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Final Destination 6

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteMystery, Horror / P16 / MaleSlash
16.10.2013
16.10.2013
1
4.190
 
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16.10.2013 4.190
 
Tine und ihre Freunde trafen sich alle um 15:00 Uhr am Hafen. Heute sollte ihr kleiner Ausflug beginnen. Sie hatten bei einem Preisausschreiben gewonnen. Nun wollten sie alle in die Karibik fahren. Das Schiff lief in den Hafen ein und Tine und ihre Freunde gingen an Bord.
Neben ihren Freunden Shari, Markus und Simon, waren auch noch vier Austauschschüler aus Amerika bei ihnen. Erica, Aubrey, Caren und James. Zusammen gingen sie in ihre Quartiere und machten es sich bequem. Draußen schien die Sonne und es roch nach Braten, den es Abends geben sollte.
Tine und Erica gingen nach draußen. Die anderen folgten ihnen. Plötzlich rutschte Tine auf dem frisch gewischten Boden aus und stieß gegen das Fenster. Es fiel zu und stieß dabei einen Besen um. Was Tine nicht ahnte. Der Besen drehte versehentlich den Gasofen auf.
Tine schloss das Fenster und ging mit Erica zu den Liegestühlen. Die Küche füllte sich mit Gas. Es zogen Wolken auf. Gewitterwolken, der Himmel war schwarz. Der Koch kam in die Küche. Er machte das Licht an um was sehen zu können. Plötzlich explodierte die Glühbirne und es gab eine große Gasexplosion.
Der Koch war sofort tot. Tine und Erica rannten am Küchenfenster entlang. Eine Stichflamme stieß aus dem Fenster und setzte Erica in Brand. Kreischend fiel diese über Bord und starb am Aufprall auf ein Riff. Tine starrte auf den toten Körper und konnte sich vor Angst nicht rühren.
Simon stand auf dem Deck genau wie alle anderen die von der Explosion aufgeschreckt wurden. Plötzlich gab es eine weitere Explosion. Benzin im Lagerraum war ausgelaufen und in Brand geraten. Die zweite Explosion durchtrennte ein Stahlseil am Masten, welches durch die Luft geschleudert wurde und dabei Simon in zwei Teile schnitt.
James rannte zu Tine um sie aus der Gefahrenzone zu bringen, aber auf dem Weg zu ihr wurde er von einer herabfallenden Stahlplatte zerquetscht. Tine spritze das Blut ins Gesicht und sie begann zu schreien. Caren hielt sich in der Menge auf und geriet in Panik. Sie rannte weg, doch plötzlich wurde bei einer dritten Explosion eine Metallstange durch die Luft geschleudert, welche sich durch Carens Schulter ins Herz bohrte.
Tine war inzwischen zum Geländer geklettert und wollte gerade auf das untere Deck springen als sie Aubrey schreien hörte. Sie drehte sich um. Aubrey rannte auf sie zu. Tine streckte ihre Hand aus, aber plötzlich brach der Boden unter Aubrey und sie stürzte in die Flammen.
Das gesamte Schiff stand nun in Flammen. Tine und Shari kletterten das Geländer herunter und fielen auf das untere Deck. Markus sprang ebenfalls, aber er sprang zu weit und wurde von einem beschädigten Geländer aufgespießt. Shari stand auf und wollte in eines der Rettungsboote, aber dann gab es noch eine letzte große Explosion die einen Großteil des Schiffes zerstörte.
Shari verbrannte während Tine es schaffte über Bord zu springen. Sie sah sich um. Alle Touristen waren tot. Sie war die letzte Überlebende. Da sah sie ein leeres Rettungsboot auf dem Wasser treiben. Das war ihre Chance. Sie schwamm hinüber und wollte danach greifen, als sie von einem starken Sog nach hinten gezerrt wurde.
Die Schiffsschraube ging noch immer. Sie zerrte Tine immer mehr in ihre tödlichen Fänge. Tine schrie und versuchte sich am Boot festzuhalten, aber der Sog war einfach zu stark. Sie drehte sich um. Sie spürte einen kurzen, aber sehr starken Schmerz in ihrem Arm. Ihr Körper wurde in Stücke gerissen bis sie komplett zerfleischt war.
Plötzlich stand Tine wieder auf dem Deck. Alles war wieder normal. Was war hier los? Hatte sie sich das alles nur eingebildet? Hier stimmte doch was nicht. Irgendetwas lief hier schief. Sie sah sich um und wollte auf Erica zu rennen. Plötzlich rutschte sie aus und fiel gegen das Fenster.
Es fiel zu und brachte den Besen zu Fall. Der Gasofen drehte sich auf und die Küche wurde mit Gas gefüllt. Tine verstand das nicht. Gab ihr das Schicksal eine zweite Chance. Und wenn dann wollte sie diese nutzen. Sie sprang auf und rannte weg. Sie schrie und deutete auf ihre Freunde.      
,, Kommt schnell, sonst werden wir alle sterben! Kommt schon in die Rettungsboote! ''
,, Was hast du denn auf einmal? ''
,, Karibik, hallo!? Gehts noch, wir können doch nicht einfach wegpaddeln. ''
,, Aber wenn ich es euch doch sage! Wenn wir hier bleiben werden wir drauf gehen! ''
Tine war das zu viel. Sie stieg in ein Rettungsboot und ließ es hinunter. Caren und Erica folgten ihr und schließlich auch ihre anderen Freunde. Als sie sich gut 200m vom Boot entfernt hatten, wurde sie schon von Simon angeschnauzt.
,, Was sollte das verflucht nochmal?! Du hast uns gerade zwei Wochen Ferien in der Karibik versaut! Ist dir das eigentlich klar?! ''
,, Glaub mir es war für eine andere Sache. ''
,, Na klasse und jetzt?! Was sollte das denn?! Dachtest du das Schiff fliegt in die Luft?! ''
Plötzlich gab es einen lauten Knall und alle sahen sich erschrocken um. Das Schiff stand in Flammen und Menschen rannten panisch umher. Simon sah Tine entsetzt an.
,, Woher hast du das gewusst? ''
Nach zwei Tagen trafen sich alle in einem Kaffe.
,, Und du hattest eine, was sagtest du nochmal? ''
,, Es war eine Vision. Ich habe den Unfall vorausgesehen. Ich sah uns alle sterben. Plötzlich stand ich wieder unverletzt auf dem Schiff und bin plötzlich in Panik geraten. ''
,, Du hast uns das Leben gerettet Tine. Danke. ''
,, Ich in froh, dass es euch gut geht. ''
,, Erica, Simon und ich gehen übermorgen zelten, wollt ihr mit? ''
,, Nee lass mal. Ich muss noch was erledigen. ''
,, Ich auch, vielleicht ein anderes Mal. ''
,, Na gut wenn ihr nicht wollt. Ist ja nicht so schlimm. ''
Sie gingen nach einigen Minuten alle nach Hause. Am nächsten Tag saß Erica am Strand. Sie sah einem Motorboot auf dem Wasser zu, wie es die Schnüre von Wasserskiern zog. Sie stand auf, zog sich bis auf die Unterwäsche aus und sprang ins Wasser. Es war kühl und erfrischend. Wozu die Reise in die Karibik, wenn sie die Sonne auch hier hatten?
Sie schwamm durch das Wasser und tauchte hinab in die Tiefe. Sie tauchte immer tiefer und tiefer. Sie spürte die Wasserpflanzen auf ihrer Haut und genoss es. Plötzlich spürte sie einen Ruck. Sie drehte sich um, und sah, dass sie sich mit dem Knöchel in einer der Pflanzen verheddert hatte.
Sie wollte nach oben tauchen, aber die Pflanze hatte sich fest umschlungen. Sie bekam Panik und zerrte wie verrückt an der Pflanze, um sie loszuwerden. Sie biss daran herum und versuchte sich zu befreien, aber es ging nicht. Sie tastete nach einem Stein und zermalmte damit die Pflanze.
Sie hatte es geschafft. Sofort tauchte sie wieder auf und atmete auf. Sie musste sich erst von dem Schock erholen. Deshalb bemerkte sie nicht das Motorboot hinter sich. Es fuhr nur knapp an ihr vorbei, ohne dass der Fahrer sie sah. Sie wollte ihm zurufen, dass er aufpassen sollte, aber plötzlich schnürte etwas ihre Kehle zu.
Die Seile an denen die Wasserskier befestigt waren, hatten sich fest um ihren Hals gewunden. Sie konnte sie nicht lösen und wurde durch das Wasser gezogen. Sie versuchte den Fahrer auf sich aufmerksam zu machen, aber das half nicht. Selbst wenn sie sprechen könnte, hätte er sie nicht gehört. Das Motorengeräusch war einfach zu laut.
Nach ungefähr zehn Minuten fuhr der Mann an Land zurück. Erst jetzt bemerkte er Erica hinten an den Seilen. Es war grausam. Erica wurde erdrosselt. Erwürgt von den Seilen der Wasserskier. Sie war tot. Nach kurzer Zeit war die Polizei da, um den Mann zu befragen.
,, Ich schwöre, es war ein Unfall. Ich hatte keine Ahnung was passierte. Ich habe sie erst entdeckt, als ich wieder an Land kam. Ich habe sie nicht umgebracht. ''
,, Das wird sich zeigen. Vorerst befragen wir noch andere Leute die mit dem Opfer in Verbindung standen. ''
Der Kommissar verschwand und fuhr geradewegs zu Tine. Er klingelte an der Tür und Tine öffnete mit rot geweinten Augen die Tür.
,, Ich habe gehört, dass Erica tot ist. ''
,, Dürfte ich reinkommen? ''
,, Klar kommen sie. ''
Der Mann trat ein.
,, Einen Kaffe? ''
,, Nein danke. ''
,, Wie ist das passiert? ''
,, Es scheint ein Unfall gewesen zu sein, aber wir können auch Mord nicht ausschließen. ''
,, Wer sollte Erica ermordet haben, das ergibt überhaupt keinen Sinn, denn sie ist erst seit zwei Wochen hier und hat mit keinem geredet außer mit mir und meinen Freunden. ''
,, Und genau deshalb komme ich ja auch zu ihnen. ''
,, Wollen sie etwa behaupten, dass ich Erica ermordet habe? ''
,, Es könnte ja sein, dass sie Streit gehabt haben. ''
,, Ich kenne Erica ebenfalls erst seit zwei verfluchten Wochen und habe überhaupt kein Motiv gehabt sie umzubringen. Wie ist das überhaupt passiert?! ''
,, Sie wurde erdrosselt. Bei schwimmen, von den Seilen der Wasserskier, die ein junger Mann hinter seinem Boot herzog. Ihn haben wir schon aufs Revier gebracht. Er gilt ebenfalls als Mordverdächtiger. ''
,, Warum? ''
,, Was warum? ''
,, Nein! Ich meine warum tut sie mir das jetzt an?! Erst vor kurzem waren wir die einzigen Überlebenden eines Schiffsunglückes, bei dem 40 Menschen gestorben sind! Und jetzt kurz darauf, stirbt sie durch einen ebenfalls unerklärlichen Unfall! ''
,, Manchmal geschehen Dinge, die wir uns nicht erklären können. ''
,, Ich glaube es ist besser wenn sie jetzt gehen. Verstehen sie mich nicht falsch, ich muss nur ein bisschen Zeit für mich haben. ''
Der Mann ging zur Tür hinaus und stieg in sein Auto. Dann fuhr er weg. Tine stand an der Haustür und sah ihm nach. Sie rief noch bei ihren Freunden an. Nur James und Simon konnte sie nicht erreichen. Simon arbeitete länger. Er war von Beruf Koch und befand sich noch als letzter in der Küche.
Einer seiner Schüler hatte jedoch den Herd angelassen. Das merkte er jedoch nicht. Sein Vibrationsalarm war eingeschaltet, weshalb er das Handy nicht bemerkte, welches in der Nähe des Herds lag und sich immer mehr auf den Rand zubewegte. Die Pfanne die noch auf dem Herd lag, war glühend heiß. Simon nährte sich ihm.
Plötzlich stieß das Handy eine Flasche Olivenöl um und die Flüssigkeit tropfte in die Pfanne. Simon hängte noch die Küchenmesser zurück an die Wand und ging weg. Die Nägel an denen die Messer hingen, mussten bald mal wieder erneuert werden. Sie waren schon sehr alt und hielten die Messer nicht mehr so gut.
Tine versuchte ihn verzweifelt anzurufen, aber er hörte das Handy nicht. Plötzlich fiel das Handy in die Pfanne und man hörte ein Zischen. Simon sah sich um. Er ging an die Pfanne heran. Er sah wütend auf das Handy, dass nun in der Pfanne vor sich hin brutzelte. Er war so sehr mit dem Handy beschäftigt, dass er das Fett in der Pfanne nicht bemerkte. Plötzlich spritzte es ihm in die Augen.
Mit einem Satz fiel Simon nach hinten. Er hielt sich die Augen zu. Er stolperte über einen herumliegenden Suppenlöffel und fiel nach hinten. Er stieß mit dem Rücken gegen die Wand. Seine Augen waren ganz rot und er wischte sich mehrmals darüber. Er sah auf Die Nägel in der Wand gaben durch die Erschütterung, die Simon verursacht hatte, endgültig den Geist auf. Sie brachen und die spitzen Messer fielen hinunter.
Eines von ihnen bohrte sich in sein Bein, das andere in den Rücken und ein weiteres in den Kopf. Er war nicht tot, aber schwer verletzt. Er humpelte und suchte Halt an einem Regal mit Kochbüchern, aber schon bald gab das Regal nach und krachte auf ihn hinab. Die einzelnen Regale zerschmetterten, mit der Kraft der ganzen schweren Bücher, Simons Beine und seinen Hals. Sein Kehlkopf wurde eingedrückt und zerquetscht, woraufhin er nach kurzer Zeit starb.
Der Küchenjunge fand ihn am nächsten Morgen in einer Blutlache vor und rief die Polizei an. Ericas Tod wurde als Unfall abgehakt und auch Simons tot, deutete eindeutig auf einen Unfall hin. Tine erfuhr davon erst am Nachmittag. Sie rief ihre Freunde an um mit ihnen ein Treffen zu arrangieren. Irgendetwas war faul bei der Sache. Warum starben plötzlich alle Überlebenden des Schiffsunglücks? Alle waren einverstanden, nur James konnte sie nicht erreichen. Er hatte von Ericas und Simons Tod noch nichts mitbekommen.
Er saß Zuhause und las Zeitung. Er überblätterte jedoch die Seite, auf der auf Ericas und Simons Tod hingedeutet wurde. Er legte die Zeitung hin und ging nach draußen um sein Zelt einzupacken. Er wollte ja mit Erica und Simon zelten. Er fuhr mit dem Auto zu Ericas und Simons Haus, aber nirgendwo traf er die beiden an, was ihn ein bisschen verwunderte, aber er ließ sich davon nicht irreführen und nahm an, dass sie schon längst zum Zeltplatz gefahren waren.
Als er sie auch dort nicht antraf war er ein bisschen Sauer. Das hielt ihn aber nicht davon ab, das Zelt aufzubauen. Er war schnell fertig. Es war heiß und er zog die Schuhe aus. Außerdem hatte er Durst und was zu essen könnte er auch vertragen. Deshalb drehte er sich um, um die Vorräte aus dem Auto zu holen.
Er hatte jedoch einige Heringe vergessen die noch in der Erde steckten. Er trat auf einen und hüpfte zurück. Er hielt sich den Fuß und verlor fast das Gleichgewicht. Plötzlich stolperte er über die Seile die das Zelt aufrecht hielten. Er fiel und landete mit dem Gesicht voran auf einen der im Boden steckenden Heringe.
Tine war ihm gefolgt, nachdem sie herausgefunden hatte wo er zelten wollte. Sie fand ihn auf dem Boden liegend und als sie ihn umdrehte konnte sie einen Schrei nicht zurückhalten. Sein Auge wurde von dem Hering durchbohrt. Er musste auf der Stelle tot gewesen sein. Sie griff nach ihrem Handy und rief alle ihre Freunde an um sie zu fragen, ob sie sich etwas schneller treffen könnten. Nach kurzer Zeit waren sie alle bei Tine im Haus versammelt.                                    
,, Leute. Irgendetwas stimmt nicht. In nur zwei Tagen sind drei der Überlebenden gestorben. Und alle durch diese merkwürdigen Unfälle. ''
,, Wieso drei?! ''
,, Ich habe gerade eben auf dem Zeltplatz James Leiche gefunden, mit einem Hering im Auge. ''
,, Mein Gott! Irgendetwas ist nicht in Ordnung, das wissen wir nun, aber warum passiert das alles? ''
,, Ich habe mir schon darüber Gedanken gemacht. Hört mir zu, ich weiß es klingt extrem bescheuert was ich euch jetzt anvertraue, aber ich meine das todernst. ''
,, Raus damit. Was vermutest du? ''
,, Ich denke, dass ich diese Vision bekommen habe, sollte nicht sein. Wir sind dem Tod entkommen und nun fühlt er sich betrogen. Ich habe im Internet recherchiert. So etwas hat es schon einmal gegeben. Ich glaube er will uns einfach nicht entkommen lassen. Er fordert seine Beute zurück. ''
,, Also ist der Tod ein Kraftfeld, das solche Unfälle auslösen kann? ''
,, Ich glaube schon. Hört zu ich weiß das klingt blöd, aber bei anderen Teenagern war es genauso. Ein Junge oder ein Mädchen hat eine Vision in der er oder sie sehen, dass sie alle sterben werden. Das Mädchen oder der Junge retten einige der Menschen die in Wirklichkeit umgekommen wären. Kurze Zeit später stirbt der erste, dann der zweite und so geht es immer weiter, bis keiner mehr übrig ist. ''
,, Und das heißt, dass wir alle sterben werden? ''
,, Vielleicht können wir es aufhalten. ''
,, Und wie? Sollen wir irgendwelche Rituale durchführen in denen wir den Tod bitten uns zu verschonen? ''
,, Nein, aber es muss doch eine Lösung geben. Und da ist noch etwas. Erica, Simon und James sind in der selben Reihenfolge wie in meiner Vision gestorben. Das heißt wahrscheinlich... ''
,, ... dass er genau in der selben Reihenfolge tötet wie sie in echt gestorben wären und damit wissen wir wer der nächste ist. ''
,, Stimmt. ''
,, Und wer ist der nächste? ''
,, Lass mich nachdenken. Erst starb Erica durch die Flammen, dann starb Simon durch das Stahlseil, dann wurde James von der Stahlplatte getötet. Als nächstes starb - Caren! ''
,, I-ich? Oh Gott! Was mach ich denn jetzt?! ''
,, Erst mal Ruhe bewahren. Es wird schon klappen, denn jetzt bist du vorgewarnt und das heißt, dass deine Chancen nun besser sind. ''
,, Du schaffst das Caren, ich glaube an dich. Du musst nur sehr, sehr vorsichtig sein. Okay? ''
,, Okay. Könnt ihr heute Nacht bei mir bleiben. Ich fühle mich sonst alleine und bekomme nur noch mehr Angst. ''
,, Klar. Ich, Shari und Aubrey bleiben bei dir. Was immer auch geschieht. Wir halten zusammen. ''
Caren lächelte und die vier gingen zu Carens Haus. Dort angekommen, suchte Caren Schlafsachen heraus. Alle setzten sich aufs Sofa und kuschelten sich in die Decke. Caren nahm ein Stück Braten aus dem Kühlschrank und nahm sich eine Gabel aus der Schublade. Sie setzte sich wieder zu den anderen. Sie biss ein Stück vom Braten ab.
,, Pfui! Kalt schmeckt der ja richtig widerlich. ''
Caren nahm den Teller und stellte ihn in die Mikrowelle. Sie drehte sich wider um und wollte zu den anderen. Plötzlich zischte es ganz merkwürdig hinter ihr.
,, Caren? ''
,, J-ja? ''
,, Hast du etwa Metall in die Mikrowelle getan?! ''
,, Oh Shit! ''
,, In Deckung! ''
Für Caren kam diese Warnung jedoch zu spät. Die Mikrowelle explodierte und die Gabel schoss wie eine Gewehrkugel quer durch die Küche und durchbohrte Carens Hinterkopf! Blut spritzte auf Tine und die andern. Shari schrie, ebenso Aubrey. Tine saß nur da und verfluchte den Tod. Sie wusste nicht mehr weiter. Aubrey war die nächste und sie hatte kein Mittel um den Tod aufzuhalten.
Aubrey wurde in Sicherheit gebracht und die ersten Tage geschah überhaupt nichts mehr. War es vorbei? Hatte der Tod genug von ihnen? Das war die Frage. Man konnte immer mit einem Unfall rechnen. Aubrey las am Morgen Zeitung. Auf dem Titelblatt stand etwas, was ihr einen kalten Schauer über den Rücken laufen ließ.
,, Überlebender an Land gespült. ''
Ein Überlebender? Wahrscheinlich hatte sie der Tod deshalb nicht mehr verfolgt. Es gab noch einen Überlebenden. Jemand der vor ihr sterben sollte. Sie wollte Tine, Shari und Markus anrufen, aber keiner von ihnen ging ans Handy. Sie entschloss sich dazu den Mann zu warnen. Er war Feuerwehrmann und trainierte auf dem Sportplatz. Sie machten eben eine Wasserübung.
Aubrey kam näher heran und stellte sich neben die Pumpe, die am Auto gesichert war. Da sah sie, dass der Schlauch, den der Mann in der Hand hielt so merkwürdig aussah. Er blähte sich immer mehr auf. Gleich würde er den Männern um die Ohren fliegen.
,, Vorsicht!!! ''
Aubrey wollte den Mann warnen, aber es war zu spät. Die Kupplung ging auf und schleuderte das Strahlrohr durch die Luft. Es durchstach den Brustkorb des Mannes. Aubrey schrie. Sie sah auf die Leiche und wusste mit Sicherheit, dass sie nun die nächste war. Sie drehte sich ruckartig um und löste dabei den Sicherheitsschalter für die Pumpe. Die über 100 Kilo schwere Pumpe krachte herunter und zerschmetterte Aubrey.
Tine wurde immer panischer als sie auch noch von Aubreys Tod erfuhr. Sie konnten nichts tun und bald war sie an der Reihe. Markus und Shari verbarrikadierten sich im Haus um nicht zu sterben. Tine suchte panisch nach einer Lösung. Sie schlenderte durch den Wald und dachte darüber nach, was sie tun könnte. So etwas war doch schon mal passiert.
Die Teenager mussten doch irgendwann eine Lösung für das Problem gehabt haben. Sie ging nach Hause und setzte sich vor den Laptop. Nach einigen Stunden hatte sie etwas gefunden. Um die Kette zu unterbrechen gab es drei Möglichkeiten. Eine davon war, dass derjenige der als letzter sterben sollte, also sie, sich freiwillig töten müsste. Das würde die anderen retten.
Eine andere Möglichkeit wäre, dass eines der Opfer vor dem eigenen Tod ein Kind zur Welt bringen würde. Das würde der Kette einen neuen Menschen zufügen und alle wären sicher. Und als letztes konnte man die Kette unterbrechen, wenn man jemanden vor seinem geplanten Tod retten würde. So wäre die Kette ebenfalls unterbrochen. Tine sprang auf und fuhr mit dem Auto zu Markus Haus, denn er sollte der nächste sein.
Markus und Shari hatten es sich inzwischen bequem gemacht und sahen fern. Plötzlich klingelte das Telefon. Markus ging ran. Es war Tine.
,, Hör zu Markus. Ich werde jetzt zu euch kommen. Du bist der nächste und wir können es stoppen, wenn wir dich retten, also mach nichts unüberlegtes. ''
,, Gut bis gleich. ''
Markus legte den Hörer auf.
,, Tine kommt gleich. Ich mach das Garagentor auf, damit sie reinkommt. ''
,, Komm aber bitte sofort zurück. ''
,, Okay. ''
Markus ging zum Garagentor. Eine Treppe führte dorthin hinunter. Neben ihr schlängelte sich ein Kabel entlang, welches mit einem Stromkästchen an der Wand verbunden war. Dieser steuerte das Auf und Ab des Garagentors. Markus knipste das Licht an. Das Licht war sehr grell und blendete ihn. Er wich zurück und trat auf einen Nagel, der auf dem Boden lag. Er fiel die Treppe hinunter und verfing sich im Kabel des Stromkastens.
Unten am Ende der Treppe rollte er noch bis unter das geöffnete Garagentor. Er stand auf und riss versehentlich den Stromkasten aus der Wand. Es gab einen Kurzschluss und das Garagentor sauste nach unten und zerschlug seinen Schädel. Tine kam einige Minuten später an seinem Haus an. Als sie sich umsah und niemanden erblickte, dachte sie, sie währen beide im Haus.
Plötzlich trat sie in eine Pfütze. Sie konnte nichts erkennen, es war einfach zu dunkel. Sie beugte sich vor. Es hatte doch überhaupt nicht geregnet. Plötzlich machte Shari das Licht an. Tine fiel vor Entsetzten um. Sie starrte auf die zwei Füße die unter dem Garagentor hervor lugten.
,, Geh ins Haus! Schnell! ''
Shari drehte sich um. Plötzlich hörte Tine hinter sich ein lautes Krachen. Markus Auto war in die Luft geflogen. Irgendwie hat es Feuer gefangen und der Tank ist explodiert. Metallteile flogen durch die Luft. Tine warf sich gegen Shari, bevor der Autoreifen sie enthaupten konnte.
,, Los! Ins Haus schnell!!! ''
Ein brennender Sitz flog durch das Fenster und setzte das Haus in Brand. Flammen bedrohten die Mädchen und sie versteckten sich im Keller. Shari rief die Feuerwehr, die dann nach wenigen Minuten eintraf und sie rettete. Einige Monate später trafen sie sich in einem Kaffee. Danach gingen sie zu Shari nach Hause.
,, Zum Glück ist es vorbei. Gott ich werde nie wieder mit einem Schiff reisen. ''
,, Ja. Jetzt weiß ich was es heißt, dem Tod so nahe zu sein. ''
,, Und jetzt? Ich meine was sollen wir jetzt tun? ''
,, Ich habe einen Job. ''
,, Echt? Cool. Ich werde mich auch bald nach einem umsehen. ''
,, Was machen wir jetzt hier noch? ''
,, Du kannst ein bisschen fernsehen. Ich muss noch den Rasen mähen. ''
,, Stimmt. Man kann das Liegen auf den Liegen gar nicht richtig genießen. ''
,, Lustiges Wortspiel. Und pass bitte auf. Der Fernseher hat ein paar Probleme. ''
,, Gut. Bis gleich. ''
Shari ging nach draußen. Sie machte den Rasenmäher an und fuhr mit ihm durch den Garten. Dann rief sie Tine etwas zu.
,, Du?! Tine?! Hast du meinen Hausschlüssel gesehen?! Ich habe gerade gemerkt, dass er nicht in meiner Hosentasche ist! ''
,, Keine Ahnung! Weiß nicht wo der ist! ''
Shari drehte sich wieder um. Sie fuhr weiter. Plötzlich spürte sie einen stechenden Schmerz in der Brust. Sie war über den Schlüssel, den sie vorher im Gras verloren hatte, gefahren und dieser wurde von den Schneideblättern in ihre Brust geschleudert. Sie konnte nicht schreien. Sie fiel auf den Boden und verblutete. Tine bekam davon nichts mit.
Sie sah weiterhin fern und dachte nicht daran, dass der Tod noch immer hinter ihnen her war. Sie sah auf den Fernseher und plötzlich starrte sie eine Fernsehmoderatorin an. Sie starrte zu ihr rüber und der Bildschirm verzerrte sich. Er wurde schwarz. Man konnte nichts sehen. Plötzlich hauchte ihr etwas unsichtbares ins Gesicht. Dann zersprang das Glas des Fernsehers. Die Scherben flogen durch den Raum und eine von ihnen traf Tine an der Halsschlagader. Sie zog die Scherbe heraus. Blut tropfte auf die Erde und sprenkelte den Teppich rot.
Tine taumelte durch das Wohnzimmer. Sie sah nach draußen. Sie sah Shari tot im Gras liegen. Ihr Hals war komplett mit Blut verschmiert. Sie tastete nach einem Handtuch. Plötzlich rutschte sie aus. Sie fiel auf die Tischkante. Ihr Kopf blutete nun ebenfalls. Sie versuchte nach dem Handtuch zu greifen, aber sie hatte nicht mehr genug Kraft. Ihr wurde schwarz vor Augen und bemerkte, dass diese Vision den schlimmsten Alptraum überhaupt hervorgerufen hatte. Den Kampf gegen den Tod, den niemand gewinnen konnte.



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