Geschichte: Fanfiction / TV-Serien / Merlin / Blutmond

Blutmond

von Exita
GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P18 Slash
11.10.2013
21.01.2014
72
212260
23
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Blutmond


Kapitel 1



Arthur fuhr mit seinem schwarzen Ferrari mit hohem Tempo die Auffahrt zu dem herrschaftlichen Haus hinauf und bremste abrupt ab, so das die kleinen Kieselsteine hoch spritzten und das Auto leicht schlitterte.
Er stieg aus und lief die Stufen zu dem pompösen Eingang hoch und sein knöchellanger Ledermantel bauschte sich hinter ihm auf, warf dem Diener, der aus der Tür trat einen kurzen Blick zu und sagte im Vorbeigehen.

„Park ihn in der Garage, ich brauch ihn heute nicht mehr.“

„Sehr wohl, Sir.“

Arthur ging durch die riesige Eingangshalle und steuerte das Arbeitszimmer seines Vaters an, wurde aber von der Haushälterin aufgehalten.

„Er ist nicht da. Er ist unten.“

Arthur war kein Mensch, eigentlich war er ein Wolf, ein Wolf in Menschengestalt. Die korrekte Bezeichnung war Gestaltwandler. Alle im Haus waren das, denn hier in diesem großen, pompösen Haus lebte das Rudel, dessen Alphatier sein Vater war. Uther war schon lange der Leitwolf, er war hart und gerecht und führte das Rudel durch die Menschenwelt, obwohl diese nicht wussten, was sie waren. Aber nach außen hin war Uther ein Unternehmer, der seine Finger in vielen Geschäften hatte und das sehr profitabel, das hieß im Klartext....sie waren bei Gott nicht arm, eher das Gegenteil! Arthur war sein Sohn, sein einziger Sohn und dementsprechend verhielt er sich auch so. Da Gestaltwandler in der Regel sterblich waren, würde er später das Rudel übernehmen, aber Arthur war jung, vierundzwanzig und hatte kein Interesse an Geschäften und Alpha Pflichten gegenüber eines Rudels.  Viel lieber lebte er sein Leben, fuhr sündhaft teure Autos, hing vorzugsweise mit seinen Rudelfreunden ab und die Mädchen liefen ihm scharenweise nach, sehr zum Verdruss seines Vaters.

„Irgendetwas ist da los.“ sagte die Haushälterin, die Mary hieß.

„Ich gehe dann runter.“ sagte Arthur und ging nach hinten, stieg in den Lift und drückte den Knopf.

Das große, herrschaftliche Haus war eigentlich nur eine Fassade, eine Täuschung, wenn die Geschäftspartner seines Vaters kamen. Das eigentliche Leben spielte sich darunter ab, denn unter dem Haus waren Höhlen, eigentlich Wohnhöhlen, in denen fast das ganze Rudel lebte. Da das Haus sehr einsam stand, etwas abseits der Stadt, sie lebten in Seattle und dahinter direkt der Wald anfing, war es optimal gelegen für seine Spezies.
Arthur stieg aus dem Lift und trat in einen großen Gang in die Höhle. Rudelgefährten kamen ihm entgegen und neigten leicht den Kopf, grüßten ihn und gingen weiter. Er ging den Gang entlang, der immer wieder Abzweigungen hatte, die in verschiedene Bereiche der Höhle führten, darunter mehrere Gänge, die in die Wohnhöhlen der Rudelgefährten führten. Sie waren überwiegend alle gemütlich eingerichtet, Wohn und Schlafraum, auch eine kleine Küche und Teppiche und Bilder an den Höhlenwänden, eben eine Wohnhöhle. Die ganze Höhle hatte elektrisches Licht, das Uther in Monate langer Arbeit von seinen Leuten installieren ließ. Alle, außer die Frauen und Kinder arbeiteten in verschiedenen Jobs in der Menschenwelt, einige auch für Uther, auch einige Frauen, die Arbeit in der Menschenwelt hatten. Aber Arthur lebte lieber im Haus, aber er war auch oft in der Höhle, denn seine Freunde wohnten hier.
Er passierte eine andere Abzweigung, die nach hinten führte und wurde meistens genutzt, wenn man in den Wald wollte, denn dieser Weg führte in den dichten, einsamen Wald, dessen Ausgang dort versteckt lag, denn Wölfe liebten es im Wald zu jagen, vorzugsweise in ihrer tierischen Gestalt. Da dieser Wald und auch das Grundstück eigentlich in der freien Natur lagen, waren sie im Wald überwiegend allein, denn Menschen bevorzugten die Wälder in der Nähe der Stadt. Leon kam ihm entgegen und hob die Hand, er war einer von Arthurs Freunde, mit denen er immer abhing, er blieb stehen.

„Arthur, dein Vater ist in der Arrestzelle.“

„Was ist los, alle sind so aufgeregt?“ fragte er.

„Hast du es noch nicht gehört? Unsere Leute haben einen Vampir aufgegriffen, der in unserem Revier spioniert hatte.Uther verhört ihn gerade in der Zell.“

Arthur verzog das Gesicht, er kannte die ständige Fete zwischen ihnen und den Vampiren, die auch in dieser Stadt oder zumindest in der Nähe der Stadt lebten. Diese Fete war schon so alt, wie die Zeit. Sie hatte lange bevor Arthur geboren wurde angefangen und niemand mehr wusste eigentlich, warum, zumindest die jungen Wölfe nicht!
Der Clan der Vampire hauste am anderen Ende der Stadt, auch sie waren in die Menschenwelt intrigiert, lebten auch im Geheimen und tätigten Geschäfte, obwohl sie nicht so vermögend waren, wie ihr Rudel. Um irgendwelche Zusammenstöße zu vermeiden hatten Balinor, der Anführer der Vampire und Uther irgendwann ein Abkommen getroffen, in dem festgelegt wurde, welche Teile der Stadt und Umgebung Wolfsgebiet und welches Vampirgebiet war. Es war verboten ohne Einladung des jeweils anderen Gebiet zu betreten und wurde hart bestraft, meistens mit dem Tod.
Da Vampire nur nachts aktiv waren, hatten sie auch Nachtjobs, denn Sonneneinwirkung war absolut tödlich für sie und sie tranken Blut, auch wenn sie die Menschen nicht töteten, bedienten sie sich trotzdem an ihnen, indem sie nur so viel tranken, das sie nicht gefährdet waren und ihnen anschließend die Erinnerung an dies nahmen.
In den Augen des Rudels waren sie eine abscheuliche Spezies, die sie verachteten und denen sie alle feindlich gesinnt waren. Uther sorgte schon dafür, denn er hasste Balinor und würde sich niemals mit den Vampiren vertragen. Er verachtete sie mit einer Leidenschaft, das Arthur manchmal darüber wirklich erstaunt war.
„Sie sind eine abscheuliche Spezies und nicht berechtigt zu leben. Eigentlich leben sie ja auch gar nich.“, pflegte er zu sagen.
Arthur betrat den Vorraum der Arrestzelle und spähte durch die Tür, aus der jetzt Uther trat und Arthur aus seinen braunen Augen ansah. Er hatte silbernes Haar, das auch die Farbe seines Fells war, wenn er sich in einen Wolf verwandelte.

„Vampirpack.“ sagte er bitter und Arthur spähte an ihm vorbei in die dunkle Zelle, konnte aber nur ein Schopf schwarzer Haare ausmachen.

„Was ist los, Vater?“

„Gwain und Pascal haben ihn in der Nähe unseres Hauses aufgegriffen. Er wollte bestimmt für Balinor spionieren, denn dieser verfluchte Vampir boykottiert meine Geschäfte, wo er nur kann.“

„Was hat er gesagt?“

„Nichts, aus dem Pack bekommst du nichts heraus, lieber sterben sie.“

„Und was hast du jetzt mit ihm vor?“,  fragte Arthur.

„Was im Vertrag steht, er wird sterben, Balinor würde das mit einem von uns auch tun, wenn sie uns erwischen würden. Er ist in der Sonnenzelle, wenn die Sonne aufgeht ist er tot."

Arthur kannte diese Zelle, sie war nach oben geöffnet, das hieß, wenn die Sonne aufging und im Zenit stand, dann wurde diese Zelle komplett mit Sonnenlicht geflutet werden, was den Tod des Vampirs besiegelte.

„Ich muss nach oben, die Gäste werden bald da sein", grummelte sein Vater und ging weiter, blieb aber dann stehen und drehte sich zu seinem Sohn um, der versuchte, etwas von dem Vampir zu sehen.

„Es wundert mich wirklich, das du da bist."

Arthur drehte sich um.

„Du wolltest doch, das ich zum Fest da bin."

„Ja", sagte er langsam  "Komm jetzt, wir müssen uns umziehen."

Arthur nickte und folgte seinem Vater. Seit dem Tod seiner Mutter lebte er mit ihm allein, obwohl das Alphatier keine Probleme hatte, mit Frauen aus dem Rudel zu schlafen, was Uther auch tat. Er hatte nie Affären mit Menschenmädchen, hielt sich an seinesgleichen und sah es sehr ungern, wenn sein Sohn sich mit Mädchen aus der Menschenwelt vergnügte. Aber Arthur hatte damit keine Probleme, diese Mädchen liefen ihm nach und er wäre dumm, wenn er sie nicht flach legte.



Arthur hatte schnell geduscht und stand jetzt in seinem begehbaren Kleiderschrank und suchte sich Kleidung raus. Er entschied sich für eine enge Jeans und ein dunkles Jackett mit einem weißen Hemd, richtete seine Haare und sah zufrieden in den Spiegel. Er hatte seine Zimmer im zweiten Stock, eigentlich war es eine riesige Suite mit separatem großem Schlafzimmer und einem riesigen Bett und ein Wohnzimmer und eigenem großem Bad, alles mit sehr teuren Möbel eingerichtet. Geschmackvoll und doch schlicht, abgesehen von den ganzen Hightech Geräten, wie ein riesiger Flachbildschirm und Stereoanlage, Laptop und anderes, alles auf dem neusten Stand; sein Vater lebte im ersten Stock.
Er ging leichtfüßig die Treppe herunter, als sein Vater aus seinen Wohnräume kam und den Kopf schüttelte.

„Ich möchte mal wissen, warum ich Tausende von Dollars für deine Kleider zahle, wenn du so auf dem Fest erscheinst."

Arthur grinste und musterte seinen Vater, der jetzt einen dunklen, eleganten Anzug trug.

„Das ist jetzt angesagt", antwortete er.

Uther schüttelte den Kopf und sie gingen gemeinsam nach unten.
Arthur hasste die Partys, die Uther für seine Geschäftspartner und Freunde regelmäßig gab. Sie waren steif und vornehm, enthielten oft unsinnigen Smalktalk oder lebhafte Diskussionen über irgendeine Fusion, die sein Vater gerade abgeschlossen hatte. Aber das Schlimmste waren seine Geschäftspartner, die immer mit ihren Familien kamen und sehr bestrebt waren, ihre Töchter mit Arthur zu verkuppeln.
Arthur hatte keinerlei Interesse an einer festen Beziehung. Die Mädchen waren verrückt nach ihm, denn er war wirklich ein schöner Mann mit großen, tiefblauen Augen und strohblondem Haar, schlank und trotzdem muskulös, was er seinem Wolf in sich zu verdanken hatte. Eigentlich war er nur daran interessiert, sie zu vögeln und was das anging, hatte er eine große Auswahl.
Die ersten Gäste trafen ein und er setzte sein charmantes Lächeln auf, als er neben seinem Vater stand und sie begrüßte.
Sie stellten ihm dann ihre Töchter vor, die teilweise recht hübsch waren und ihn so offen anhimmelten, das er am liebsten die Augen verdreht hätte, wenn er danach keinen Streit mit seinem Vater bekommen hätte. Also lächelte er und unterhielt sich mit diesen Töchter, trank und tanzte mit ihnen, sich wohl bewusst, das ihre Väter sie beobachteten, denn diese Töchter der High Society würden erst mit ihm schlafen, wenn er ihnen den Ring an den Finger steckte und dazu hatte Arthur mit Sicherheit keine Lust. Da konnte sein Vater reden wie er wollte.
Der Abend schleppte sich dahin und er war gelangweilt, außerdem musste er andauernd an diesen Vampir denken, der in seiner Zelle saß und auf den Tod wartete, der kam, wenn die Nacht zu Ende war. Er hatte ihn nicht gesehen, nur seine schwarzen Haare. Er wusste nicht, ob er alt oder jung war, Fragen, die ihn nicht in Ruhe ließen, denn er sah andauernd auf die Uhr. Es war schon sehr spät und die Nacht war schnell vorbei.
Schließlich hatte er einen Entschluss gefasst und stahl sich heimlich von der Party weg, fuhr mit dem Lift nach unten. Inzwischen war es still in der Höhle, denn alle waren in ihren Wohnhöhlen und schliefen, während er mit großen Schritten den Gang entlang ging mit dem Ziel zu den Zellen. Es war niemand dort. Wozu auch?  Wer dort einsaß, konnte sich nicht befreien. Er trat in den Vorraum, öffnete die Tür, die in die eigentliche Zelle führte,  aber nochmal mit Gitterstäben, die elektrisch gesichert waren, abgeteilt war.
Es war dunkel, aber er sah mit seinen Wolfsaugen sehr gut und spannte sich an. Dort saß er auf der Holzbank und hatte seinen Kopf in seine Hände gestützt. Er sah nicht auf, als Arthur hereinkam.
Arthur musterte ihn. Er war jung, ungefähr in seinem Alter, schwarzes Haar und sehr helle Haut, eigentlich typisch für Vampire, die nie in die Sonne gingen. Er schien schlank und groß zu sein, etwas schlaksig vielleicht, bekleidet mit Jeans und rotem Sweatshirt und er rührte sich nicht.

„Hey, du", rief Arthur.

Er rührte sich immer noch nicht.

„Hey, ich rede mit dir", sagte er wieder.

Jetzt hob er den Kopf und Arthur sah ihn fasziniert an, seine Augen leuchteten in der Dunkelheit blau wie Phosphor, als er ihn ansah.

„Was willst du?“
Seine Stimme klang angenehm auf Arthur, rieselte durch ihn wie Sand.

„Ich wollte mit dir reden."

„Über was?“,  fragte der Vampir.

Arthur gab keine Antwort und fragte einen Moment später.

„Wie heißt du?“

„Was interessiert dich das?“ , fragte er gereizt und sah nach oben „In ein paar Stunden bin ich tot."

„Trotzdem kannst du mir sagen, wie du heißt. Ich bin Arthur."

Der Vampir lachte auf.

„Ah, Uthers Sohn. Hat er dich geschickt, um mich auszufragen?“

„Nein, er weiß nicht, das ich hier bin."

Wieder lachte er, es klang bitter.

„Was willst du dann hier? Mir beim Sterben zusehen?“

Arthur sagte nichts, sah ihn nur an, doch dann sagte der Vampir.

„Ich heiße Merlin."

„Das ist aber ein seltsamer Name für einen Vampir",  meinte er.

„Na, Arthur ist auch nicht....der.... Wolfsname."

Arthur musste leicht grinsen.

„Stimmt, wir haben beide keine Namen, die unserer Spezies entsprechen. Nicht so wie Voldemor oder Shirkan."

" Harry Potter und Dschungelbuch Fan? Ist ja fast niedlich für so ein wilden Wolf", sagte Merlin, einen spöttischen Unterton in seiner Stimme .

„Nun ja, anscheinend du auch, wenn du die Namen kennst. Was hattest du hier zu suchen? Und nebenbei bemerkt, du bist ganz schön frech für jemanden, der hinter Gitter sitzt und bald stirbt."

Merlin sagte nichts darauf. Er wusste, er war am Arsch, erst recht, wenn die Sonne aufging.

"Also? Was hast du hier getan?", fragte Arthur wieder.

„Also doch ein Verhör",  stellte Merlin fest.

„Nein, ich bin bloß neugierig."

Merlin stand plötzlich vor den Gitterstäben und Arthur wich überrascht zurück, was ihn ein wenig belustigt lächeln ließ. Vampire konnten sich so schnell bewegen, das das menschliche Auge es nicht wahrnahm, selbst für Wölfe war es schwierig. Aber Arthur hatte keine Angst, er war nur überrascht gewesen.

„Ich war betrunken und hatte wohl die falsche Straße genommen."

„Betrunken?“

„Auch Vampire können sich betrinken. Es hält nur nicht lange an. Inzwischen bin ich nüchtern, aber das nützt nichts. Ich werde verbrennen."

„Du wolltest uns nicht ausspionieren?“

Er lachte.
„Was denn ausspionieren? Das tolle Haus? Das kenne ich schon. Ich war zur falschen Zeit am falschen Ort und das kostet mich jetzt mein unsterbliches Leben. Also lass mich in Ruhe."

Er wandte sich ab und setzte sich wieder.

Arthur war beeindruckt. Dieser Vampir saß hier seelenruhig und wartete auf seinen Tod. Er schrie und jammerte nicht, auch flehte er nicht um sein Leben oder besser gesagt, um seine Existenz. Im Gegenteil, er versuchte Arthur loszuwerden.

„Hast du keine Angst?“,  wollte er wissen.

Er kicherte und sah ihn an.

„Was ist los mit dir, Wolf? Warum stellst du mir so bescheuerte Fragen? Natürlich habe ich Angst. Hättest du die nicht, wenn du wüsstest, das du bald in Flammen aufgehen wirst?“

„Doch."

„Also, dann lass mich jetzt in Ruhe. Geh zu deiner Party nach oben."

„Woher weißt du das?“
„Ich höre die Musik. Dein Vater feiert wohl schon meinen Tod."

Arthur wusste nicht, was ihn an diesem Vampir so faszinierte. Er hatte schon mehrere seiner Art gesehen, aber Merlin faszinierte ihn auf eine Art, die er noch nicht zuordnen konnte und irgendwie widerstrebte es ihm gewaltig, zu wissen, das es ihn bald nicht mehr gab. Er fasste nach einigem Zögern einen Entschluss.
Er ging zu der Tafel, die die Energie regelte und schaltete sie ab, dann nahm er den Schlüssel und sperrte die Zelle auf, Merlin sah ihn verwundert an.

„Was wird das denn?“, fragte er.

„Los, komm mit und etwas schneller!“ sagte Arthur.

„Was hast du vor?“

„Ich lasse dich frei, du Idiot!“,  zischte Arthur „Aber lass dir nicht einfallen, mich anzufallen und von meinem Blut zu trinken."

Merlin grinste ihn spöttisch an.

„Um mir meinen Magen zu verderben? Nein danke, Wolfsblut",sagte er abfällig.

Arthur warf ihm einen bösen Blick zu und sagte.

„Kommst du jetzt oder willst du dich in der Sonne bräunen?“

Merlin stand auf und folgte ihm.  Arthur führte ihn zum Höhlenausgang im Wald, öffnete die Tür mit seinem Schlüssel und etwas später standen sie im Wald. Der Wolf sah zum Himmel und fragte.

„Hast du noch genug Zeit?“

Merlin gab keine Antwort, stattdessen fragte er.

„Warum tust du das?“

Arthur sah ihn an. Er war schön, auf eine faszinierende Art schön.

„Ich weiß es nicht und schlage vor, das du jetzt verschwindest, bevor ich es mir anders überlege."
Merlin nickte.

„Dann mal vielen Dank, Wolf."

„Du bist mir etwas schuldig",  sagte Arthur und drehte sich um.

Als er ein kleines Geräusch hörte, sah er zurück. Merlin war verschwunden!
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