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Das Band der Freundschaft Teil 3

von brali
GeschichteDrama, Freundschaft / P18 / Gen
Duane Lee Chapman Leland Chapman
19.10.2013
14.01.2014
40
42.692
 
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19.10.2013 1.282
 
Das Band der Freundschaft 3

Kapitel 1

Duane Lee schob sie ein Stück zurück.
„Oh Shal, wusste er es?“ Sie nickte.
„Ich wollte es als erstes Jay sagen und jetzt ist es zu spät!“ schluchzte sie. Er nahm sie wieder fester in den Arm.
„Sie hätte sich für dich gefreut!“
„Ich will zu Leland!“ sagte sie leise.
„Meinst du das ist eine gute Idee?“
„Bitte Duane Lee!“ sie sah ihn an. Er nickte und nahm ihre Hand und sie gingen zu ihm. Der Arzt ließ sie alleine und Duane Lee stellte sich an die Seite. Shalimar ging zu ihm und nahm seine Hand. „Warum Leland?“ sie setzte sich auf den Stuhl neben der Liege. „Ich kann nicht leben ohne dich, komm zurück zu mir!“ sie brach in Tränen aus. „Lass mich nicht alleine!“ sie saß eine halbe Ewigkeit bei ihm am Bett. Duane Lee ging zu ihr und legte seine Hände auf ihre Schultern.
„Es wird Zeit zu gehen Shal!“ Sie schüttelte den Kopf.
„Ich schaff das alles nicht ohne ihn!“ sie sah ihn an.
„Wir sind alle bei dir!“ er nahm ihre Hand. Sie beugte sich zu ihm.
„Ich liebe dich so sehr!“ sagte sie und gab ihm einen Kuss. Duane Lee nahm sie in den Arm und brachte sie raus, sie sagten dem Arzt noch Bescheid und fuhren dann zurück zum Haus. Dort waren die Anderen und warteten. Sie hatten die Kinder schon ins Bett gebracht. Shalimar ging an ihnen vorbei und ging ins Schlafzimmer.
„Wie geht es ihr?“ Beth sah Duane Lee an.
„Eigentlich sollte sie es euch selbst sagen, aber ich denke in der Situation ist es okay wenn ich es tu.“ er holte tief Luft und ihm stiegen wieder Tränen in die Augen. „Shal ist schwanger!“ Beth fing an zu weinen und auch die Anderen konnten ihre Tränen nicht mehr zurück halten. „Ich geh zu ihr!“ sagte Duane Lee und ging ihr nach. Shalimar lag mit einem Shirt von Leland auf dem Bett und weinte. Duane Lee legte sich zu ihr und sah sie an.
„Ich wünschte dass sie zurückkommen!“
„Das wünschte ich mir auch!“ er zog sie in seine Arme.

Bis Jayda und Leland überführt werden konnten vergingen 7 Tage. Die Anderen waren schon nach Hawaii geflogen. Beth hatte vorgeschlagen die Kinder mit zunehmen da Duane Lee und Shalimar im selben Flugzeug zurück fliegen wollten in denen auch Leland und Jayda nach Hawaii überführt wurden. Beide standen mit Sonnenbrillen am Gate, er hielt sie im Arm. Shalimar hatte in den 7 Tage kaum geredet und Duane Lee machte sich große Sorgen.
„Bald kannst du deine Kinder wieder in die Arme schließen!“ sagte er und gab ihr einen Kuss auf den Kopf. Shalimar nickte nur und Duane Lee hoffte das, es besser werden würde wenn sie die Kinder um sich hatten. Sie wurden in Hawaii von den Anderen abgeholt, die Kinder waren bei Jenny geblieben da sie ihnen den Anblick der Särge ersparen wollten. Die Anderen nahmen die Beiden in den Arm und danach erledigten sie den Papierkram für die Einfuhr. Ein Beerdigungsinstitut das Beth beauftragt hatte nahm die Särge mit und die Familie fuhr zu Beth und Duane. Dort freuten sich die Kinder das Shalimar und Duane Lee wieder kamen. Sky saß auf Shalimar´s Schoß und sah sie an.
„Daddy?“ Shalimar liefen wieder dir Tränen.
„Prinzessin der Papa ist jetzt ein Engel und im Himmel!“ sie gab ihr einen Kuss auf den Kopf.
„Nein Sky mag Daddy!“ sie weinte. Duane Lee sah das Shalimar völlig überfordert war und nahm Sky auf den Arm.
„Prinzessin dein Daddy kann nicht mehr wieder kommen!“ er drückte sie fest an sich. Während die Anderen die Kinder wieder beruhigten ging Shalimar nach oben und legte sich ins Bett. Die nächsten Tage kümmerten sich Shalimar und Duane Lee um die Beerdigung. Sky weinte jeden Tag auch Hope ging es sehr schlecht. Während Duane Lee sich um die Kinder kümmerte, fehlte Shalimar die Kraft dazu. Richard kam jeden Tag um die Familie zu unterstützen. Auch Jenny half jeden Tag ein paar Stunden länger aus. Duane Lee schlief bei Shalimar, da er Angst hatte das sie sich was antun würde. Am Tag der Beerdigung kam Jenny um auf die Kleinen aufzupassen. Hope hatte sich entschieden das sie bei der Beerdigung dabei sein wollte. Shalimar und Duane Lee hatten beschlossen, Jayda und Leland zusammen zu beerdigen. Sie hätten es nicht zweimal durch stehen können. So fuhren sie alle los, Duane Lee nahm Shalimar´s Hand als sie an der Kirche ankamen.
„Ich kann das nicht!“ sagte sie leise. Hope nahm ihre Andere Hand und sah sie an.
„Ich mag mich von meiner Mummy verabschieden!“
„Oh Süße!“ Shalimar kniete sich vor sie und nahm sie in den Arm.
„Kommst du mit mir?“ schluchzte Hope. Shalimar nickte und nahm wieder die Hand von Duane Lee und Hope. Als alle Trauergäste da waren und ihr Beileid ausgesprochen haben, setzten sie sich. Der Pfarrer hielt eine Bewegende Rede. Alle weinten und Hope klammerte sich bei Duane Lee fest. Die Särge wurden raus getragen und der Pfarrer sagte noch ein paar Worte.
„Möchte noch jemand etwas sagen?“ der Pfarrer sah in die Runde. Duane Lee nickte und ging zu den Särgen.
„Ich muss heute gleich zwei Geliebte Menschen beerdigen, meine Frau und meinen Bruder! Ich muss mich verabschieden von euch und es fällt mir so schwer, wir hatten noch so viele Träume und  Wünsche! Haben so viel Gutes erlebt und auch schlechtes das uns noch mehr zusammen geschweißt hat. Ich liebe euch so sehr und ich hoffe es euch gut geht da oben!“ er deutete in den Himmel. Duane Lee wollte zurückgehen, aber als Shalimar nach vorne kam blieb er stehen und nahm ihre Hand.
„Ich musste schon mal einen geliebten Menschen beerdigen, aber es ist trotzdem nicht leichter! Denn heute muss ich meinen Ehemann und meine beste Freundin gehen lassen!“ sie faltete einen Brief auf. „Wir sind es so leid hier zu sein, unterdrückt von all unseren kindlichen Ängsten. Und wenn ihr gehen müsst, wünschten wir ihr würdet einfach gehen. Denn eure Anwesenheit verweilt hier immer noch und sie wird uns nicht alleine lassen. Diese Wunden scheinen einfach nicht zu heilen, dieser Schmerz ist einfach zu echt. Es gibt einfach zu viel was die Zeit nicht heilen kann. Wenn ihr geweint habt, haben  wir alle eure Tränen getrocknet. Wenn ihr geschrieen habt, haben wir alle eure Ängste beseitigt. Und wir haben eure Hände, in all diesen Jahren gehalten. Aber ihr habt  immer noch alles von uns. Ihr habt uns einst gefesselt mit eurem nachhallenden Lichtschein. Aber jetzt sind wir an das Leben gebunden das ihr hinterlassen habt. Euer Gesicht, verfolgt unsere einst angenehmen Träume. Eure Stimme,  verjagte alle Vernunft in uns. Diese Wunden scheinen einfach nicht zu heilen, dieser Schmerz ist einfach zu echt. Wir versuchen uns so sehr klarzumachen, dass ihr gegangen seid. Und obwohl ihr noch immer bei uns seid, sind wir die ganze Zeit ganz alleine!“ Shalimar streichelte erst über Jayda´s Sarg und dann über Leland´s. Duane Lee nahm ihre Hand und die Beiden stellten sich zurück zu den Anderen. Die Särge wurden runter gelassen und alle weinten, Hope ging zusammen mit Duane Lee an das Grab.
„Du warst so eine tolle Mummy, ich wünschte du wärst noch hier!“ sagte sie und ließ ihre Blume ins Grab fallen. Shalimar ging nach vorne und weinte herzzerreißend.
„Kommt doch zurück!“ Duane Lee holte sie und stütze Shalimar, sie fuhren in ein Strand Café um die Trauerfeier abzuhalten. Shalimar saß mit einem Bild von Leland und Jayda in der Ecke und weinte nur. Duane Lee setzte sich zu ihr und hielt sie im Arm, sie blieben noch ein paar Stunden und fuhren dann nach Hause.
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