Die Dämonenfängerin

von Jessi XD
GeschichteAbenteuer, Romanze / P12
20.10.2013
26.10.2013
3
2.168
 
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Dieses Kapitel
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20.10.2013 778
 
Hallo Ihr Leser,
ich hoffe euch wird diese Kurzgeschichte gefallen und freue mich auf eure Reviews. Also dann viel spaß beim lesen :)

P.S Dies ist eine kurzgeschichte die im Buch bei "Die Dämonefängerin" ende Band zwei spielt.

Fanfiction

Riley Blackthorne Die Dämonenfängerin



Wenn Beck bei Rileys Geständnis anders reagiert hätte.



[…] Ihr Herz zog sich zusammen, denn sie wusste, was jetzt kam. Mit wenigen Schritten war Beck durch die Tür und an ihrer Seite. Seine Reisetasche landete dumpf auf dem Holzfußboden, dann kniete er vor ihr, sein Gesicht vor Sorge ganz verzerrt.

„Was ist los? Bist du krank? Soll ich Carmela anrufen?“, keuchte er

„Nein.“ Er wird mich hassen, wenn er weiß, was ich getan habe

„Riley? Erzähl mir was passiert ist. Du bist so blass.“ Er hob den Arm und berührte ihr Gesicht. Die zärtliche Geste war mehr, als sie ertragen konnte. Tränen brachen sturzflutartig aus ihr hervor, ihr Körper erbete bis ins Mark. Er schlang die Arme um sie, doch das machte es nur noch schlimmer. Ori hatte sie so vieler kostbarer Dinge beraubt und Becks Freundschaft war eines davon.

Sie hörte ihn etwas flüstern, hörte ihn sagen, dass alles gut werde würde.

Nein, es wird nur noch schlimmer werden

Als sie sich endlich ausgeweint hatte entzog sie sich seiner Umarmung. Beck kniete immer noch vor ihr. In ihrer Hand hielt sie einen Packen nasser Taschentücher, von dem sie keine Ahnung hatte, wie er dorthin gelangt war. Sie putzte sich die Nase, wischte sich die Träne weg und räusperte sich                „Ori …“

Becks Gesicht versteinerte. „Dieser Mistkerl? Hat er dir weh getan Mädel?“ Als sie nicht antwortete, wollte er wissen: „Hat er dich gezwungen …“ Seine Stimme erstarb und sie sah die Furcht in seinem Blick. Riley schüttelte den Kopf und lacht bitter auf. „Nein. Er hat mich nicht gezwungen. Ich habe es ihm geschenkt.“ Beck würde sie dafür hassen.

„Oh Gott“, murmelte er. „Du hast ihn … warum zum Teufel hast du das getan? Ich hab dir doch gesagt, dass er nichts taugt.“

Sie konnte ihm nicht in die Augen blicken „Er sagte, ich sei etwas ganz Besonderes. Er sagte, dass er mich liebt.“

Jetzt als sie diese Worte selbst aussprach, hörte sie, wie schwach sie waren. „Er sagte …“

„Du bist genau die, von der er immer geträumt hat. Wir sagen alle solche Sachen, Mädel.“

Und wir glauben sie immer

„Verdammt“, schrie er und sprang auf. Die plötzliche Bewegung macht ihr Angst, und sie kauerte sich auf der Couch zusammen. „Warum er? Warum nicht … Jemand, dem du etwas bedeutest?“

Jemand wie du


Sie hatte nie in Erwägung gezogen, dass Beck sich auf diese Weise für sie interessieren könnte, aber seinem Gesichtsausdruck nach war es so. Doch diese Erkenntnis kam zu spät.

„Und warum zum Teufel bist du jetzt hier? Bist du schwanger?“, schnauzte er.

?War sie Hatte Ori auch in diesem Punkt gelogen? „Nein, das ist nicht der Grund.“ Beck ließ sich in einen Sessel gegenüber der Couch fallen, als würden seine Beine ihn nicht länger tragen. „Und wieso kommst du zu mir gerannt?“

„Ich habe einen Fehler gemacht, das weiß ich, aber da ist noch mehr. Ich brauche deine Hilfe, weil Ori … kein Mensch ist. Er ist ein Engel.“

„Engel vögeln nicht mit Sterblichen, Mädel. Er hat dich mal wieder angelogen.“

Sie verzog das Gesicht über die rüde Ausdrucksweise und wegen der kaum verhüllten Wut dahinter.

„Er hat mir seine Flügel gezeigt.“

Beck feixte. „Ich wette, das ist nicht alles, was er dir gezeigt hat.“ Dann runzelt er die Stirn. „Warum sollte ein Engel dich wollen?“

Das hatte Riley sich hundertmal gefragt, aber jetzt kannte sie die Antwort. „Weil ich Paul Blackthornes Tochter bin. Weil er meine Seele wollte.“ .Damit er ein vollständiges Set hat

„Engel interessieren sich nicht für Seelen. Nur Höllenbrut wollen solche …“

Sie konnte genau den Moment benennen, in dem er die Wahrheit erfasste.

„Heilige Scheiße, er ist ein gefallener Engel?“, fragte Beck.

„Wie konntest du nur so dämlich sein?“

Endlich regte sich ihr Ärger. „Ich habe einen Fehler gemacht, okay? Ich habe ihm vertraut. Du machst es doch genauso, wenn du alles glaubst, was die Schreibertussi dir erzählt.“

„Lass Justine aus dem Spiel.“, sagte er. Sein Gesicht lief rot an.

„Frag dich doch mal, warum sie dich will. Weil du so gut im Bett bist, oder steckt noch mehr dahinter? Bist du sicher, dass sie nicht hinter deiner Seele her ist?“

Beck schnappte sich seine Reisetasche und sprang auf, ein wildes Knurren stieg aus seiner Kehle auf.

„Ich werde mir keinen Vortrag von einem hirnamputierten Mädchen anhören, das es mit Dämonen treibt“, rief er. „Ich hatte immer gedacht, du wärst anders als die anderen. Ich war so ein verdammter Idiot.“
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