I want it back

von Tatja
GeschichteMystery, Romanze / P16
Elijah Mikaelson Hayley Marshall Niklaus "Klaus" Mikaelson
10.10.2013
20.04.2015
25
91.928
6
Alle Kapitel
40 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
29.03.2015 2.643
 
Die nächsten Tage vergingen so schnell und es passierte so vieles, dass ich es selber kaum fassen konnte.
Elijah wurde von Esther gefangen genommen und geistig gefoltert, Klaus fand seinen wahren Vater und hatte ihm sofort erklärt, dass er ihm egal wäre, und Hayley half einer ihrer Werwölfe nicht getötet zu werden, obwohl er im Endeffekt einfach gestorben war. Ich versuchte meinem Verlobten und meiner Freundin so gut wie ich konnte zu helfen, aber oft konnte ich nur daneben stehen und zuschauen.
Nun lag Elijah im Bett da und wollte einfach nicht aufwachen. Klaus versuchte und versuchte in seinen Kopf hinein zu kommen damit er endlich seine Augen wieder öffnete, aber es brauchte nichts.
Ich stand beim Fenster und beobachtete ihn, wie er es zum gefühlt hundertsten Mal machte, und wie üblich begann aus seiner Nase Blut zu tropfen. Leise seufzend holte ich ein Taschentuchs einer Box die auf dem Tisch stand, doch schon drehte ich mich weg hörte ich Klaus und Hayley leise aufschreien. Sofort drehte ich mich zu den beiden um.
„Was machst du da?“, fragte das Mädchen ihn geschockt. Mit schnellen Schritten ging ich auf sie zu und überreichte dem Ursprünglichen das Taschentuch, was er dankend annahm und sich gleich darauf das Blut wegwischte.
„Ich versuche, in Elijahs Gedanken einzudringen, um ihn aufzuwecken.“ Klaus dreht sich zu seinem Bruder um und deutete auf ihn. „Esther hat mich ausgesperrt.“
Vorsichtig ging Hayley auf ihn zu und zog seinen Kragen etwas hinunter, da sie anscheinend dort was sah:
„Ist dieser Ausschlag eine Nebenwirkung des hexenartigen LSD-Trips, den er durchmacht?“
Neugierig sah es sich auch der Blonde an:
„Das habe ich nicht mehr gesehen, seit ich ein Kind war. Mikael würde vom Schlachtfeld nach Hause zurückkehren, noch launischer als gewöhnlich, und unsere Mutter würde die Blütenblätter einer seltenen Marelok-Orchidee verwenden, um ihn zu betäuben. Sie würde seinen Geist mit einem Zauberspruch heilen.“
„Und wie kann man ihn wieder aufwecken?“, meldete ich mich nun ruhig, weshalb sich der Hybrid zu mir umdrehte. Kurz sah er mich an, dann zurück zu seinem Bruder.
„Mit der Wurzel der gleichen Pflanze.“ Schließlich blickte er von Hayley zu mir und wieder zurück. „Wenn sie jetzt Zugriff darauf hat, wächst es vielleicht auch im Bayou. Du bleibst hier bei deinen Wölfen und hältst die Stellung.“ Schon stapfte Klaus aus dem Zimmer, doch die Braunhaarige hielt ihn auf:
„Ich würde lieber deiner Mutter den Kopf abreißen.“
„Halte dich von ihr fern.“ Genervt sah sie weg.
„Ernsthaft, Hayley, ich hatte einmal etwas mit ihr zu tun und sie hat einiges in meinem Leben versaut.“, erklärte ich ihr und sah ihr fest in die Augen. „Versuche so wenig wie möglich in Kontakt mit ihr zu treten.“
Betreten schaute sie auf den Boden:
„Ich werde ihr nicht nachgehen. Ich verspreche es.“
Zusammen verschwand ich dann mit Klaus aus dem Zimmer.
„Habe ich gesagt, du kannst mitkommen?“, fragte er mich schließlich im Innenhof. „Es ist auch für dich gefährlich.“
Schnaufend verdrehte ich die Augen und ging an ihm vorbei:
„Glaubst du ernsthaft, du wirst mich so schnell los?“ Als ich hinter mir noch immer keine Schritte hörte, drehte ich mich zu ihm um und hob eine Augenbraue. „Was ist? Willst du hier den ganzen Tag verbringen?“
Noch einmal presste er leicht wütend die Lippen zusammen, aber anscheinend merkte er, dass ich nicht klein bei geben würde, als seufzte er leicht auf und folgte mir.  


Zusammen marschierten wir eine ziemlich lange Zeit durchs Bayou. Keiner von uns beiden sagte etwas. Wir gingen einfach nur.
Irgendwann blieb Klaus auf einmal stehen und hörte anscheinend etwas, dann war er auch schon weg. Genervt, dass er mich einfach so stehen hat lassen, beschloss ich ihm zu folgen. Kurz darauf sah ich ihn einen Mann gegen den Baum drücken sehen und zu ihm sprechen:
„Hör auf, mir zu folgen. Ich habe keine Absicht, Esthers Angebot anzunehmen und kein Verlangen, wieder menschlich zu sein. Nun verzieh dich freundlicherweise. Ich bin in Eile, um meiner echte Familie zu helfen.“ Also das musste sein Vater sein. Jetzt wusste ich wenigstens woher er sein gutes Aussehen hatte. Grinsend ging ich auf die beiden Männer zu und streckte Klaus‘ Vater die Hand entgegen.
„Ich bin Jana, Ihre zukünftige Schwiegertochter.“
„Schön dich kennen zu lernen. Ansel.“
„Gleichfalls.“
„Würdet ihr netterweise mit dem Geplauder aufhören.“, unterbrach uns der Hybrid unglaublich genervt.
„Spaßbremse.“, murmelte ich, hielt aber sonst die Klappe.
„Ihr sucht nach der Marelok Orchidee.“, sagte Ansel frei heraus.
„Woher weißt du das?“, sofort drehte sich Klaus zu seinem Vater um.
„Ich sah dich letzte Nacht Elijah nach Hause tragen. Was glaubst du, wer die Orchidee für deine Mutter fand, um Mikael in den Schlaf zu legen? Ohne meine Hilfe kannst du ewig suchen.“
Mit zusammengezogenen Augenbrauen sah der Hybrid den Mann an:
„Meine Mutter brachte dich zurück zu den Toten. Mein strategischer Sinn sagt mir, dass es nicht für ein Vater-Sohn-Versteckspiel war.“
Und schon ging Klaus davon, doch Ansel rief ihm hinterher:
„Du kannst in deiner Sturheit davonbrausen, wenn du möchtest, aber ich schlage vor, dass du das in Richtung Westen machst.“ Ich konnte so richtig seinen angepissden Gesichtsausdruck sehen. Leise kichernd drückte ich eine Hand auf meinen Mund, damit ich meinen lieben Verlobten nicht noch mehr verärgerte.


Ich weiß nicht, wie lange wir nun schon gingen, aber Ansel versuchte die ganze Zeit Klaus zum Reden zu bringen, was nicht oft funktionierte.
„1000 Jahre getrennt gelebt, und du wählst, schweigend zu gehen.“, seufzte er schließlich.
„Nehmen Sie es nicht persönlich.“, meinte ich und drehte meinen Kopf zu ihm um. „Wenn er sich angegriffen fühlt, wird er gerne bockig.“ Ich drehte mich wieder zu dem Hybriden und merkte, dass er mich böse ansieht, doch ich hob keck eine Augenbraue.
„Sicherlich hast du Fragen an mich.“
„Nur eine.“, sagte Klaus endlich etwas, blieb dabei stehen. „Kann man Elijah retten, ohne dem sinnlosen Geschwafel eines alten Mannes zuhören zu müssen?“
„Ich fürchte...“ Ansel stellte sich neben seinem Sohn hin. „…der Preis meiner Fachkenntnisse ist Unterhaltung.“ Danach ging er weiter voraus.
„Weißt du, ich sagte mir immer wieder, dass mein echter Vater keine Ahnung haben musste, dass ich existiere. Ansonsten hätte er mich nie durch Mikael leiden lassen.“
Der Werwolf drehte sich um:
„Esther verbot es mir, dich zu sehen. Also wartete ich, in dem Wissen, dass du eines Tages deinen Fluch auslösen und deinen echten Vater brauchen würdest. Aber als das passierte, fand Mikael mich zuerst. Ich kämpfte mit ihm um dich.“
„Ja. Naja, deine große Erklärung kommt ein paar Jahre zu spät.“ Betreten sah ich zu Boden. Irgendwie fühlte ich mich fehl an Platz. Sollte ich gehen und ihnen Zeit für sich geben?
Mit langsamen und vorsichtigen Schritten versuchte ich wegzugehen, doch bevor ich einen Meter oder so von Klaus entfernt war, packte er auf einmal meine Hand und drückte sie fest. Ein warmes Gefühl ging durch meinen Körper, da es sich so anfühlte, als würde er mich brauchen. Niklaus Mikaelson brauchte mich.
Ein kleines Lächeln tauchte auf meinen Lippen auf, doch ich wagte es nicht den Hybriden anzusehen.
„Jetzt scherzt du, aber ich weiß, du fühltest immer eine Leere in deinem Leben. Ich habe dich aus dem Jenseits jahrhundertelang beobachtet. Du hast jede Ecke der Welt bereist, sahst Monumente erbauen, ergötztest dich an dem Blut der außergewöhnlichsten Männer der Geschichte, aber du hast niemals wahren Frieden gefunden.“
Ohne Klaus ins Gesicht zu sehen, wusste ich, dass Ansel direkt ins Schwarze getroffen hatte und der Hybrid es nicht mehr wagte seinen Vater anzusehen. Zu viele Gefühle würden sich jetzt in dem Moment in seinen Augen wiederspiegeln. Aber vor allem würde man jetzt Verletzlichkeit sehen und Klaus hasste es sich verletzlich zu fühlen, geschweige denn es zu zeigen.
„Die einzigen glücklichen Momente in deinem Leben, wenn auch flüchtig, waren die einfachen Freuden… als du die Himalayas bestiegst, als du deine Pferde pflegtest, ruhige Tage, an denen du dem Jungen Shakespeare lehrtest. Als du und Tatjana auch eure Liebe schwörtet.“ Sein Blick zuckte kurz zu mir und ich spürte, wie ich für einen Moment rot anlief.
„Hör auf.“
„Ich sah dich malen. Ich sah dich den Tritt deiner ungeborenen Tochter spüren.“
Klaus packte den Werwolf leicht am Hals und drängte ihn zurück, wobei er mich losließ und eine kleine Leere in mir hinterließ.
„Tausend Jahre der Beobachtung an mir, waren deine Augen geschlossen, als ich ganze Dörfer abgeschlachtet habe, mich durch einen weg tausender Unschuldiger nährte? Denn, sehen wir der Tatsache ins Auge, ich habe eine Neigung dazu, mit meinem Essen zu spielen.“ Augen verdrehend beobachtete ich das Schauspiel. Welcher Vampir hatte diese Neigung nicht? „Habe ich dich stolz gemacht, Vater?“
Stumm gaben sie sich ein Blickduell, was keiner der beiden so schnell verlieren würde. Gott, sie waren sich wirklich ähnlich.
Klaus ging an Ansel vorbei, ohne die Gelegenheit auszulassen, ihn mit der Schulter zu rammen.
Leise seufzend ging ich den Männern hinter her.
Solche Sturköpfe.


„Irre ich mich, oder siehst du genau so aus, wie ein Mädchen aus dem Dorf vor tausend Jahren?“, fragte mich Ansel nach einigen Minuten. Ich blinzelte ein paar Mal erschrocken, dann lächelte ich leicht:
„Sie haben Recht, ich sehe haarscharf aus wie sie. Um genau zu sein, bin ich sie. Nur wiedergeboren. Haben Sie das nicht mitbekommen in der Zeit, in der Sie Klaus beobachtet haben?“
„Sicher, sicher.“ Er kratze sich im Nacken. „Ich war mir nur nicht so sicher.“
Ich biss mir auf die Unterlippe, um nicht zu lachen. Es sah wirklich lieb aus, so einen Mann unsicher zu sehen.
Da senkte sich Ansels Stimme etwas:
„Weißt du, du machst Klaus glücklich, so sehr wie er lange nicht mehr war. Viele Jahrhunderte sogar.“
Sprachlos sah ich ihn an. Was würde das hier werden.
„Das hoffe ich doch.“, gab ich zu und blickte zu dem besagten Mann nach vorne.
„Oh, das tust du. Mach weiter, wie auch immer du es machst.“
„Ihr wisst schon, ich kann euch hören!“, rief uns der Hybrid nach hinten.
Laut lachend antwortete ich zurück:
„Tue nicht so, als wäre es nicht die Wahrheit.“


Nach einigen Wanderminuten kamen wir auf eine Lichtung und der Mitten ein großer Baum stand.
„Eisenkraut.“, stellte Klaus fest.
„Es ist überall.“
„Meine unbarmherzige Mutter hat eine Falle gestellt.“
Ansel sah zum Baum, dann wieder zu seinem Sohn:
„Ich werde die Marelok für dich herausholen.“
„Zu welchem Preis?“
Am liebsten hätte ich dem Blonden eine Kopfschelle verpasst. Wie dumm konnte man nur sein?
Wütend warf Ansel seine Sichel auf dem Boden und stellte sich so nahe an Klaus heran, dass er nun auf hinunter schaute:
„Wieso benützt du nicht deine Vampirfähigkeit, um deine Zweifel zu beenden? Durchsuche meine Gedanken. Ich habe mich nicht mit deiner Mutter verbündet.“
„Ich habe keinerlei Interesse an deinen Denkvorgängen.“
„Ich bin von deiner Feigheit überrascht.“ Leise lachte Klaus auf. „Während du beängstigt vor mir stehst, leidet dein Bruder immer weiter.“ Damit war er still, naja, nicht ganz still, er sagte noch:
„Sammle die Orchideen.“
Stapfend ging der Hybrid zurück in das Dickicht des Waldes. Schnell folgte ich ihm und stellte mich vor ihm hin, mit meinen Händen in die Hüften gestellt:
„Könntest du bitte den Testosteronspiegel etwas senken?“
Ohne auf seine Antwort abzuwarten, stolzierte ich weg.


Abends saßen die Männer um ein kleines Feuer, doch ich hatte wirklich keine Lust weiterhin den Streitereien zu zuhören und verfluchte mich selber, dass ich mitgekommen war.
Ich suchte mir ein Plätzchen etwas weiter entfernt von ihnen und setzte mich angelehnt gegen einen Baum und holte mein Handy heraus. Ein Wunder, ich hatte Empfang.
Ich scrollte durch meine Kontakte und blieb bei einem Namen stehen.
Elena.
Sollte ich? Ich meine, es war spät und vielleicht war sie anderweitig beschäftigt. Was sollte ich sie denn fragen? Hey, Schwesterchen! Na, na wieder wer gestorben?
Näh, das war zu destruktiv. Kurz schloss ich meine Augen und steckte dann mein Handy zurück. Warum sollte ich sie anrufen wollen? Ich war noch immer leicht wütend auf sie, dass sie mir nicht gesagt hatte, dass einer unserer besten Freundinnen gestorben war.
Ich legte meinen Kopf in den Nacken und starrte hinauf zum Sternenhimmel. Schon seit dem ich klein gewesen war, hätte ich mich für die Himmelskörper begeistert und seitdem war diese Interesse nicht weniger geworden.
Irgendwann schlief ich schließlich ein.
Doch schon nach kürzester Zeit schlug ich die Augen auf, weil ich Klaus aufschreiben hören hab. Augenblicklich sprang ich auf meine Füße und keine zwei Sekunden später stand ich ein paar Meter von ihm enfernt. Ich sah ihn ein ziemlich großes Messer, von dem Blut runtertropfte, in der Hand halten. Dann wanderte mein Blick auf Ansel, auf dessen Brust quer ein riesiger Schnitt hervor pragte.
Scharf sog ich die Luft ein, als ich das Schauspiel beobachtete. Selbst geschockt von sich, umarmte Klaus seinen Vater, der auf ihn zufiel.
Im Gegensatz zu dem Hybriden war ich nicht geschockt, nein, ich hatte es irgendwie schon erwartet. Alles was ich spürte war Enttäuschung.



Ohne ein Wort zu Klaus zu sagen stürmte ich die Treppe hinauf und dann in die Küche. Ich brauchte Blut, und das dringend. Sofort riss ich so einige Plastikbeutel aus dem Kühlschrank und öffnete einem nach dem anderen, ertrank einfach alles um mich herum in diesen süßen Lebenssaft.
Ich wusste nicht wie viel Zeit vergangen war, aber irgendwann fand ich mich auf dem Boden hockend und war gegen dem Tresen gelehnt.
Was zur Hölle ist nur falsch mit mir?
Langsam stand ich mit wackeligen Beinen auf und starrte in dein Spiegel der einen Teil der Wand verdeckte. Was ich dort sah erschreckte mich einfach nur.
Meine Haare standen wild von meinem Kopf ab, meine Fangzähne waren deutlich heraus gefahren und überall um meinem Mund und sogar meinem Ausschnitt klebte Blut. Doch das Schlimmste war der Ausdruck in meinen Augen.
Einfach nur Irrsinn.



Mit einem feuchten Küchentuch wischte ich mir das Blut ab und ging währenddessen in mein Zimmer, doch als ich in die kleine Halle mit den Treppen eintraf, blieb ich wie angewurzelt stehen
Es standen bereits Elijah und Klaus in dem Raum und schauten zwei angekettete Männer an.
Finn und.. Kaleb?
„Entführung. Eine eher unangenehme Art, ein Familientreffen zu beginnen.“, meldete sich Kaleb.
Familientreffen? Meine Augen weiteten sich. Oh Gott, bitte sag mir nicht… Nein, ach scheiße, er war es wirklich. Wie dumm konnte ich nur sein?
„Wartet ab, bis ihr seht, wie es endet.“, erwiderte Klaus gelassen.
Nun waren wirklich alle Mikaelsons wieder am Leben.
Und alle waren in New Orleans.


Im Schneidersitz auf dem Bett sitzend las ich Das Bildnis des Dorian Grey, schon wieder, da ging Elijah an meinem Schlafzimmer vorbei.
„Elijah.“, rief ich ihm zu und sprang vom Bett, kurz darauf stand ich vor ihm und gab ihm eine Umarmung.
„Tatjana, schön dich zu sehen.“, begrüßte er mich, doch ein gequälter Ausdruck huschte über sein Gesicht.
„Wie geht es dir?“, fragte ich besorgt und nahm seine Hand.
„Besser, aber es ist noch nicht vorbei.“
Leicht verwirrt legte ich den Kopf schräg:
„Was vorbei? Du bist doch wach.“ Stumm sah mich der Ursprüngliche an. „Was ist los? Du kannst es mir sagen.“
„Hast du dich je daran erinnert, wie du damals... gestorben bist?“ Was für eine komische Frage. Aber wenn es ihn glücklich machte, bitte.
Ich schüttelte den Kopf:
„So funktioniert es nicht.“ Ich biss mir auf die Unterlippe. „Wie soll ich es erklären? Ich weiß, dass die Erinnerungen da sind, sozusagen hinter einer… Türe.“ Bei dem Ausdruck zuckte etwas in Elijahs Gesicht. „Ich müsste sie nur öffnen und ich könnte alles sehen, wie ich gelebt habe, wie ich gestorben bin, aber ich will es nicht, also öffne ich sie nicht.“ Besorgt sah ich ihn an. „Ist wirklich alles in Ordnung mit dir?“
Steift nickte er, dann wandte er sich zum Gehen:
„Danke und eine schöne Nacht noch.“
„Dir auch.“ Aber da war er schon weg.

_______________________________________________________________________________________________________________________

Jetzt, nach einer lagen Zeit habe ich mich wieder gemeldet, hoffe es hat euch gefallen

http://www.polyvore.com/cgi/set?.locale=de&id=153943919
Review schreiben