am Hals. Ich genoss seine Berührungen. In dem Moment klingelte sein Handy, er drückte die Person weg und widmete sich wieder mir. Keine 10 Sekunden später klingelte sein Handy erneut, er seufzte und ging dann ran, immernoch mit einem Arm um mich geschlungen hielt er mich an Ort und Stelle. Er versuchte das Telefonat so schnell wie nur möglich abzuwimmeln. Sein Gesichtsausdruck wurde immer genervter, irgendwann ließ er mich los und verließ den Raum. In diesem Moment wurde mir klar, dass heut nichts mehr passierte. Ich ging zum Tisch und fing an ihn abzudecken. Nebenbei trank ich immer mal wieder einen Schluck Sekt. Als ich alles weggeräumt hatte, war Marc immer noch nicht wieder aufgetaucht. Ich schaltete das Radio aus und setzte mich aufs Sofa, schnappte mir die Fernbedienung und machte den Fernseher an. Nach einiger Zeit schlief ich ein, ohne das Marc vorher zurück kam. Ich spürte, wie mich jemand hochnahm und ins Bett legte und zudeckte. Ich kuschelte mich in die weiche Decke und träumte weiter.
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