Leben oder Tod?

KurzgeschichteFreundschaft, Schmerz/Trost / P12
Bob Andrews Justus Jonas Peter Shaw
17.10.2013
20.10.2013
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Die FF geister schon seit einiger Zeit auf meinem Computer, doch ich bin bis jetzt noch nicht dazu gekommen sie hochzuladen.
Auf die Idee kam ich, als ich "Botschaft aus der Unterwelte gelesen habe"
Ach ja und die Charakter gehören nicht mir, ich denke mir nur FFs mit ihnen aus. Ihr kennt das ja.

Und nun genug gerdet, viel Spaß beim lesen:)
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„Was sollen wir denn jetzt tun, wir wissen doch gar nicht wo wir anfangen sollen?“, fragte Peter Justus. Der Erste Detektiv hatte sich in seinen Schreibtischstuhl zurück gelehnt und zupfte an seiner Unterlippe, dies tat er immer, wenn er angestrengt nachdachte. Er antwortete nicht auf die Frage seines Freundes.
Plötzlich sprang er auf. „Los Peter, ich weiß wo Bob ist“, rief er und ging mit großen Schritten zur Tür des Wohnwagens. „Was wo denn?“, fragte dieser, sprang ebenfalls auf und lief seinem Freund hinterher. „Das erzähl ich dir auf dem Weg“, rief Justus. Er war schon fast bei Peters Auto angekommen. Sie stiegen gleichzeitig in den MG.
„Und woher weißt du jetzt wo Bob ist?“, fragte Peter, der auf dem Beifahrersitz saß, da Justus fuhr. Auch wenn der Zweite Detektiv es nicht gerne sah wenn seine unsportlicher Freund mit seinem Auto fuhr, aber da nur Justus momentan wusste wo Bob war und es schließlich um das Leben seines besten Freund ging, sah er darüber hinweg.
„Pass auf, in dem Drohbrief den wir bekommen haben stand:

Wenn ihr euren Freund leben wieder haben wollte, löst das Rätsel!
Wenn Wasser gegen Stein schlägt.
und Regen auf spitze Felsen fällt.
Ein Haus, einsam und verlassen.
Fast zerfallen und doch intakt.
Die Zeit rennt.
Nur wer versteht kann gegen sie gewinnen

“,
zitierte Justus aus dem Gedächtnis. Peter verstand immer noch nicht wo Bob jetzt gefangen gehalten wurde, er schaute seinen Freund nur verwirrt an. „Mensch Peter streng deine wenigen Gehirnzellen doch mal an“, sagte Justus genervt. „Was kennst du für Orte an dem Wasser gegen Stein schlägt?“ Peter dachte nach, da er wusste, dass Justus es ihm sowieso nicht verraten würde. „Felsen“, sagte er nach kurzem zögern, nachdenklich. „Und wo gibt es Felsen?“, hakte Justus weiter nach. Plötzlich ging Peter ein Licht auf: „Die Steilküste in der Nähe vom Hafen!“, rief er aus. „Und dort steht ein kleines, morsches Holzhaus“, erklärte Justus nun.
Wenig später parkte er den Wagen in der Nähe der Steilküste. Den Rest des Weges gingen die zwei Detektive zu Fuß.
Schon von weiten konnten sie das alte Haus sehen, obwohl Haus nicht ganz zutraf, es war eher ein Häuschen. Peter ging zielstrebig drauf zu. Justus folgte ihm etwas langsamer.

Der Zweite Detektiv rüttelte an der alten Tür, die trotz der des morschen Holzes noch fest in ihren Angeln hingen. „Sie ist abgeschlossen“, rief Peter Justus gegen den Wind, der über die Klippen fegte, entgegen. „Hast du dein Dietrichset dabei?“, fragte dieser ihn. Der sportlichste der drei ??? schüttelte bedauernd den Kopf. Er hatte heute Morgen verschlafen und da sie drei schon ziemlich früh verabredete gewesen waren, hatte der rotblonde sich beeilt und dadurch das Set auf seinem Schreibtisch vergessen.
„Es hilft also nichts wir müssen die Tür aufbrechen“, sagte Justus schulterzuckend. Gemeinsam stemmten sie sich gegen die alte Holztür. Die zwei Freunde hatten Glück, dass sie schon ziemlich morsch war und wahrscheinlich eh bald aus den Angeln gefallen wäre, sodass sie keine Probleme hatten die Tür aufzubrechen.
Kaum das das Hindernis beseitig war, betrat Peter den Raum. Er brauchte einen Moment, um sich an das Dämmerlicht zu gewöhnen. Doch dann sah er die Gestalt, die gefesselt in einer Ecke kauerte. „Bob!“, rief er und war mit einem Satz bei dem Dritten Detektiv angekommen. Doch dieser antwortete nicht, denn er war Bewusstlos. Peter kniete sich zu seinem Freund runter und rüttelte an seiner Schulter. „Bob, wach doch auf!“, rief er panisch. Auch Justus war inzwischen bei dem blonden Jungen angekommen.
Mühsam versuchte er die Fesseln seines Freundes aufzubekommen. Nach wenigen Minuten und einigem ziehen und zerren gelang es ihm auch. Peter hatte es inzwischen geschafft Bob halbwegs wach zu bekommen.

Der sechszehnjährige brauchte einen Moment, um wieder halbwegs klar im Kopf zu werden und zu erkennen wer da vor ihm kniete. „Just, Peter?“, murmelte er benommen. „Wir sind hier Bob“, sagte der sportliche Zweite Detektiv und wollte seinen Freund auf die Füße ziehen, da dieser immer noch benommen war. Doch dieser wehrte sich dagegen. Er schüttelte den Kopf was ihm offensichtlich Schmerzen bereitete.
„Ihr…müsst…hier…verschwinden“, brachte der Dritte Detektiv mühsam hervor. „Nicht ohne dich“, sagte Justus bestimmt und wollte Bob nun ebenfalls auf die Füße ziehen. „Nein…ihr…müsst…hier…weg…es ist…es ist…eine…Falle“, jedes Wort bereitete ihm Schwierigkeiten. „Was für eine Falle?“, fragte Peter verwirrt.
Doch genau in dem Moment erklang eine Stimme von der Tür. „Und ihr zwei seid wie die Mäuse hineingetappt.“

Justus und Peter drehten sich abrupt um.  In der Tür standen zwei muskelbepackte Männer, sie hatten Pistolen in den Hände, die sich auf die Drei??? richteten. „Fesselt alle außer Justus“, ertönte wieder die Stimme.
Die beiden Männer gehorchten auf Kommando und packten Bob – der immer noch auf den Boden kauerte- und Peter. Sie drehten ihnen die Arme schmerzhaft auf den Rücken und fesselten sie. Dann schubsten, sie die beiden Jungs nach draußen auf die Klippe.
Justus folgte ihnen. Er versuchte ruhig zu bleiben was ihm nur schwer gelang, da seine beiden Freunde von den Männern zum Rand der Klippe geführt wurden. Doch er wusste genau, wenn er jetzt unüberlegt handelte gefährdete er das Leben seiner besten Freunde.

„Willkommen Justus Jonas, zum großen Showdown“, sagte die Stimme. Justus erkannte jetzt, dass es eine Frau mit hellen braunen Haaren war. „Was wollen sie von mir und meine Freunden?“, fragte der Erste Detektiv vorsichtig.
„Von deinen Freunden will ich gar nichts, nur von dir“, sagte die Frau. Justus hörte die unterdrückte Wut in ihrer Stimme und er fragte sich, was diese Frau von ihm wollen könnte. Er kannte sie nicht und hatte sie auch noch nie in seinem Leben gesehen.
„Du bist Schuld, dass mein Bruder gestorben ist“, brach es ganz plötzlich aus ihr heraus. Der junge Detektiv blickte sie entsetzt und verständnislos an. Doch schnell faste er sich wieder und schüttelt entschieden den Kopf.
„Ich muss sie bitten diese Anschuldigung zurück zu nehmen. Ich habe mir nie so etwas in der Art zu Schulden kommen lassen“, sagte er in seiner gewohnten Manier. „Ich muss deinem Gedächtnis wohl auf die Sprünge helfen. Erinnerst du dich an die gestohlenen Schachskulpturen?“, hakte sich nach.
Der Erste Detektiv brauchte nicht lange um zu antworten. „Ja. Der Dieb kam ins Gefängnis nach dem wir ihn überführt haben“, antwortete er. „Dieser >Dieb< wie du ihn nennst, war mein Bruder. Er hat es im Gefängnis nicht ausgehalten und sich selbst umgebracht!“, rief die Frau. Justus hörte den Schmerz in ihre Stimme raus. Sie schien ihren Bruder wirklich gern gehabt zu haben. „Hören sie, es tut mir wirklich leid was mit ihrem Bruder passiert ist, aber weder meine Freunde noch ich können was für seinen Tod, dass hat er sich ganz allein zuzuschreiben“, erklärte Justus und hob beschwichtigend die Hände. „Du lügst. Du allein bist Schuld, dass er Tod ist und du sollst dafür büßen“, schrie sie hysterisch.
Der Erste Detektiv dachte angestrengt nach wie er die Frau beruhigen konnte. Sie war vollkommen außer sich und von dem Gedanken besessen, dass er was mit dem Tod ihres Bruders zu tun hatte. Er wagte ein letzten Versuch sie zu beruhigen: „Ich kann nachvollziehen wie Schmerzhaft sein Tod für Sie gewesen sein muss, aber ich kann ihnen versichern, dass meine Freunde und ich so etwas nie Verursachen wollten.“
„Du Lügner. Du…du…!“, sie brachte die Schimpftriade nicht zu Ende, sondern lächelte plötzlich hinterhältig.   „Was…was haben sie vor?“, fragte Justus vorsichtig und bemühte sich seiner Stimme einen ruhigen Ton zu geben. „Ich will, dass du genauso leidest wie ich es getan habe und immer noch tue“, sagte sich mit Eiseskälte in der Stimme.  
„Wollen sie mich töten?“, hakte der Erste Detektiv nach. Doch zu seinem erstaunen schüttelte sie den Kopf. „Nein du sollst das erfahren wie es ist einen geliebten Menschen zu verlieren.“ Justus warf einen unsicheren Blick zu seinen beiden Freunden, die immer noch gefesselt am Rande der Klippe standen und das Gespräch verfolgten. „Du bist ein schlaues Kerlchen“, sagte die Frau, als sie seinen Blick bemerkte. Der Erste Detektiv riss entsetz die Augen auf, dann schüttelte er den Kopf. „Sie haben es doch selbst gesagt. Ich bin schuld an dem Tod ihres Bruder, warum ziehen sie also meine Freunde damit rein?“, fragte er bemüht sachlich, doch jeder der anwesenden (außer die zwei  Männer mit den Pistolen) merkten ihm an, dass er Angst hatte, Angst um seine Freunde. „Weil ich will, dass du leidest, aber ich bin ja kein böser Mensch und deswegen darfst du wählen welcher deiner Freunde sterben darf“, sagte sie und lächelte hämisch.
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Wie wird sich Justus wohl entscheiden?
Aber damit er dies nicht allleine tun muss habt auch ihr die Qual der Wahl.
Deswegen wenn ihr wollte das Justus Peter rettet lest Kapitel 2, wenn er Bob retten soll dann lest Kapitel 3.
Bitte nur eins davon lesen, da die Kapitel ansonsten gleich sind!!
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