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.:Still There:.

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Thorin Eichenschild
20.10.2013
20.10.2013
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1.317
 
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"Mama komm mal", rief Tharik nach mir. Ich stand gerade in der Küche und buck einen Kuchen, als mein Sohn nach mir rief. "Einen Moment". Schnell stellte ich ihn in den Ofen und schloss die Klappe. Eilig lief ich nach draußen zu meinem Sohn. "Was ist denn", fragte ich und trat zu ihm. Der kleine Zwergling stand am Zaun und sprach mit drei Gestalten. "Guten Tag Kalèa", grüßte mich Gandalf. "Gandalf Wie schön dich zu sehen", nahm ich ihn in den Arm. "Guten Tag", grüßten dann Dwalin und Balin. "Was verschafft mir die Ehre?", nahm ich auch sie in den Arm. "Wir sind hier um dich mitzuholen", erklärt Gandalf. "Mitholen? Wie mitholen? Kommt doch erstmal rein", öffnete ich das Gartentor und ließ sie ins Haus. "Tharik geh und spiel noch ein wenig mit deinen Freunden. Das hier dauert nicht lange". Mit einem quieken rannte der kleine Zwergenjunge wieder nach draußen. "Also wo wollt ihr mich mit hinnehmen?", frage ich die drei als sie sich im Kaminzimmer niederließen. "Wir sollen dich zurückbringen in den Erebor. Befehl des Königs", erklärt Dwalin. "Ach ja? Dann erzählt eurem lieben Herrn König das er sich das abschminken kann. Ich habe ein tolles Leben hier mit meinem Sohn und nur weil der König den Beischlaf mit mir vermisst, kann er mich nicht einfach zurückpfeifen wie einen Schoßhund", fauche ich. "Er vermisst nicht nur den Beischlaf mit dir. Er vermisst euch. Und er wird sich freuen zu erfahren das er einen Sohn hat", versucht Gandalf mich zu beruhigen. "Tharik ist nicht sein Sohn", wurde ich sauer. "Ach komm schon Kind. Sieh ihn dir doch mal an. Er ist ihm wie aus dem Gesicht geschnitten. Das schwarze Haar und die blaugrauen Augen sprechen doch für sich", entgegnete Balin. "Na und. Es gibt genug Zwerge die so aussehen. Das beweist gar nichts". "Und wer ist dann deiner Meinung nach der Vater?", fragt Dwalin. Nervös faltete ich meine Hände. "Also hat Thorin auch ein Recht dazu es zu erfahren und ihn aufwachsen zu sehen", antwortet Gandalf. "Nein. Thorin hat sein Recht dazu verloren als er mich aus dem Berg geschickt hat", schrie ich. "Er bereut es. Und du hast ihm ja auch gesagt er soll sein Gold mit den Elben teilen. Dem Volk welches er verabscheut", kam es wieder von Balin. "Soll das eine Rechfvertigung sein? Ich bleibe hier und mein Sohn auch", sagte ich bestimmend. "Aber... der König...". "Mich interessiert der König nicht!", hob ich abwehrend die Hand. "Er hat es aber befohlen Kalèa. Und wir haben einen Eit geschworen das wir seinen Befehlen folge leisten", knurrt Dwalin. "Das ist dann euer Pech. Tharik und ich werden unser Zuhause nicht verlassen. Und das ist mein lestes Wort!".

Während Gandalf versuchte mich weiter umzustimmen, gingen Dwalin und Balin solange nach draußen zu Tharik. Der junge Zwergling spielte gerade mit seinem kleinen Holzschwert und schlägt damit auf einen Baum ein. "Das machst du aber gut", lobt ihn Balin. Der Junge sah auf und lächelt ihn freudig an. "Du musst aber beim kämpfen immer an deine Verteidigung denken. Selbst ein Baum ist unberechenbar", riet ihm Dwalin. "Woher weißt du das? Hast du etwa schon gekämpft?", fragt er erstaunt. "Ja ich kämpfte mit deinem Vater bereits einige Schlachten". Balin stieß ihm seinen Ellbogen in den Magen und bedachte ihn eines strengen Blickes. "Meinem Vater?! Wer ist mein Vater? Wie sieht er aus? Kann er gut kämpfen? Wo ist er? Wieso habe ich ihn noch nie gesehen?", fragt Tharik gleich drauf los. "Ähm... nunja...", stammelt Dwalin. Der Krieger wusste nicht wie er einem kleinen Kind erklären sollte das er seinen Vater wohl nie zu Gesicht bekommt. "Dein Vater ist einer der größten Krieger Erebors. Kennst du die Geschichte über das Zwergenvolk aus dem Erebor?", fragt Balin. Der Junge schüttelt den Kopf und setzt sich vor Dwalin und Balin ins Gras. "Einst lebten viele Zwerge im stolzen einsamen Berg. Wie du sicherlich weißt sind Zwerge für ihr Gold und ihre Diamanten bekannt. Der Zwergenkönig, Thròr, hortete eine Menge von Gold und Schätzen aus dem Berg. Und eines Tages fand einer der Zwerge einen Stein. Den Arkenstein. Das Herz des Berges so sagte Thròr. Doch nach einer Weile wurde der König anders. Er veränderte sich. Er wollte immer mehr Gold. Sein Neffe Thorin machte sich große Sorgen um ihn, doch er ließ niemanden an sich rann. Eines scheinbar friedlichen Tages musste das ganze Volk dafür bezahlen. Ein Drache tauchte auf und verwandelte das Königreich in Asche. Die Zwerge flohen aus ihrer Heimatstadt nachdem sie tapfer versucht haben standzuhalten. An diesem ereignisreichen Tag kamen die Elben zum Berg. Sahen zu wie der Drache den Berg an sich riss. Es kam keine Hilfe von ihnen trotz des Bündnisses. Prinz Thorin war darüber mehr als wütend und er hat es bis heute nicht vergessen. Angeführt vom Prinzen durchstreiften die restlichen Zwerge die Umgebung und suchten nach Hilfe. König Thròr beschloss das alte Zwergenreich Moria wiederaufzunehmen doch lebten bereits Orks darin. Die Orks und Zwerge kämpften um das Reich und gewannen schließlich. Doch es gab zu viele Verluste um sich zu freuen. Der König fiel im Kampf. Er wurde von einem bleichen Ork, namens Azog den Schlächter, enthauptet. Einige Jahre später vergingen und der Prinz, 12 weitere Zwergenkrieger aus dem Volke Erebors, eine Zwergin, ein Hobbit und ein Zauberer machten sich auf die Reise zum einsamen Berg um ihn zurück zu erbobern. Sie waren vielen Gefahren ausgesetzt. Doch schlussendlich erreichten sie den Berg. Mit Hilfe der Menschen töteten sie den Drachen. Doch die Ruhe werte nicht ewig. Orkschaaren sammelten sich vor den Toren Erebors. Angeführt vom bleichen Ork. Doch dieser Gefahr waren sie nicht allein ausgeliefert denn sie bekamen Hilfe von den Elben und Menschen und gewannen die Schlacht", erklärt Balin zu Ende. Mit großen Augen sah Tharik ihn an. "Dieser Thorin ist ein sehr mutiger Zwergenprinz". "Er ist nun König mein Junge". "Woher wisst ihr das alles?", fragt Tharik. "Wir waren dabei", lächelt er matt. Es war zwar lange her aber nochimmer schmerzlich. "Was wurde aus der Frau, dem Zauberer und dem Hobbit?". "Der Zauberer sitzt in deinem Haus. Der Hobbit ist im Auenland und die Frau ist keine andere als deine Mutter". "Wirklich? Meine Mama hat da mit gemacht?", staunt der junge Zwerg. "Ja du kannst stolz auf deine Mutter sein". "Und hat mein Vater auch mitgemacht?", fragt er. "Ja er war bei allem dabei". "Wie lautet sein Name?", fragt Tharik. "Thorin Eichenschild. Sohn des Thràin, Sohn des Thòr. König unter dem Berge", antwortete ich als ich im Türrahmen stand. Gandalf trat hinter mich und legt mir eine Hand auf die Schulter. "Yippiee... Mein Papa ist der beste Krieger in ganz Mittelerde und noch dazu König", freut sich Tharik und nahm mich in den Arm. "Meine alten Freunde", sprach ich zu Dwalin und Balin, "wir werden mit zum Erebor kommen. Ich möchte sehen wie es dem Berg und dem Volk ergeht. Ich will Dis wieder sehen. So wie Fili, Kili und alle anderen. Aber Thorin soll nicht wagen in meine oder Thariks Nähe zu kommen sonst wird nicht mal Vala ihn beschützen können. Ich will nicht das er ihn sieht, anspricht noch sonst etwas mit ihm tut. Er ist mein Sohn und nicht seiner. Verstanden?!", stelle ich die Bedingungen klar. Alle beide nicken knapp. "Dann ist es beschlossen. Wir gehen zurück zum Erebor".
 
 
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