Hataraku Maou-sama Reader Inserts

GeschichteHumor, Romanze / P12
21.10.2013
21.10.2013
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Es war mal wieder ein extrem langer Tag im Call Center. Die Kunden hatten immer wieder dieselben Probleme und du warst es dir langsam echt überdrüssig, ein und dasselbe immer und immer wieder zu sagen. Als es endlich Feierabend wurde, standest du von deinem Platz auf und strecktest dich ausgiebig, bevor du auch schon rotes Haar sahst, bevor dir deine Kollegin Emi auf die Schulter klopfte. „Gehen wir noch was trinken [Name]?“, fragte der Rotschopf energiegeladen und du fragtest dich oft, woher diese Frau nur ihre gesamte Energie her nahm. Du warst fix und fertig und das Einzige, was dich momentan interessierte, war ein heißes Bad und dann dein heimischer Computer. Ja, du freutest dich darauf.

„Danke für das Angebot Emi-chan, aber ich bin einfach nur müde. Morgen vielleicht.“, gabst du ihr als Antwort und der Rotschopf nickte, bevor sie sich von dir verabschiedete. Schnell zogst du deine Jacke an und nahmst deine Tasche, bevor du nach Hause fuhrst und schnell duschtest und dir etwas zu Essen machtest. Dann gingst du zu deinem Computer und hast dich angemeldet. Zu deiner Verwunderung war jedoch niemand in Skype online, bis dir auffiel, dass deine MSN Leiste aufblinkte.

luci_sama sagt: moin!

[Nickname] sagt: Wohl eher nabend xD Warum bist du nicht in Skype?

luci_sama sagt: Ach meine Mitbewohner sind heute da und die stört das, wenn ich so viel rede -.-

[Nickname] sagt: *Schmunzel* Schade! Hast du wieder den ganzen Tag durchgezockt in Final Fantasy: A Realm Reborn? (Das Spiel welches ihr beiden zusammen suchtet)

luci_sama sagt: Was denkst du denn? Mein Schwarzmagier besiegt Ifrit schon im Alleingang.

[Nickname] sagt: Du alter Angeber du!

So ging das noch eine ganze Weile. „luci_sama“ und du habt euch in einem Chatroom kennen gelernt und hattet viele gemeinsame Interessen. Dann habt ihr gemerkt, dass ihr dasselbe Onlinespiel suchtet und so kam es, dass ihr euch recht gut angefreundet habt. Du wusstest, dass sein Name Urushihara, Hanzou war, 17 Jahre alt, violettes Haar und seinen Mitbewohnern gerne mal auf der Nase herum tanzte. Wenn ihr beiden am skypen wart, hattest du schon häufiger mitbekommen, wie zwei Männerstimmen mit Urushihara geschimpft hatten, doch dieser ignorierte sie gekonnt und hat mit dir weiter geredet als ob nie etwas gewesen wäre. Gesehen habt ihr euch allerdings noch nicht, aber du konntest schon sagen, dass du ihn sehr mochtest. Allerdings hast du dich nie getraut ihn zu fragen, ob ihr euch mal trefft, denn er konnte auch recht unheimlich werden.


Ihr habt noch eine Weile weiter geredet, bevor ihr euch in Final Fantasy eingeloggt habt und er dir voller Stolz seinen Schwarzmagier auf dem Maximum Level präsentierte. Urushihara liebte es, dir seine Errungenschaften zu präsentieren und er half dir auch beim Leveln und Questen. Ihr verstandet euch so gut und du freutest dich jeden Tag darauf, ihn online zu sehen. Doch manchmal kam es dir so vor, als ob er gar keine Schule oder Arbeit hätte. Er schien die ganze Zeit nur online zu sein.

luci_sama: [Nickname]-hime, bist du noch da?

Auf der anderen Seite der Stadt in einem kleinen Haus, saß Urushihara am Computer und wartete darauf, dass du ihm zurück schriebst. Als du arbeiten warst, hatte er die ganze Zeit auf dich gewartet und war froh, als er dich dann online sah. Allerdings überraschte ihn das selbst. Was war das nur für ein seltsames Kribbeln in seinem Bauch, wann immer er deine Stimme hörte oder ihr miteinander schriebt? Vielleicht sollte er sich von Ashiya mal Medikamente kaufen lassen, er wurde mit Sicherheit krank..

„Sag mal, willst du das Ding nicht mal aus machen und uns zur Abwechslung mal helfen?“, fragte Maou und Ashiya blinzelte, bevor er in die Richtung seines Lordes schaute. „Was heißt hier UNS? Ich mach hier schließlich die ganze Arbeit!“, meinte der Grauhaarige und Maou verschränkte schmollend die Arme. „Ich überwache dich! Das ist die wichtigste Aufgabe von allen.“, grinste Maou und Ashiya haute sich an die Stirn. „Faule Ausrede..“

„Könnt ihr nicht mal woanders zanken? Ich will mit [Name] skypen, also geht mal raus. Kino oder so.“, meinte Urushihara seufzend und Maou grinste. „Vielleicht sollten wir auch einfach mal die Internetverbindung kappen, was?“ Urushihara wurde bleich. „Ich.. hab nichts gesagt.“, schmollte der Lilahaarige dann.

Langsam machte er sich allerdings Sorgen wegen dir, denn du hattest noch immer nicht geantwortet. „Hrm. Ach ich skype sie jetzt einfach mal an..“, murmelte der Dämonengeneral und nahm sein Headset, welches neben seinem Platz lag und setzte es auf. Anschließend loggte er sich in Skype ein und tätigte einen Anruf bei dir. Währenddessen streckte sich Maou nur und nahm dann seine Wohnungsschlüssel.  „Wo wollt Ihr denn jetzt hin?“, fragte Ashiya nur. „Ich gehe Emi besuchen.“, antwortete Maou und bekam ein Grinsen, als er an seine Freundin dachte. Niemand konnte erahnen, wie es passiert ist, doch der Dämonenlord Maou und die Heldin Emi waren nun wirklich ein Liebespaar. Und ein sehr glückliches noch dazu.

Ashiyas Gesicht wurde bleich und er sah Richtung Küche. „Ihr wollt mich mit dem riesigen Aufwasch von der Party letzter Nacht alleine lassen?“, fragte er und fiel theatralisch zu Boden, als er ein Taschentuch an sein Gesicht hielt. Maou grinste nur und nickte. „Das will ich. Viel Spaß noch beim Sauber machen! Bye Urushihara!“, rief er dem Lilahaarigen zu und Urushihara bequemte sich nicht einmal sich umzudrehen und hob nur seine Hand und meinte: „Viel Spaß beim Poppen.“ Maou stolperte daraufhin, als er zur Tür hinaus ging.

„Ehm.. wie bitte?“ Urushihara fror zusammen, als er deine Stimme an seinem Ohr vernahm. Gerade als er zu sprechen begann, hattest du den Anruf angenommen.. Zum Glück konntest du gerade sein rotes Gesicht nicht sehen! „Ehm.. das war.. also..“, stotterte Urushihara und Ashiya lachte leise, als er den Dämonengeneral beobachtete. „Hey hast du nichts zu tun Arschkriecher? Mach dich in die Küche und mach den Aufwasch.“, seufzte Urushihara nur und hörte dich am anderen Ende leise lachen. Sowas passierte in fast all euren Skypegesprächen.

Nachdem sich Urushihara wieder gefangen hatte und Ashiya nun doch in die Küche ging, konnte er seine gesamte Aufmerksamkeit wieder dir widmen. „Warum hast du eben so lange nicht geantwortet?“, fragte er noch leicht besorgt. Dir lachtest erneut leise. „Hey, machst du dir etwa Sorgen, wenn ich mal nicht gleich antworte?“, necktest du ihn und Lucifer drehte den Kopf errötet weg, auch wenn du das eh nicht sehen konntest. „Natürlich nicht! Wo denkst du hin? Du... erm wolltest mir doch noch die legendäre Rüstung für meinen Magier herstellen und da.. ehm wollte ich sicher gehen, dass du nich einfach weg bist vorher. Die Materialien hab schließlich ich bezahlt.“

Von der Küche hörte er nur ein: „Als ob DU wirklich mal etwas bezahlen würdest du Schmarotzer!“ - „HEY HALT DEINE KLAPPE ASHIYA!“, rief Urushihara genervt und du musstest erneut leise lachen. Urushihara hatte es einfach drauf, dich zum Lachen zu bringen, egal wie schlecht es dir ging. Und das tat dir auch wirklich richtig gut. „Natürlich. Ich werde sie sofort herstellen.“, meintest du amüsiert und Urushihara räusperte sich nur.

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„Ne, Seriel.“, grinste ein blauhaariger junger Mann mit Sonnenbrille. „Lucifer lebt hier in dieser Stadt. Du hast doch noch eine Rechnung mit ihm offen.“ Seriel, ein junger Mann mit kurzen blonden Haaren, drehte sich zu seinem Bruder. „Sariel.. Ich kenne dieses Grinsen. Verheimlichst du mir etwas?“, fragte Seriel bitter und Sariel zuckte unschuldig mit den Schultern. „Aber nicht doch. Aber ich wüsste da, wie du ihn aus seiner Reserve locken kannst..“, lachte Sariel leise und die beiden Männer breiteten ihre weißen Engelsflügel aus, bevor sie in der Dunkelheit verschwanden und Seriel seinen Racheplan gegen Lucifer entwickelte.

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Einige Tage waren verstrichen und heute war Samstag. Emi hatte dich eingeladen mit ihr Eis zu essen und anschließend wollte sie dir endlich ihren hochgelobten Freund, Maou Sadao, vorstellen. Du warst schon ganz gespannt auf diesen Mann, der die stürmische Emi zu zähmen vermochte. Oder sollte er eher bedauernswert sein? Dessen warst du dir nicht so sicher..

Jedenfalls fandest du dich wieder, als du mit Emi auf den Weg zum Hause ihres Freundes warst. „Er hat zwei Mitbewohner, die sind allerdings ein wenig seltsam, nicht wundern.“, meinte Emi und haute dir leicht auf den Rücken. Das klang nicht wirklich beruhigend, wenn sie das in dem Ton und mit der Geste sagte und so schlucktest du ein wenig. „Okay..“, war das Einzige, was du sagen konntest, da standet ihr schon vor einem kleinen Häuschen mit Garten. „Hübsch haben sies hier.“, meintest du und Emi lachte leise, bevor sie die Tür mit dem Schlüssel öffnete, den sie von Maou erhalten hat. „Hallo! Ich habe eine Freundin mitgebracht! Maou? Ashiya?“ Ashiya? War das nicht der Name den Urushihara oft erwähnte, wenn er sich mit seinen Mitbewohnern stritt? Konnte das sein?

„Ah, wir haben euch erwartet!“, begrüßte ein freundlich aussehender junger Mann mit silber-grauen Haaren und einer Schürze dich und Emi, gefolgt von einem Mann mit kurzen dunklen Haaren, der Emi mit einem Kuss auf den Mund begrüßte, eindeutig Maou. „Hallo Emi-san. Hallo [Name], ich habe schon viel von dir gehört. Hey Urushihara, begrüß die Damen gefälligst.“

Der Blick von euch allen fiel zu einer Ecke mit einem kleinen Tisch, auf dem ein Laptop stand und vor dem ein Jugendlicher saß mit lilanem Haar. Sein Kopf ruhte auf dem Tisch und er hob desinteressiert die Hand. „Yo, Hallo.“ Du schwiegst kurz bevor du lachen musstest. „Die Welt ist ein Dorf, was luci_sama?“

Urushihara schreckte vom Tisch hoch und drehte sich um, bevor er hastig den Laptop schloss und aufstand. „[N..Nickname]!!“, meinte er leicht errötet. //Oh mann.. sie ist ja noch viel süßer als ihre Stimme.. Stopp, was denke ich da bitte?//, Urushihara schüttelte den Kopf um seine Gedanken frei zu machen, bevor er sich zu euch an den Tisch setzte, an den euch Ashiya lotste und ein paar Kekse und Limonade bereit stellte.

Ashiya setzte sich neben Maou und blickte auf den verschlossenen Laptop, den Urushihara geschlossen hatte, als er deine Stimme vernahm. „Lädst du schon wieder Pornos? Wehe es kommt wieder irgend eine Abo-Rechnung.“, seufzte Ashiya und schank Emi und dir Limonade ein. Urushihara verzog den Mund und lehnte sich dann zu dir um dir etwas ins Ohr zu flüstern. „Er meckert mich nur voll, wenn Maou da ist. Dabei kommt er dann später selber an mit einem DVD Rohling und will den Film gebrannt haben.“, erklärte er und du wurdest leicht rot, als du einen Keks nahmst. „A..ha..“, lachtest du verlegen und sahst, wie Ashiya Urushihara einen bösen Blick zuwarf, als hätte er ihn verstanden.

„Mein Lord! Hört nicht auf ihn! Sowas würde ich mir niemals ansehen!“, meinte Ashiya dann, als er sich zu Maou drehte und dieser schlagartig etwas blass wurde und zu kauen aufhörte. Du sahst zwischen den beiden Männern hin und her, als Ashiya schmerzend zurück wich und sich unter dem Tisch sein Bein rieb, wo Maou ihn getreten hatte.

„L..Lord?“, wiederholtest du und Urushihara neben dir begann leise zu lachen, bevor er sich erneut zu dir lehnte. „Rollenspiele.“, meinte er mit einem verschlagenen Unterton und du sahst perplex auf. „EH?“ Urushihara lachte leise in sich hinein. „Emi sieht das nicht so gern, als pss... AU!“ Urushihara fiel hinterrücks vom Stuhl, als ein Schuh seinen Kopf traf. Geschockt blicktest du in die Richtung aus der der Schuh kam und sahst Maou, dessen Wutader beachtlich war, er dennoch ein Grinsen auf den Lippen hatte, als ob er sich wohl gerade noch zusammen riss. Du standest von deinem Platz auf und bücktest dich zu dem armen Jugendlichen, der mit einer Beule am Kopf am Boden lag. „Urushihara-kun! Bist du in Ordnung?“ Es war das erste Mal, dass du ihn so nanntest und auf den Wangen des besagten jungen Mannes bildete sich ein minimaler Rotschleier. Hörte sich sein Name schon immer so gut an oder lag das an dir?

„Es ging mir schon besser.“, meinte er dann und nahm deine helfende Hand, als du ihn zurück auf seine Beine zogst. „Die Beule muss behandelt werden. Wo ist euer Erste Hilfe Kasten?“, fragtest du in die Runde und Ashiya und Maou zeigten unisono zu einer Tür, die vermutlich ins Badezimmer führte. Du dachtest nicht lange nach, als du Urushiharas Hand nahmst und ihn zum Bad zogst. Als hinter euch die Tür zuging, ertönte von den anderen ein leises Lachen und Urushihara war ein wenig errötet, als du die Schublade neben dem Spiegel durchsuchtest und den Erste Hilfe Kasten zur Hand nahmst. „Das musst du nicht machen [Nickname]-chan..“, murmelte Urushihara und sah zur Seite. „[Name]. Wir sind hier nicht im Internet Urushihara-kun.“, meintest du, als du dich umdrehtest und seine Beule mit einem in Alkohol getauchtem Wattestäbchen desinfiziertest. Urushihara räusperte sich, bevor er deinen Namen leise murmelte und dein Herz einen freudigen Hüpfer machte. Während du seine Beule verarztetest, war es zwischen euch still und eure Blicke trafen sich ab und zu. Du hattest Probleme die Hitze von deinen Wangen fern zu halten. Er war ja wirklich niedlich...

„So fertig.“, meintest du dann lächelnd und zogst Urushihara wieder aus dem Bad. Maou beäugte zuerst dich und danach Urushihara, der ziemlich kleinlaut hinter dir stand. Er musste breit grinsen. So brav sah man den Dämonengeneral wohl selten. Vielleicht zog Maou es in Betracht dich als „Babysitter“ zu engagieren, sollten er und Ashiya arbeiten und Lucifer alleine lassen..

„Uhm hast du Lust zum Zocken?“, fragte Urushihara dich und kratzte sich am Hinterkopf, als er das Grinsen von Maou und Ashiya nicht mehr ertragen konnte. Du strahltest und nicktest daraufhin. „Gerne, was hast du so zur Auswahl?“, fragtest du und Urushihara grinste. „Alles mögliche.“ … Maou und Ashiya hauten sich vors Gesicht. Ja und die beiden durften dafür bezahlen. Urushihara war diesmal derjenige der dich ins Nebenzimmer zog, wo ein Fernseher mitsamt etlichen Spielkonsolen angeschlossen war.

Du fühltest Schmetterlinge im Bauch, als er deine Hand nahm und sanft drückte. Man sah es ihm gar nicht an, dass er so zärtlich sein konnte.

Emi blickte euch perplex nach und blinzelte. „Was ist denn mit dem heute los? Ist er krank?“, fragte sie und sah zu Maou und Ashiya. „Oh ja. Liebeskrank.“, lachte Maou und Ashiya räusperte sich errötet. „Mein Lord..“ Emi blinzelte erneut, bevor sie grinste. „Jetzt versteh ich auch, warum sie manchmal so abwesend war. Glaubt ihr, aus den beiden wird was?“, fragte sie dann. Ashiya verschränkte die Arme. „Wenn sie schlau ist, schlägt sie sich diesen frechen Bengel wieder aus dem Kopf. Er hat einen schlechten Einfluss auf sie.“ Maou überlegte kurz. „Oder sie einen guten auf ihn und er bessert sich?“ - „Wohl kaum.“, ertönte es von Ashiya und Emi gleichzeitig und die drei redeten noch weiter über Gott und die Welt.

„Deine Mitbewohner scheinen in Ordnung zu sein.“, meintest du, während Urushihara seine Berge von Videospielen nach etwas passendem für euch durchsuchte. „Soll das ein Witz sein? Ich finde sie unglaublich nervig.“, erwiderte der Lilahaarige und lehnte sich etwas zu weit nach vorn, als er das Gleichgewicht verlor und auf einige seiner Wii Spiele fiel. „Maaan.“, meinte er und holte dann Super Smash Brothers Brawl hervor. Dieses Spiel wolltet ihr ohnehin mal immer zusammen spielen, aber das Wifi Signal zum Router war in Urushiharas Haus zu schwach um bis zur Wii zu reichen und Maou weigerte sich, den Router in Urushiharas Zimmer zu stellen. Aus gutem Grund wohl..

Du lachtest leise und nahmst dann die Wii Fernbedienung in die Hand. Bei der Charakterauswahl nahmst du Zelda, er Link. „Was für ein Zufall.“, lachtest du leise und Urushihara grinste. „Mit ihm besiegt mich keiner.“, sprach er und ihr nahmt eine zufällige Stage. Doch Urushihara musste feststellen, dass seine Skills diesmal enorm zu wünschen übrig ließen.

//Was zum Henker? Ich spiele ja wie ein Anfänger..//, fluchte er innerlich, als du erneut den Sieg davon getragen hast. „Urushihara-kun lässt du mich gewinnen? Das ist aber nicht nett, spie gefälligst richtig!“, meintest du und knufftest ihn in die Seite. Urushihara kippte leicht zur Seite und sah dich lange an. „A..Ano... Das tue ich doch gar nicht. Ich muss heute wohl einen schlechten Tag haben!“, meinte der Lilahaarige und spielte dann schweigend weiter. Sein Mund war in einem Schmollmund verzogen und er verstand sich absolut nicht mehr.

„Ich geh mal kurz ins Bad.“, sagtest du dann und standest auf. Als du aus dem Raum warst, knurrte Urushihara und versuchte ein Solo-Spiel gegen den CPU... Dort kämpfte er allerdings wieder so geskillt, wie er sich kannte.. Lag das daran, dass du gerade nicht neben ihm saßt? Wie war das denn möglich?

Zeit um darüber nachzudenken hatte er nicht, denn die Tür öffnete sich und ein grinsender Maou trat ein. „Was willst du? Du kommst doch sonst nie in mein Zimmer.“, knurrte Urushihara und Maou lachte, bevor er sich umblickte.  „Es ist mir sowieso ein Rätsel, wie man sich hier frei bewegen kann. Überall Müll. Hüllen von Games, leergefutterte Chipstüten und Bonbon Papier.. und ich glaub da hat sich grad eine Maus verkrochen..“ - „Hey!“, wehrte sich Urushihara ab. „Lass Spunky in Ruhe! Die hab ich fast dressiert!“ Maou seufzte bevor er sich an der Wange kratzte. „Trotzdem hättest du mal aufräumen können. Gerade wenn du [Name] fragst, ob ihr was spielen wollt hier.“ Urushihara stand auf und schüttelte sich ein paar Kekskrümel von seinem T-Shirt. „Ich wusste ja nicht, dass sie die Freundin ist, die Emi mitbringt. Sonst hätt ich hier bestimmt Klarschiff gemacht..“, murmelte er dann. Maou zog eine Augenbraue fragend nach oben.

„Ernsthaft? Du hättest von DIR aus, hier Ordnung geschafft? Woah. Das Mädel muss dir ja ganz schön den Kopf verdreht haben.“, grinste der Dämonenlord und verschränkte seine Arme hinter seinem Kopf. „Stimmt doch gar nicht! Als ob ein so überragender Dämon wie ich, für einen jämmerlichen Menschen fallen würde.“, zischte Urushihara und drehte den Kopf zur Seite, dabei ließ sich nicht verbergen, dass seine Wangen gerötet waren.

Gerade als Maou noch etwas sagen wollte, kamst du ins Zimmer gestürmt mit deinem Handy in der Hand. „Tut mir leid, ich muss sofort nach Hause! In meiner Wohnung hat es gebrannt! Uhm es war nett bei euch. Und Urushihara-kun? Wir treffen uns bald mal wieder ja?“, meintest du mit einem lächeln, bevor du dich vor den beiden verbeugtest und schnurstracks zu deiner Wohnung ranntest.

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Zum Glück war der Brand nicht allzu schlimm und es hat dir nur ein paar unwichtige Möbel zerhauen, naja und den Fernseher, aber den hast du sowieso nicht mehr benutzt. Ein Glück für dich war das Feuer nur im Wohnzimmer im Erdgeschoss und deine wichtigen Dinge, der Computer inklusive, befand sich im ersten Stock. Dennoch dauerte es eine Zeit lang, bis das Wohnzimmer wieder begehbar war und in der Zeit warst du bei Emi untergekommen. Das fandest du gar nicht so schlimm. Du mochtest sie und ihr hattet beinahe täglich Maou, Ashiya und Urushihara besucht. Ihr beiden wurdet beinahe unzertrennlich. Ihr habt alle seine Spiele gespielt, ihr habt sogar spaßeshalber in Ragnarok Online geheiratet, damit ihr Maous Charakter adoptieren konntet. Es war einfach traumhaft. Urushihara wirkte zuerst recht unnahbar, aber du merktest, wie schnell er auftaute und das fandest du richtig toll.

Momentan hattet ihr euch zum Kino verabredet. Du hättest die sprachlosen Gesichter von Maou und Ashiya sehen sollen, als Urushihara meinte, dass er ohne Laptop das Zimmer verlässt.  Urushihara war es allerdings egal, was seine Mitbewohner dachten und machte sich auf den Weg zum Kino. Du standest bereits vor dem Eingang und als du ihn sahst, musstest du freudig lächeln und winktest ihm zu. „Urushihara-kun!“ Urushihara lächelte etwas und hob seine Hand zum Gruße, bevor er dich erreichte und du ihn erstmal kurz umarmtest. Das war für den Dämonengeneral höchst ungewohnt, ganz egal wie oft du das auch wiederholtest. Dennoch hatte er keinerlei Einwände. „Geh doch schon mal rein, ich hol uns was Süßes.“, meinte Urushihara und du nicktest, bevor du in eine der Vorstellungen gingst. Welchen Film ihr euch ansaht, war dir in erster Linie egal, weil du ja wegen Urushihara im Kino warst. Urushihara selbst wusste auch nicht, in welchen Film er dich bringen sollte, also fragte er Ashiya und Maou um Rat..

-Flashback-
„Was meint ihr? In welchen Film soll ich mit [Name]-chan gehen?“, fragte Urushihara und kaute ratlos an einem Plätzchen herum. „Lass mich mal sehen.“, sprach Maou und griff sich das Programmheft und überflog die Filmtitel. „Oh das ist gut. The Grudge – der Fluch.“, grinste Maou und Ashiya zog eine Augenbraue nach oben. „Ein Horrorfilm? Ich glaube nicht, dass [Name]-san..“, begann er doch dann machte es klick und er begann ebenfalls zu grinsen.

„Darf ich fragen warum ihr so dämlich grinst?“, droppte Urushihara und wurde kurz darauf von Maou auf die Schulter geklopft. „Schlepp sie einfach da rein. Du wirst mir dankbar dafür sein. Glaub mir.“, lachte er nur und Urushihara schluckte. Dessen war er sich nämlich noch nicht so sicher..Aber da er selber keine Peilung hatte, gab er sich geschlagen.
-Flashback Ende-

Du nahmst schon mal im Kinosaal Platz und musstest nicht lange auf Urushihara warten. „Oh, das ging aber schnell. Gab es an der Kasse denn gar keinen Andrang?“, fragtest du und ließt dir von ihm eine Packung Kekse geben. Urushihara grinste daraufhin nur. „Nö. Gab es nicht. .. mehr.“ Du sahst ihn fragend an, ließt seine Bemerkung jedoch im Raum stehen.

Als der Film begann hörtest du Urushihara leise an etwas knabbern. Als du dich zu ihm drehtest, sahst du einen lecker aussehenden Schokoladen-Pocky-Stick(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/01/Pocky-Sticks.jpg) der aus seinem Mund ragte. Urushihara bemerkte deinen Blick und grinste, bevor er dir die Tüte hinhielt, damit du dich daraus bedienen konntest. Freudig nahmst du das Angebot an und nahmst auch einen Stick. Die Schokoladenglasur ließt du genüsslich auf deiner Zunge zergehen, als du den Stick langsam drehtest. Dabei sahst du nicht, wie Urushihara seinen Blick nicht mehr von dir abwenden konnte. Er schluckte und war leicht rot, als du von dem Stick kleine Bissen nahmst und dabei schnurrtest, weil das so lecker war.

Dann kam jedoch eine Stelle im Film, die total gruselig ist und du warst ohnehin schreckhaft. Bevor du es richtig realisieren konntest, ließt du einen leisen Angstschrei los und hattest dich an das nächstbeste geklammert, was zur Verfügung stand: Urushihara.

Der Lilahaarige ließ vor Schreck den Pocky-Stick aus dem Mund fallen, bevor er auf dein zitterndes Ich sah, wie du seinen Arm fest umklammert hattest und mit geschlossenen Augen an seiner Schulter hingst. … Verdammt, was sollte er denn jetzt machen? Er hatte doch überhaupt keine Ahnung von sowas! Nachdem er tief durchatmete, machte er einfach das, was Ashiya ihm geraten hatte: Wenn er mal nicht weiter wusste, sollte er einfach auf seinen Instinkt hören. .. Aber ob das bei Lucifer so eine kluge Idee ist, auf seinen Instinkt zu hören?

Urushihara schluckte, bevor er seinen Arm aus deinem Griff befreite, damit er beide Arme um dich legen konnte und an seine Brust drückte. Dabei war er tomatenrot und sah zur Seite. //Wenn mich jetzt Alsiel und Maou sehen würden, würden die mich bis in alle Ewigkeit damit aufzuziehen. Aber.. irgendwie...//, begann er in seinen Gedanken und sah zu dir, als du dich an seine Brust gekuschelt hattest und dein Gesicht in seiner Halsbeuge vergrubst. //..Irgendwie fühlt sich das nicht schlecht an..// Und genau für diese Tatsache könnte er sich selbst ohrfeigen. Das konnte einfach nicht sein, dass sich der große Dämonengeneral Lucifer in eine Sterbliche verliebte oder?

Nach dem Film, brachte er dich nach Hause. Den gesamten Weg über war er verschwiegen, seine Hände waren in den Hosentaschen und er sah zu Boden. Du bemerktest, wie schweigsam dein Begleiter auf einmal war und drehtest dich besorgt zu ihm. „Urushihara-kun..? Ist alles in Ordnung?“, fragtest du leise, als du seine Hand nahmst. Urushihara erschreckte sich von der Aktion ein klein wenig und du fühltest dich ein wenig verletzt. War ihm das unangenehm? Du sahst weg und ließt von seiner Hand ab. „Sumimasen..“ Urushihara sah zu dir, bevor er schluckte. Dann auf einmal griff er erneut deine Hand und verflocht seine Finger mit deinen. „Nein nein.. Ist schon okay.“; flüsterte er und drückte deine Hand leicht. Du wurdest ein wenig rot und musstest dann lächeln. „Das ist gut..“

Der Rest des Weges war wieder schweigsam, aber die Stille war nicht so bedrückend wie zu anfang. Als ihr vor deiner Haustür standet, ließ er deine Hand los und sah dich an. „Uhm danke für den wunderschönen Abend Urushihara-kun. Komm gut nach Hause und wir sehen uns dann online ja?“, meintest du, bevor du dich zu ihm lehntest und seine Wange küsstest.

Seine Reaktion bekamst du nicht mehr mit, da du danach in dein Haus gegangen warst. Urushihara stand wie versteinert da, seine Hand an der Wange, wo eben deine Lippen waren und seine Augen waren geweitet. Dann wurden seine Wangen rot und er drehte sich um, um zu Maous Apartment zu gehen. Dabei ließ er die ganze Zeit nicht die Hand von seiner Wange und murmelte Dinge wie: „Wie konnte das passieren..“ bis er schließlich bei Maou ankam und dort ohne was zu sagen in sein Zimmer ging und sich ins Bett legte. So langsam überforderte ihn dieses unbekannte Gefühl.

Am nächsten Tag wolltest du einkaufen gehen und standest deswegen schon sehr früh auf. Weil frühs noch nicht so viele Leute im Supermarkt waren und wenn etwas gab, was dir sehr missfiel, dann war es, wenn du lange an der Kasse warten musstest.

Vergnügt nahmst du deine Tasche und verließt das Haus und liefst die Straßen entlang. Dabei bemerktest du nicht diesen blonden jungen Mann, der dich anrempelte. „Oh tut mir leid. Ich habe nicht aufgepasst.“, meintest du entschuldigend und halfst dem Mann auf die Füße. „Kein Problem. Ach Entschuldigen Sie, ich komme nicht von hier.. Könnten Sie mir sagen, wo der Bahnhof ist?“, fragte der Mann. „Natürlich. Sie gehen die Kreuzung nach links und dann bei dem dritten Block wieder nach rechts. Und..“ Der Mann unterbrach dich. „Ich kann mir so etwas schlecht merken, könnten Sie mich bitte dorthin führen?“, fragte er dann.

Dir entwich ein Seufzen. Dafür hattest du eigentlich keine richtige Zeit und Lust, aber in deiner Höflichkeit konntest du einfach nicht Nein sagen. „In Ordnung. Folgen Sie mir.“, sprachst du und begannst deine Höflichkeit relativ schnell zu bereuen. Denn als du vor ihm liefst, spürtest du nur wie dich etwas in den Rücken traf und du anschließend keinen Muskel in deinem Körper mehr rühren konntest. Du drehtest dich zu dem Mann um, der auf einmal weiße Flügel hatte und dich bitter angrinste. „Phase 1 abgeschlossen.. Jetzt muss ich den Köder nur noch auslegen.“, lachte der Mann, bevor du das Bewusstsein verlorst.“

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Später am gleichen Tag – Es wurde bereits abend.

Urushihara kaute ungeduldig auf seiner Unterlippe herum, als er vor seinem Laptop hin und her zappelte. Ashiya ging das allmählich auf die Nerven. „Kannst du endlich mal stillsitzen? Wenn du mal musst, dahinten ist die Toilette.“, meinte Ashiya mit einem Seufzen, bevor er den Tisch abwischte, weil Maou mal wieder gekleckert hatte. Er fühlte sich wirklich wie das Hausmädchen und die Nanny von Maou und Urushihara. Naja gewissermaßen stimmte das ja auch. „Ich kann nichts dafür! [Name] war heute noch nicht online.. und das obwohl sie frei hat! Wir wollten uns in Limsa treffen und die Angelfertigkeit auf 50 bringen..“, meinte Urushihara und Ashiya verdrehte die Augen. Von diesem Spielgefasel verstand er sowieso nichts. „Sie ist eben nicht so eine Süchtige wie du. Vielleicht ist sie mit Emi unterwegs.“, meinte er dann. „Nein, Emi ist in Kyoto und besucht ihre Tante.“, mischte sich Maou ein und das ließ Urushiharas Sorge weiter ansteigen.

Doch dann wurde er erleichtert, denn dein Name stand gerade bei Skype, dass du dich angemeldet hattest. Sofort nahm er sein Headset und rief dich an. Der Anruf dauerte keine 5 Sekunden, bevor er angenommen war. „Na endlich! Wo warst..“ - „Ah Lucifer, es ist schön nach so langer Zeit deine Stimme wieder zu hören.“; lachte eine männliche Stimme und Urushihara versteifte merklich, bevor sich seine Augen verengten und er seine Fäuste ballte. „Seriel..“

Bei dem Namen wurden auch Ashiya und Maou hellhörig, die selbst diesen gefallenen Engel zu gut kannten..

„Wieso bist du bei [Name]? Wo ist sie?“, knurrte Urushihara und Seriel lachte erneut auf. „Oh keine Sorge. Dein kleiner Mensch liegt gerade hinter mir und hält Schönheitsschlaf. Ich hätte ja nicht gedacht, dass du auf [Haarfarbe]haarige stehst. Oder gar auf Menschen. Scheint als habe dich das Leben hier wie Maou verweichlicht.“ Urushihara wurde wütender, er fuhr seine Flügel aus und Maou und Ashiya mussten ihn festhalten, damit er nicht seinem Dämonenblut erlaubte, die Oberhand zu gewinnen. „Krümmst du ihr ein Haar..“

„Was dann? Stutzt du mir dann wieder die Flügel wie damals?“, grinste Seriel und Urushihara haute auf den Tisch neben dem Laptop. „Was willst du?“, fragte er dann. „Vergeltung.. Ich will dass du auf das Hochhaus ihrer Wohnung kommst.. Komm alleine und keine Tricks, sonst können Sariel und ich nicht für das Leben der Kleinen garantieren.“ Klick. Nach diesen Worten beendete Seriel den Anruf und loggte sich mit deinem Namen aus.

Urushiharas Flügel schlangen sich um ihn und er haute mit beiden Fäusten auf den Tisch. Seine Augen funkelten wütend. „VERDAMMT! DIESES SCHWEIN!“, knurrte er dabei und Maou und Ashiya mussten eingreifen, damit Urushihara nicht das gesamte Haus in Schutt und Asche legte.

„Willst du da wirklich hin? Du weißt schon, das das eine Falle ist?“, meinte Maou und versuchte Vernunft in den Dämonengeneral einzureden. „Das weiß ich selber!! Aber [Name] als Köder zu benutzen.. Dafür schicke ich ihn eigenhändig in die Hölle..“, knurrte Urushihara und ging einfach, trotz der Warnungen seiner beiden Freunde. „Und wehe ihr folgt mir..“, warnte er noch, bevor er seine Flügel ausbreitete und Richtung Hochhaus flog.

Dort angekommen sah er dich auch schon in den zwei Lichterketten gefangen von Sariel, die um deine Handgelenke gelegt waren. Dein Kopf hing noch, da du noch nicht bei Bewusstsein warst. Du sahst so hilflos aus. „Hier bin ich! Nun lasst sie gehen.“, meinte Lucifer und Seriel und Sariel erschienen vor ihm. „Für wie blöd hältst du uns Lucifer?“ Lucifer knurrte. „Zwei gegen einen? Findet ihr das fair? … Und woher hast du diese Flügel Seriel? Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich gute Arbeit geleistet habe, als ich deine zerrissen habe damals..“

Seriel grinste und sah dann auf seine prachtvollen Flügel. „Du unterschätzt meine Macht Lucifer. Es ist für mich ein leichtes, mir meine Flügel nachwachsen zu lassen.“, sprach er selbstsicher. „Wenn das so ist, warum willst du dann Vergeltung?“, fragte Lucifer und erhob sich in die Lüfte einmal mehr, um auf Augenhöhe mit seinen Gegnern zu sein. Seriel sah ihn hasserfüllt an. „Nun es wäre doch trotzdem unfair, wenn du keine Buße tun würdest?“

„Willst du mir die Flügel herausreißen?“, knurrte Lucifer und Seriel grinste, bevor er sich dir näherte und deine Wange streichelte. „Aber nicht doch. Ich habe eine viel wirksamere Bestrafung für dich.“

„NEIN!“, rief Lucifer. „Lass [Name] in Ruhe!“, rief er und Seriel grinste stärker. „Oho? Dir scheint dieser Mensch ja wirklich ans Herz gewachsen zu sein.“ - „U..Unsinn..“, murmelte der ehemalige Dämonengeneral. „Wirf einen letzten Blick auf dieses Mädchen Lucifer.“, lachte der Blondhaarige nur. „Nein! Du darfst ihr nichts tun! Sie schuldet mir noch 20 000 Gil..“, murmelte Urushihara, bevor er den Kopf schüttelte. „So ein Unsinn.. Lass sie frei, dann.. dann..“ - „Dann?“, fragte Seriel interessiert und strich dir eine Strähne aus dem Gesicht. „...dann werde ich tun, was du willst.“, meinte Lucifer dann und Seriel zog eine Augenbraue nach oben. „Verlockendes Angebot.“ Der Engel genoss es, Lucifer in der Hand zu haben. „Aber abgelehnt.“, lachte er und bereitete eine Lichtattacke auf dich vor. „NEIN!“

Binnen einer Sekunde flog Lucifer zu euch und stieß Seriel mit einer Schockwelle weg. Von diesem Lärm wurdest du wach und blinzeltest perplex. „U..Urushihara-kun..“, kam von dir leise und Lucifer flog direkt zu dir und nahm deine Wangen in seine Hände. „Vergib mir.. Es ist meine Schuld, dass du hier hinein geraten bist.“, murmelte er und du sahst ihn an, bevor du die Flügel sahst. „Du hast.. Flügel..? Urushi..“, der Lilahaarige legte seinen Zeige- und Mittelfinger auf deine Lippen und schloss die Augen. „Lucifer. Das ist mein wahrer Name. Ich erklär dir alles später.“, murmelte er und löste den Zauber der Ketten, die dich festhielten.

Als du drohtest du fallen, landetest du in Urushiharas, oder eher Lucifers, starken Armen und er flog mit dir zu Boden. Zeit zum Erholen gab es nicht, denn Seriel tauchte aus den Wolken auf und startete einen Gegenangriff. „Dann lösche ich euch eben beide aus!“, rief er und nahm eine weiße Feder, die er sich aus seinen Flügeln riss und konzentrierte seine Energie darauf. Lucifer wusste, was nun geschah und legte seine Flügel schützend um euch, um der Attacke zu trotzem. „Uru...“, begannst du, doch Lucifer hielt dich so nah an seinen Körper, dass deine Stimme versagte. Als die Attacke kam, steckte Lucifer das meiste davon ein und schrie schmerzend auf. Seit wann war Seriel so stark?

Du warst geschockt, als du realisiertest was da überhaupt abging. Das war ein Kampf von übernatürlichen Wesen und Urushihara hatte dich beschützt, obwohl die Attacke enormen Schaden zugefügt haben musste. Seriel lachte und flog direkt vor euch. „Jetzt gebe ich euch den Gnadenstoß..“

„Yare, yare.“, ertönte eine euch vertraute Stimme und Seriel zuckte zusammen. „Dämonenlord.. Verschwinde, dass geht dich nichts an.“, knurrte der Blondhaarige, als Maou in seiner Dämonenlord-Gestalt hinter euch auftauchte. „Oh? Du greifst einen meiner Generäle an und benutzt die beste Freundin meiner zukünftigen Braut als Köder und DAS geht mich nichts an?“, grinste Maou und zeigte seine spitzen Zähne. „Du Idiot! Ich hab doch gesagt du sollst zuhause bleiben!! Ich schaff diesen Kerl auch ohne dich!“, rief Lucifer und Maou seufzte. „Oh ja, sieht man. Du kannst kaum noch stehen und du musst [Name] schützen. Sind super Voraussetzungen um gegen den stärksten Erzengel Gottes zu kämpfen.“, meinte er dann und Lucifer sah beschämt weg, während du nur ungläubig blinzeltest.

Was danach geschah.. Das konntest du nicht mit Sicherheit sagen. Maou griff Seriel an und mit blitzschnellen Reflexen schien er im Vorteil zu sein, bis er seine Faust ballte und eine Energie bündelte, die Seriel schließlich vernichten konnte. Sariel knurrte und verschwand einfach. Maou grinste, den würde er sich danach vorknöpfen. Anschließend ging er zu euch und kniete nieder. „Alles in Ordnung?“

„Es ging mir schon besser.“, meintest du schwach lächelnd, bevor du auf einmal losgelassen wurdest. Du drehtest dich zu Urushihara und musstest feststellen, dass er bewusstlos zusammen gebrochen war. „LUCIFER!!“, riefst du und beugtest dich über ihn. „Wir müssen ihn wegbringen.“, meinte Maou und hob Lucifer auf seine Arme, bevor ihr in Sicherheit gingt.

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Als Urushihara seine Augen öffnete, war alles noch verschwommen. Er sah die kahle Zimmerdecke und wusste, dass er nun wieder in seinem Zimmer war. „Endlich bist du wach.“, ertönte deine Stimme und Urushihara schreckte auf. „[Name]!“ Du drücktest ihn zurück aufs Bett und warst über ihn gebeugt. „Du musst noch liegen bleiben.“, ermahntest du ihn und Urushihara blickte der perplex an. Dann drehte er den Kopf weg. „Warum bist du hier? Du musst mich doch mittlerweile hassen, nachdem was dir wegen mir widerfahren ist..“, murmelte er dann. Du sahst ihn kurz an, bevor dein Blick sanfter wurde und du deine Hand an seine Wange legtest und ihn zurück zu dir drehtest. „Red nicht so einen Unsinn. Du hast mich gerettet und beschützt, ohne an dein eigenes Wohl zu denken.. Ich wusste ja vorher schon, dass ich dich liebe, aber letzte Nacht das.. war unglaublich!“, lachtest du und Urushiharas Wangen färbten sich tomatenrot. „Du.. tust was..?“, fragte er vorsichtig und du sahst ihn lange an, bevor du dich hinunter beugtest. „Ich liebe dich.. Urushihara-kun..“, hauchtest du, bevor du die Distanz zwischen euren Lippen schlosst und ihn sanft küsstest. Urushihara legte seine Arme um deinen Nacken und vertiefte den Kuss, bevor du über seine Unterlippe lecktest und den Kuss löstest. „Ich gehe den anderen sagen, dass du wach bist.“, sagtest du dann und wolltest aufstehen, doch Urushihara ließ dich nicht los. „Nein das tust du nicht..“, hauchte er, bevor er dich aufs Bett zog und erneut deine Lippen versiegelte. „U..Urushihara-kun..“ - „Lucifer..“ - „Ich weiß, aber..“ - „Kein Aber. Lucifer. Lässt sich auch einfacher stöhnen.“, grinste er in den Kuss und du musstest massiv erröten.

Nun Maou und Ashiya lernten in dieser Nacht, dass sie künftig nicht mehr Urushiharas Zimmer betreten sollten, wenn du zu Besuch warst .. und das war ziemlich häufig.

ENDE

EXTENDED ENDING

Emi kam von Kyoto wieder und besuchte direkt das Haus von Maou. „Ich hab sogar was für Urushihara.“, murmelte Emi vergnügt und nahm eine CD-Rom mit einem beliebten neuen Spiel heraus, bevor sie zu dem Zimmer des Lilahaarigen ging. „Emi.. das ist keine so gute Idee gerade..“; begann Maou, doch zu spät..

Die Rothaarige öffnete die Tür und ließ die CD fallen. „WAS MACHT EIN DRECKIGER DÄMON AUF MEINER BESTEN FREUNDIN???!“ - „Halbdämonen machen..“, lachte Maou und bekam von seiner Verlobten die Faust ins Gesicht.
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