Wie ich anfing meine Frau zu Lieben

GeschichteRomanze, Familie / P18
Gaara Kankuro OC (Own Character) Temari
10.10.2013
11.07.2019
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Die Gewissheit das ich Schwanger war erfüllte mich mit so einer großen Freude das ich nicht mehr aufhörte mich überall zu Informieren. Ich wollte alles wissen. Wie ich eine Gute Mutter wurde. Wie ich mein Kind gut und Modern erziehen konnte. Und was in der Schwangerschaft alles auf mich zu kommt. Und Natürlich wie so eine Geburt abläuft.
Das Letzte war ein Riesiger Fehler.

„Alles ok?“ Ich sah von der Zeitschrift die ich grade in der Hand hielt hoch und sah zu Gaara rüber der seinen Reis aß. „Wie?“
Er zeigte auf mich und dann zur Zeitschrift „Ob alles ok ist? Du machst ein Gesicht als hättest du was Widerliches Gelesen“
Wir saßen am Frühstückstisch und Gaara würde gleich zur Arbeit aufbrechen. Seid meinem kleinen Zusammenbruch ist schon ein Monat vergangen und ich war im Dritten Schwangerschaftsmonat.
Gaara und ich haben noch mehrmals darüber gesprochen und sind zum Schluss gekommen das ich mich nicht mehr Aufregen sollte. Dem Baby zuliebe.

„Das willst du nicht wissen, es ist wirklich Widerlich was alles bei einer Geburt passieren kann“
Gaara verzog sein Gesicht kurz und holte sich noch einen Nachschlag. Ich liebte es das er mein Essen so mochte. Dabei dachte ich am Anfang wirklich das er mein Essen nur aß weil ich seine Frau war. Aber er mochte es wirklich. Es schmeckte ihm.

„Ich werde meinen Geschwistern heute von deiner Schwangerschaft berichten“ Ich nickte „Ja mach das aber sag mir wie sie reagiert haben“
Ich Schreckte etwas auf als auf einmal etwas Klingelte. Sofort sah ich zu Gaara der genervt in den Flur Spazierte um das Telefon zu holen.
Ich Blätterte in meiner Zeitschrift eine Seite weiter und dachte darüber nach was ich nicht mehr alles machen durfte. Kein Alkohol und Zigaretten. Was selbstverständlich war. Aber ich würde das Sushi und den Schwarztee sehr vermissen.
Ich seufzte. Aber es ist Nötig und ich tat es gerne. Es ging ja um mein Baby.

„Ja ist ok Iro, hör auf zu nerven und Beruhige dich“
Ich fing wieder an zu Essen und stocherte etwas im Reis herum während ich dabei zu sah wie Gaara auf den Knopf des Telefon Hörer drückte.
„Ist alles ok“ fragte ich mit vollem Mund.
Er nickte „Ja alles Gut, Iro flippt nur etwas aus“
Ich aß. meine Reisschüssel leer und legte sie in die Spüle.
„Wieso?“
„Momoko liegt in den Wehen und Iro muss ihre Hand halten. Er meint sie hätte ihm schon ein Paar Knochen gebrochen, so ein Weichei“

Ich Starte geschockt zu Gaara der den Wasserkocher einschaltete um sich wohl noch ein Tee zu machen.
„Was? Momoko bekommt ihr Baby?“
Er nickte und sah mich nervös an als ich ihn Sauer an sah „Ja, ...was ist?“
„WAS SOLL WOHL SEIN GAARA?“
Ich schüttelte den Kopf und ging sofort ins Schlafzimmer um mich umzuziehen.








„Ich verstehe nicht wieso das dein Problem ist?“ Gaara und ich gingen grade in den Dritten Stock des Suna Krankenhauses. „Ich verstehe nicht wieso du so Locker bleiben kannst?“ konterte ich.
„Es ist nur Iro und seine Schwester“
Ich blieb stehen und sah ihn verständnislos an „Gaara? Dir ist doch klar das Momoko da deinen Neffen auf die Welt bringt oder?“
Als würde ihm grade ein Licht aufgehen weiteten sich seine Augen „Das hab ich irgendwie verdrängt, ...denke ich“
Ich seufzte schwer „Ok, hör mal, Kankuro war nicht wirklich ein Guter Vater bis jetzt, aber lass nicht zu das der Onkel des kleinen auch nicht da ist“
Er sah genervt zur Seite „Ich weiß nicht was ich da zu suchen hab Misty, Kankuro kommt bestimmt gleich auch und Iro ist bei ihr“

„Natürlich hast du da was zu suchen, Du bist wie gesagt der Onkel und Iros Bester Freund“
Er verzog das Gesicht „Iro ist nicht mein bester Freund, wir sind keine 12 Jährigen Mädchen“
ich drehte mich genervt um und hoffte darauf das er mein Augenrollen nicht sah.
„Jetzt komm, wir sind gleich da“

Als wir endlich beim richtigen Zimmer ankamen war Iro davor und lief nervös hin und her. Man könnte meinen das er grade ein Kind bekommt und nicht seine Schwester oder Kankuro.
„Iro? Alles ok?“ ich faste ihm besorgt an die Schulter.
Er schreckte auf „Oh Gut ihr seid es, Momoko ist seid 2 Stunden da, und Kankuro ist auch vor 20 Minuten gekommen, er ist bei ihr drinnen, ich durfte nicht, ...meine eigene Schwester hat mich rausgeschmissen“
langsam und sachte tätschelte ich seine Schulter „Nana sie wird das schon Schafen, und Kankuro ist ja auch da“
Er sah uns Sauer an „Kankuro ist ein Idiot, er wollte garnicht da rein, ist das zu fassen?“

Grade als ich ihm antworten wollte hörten wir einen Schrillen Schrei. Wir sahen alle drei zur Tür.
„W-war das Momoko?“
„Nein“ ich sah zu Gaara der die Tür geschockt an sah „Das war Kankuro, ...was machen die da drin mit ihm?“
Ich zuckte mit den Schultern „Wahrscheinlich hält sie seine Hand, die meisten Frauen drücken so stark zu das sie dir sogar die Hand brechen können“
Iro würgte kurz etwas eklig und ging den Flur entlang „Ich hole mir was zu trinken, bin gleich wieder da“

Ich sah ihm kurz nach bevor ich mich umdrehte „Er ist ganz schön nervös, als wäre er der Vater“
Ich lachte kurz und sah dann besorgt zu Gaara „Alles ok?“
Er sah garnicht gut aus. Kreidebleich. Es wurde auch nicht besser als noch ein Schrei aus dem Zimmer kam.
„Ich weiß nicht ob ich so was will, wir sollten das vielleicht lassen“
Was?
Hatte er den verstand verloren?
Wieso sagte er so was?
„Dir ist doch klar das wir das nicht mehr rückgängig machen können oder?“ Ich zeigte auf meinen Bauch „Ich bin schon Schwanger“
„Ich weiß, denoch ...“


Ich schüttelte den Kopf „Denk jetzt nicht dran, es geht jetzt nur um Momoko und dem Baby“
Er nickte und setzte sich auf eins der Stühle die vor der Tür standen. Ich setzte mich neben ihm und lehnte meinen Kopf an seine Schulter. Dann warteten wir.





Gaara Pov


Die Restlichen Vier Stunden die wir vor der Tür von Momoko verbrachten kamen mir wir Tage vor. Es war eine Zeitverschwendung aber wenn wir gehen würden wäre Misty nur Sauer auf mich.
Ich hatte schon einen Vogel abgeschossen als ich vorhin gesagt hatte das wir das mit dem Baby lieber lasse. Ich war etwas geschockt. Diese Baby -sache war wirklich anstrengend. Wenn ich dran denken wie ich im Zimmer bei Misty sein müsste wurde mir schlecht. Was wenn ich das nicht Packen würde?

Kankuro war auch schon Viermal draußen gewesen um Eis zu holen und etwas zu Essen für Momoko. Misty ging zweimal zu Kankuro herüber um zu Fragen wie es Momoko ging. Er sah besorgt und erschöpft aus.
Ich hätte ihm ja geholfen aber ich war wahrscheinlich der Letzte der wusste was man bei so was tut.

Nach Zwei weiteren Stunden war es endlich soweit.
Als wir endlich einen unbekannten Schrei hörten schreckten wir alle auf.
Iro und Misty sahen gebangt zur Tür. Und ich weckte Temari die vor zwei Stunden auch dazugestoßen war. Matsuri die grade etwas zu trinken holte kam auch rechtzeitig um die Ecke.

Es dauerte wieder eine Halbe stunde bis jemand raus kam. Es kamen die ganze Zeit Krankenschwestern und der Arzt aus dem Zimmer. Aber Kankuro oder Momoko waren nicht zu sehen und es traute sich auch keiner einfach rein zu gehen.

Als die Tür aufging kam Kankuro raus und lehnte sich an die Tür.
Temari die noch verschlafen war sah ihn abwartend an „Und? Ist alles Ok?“
Kankuro sah auf und Lächelte breit „Ich hab einen Sohn bekommen“

Die drei Frauen kreischten sofort und umarmten Kankuro.
„Herzlichen Glückwunsch Kankuro“
„Ich Bin Tante“
„Oh ich freue mich so“

Auch Iro kam auf ihn zu „Kann ich schon zu ihr“
Kankuro nickte „Ja ihr könnt schon zu ihr, geht ruhig rein aber seid Bitte ruhig“
Ich sah unsicher zu Misty die mich anstrahlte „Na geh schon“
Iro ging sofort auf die Tür zu und öffnete sie. Auch Temari ging ihm hinterher. Matsuri ging gleich danach rein und winkte noch Misty zu sich.

Als Kankuro und ich alleine im Flur standen sah er mich bedrückt an „Was ist los?“
Er sah bei der Frage auf und seufzte Schwer „Du hattest recht, ich hab mich echt Kindisch und Dumm aufgeführt, ich wünschte ich wäre schon viel früher für Momoko dagewesen, ….Sie Hasst mich und wollte nicht mal das ich im Zimmer bin“
Ich verschränkte meine Arme vor meiner Brust und sah ihn stechend an „Woher der Sinneswandel?“

Kankuro sah mit geröteten Augen auf und sah mir fest in die Augen. Er sah verdammt entschlossen aus „Ich hab grade mein Kind im Arm gehalten Gaara, ...mein Eigenes Fleisch und Blut und, ...er ist so klein und hilflos, ich komm mir so dumm vor nicht sofort für Momoko da gewesen zu sein, was wenn ihr was passiert wäre? Dann hätte ich ihn nie kennen gelernt, ...ich will es besser machen, es ist mir egal ob sie mich Hasst ...ich will einfach bei meinem Kind sein“

Ich nickte und sah zur Seite. Meinen Bruder so aufgelöst und geknickt zu sehen war eine ganz neue Erfahrung.
„Wie war es?“
Kankuro sah mich verwirrt an als ich diese Frage stellte.
„Was meinst du?“
Ich sah zu ihm herüber „Das alles, die Geburt und den kleinen bei dir gehabt zu haben“
Kankuro sah mich mit offenem Mund an. Er wusste wohl nicht was er sagen sollte. Ich ehrlich gesagt auch nicht.
Wir Sprachen normalerweise nicht über so was Ernstes. Und auch nicht über so was Privates.
„Es war, …“ Kankuro sah nachdenklich an die Decke „Es war wirklich Brutal, ...Ich hab mich Schuldig gefühlt und war gleichzeitig total aufgeregt was alles passieren würde und ob der kleine und Momoko ohne Komplikationen schaffen würden, Ich hab mich noch nicht mal bei Missionen so Hilflos gefühlt wie eben da drinnen, ...und als er da war ist eine riesige Last von meinen Schultern gefallen, du musst ihn sehen Gaara, er sieht aus wie unser Vater“

Kankuro lachte auf einmal aber ich musste auch Schmunzeln. Also das musste ich sehen.







Im Zimmer hatte Iro grade seinen kleinen Neffen auf dem Arm. Misty und Matsuri sahen über seine Schulter den kleinen genau an. Temari saß neben Momoko die Müde aber Glücklich zu ihrem Bruder sah.

Als Kankuro und ich rein kamen wurde es kurz Still.
Momoko versuchte sich etwas auf zu richten als sie mich sah.
„Schon ok,bleib Bitte liegen“ Kurz sah ich zu Iro und den beiden Mädchen bevor ich auf Momoko zu ging.
„Glückwunsch, Ich hoffe dir und dem kleinen geht es Gut“

Momoko sah mich Glücklich an „Ja alles Gut, er ist Gesund und das ist alles was zählt“
Ich nickte. Das ist wahr.
„Gaara schau ihn dir mal an“
Misty sah erst zu mir und dann zu Momoko „Darf ich Momo?“
Die Junge Mutter nickte und ließ sich in die Kissen sinken. Misty nahm den kleinen vorsichtig und behutsam von Iro ab und nahm ihn auf den Arm.

Sofort schlug mein Herz schneller als ich sie mit diesem kleinen Wesen sah. Sie sah total Glücklich in das Gesicht des kleines und wiegte ihn etwas hin und her. So sah sie also als Mutter aus.
„Ohhh er ist so Süß, Schau mal Gaara“
Sie ging auf mich zu und drehte sich so hin das ich meinen Neffen sehen konnte.
Er ...sah….wie eine Kartoffel aus. Ganz runzelig und klein eben.

„Ist er nicht wundervoll“ Momoko sah selig zu ihrem Jungen auf Mistys Arm.
Ich nickte „Er sieht aus wie Kankuro“
Momoko sah diesmal nicht so erfreut aus „Ja, leider“

Ich sah wieder zu Kankuro der grinsend zu Momoko sah und ihr Kissen etwas hoch hob damit sie besser lag.
„Lass das, ich brauche deine Hilfe nicht“
„ich weiß, ich hole dir etwas zu Trinken“ sagte er erfreut und ging raus. Er lachte aber ich wusste ja das er echt geknickt war wenn sie ihn so behandelte. Leider hat er es verdient.
„Habt ihr schon einen Namen?“ fragte Temari die auch neben mir stand und den kleinen auf Mistys Arm an sah.
Momoko schüttelte den Kopf „Nein, ich dachte mir würde einer einfallen wenn er erst da ist aber leider hab ich noch keinen Schönen gefunden“
Misty sah sofort auf und wollte etwas sagen aber hielt sich doch zurück.
Temari und Momoko hatten natürlich bemerkt das ihr etwas auf der Zunge lag.
„Was? Na los sag schon“ Momoko streckte die Arme aus und Misty legte das Baby wieder in die Arme von Momoko.
Sie lachte verlegen aus „Naja vor kurzem hat mir jemand einen Namen schönen Namen genannt, Kazuko“

Die drei Frauen und Iro sahen Misty verwundert an. Auch ich sah sie verwundert an.
„Friedens-Kind?“ flüsterte Matsuri leise.
Misty nickte „Ja ich fand ihn wirklich schön“
Momoko sah zu ihrem Baby herunter. Iro ging zu seiner Schwester und strich dem Baby über den Kopf „Kazuko hört sich wirklich gut an, Momoko und Kazuko“
Momoko lachte und nickte „Das hört sich wirklich gut an“

Kankuro kam in dem Augenblick in den Raum mit dem Getränk für Momoko.
„Hier für dich“
Momoko sah gleichgültig zu ihm hoch und nahm ihm das Getränk ab. Sie bedankte sich nicht sondern verlangte von Iro es für sie zu öffnen.
Ich musste zugeben das ich amüsiert darüber war wie sie ihn behandelte. Natürlich ließ ich mir nichts anmerken.
„Der Kleine hat grade übrigens einen Namen bekommen“ ließ Matsuri ihn wissen.
Kankuro sah überrascht zu Momoko „Du hast ihm schon einen Namen gegeben?“

Momoko sah wieder gleichgültig zu ihm hinauf „Ja, wir nennen ihn Kazuko, Misty hat den Namen vorgeschlagen“ dann sah sie wieder Glücklich ins Gesicht ihres Babys.
Kankuro sah ungläubig zu Misty die ihn Glücklich an sah. Kankuros Gesicht veränderte sich von Unglauben zu einem leichtem Lächeln.
„Das ist ein sehr Schöner Name“






Wir kamen um kurz vor 20 Uhr endlich aus dem Krankenhaus raus und machten uns auf dem Weg nach Hause. Ein ganzer Arbeitstag am Arsch. Aber irgendwie hat es sich ja gelohnt.
Ich schielte zu Misty und grinste leicht „Ich werde meinen Geschwistern Morgen von deiner Schwangerschaft berichten“
Sie sah zu mir und nickte „Ja, das ist Gut, ...heute ging es ja schlecht“
Sie lehnte sich zu mir und umfasste meine Hand mit ihrer „Ist Kazuko nicht Süß gewesen? Ich freue mich schon so auf unser Baby“
Ich schielte wieder zu ihr herüber „Sag mal, ...woher hast du eigentlich den Namen her?“
Sie grinste auf einmal und sah zu mir hoch.
„Kankuro“
„Verstehe“
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