Touch me Teacher

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16 Slash
Izaya Orihara Masaomi Kida Shingen Kishitani Shizuo Heiwajima
24.10.2013
11.09.2017
14
24.602
4
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24.10.2013 1.168
 
Heyy
Ja ich weiß ich schreibe gerade zu viel -.- (dritte Geschichte die ich hochlade (!) )
Und ich verlange von euch den ganzen Mist den ich hier schreibe auch noch zu lesen... Danke an alle die mir treu bleiben :D *weiße Ferrero Küsschen verteil und verbeug*

PS: Ja der Titel ist von dem Manga von Kakine geklaut, hat Storymäßig aber nichts damit zu tun^^

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Erstkontakt


Genervt schlurfte Izaya durch die Menschenmengen, auf dem Weg zu seiner Schule.
Es war sein erster Tag an der Neuen und ehrlich gesagt hatte er einfach keine Lust, schon wieder ausgegrenzt zu werden, was jedoch auch der Grund war warum er überhaupt so oft wechselte. Er wurde immer ausgegrenzt, gemobbt, nenne man es wie man will. Er war halt ein Freak.

Wenn man lieber Menschen beobachtete, als sich mit ihnen anzufreunden, wenn man eher die Rolle des Schatten annimmt, als im Mittelpunkt zu stehen und wenn man trotz allem der Klassenbeste ist, dann wird man wohl oder übel von anderen gemieden, damit muss man rechnen. Ob nun Eifersucht, Angst, Misstrauen, oder eine andere grundlegende Eigenschaft der Menschen daran Schuld war, war ihm relativ egal. Tatsache war, das ihn irgendwann jeder hasste, der ihn kennen lernte.

Na ja... damals war es so. Heute... heute hassten ihn die meisten schon wenn sie ihn das erste mal trafen und das lediglich aus dem Grund, dass es Izaya egal geworden war, wie andere über ihn dachten, weshalb er manchmal schon bei dem ersten Kontakt ein Arschloch war. Außerdem konnte er auf diese Weise viel leichter mit Menschen spielen.

Auf Dauer lernte er halt seine Gefühle zu unterdrücken, war mittlerweile vielleicht sogar unfähig selbst für ihm wichtige Personen Mitleid oder Zuneigung zu empfinden, aber im Grunde war das auch nichts besonderes. Er hatte lediglich auf sein Umfeld reagiert, mehr nicht, auch wenn er nicht bestreiten würde schon von seiner Geburt an anders gewesen zu sein. Doch er erinnerte sich leider zu wenig, um es sicher zu wissen.

Als er das Schultor erreichte, drängte er seine Gedanken dahin zurück wo sie hingehörten und betrat das Schulgelände. Dadurch dass er nicht wirklich begeistert von der blauen Uniform gewesen war und sie auf Grund dessen natürlich auch nicht trug, fielen relativ viele Blicke auf ihn. Mindestens bei der Hälfte der Schüler konnte er sich schon denken was sie dachten, einfach wegen ihrer Mimik und bei den Mädchen erhaschte er ein paar schüchterne Blicke. Da war nichts neues dabei, alles beim alten. Spätestens in einer Woche hätte er die Schüler so weit dass sie ihn zwar kannten, aber vermutlich auch ignorieren würden, was ihm auch lieber war, aber auch nur, weil sein Sozialverhalten längst im Keller verrottete.

Da allerdings in der Highschool die Liebesromanzen begannen, würde er vielleicht das eine oder andere Geständnis bekommen und sich ein wenig die Zeit vertreiben, ein paar Augen zum weinen bringen, Fäuste zum schlagen... denen er dann jedoch auswich, also musste ihn das nicht kümmern. Nicht sonderlich.

Irgendwie war es schade drum, dass er so etwas wie Liebe vermutlich nie fühlen würde, immerhin wusste er fast alles über Menschen, ihre Handlungen, Schwächen, Ängste und ununterdrückbare Instinkte, aber das, was sie dazu bewegte sich aufzuopfern, zu helfen, sich selbst an zweite Stelle zu stellen und sich so sehr nach einer Person zu sehnen, dass es schmerzen konnte, diese Liebe verstand er nicht. Es war irrational, unlogisch und dumm, aber trotzdem schien es jedem ein Lächeln auf die Lippen zu zwingen.

Ein schönes, positives Gefühl, huh?

Er schüttelte leicht seinen Kopf. Auch wenn ihn Menschen faszinierten, ja, wenn er sie eigentlich schon liebte, würde er so etwas wohl nie spüren. Besonders nicht für eine einzige Person, jedoch... Nein.

Er war so in Gedanken verloren, dass er beinahe seinen Raum verpasst hätte.
2-b.
Sein Klassenraum.
Neugierig warf er einen Blick in das Zimmer. Große Fenster ließen die weiße Wand heller scheinen als normal und vorne, hinter einem Tisch aus Eichenholz, wenn er sich nicht täuschte, hing eine große, grünliche Tafel, wie in jeder Schule.

Auch hier nichts besonderes, aber geräumig ist es..., stellte er fest, ging an den Tischen entlang nach hinten zu einem Platz neben den Fenstern, ganz hinten, dadurch hatte er alles im Blick und reduzierte die Wahrscheinlichkeit selbst gesehen zu werden.

Er legte seine Tasche ab und setzte sich hin. Eine seiner Angewohnheiten die sich nie geändert hatte und wohl auch nicht wird, war, als erster im Klassenraum zu sein. Dadurch bemerkten ihn weniger und er musste nicht im Mittelpunkt stehen. Wie er das hasste!

Auf Dauer füllten sich der Raum und wie erwartet, fielen weniger neugierige blicke auf ihn. Aber so sehr achtete er gar nicht darauf. Die Fenster waren wirklich groß und unglaublich sauber, erkannte Izaya kaum das Glas, dass ihn von draußen trennte.

Sonne schien, Himmel blau, Wolken weiß... alles in allem... kein gutes Wetter. Regen ist schöner. Er stützte seinen Kopf auf seiner rechten Hand ab und lies seine rostroten Augen weiterhin den Schulhof erkunden.

Aber... ich frag mich wie unser lehrer so ist.

„So, wir beginnen mit dem Unterricht! Bitte steht auf.“

Beinahe schreckte Izaya aus seinem Halbschlaf, so laut polterte der blonde Mann in das Klassenzimmer, stellte sich vor den Pult, woraufhin die Schüler zur Begrüßung aufstanden.

Er konnte nur schmunzeln, nein, er musste schon fast ein Lachen unterdrücken. Der Schwarzhaarige wusste nicht genau wie er es erklären konnte, vielleicht lag es nur daran, dass er mittlerweile wirklich den Respekt vor allem und jedem verloren hatte aber... der war doch nicht ernstzunehmen!

„Guten Morgen“, verkündete die Klasse einstimmig, ausgenommen Izaya und jeder setzte sich wieder. „Wir haben ab heute einen neuen Schüler in der klasse, bitte seid nett zu ihm! Allerdings... scheint er sich heute zu verspäten.“ Suchend wanderten dir braunen Augen durch die Schüler und blieben an Izaya hängen. „Bitte komm doch nach vorne, Izaya, du musst dich noch vorstellen!“

Was? Nein danke. Das kann der vergessen! Innerlich schnaubend funkelte er den Größeren an. Wenn blicke töten könnten...

„Izaya Orihara, ich warte...“

„Viel Spaß auch...“, gab er neckend zurück, grinste vor sich hin als er sah wie dem Blonden langsam aber sicher die Gesichtszüge entgleisten.

„Ich werde dich nicht ein drittes mal bitten!“

„Musst du ja nicht...“

Nachdem immer noch nichts passierte konnte Izaya schon fast hören wie der Lehrer die Zähne zusammen biss, um sich scheinbar zu beruhigen.

„Dann komm bitte nach vorne.“

„Du hast es ja doch ein drittes Mal gesagt~“

„Du kleiner...! Erstens bin ich nicht 'du' sonder Heiwajima Shizuo, für dich immer noch Heiwajima-sensei (!) und zweitens kommst du jetzt nach vorne!“

Heiwajima Shizuo also. Kurz überlegte Izaya, zermalmte den Namen in seinem Kopf, nur um noch breiter, beinahe unnatürlich grinsend zu verkünden: „Nein, werde ich nicht. Aber wenn Shizu-chan etwas dagegen hat darf er gern versuchen mich umzustimmen~“ Sein Todesurteil, das hatte er grade verkündet, aber es kümmerte ihn nicht. Ihn mochte schließlich eh niemand, dann konnte er sich dabei auch etwas amüsieren. Und dem Lehrer sah man schon fast an, dass er leichter zu reizen war, als ein hungriger Wolf.
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