Nga yawne lu oer, ma Li'li.

von JujuLove
GeschichteAbenteuer, Romanze / P12
22.10.2013
24.12.2013
8
12740
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Dieses Kapitel
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Disclaimer: Avatar ist Eigentum von James Cameron und 20th Century Fox, alle OC von mir.

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Meine Geschichte beginnt kurz vor der entscheidenden Schlacht Der RDA gegen die Na'vi. Es wird alles ungefähr so verlaufen wie im Film, außer das Tsu'tey den Kampf überlebt.
Erzählt wird alles von einer Hauptperson, Lilly Smith.

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1. Kapitel



"Jeder auf diesem Stützpunkt, jeder einzelne von ihnen kämpft ab jetzt ums überleben. Das ist eine Tatsache. Eine Horde Eingeborener versammelt sich zum Angriff. Also, diese Satellitenbilder sagen mir, dass die Zahl des Feindes innerhalb von eines Tages von ein paar hundert auf weit über 2000 angestiegen ist. Und es kommen noch sehr viel mehr. In einer Woche könnten es 20000 sein. Und dann würden sie unsre Stellung einfach überrollen, tia, dass wird nicht passieren. Unser einziger Schutz besteht in einem Präventivschlag. Wir bekämpfen Terror mit Terror. Der Feind ist der Ansicht, dass die Bergfestung, in der er sich befindet, beschützt wird von seiner ... seiner Gottheit. Und wenn wir sie vernichten, sprengen wir einen so tiefen Krater in das Gedächnis ihres Volkes, dass sie sich diesem Ort nie wieder auch nur auf tausend Kilometer nähern, und dass ist auch eine Tatsache." damit beendet Colonel Quaritch seine Hetzrede. Überall um mich herum sehe ich die anderen Söldner und Soldaten nicken und höre zustimmende Jubelrufe. Hier und da auch eine feindliches Bemerkung gegen die Na'vi. Der Mann, der rechts von mir sitzt, stupst mich an der Schulter an. Ich drehe meine Kopf und erkenne ihn. Er ist einer der Piloten, seinen Namen weiß ich aber nicht. Ist wahrscheinlich auch besser so, schließlich werde ich ihn und keinen der Anderen je wieder sehen.

"Hey,Lilly, nicht wahr?"

"Hhm" ich nicke.

"Und, freust du dich schon darauf, diesen blauen Affen endlich mal zu zeigen, wer hier der Boss ist?"

Dieser Kerl, dessen Namen ich ich immer noch nicht herausgefunden habe, sprudelt ja fast über vor Vorfreude auf das Buldbad morgen. Ich schenke ihm ein möglichst zustimmendes Lächeln und versuche glaubwürdig zu klingen.

"Ja! Endlich! Wir sind ja nicht um sonst hier her gekommen!"

Mit dieser Antwort gibt sich der Fremde zufrieden und dreht sich endlich wieder weg. Ich verstehe einfach nicht , warum hier alle so wild darauf waren zu kämpfen. An einem Kampf ist doch nun wirklich nichts tolles, und ich kann mir nicht vorstellen, dass es Spaß machen soll, einen anderen Menschen, oder einen Na'vi, zu töten. Außerdem haben die Eingeborenen uns Menschen nicht getan, außer dass sie die Dinge, die ihnen wichtig sind und etwas bedeuten, die Natur, beschützten. Ich bleibe noch eine Weile sitzen und beobachte die anderen Söldner, die Offiziere und Selfridge und Quaritch, wie sie ein, so scheint es zumindest, sehr unterhaltsames Gespräch führen, dabei immer wieder auf die Monitore und Hologrammkarten blickend. Ich stehe auf und verlasse den Versammlungsraum in Richtung Kantine.
Dort angekommen laufe ich zielstrebig zu einem der Automaten, die mit zuckersüßen Kleinigkeiten und anderen Leckereien bestückt sind. So wie jeden Tag kaufe ich genau zwei Packungen getrocknete Früchte, die ich mir in die Hosentasche stecke. Da ich keinen sonderlichen Hunger, geschweige denn Appetit auf den Fraß, der uns jeden Tag vorgesetzt wird, habe, verlasse ich die Kantine genauso schnell, wie ich sie betreten hatte.
Nach circa fünf Minuten, die ich damit verbraucht hatte, durch das Labyrinth aus Gängen, Treppen und verschiedenen Räumen zu laufen, komme ich an meinem Ziel an. Ein seit Wochen leerstehendes Labor. Gezielt steuere ich auf einen der großen, grauen Wandschränke zu und öffne ihn. Hier ist mein Lager. Ich lege die Trockenfrüchte zu den anderen Lebensmitteln, die ich in der vergangenen Woche hier angesammelt habe. Außerdem befinden sich in dem Schrank ein paar Flaschen steriles Wasser, ein kleines Klappmesser, eine Taschenlampe, ein paar Decken und natürlich ein Exopack. Alle diese Dinge habe ich hier her gebracht, da schon seid Tagen vermutet wurde, dass die große Schlacht bald stattfinden würde.
Ich habe mich entschieden, nicht zu kämpfen. Ich war eindeutig noch nicht bereit dazu, mein Leben beenden zu lassen.
Wer mich nicht gut kennt, denkt jetzt wahrscheinlich, dass ich feige wäre. Nein. Bin ich nicht. Ich habe keine Angst vor Schmerzen oder dem Tod, es würde sich eh niemand Sorgen um mich machen oder mich betrauern. Mir ist es nur wichtig, dass ich nicht umsonst sterbe, und das würde passieren, wenn ich auf der Seite der Menschen von einem der blauen Eingeborenen getötet werde sollte, was wirklich kaum zu vermeiden wäre.


Ich kauere mich in einer Ecke in meinem Versteck zusammen und lausche. Nichts. Nur mein eigener Herzschlag ist zu hören. Gut. Ich erwarte zwar nicht, dass mich jemand suchen würde und selbst wenn, dann bestimmt nicht hier.
Gestern Nachmittag haben wir die Shuttles mit riesigen Bombensätzen beladen, die Samsons und andere Fluggeräte gecheckt und die AMP's einsetzbar gemacht. Alles mit Waffen ausgestattet und waren früh schlafen gegangen. Heute morgen wurden wir dann vor dem Morgengrauen geweckt, was noch freundlich formuliert ist, aus den Betten geschmissen werden trifft es eher. Als wird dann für die jeweiligen Einsatzbereiche eingeteilt wurden, war ich froh nicht in irgendeinem Helikopter mitfliegen zu müssen, denn dann währe mein Verschwinden wahrscheinlich aufgefallen. Kurz bevor die Maschinen dann starteten bin ich hierher gekommen.
Ich rolle mich zusammen und versuche einzuschlafen, damit die Zeit schneller verging. Nach einiger Zeit gelingt mir das sogar, trotz der Angst doch noch entdeckt zu werden. Doch es ist ein unruhiger Schlaf voller Albträume und nach gefühlten zehn Stunden wache ich endlich wieder auf und bin schweißgebadet. ich schaue auf die Uhr an meinem Handgelenk. 15:00. Ich habe fünf Stunden geschlafen. Wenigstens wurde ich nicht von Außen geweckt, als bin ich wohl noch nicht entdeckt. Ich rappel mich auf und strecke mich. Meine Gelenke schmerzen von der unnatürlichen Stellung, in der ich geschlafen habe. Leise tapse ich zu einem Tisch und stütze mich ab. Mir ist etwas schwindelig, was wahrscheinlich daher kommt, dass ich heute noch fast nichts getrunken habe. Als sich der Nebel vor meinen Augen etwas verzogen hat ,gehe ich zu meinem Schrank und hole eine Wasserflasche heraus. Durstig trinke ich, muss mich jedoch ermahnen, da ich nicht weiß, für wie lange das hier reichen muss. Das Wasser schmeckt bitter, irgendwie komisch. Naja, besser als nichts. Ich stelle die Flasche zurück in den Schrank und nehme die Taschenlampe in eine, das Klappmesser in die andere Hand. Man kann ja nie wissen, was einem in Laboren alles über den Weg läuft. Ich schalte die Lampe ein und sehe mich um. Als der weiße Lichtkegel auf eine dieser Glasröhren, in denen die Avatare gezüchtet werden, triff wird der Raum in ein gespenstisches Licht getaucht. Ich suche weiter und finde ein Fenster ganz in der Nähe. Ich stelle mich davor und schiebe den dicken Vorhang ein Stück zur Seite. Ich werde von dem grellen, grünen Licht geblendet. Ich warte kurz, bis ich wieder klar sehen kann und werde von Enttäuschung gepackt. Alles, was ich von hier aus sehen konnte war der dichte, grüne Jungle Pandoras. Resigniert schiebe ich den Vorhang wieder zurück und begebe mich zum Schrank. Ich stelle meine Rucksack auf den Boden und packe zwei Decken, ein bisschen Wasser und ein paar Tüten Trockenfutter hinein.
Vorsichtig spähe ich den langen, dunklen Gang entlang und weil niemand kommt laufe ich schnell in einen weiteren Raum, der gegenüber liegt. Nach knipse die Taschenlampe wieder an und finde schon bald ein Fenster. Ich schließe die Augen und ziehe ein Stück an dem Vorhang. Obwohl ich dei Augen geschlossen habe ist das Licht sehr hell. Bald öffne ich die Augen und stelle zufrieden fest, dass ich von hier aus einen sehr guten Blick auf Hell's Gate habe. Ich stelle meinen Rucksack ab und öffne ihn. Eine Decke breite ich ein Stück hinter deinem der großen Schränke aus, stelle den Rucksack daneben. Hier werde ich also bleiben.

Am nächsten Tag kann ich beobachten, wie die Menschen wieder zurückkehren. Ein Großteil von ihnen scheint tot zu sein denn nur ein viertel kehrt wieder hier her zurück. Viele von ihnen sind verletzt und die Arzt stürmen direkt auf den großen Platz und nehmen sie in Empfang. Doch nicht nur Menschen sondern auch etliche Na'vi sind zu sehen. Wie es scheint haben die Guten gewonnen. Glück gehabt. Später reisen die Übrigen wieder ab. So wie es aussieht nehmen sie alle verbliebenen Maschinen mit. Ich fange schon an mich zu freuen, bis ich merke, dass alle weg sind und ich noch hier sitze. Verdammt noch mal! So ein Dreck.
Tränen steigen in meine Augen und ich fange fast an zu weinen. Aber das würde jetzt auch nicht bringen, ich würde wohl mit der neuen Situation fertig werden müssen.

Seid zwei Tagen lebe ich nun schon hier in dem Laborraum, aber keiner ist zurück gekommen. Abgesehen davon, das ich wohl auf Pandora fest sitze neigen sich meine Vorräte dem Ende zu.

Mein Wasser ist nun endgültig verbraucht und zu essen habe ich auch nichts mehr. ich muss schnell etwas finden, damit ich nicht kläglich vor mich hin verecke ohne das es überhaupt jemand merkt. Ich bin mir nicht sicher, ob irgendjemand hier geblieben ist, oder ob es noch Wasservorräte gibt, aber ich muss es versuchen. Leise begebe ich mich mit meinem Exopack unter dem Arm nach unten. Hell's Gate war zu einer Geisterstadt geworden. Als ich niemanden hören oder sehen kann gehe ich in die Kantine. Auf einer der Kochzeilen steht eine Suppe oder etwas, dass zumindest so aus sieht. Ich bin also nicht der einzige Mensch auf diesem verdammten Planeten. ich meinte Mond, aber ist ja auch egal. Flink flitze ich zu einem Glasschrank, in dem ich eine Flasche Wasser sehe.
Doch bevor ich den Schrank öffnen kann höre ich hinter mir die Tür auf und zugehen. Ich wage es nicht mich umzudrehen, als die Schritte immer näher kommen.

"Hallo? Wer bist du? und wieso bist du hier?"

Ich antworte nicht und kneife die Augen zusammen, als der fremde Mann meine Schultern packt. Wieso habe ich nur mein Messer oben liegen gelassen?
...




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Ich hoffe euch gefällt die Geschichte!!!
Über jeden Review würde ich mich sehr freuen!!!

Wer Fehler entdeckt kann es mir gerne sagen, ich werde die Geschichte dann korrigieren.

LG Katie