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Das Leben nach dem Sturm

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P12 / Gen
Brooke Davis Dan Scott Haley James Scott Lucas Scott Nathan Scott
20.10.2013
10.03.2014
16
14.787
 
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20.10.2013 923
 
Rachel

Ich guckte Haley entgeistert hinterher.
Was führte die sich so auf?
Na und, dann war eben Lucas nicht bei uns, na und?
Und was meinte sie damit, dass er sich betrank und Brooke ihn von Bars abholen musste?
,,Hey, Rachel.“
Ich erschrak kurz, als ich Mouth bemerkte.
,,Hey, Big Mouth“, lächelte ich und er lachte.
,,Süß. Hey, ich wollte dich was fragen-“
Es gongte.
,,Tut mir leid, Mouth, geht es später? Ich hab jetzt Cheerleadertraining“, sagte ich entschuldigend und er stotterte: ,,Äh, klar. Natürlich! Da-dann, dann…bis…“
,,Später?“, half ich ihm auf die Sprünge und er sagte: ,,Ja!“
Ich lachte und klopfte ihm auf die Schultern.
Ich seufzte und ging durch den Gang, der zu den Umkleiden führte.
Selbstsicher, Rachel. Sei selbstsicher!, sagte ich zu mir selbst und strich mir über die Haare.
Dann machte ich die Tür auf, bereit um mich vor Haley zu verteidigen.
Doch sie war nicht da.
Ich lächelte.
Dann entdeckte ich Brooke.
Ich ging schnell zu ihr und tippte sie an.
Sie drehte sich um. Sie weinte nicht mehr, aber ihre Augen waren noch immer etwas rot. Doch sie lächelte.
,,Hey Brooke, wegen gerade eben, das tut mir leid. Das…mit Lucas…was auch immer mit ihm ist-“
,,Hat sich erledigt“, lächelte sie.
,,Ihr habt Schluss gemacht?“, fragte ich mitfühlend, doch sie schaute verdutzt.
,,Was? Nein! Ich meinte, die Probleme, die haben sich erledigt. Alles wieder gut. Ihm geht’s gut, dann geht’s mir auch gut.“
Ich nickte. ,,OK.Gut.“
,,Danke, Rachel“, sagte sie und ich umarmte sie. ,,Keine Ursache.“
Langsam wurde mir die Situation aber zu peinlich, also ließ ich sie schnell los und sagte: ,,Ziehen…wir uns schnell um, OK?“
Ich packte meine Cheerleaderuniform aus und zog mich um, dann nahm ich meine Pompons und ging mit Brooke und den anderen Cheerleadern raus aus der Halle.
,,Wo ist eigentlich Haley?“, fragte ich und schaute Brooke an, welche sagte: ,,Noch im Nachhilfecenter. Und du brauchst gar nicht so unschuldig zu schauen, Miss Ehebrecherin. Lass Haley in Ruhe, aber vor allem: Lass Nathan in Ruhe. Die beiden haben so viel durchgemacht, dann musst du nicht auch noch ihre Ehe zerstören!“
Ich wurde wütend und zischte: ,,Oh, ich werd’s mir gleich auf meinen ‘Geht dich nichts an-Zettel‘ schreiben!“
Brooke kniff ihre Augen zusammen und sagte: ,,Ich bin eine von Ha-“
Sie wurde von Nathan unterbrochen, der sie ansprach und fragte wo Haley war.
Ich versuchte so attraktiv wie möglich zu wirken und lächelte mein verführerischstes Lächeln, doch er ignorierte mich einfach.
Er wurde zurückgepfiffen und rannte zurück.
Brooke bemerkte meinen Blick und schaute mich vorwurfsvoll an.
Ich warf meine Haare zurück und sah sie bedrohlich an.
,,OK, Leute, ich geh kurz nach Haley schauen, dann üben wir nochmal die Choreographie!“, rief Brooke, und sie verschwand.
,,Oh man, was ist denn mit Haley los?“, sagte ich genervt, als Bevin kam und antwortete: ,,Na, sie ist doch schwanger!“
,,Danke, Bevin“, sagte ich ironisch und Bevin nickte zufrieden.
,,Wenn wir noch lange warten, können wir das mit dem Training vergessen“, sagte ich.
,,Entspann dich, Rachel. Haley ist schwanger, darauf müssen wir eben Rücksicht nehmen“, sagte Chelsea altklug.
,,Halt die Klappe, Chelsea“, sagte ich nur und sie schaute eingeschnappt.
Dann gingen die Türen auf und Brooke und Haley kamen herein.
,,Tut mir leid, ich hab die Unterlagen nicht sofort gefunden“, sagte Haley entschuldigend.
,,Das sollte es dir auch“, sagte ich und Brooke schaute mich wütend an.
,,Geht es dir gut?“, fragte Theresa Haley mitfühlend.
,,Meine Güte, sie ist nicht todkrank, sondern nur schwanger!“, versuchte ich die Aufmerksamkeit auf mich zu richten, aber keine beachtete mich, sondern nur Haley.
,,Alles OK. Wirklich. Mir geht es gut“, sagte Haley und ich rollte mit den Augen.
,,Können wir dann mal anfangen?“, sagte ich und alle gingen schnell auf ihre Position.
,,OK, wie wir es geübt haben, Mädels!“, sagte Brooke und wir tanzten ihr die Schritte nach.
Doch bei der vorletzten Position kam Haley nicht mehr mit und geriet in die falsche Richtung, sodass sie Chelsea mit runter zog und beide hinfielen.
Sofort waren alle, sogar Chelsea, bei ihr und halfen ihr auf.
,,Geht es dir gut, Haley?“, fragten alle besorgt, während Haley aufstand.
,,Ja, danke, alles bestens“, sagte sie lächelnd.
,,Oh man“, stöhnte ich und Brooke bemerkte es.
,,Was?“, zischte sie.
,,Nichts. Wirklich. Nur…man muss nicht gleich wie ein Schoßhündchen antraben und Haley bei allem helfen. Sie hat keine Bombe im Bauch, sondern nur ein Baby!“
Ich schrie die letzten Worte und plötzlich war es totenstill in der Halle.
Selbst die Basketballer blieben stehen und schauten zu uns rüber.
,,Raus hier, Rachel“, flüsterte Brooke und deutete zur Tür.
Wütend und entrüstet nahm ich meine Pompons und ging mit schnellen Schritten zur Tür.
,,Viel Spaß noch mit der Schwangerschaft!“, schrie ich, dann knallte ich die Tür zu.
Wütend zerknüllte ich meine Pompons und warf sie in eine Ecke, dann ging ich zur Umkleide und zog mich hastig um.
Ich war so wütend und so zornig.
Da hatte Haley ihre Aufmerksamkeit, aber warum machten alle so ein Drama daraus?
Sie war doch nicht gestorben und hat auch keine tödliche Krankheit, oder?
Ich band mir meine Schnürsenkel zu, und riss die Tür auf.
Beinahe hätte ich Mouth die Tür gegen den Kopf geknallt.
,,Oh mein Gott, Mouth!“, rief ich erschrocken.
,,Nichts passiert!“, sagte er schnell, ,,hey, solltest du nicht beim Cheerleadertraining sein?“
,,Lange Geschichte“, erklärte ich, ,,was willst du?“
Er lief rot an. ,,Ich wollte doch…noch mit dir reden, weißt du noch? Als es gongte?“
,,Klar“, sagte ich, ,,schieß los.“
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