Wie ich anfing meine Frau zu Lieben

GeschichteRomanze, Familie / P18
Gaara Kankuro OC (Own Character) Temari
10.10.2013
28.11.2019
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Ich musste lächeln und mich zusammen reißen Misty nicht sofort in den Arm zu nehmen.
Sie sah mich erst verwundert und dann geschockt an. Als sie dann nochmal mich und danach den Test in meiner Hand ansah hatte kamen die Tränen schneller als ich hin sehen konnte. Ihre Augen rötetet sich und sie hielt sich sofort die Hand vor dem Mund um nicht auf zu Schreien.
Ich legte den Test sofort weg und nahm sie in den Arm.

Misty weinte kurz etwas an meiner Schulter aber hob dann sofort den Kopf wieder an „Ich Träume nicht oder? Da waren doch zwei Striche?“
Ich nickte Glücklich und zeigte ihr den Test nochmal.
„Schau“
Wieder weinte sie etwas und lehnte ihre Stirn an meine Schulter.
„Alles ok?“
Sie nickte „Ja ich bin nur etwas überwältigt“ nuschelte sie leise an meine Schulter.
Ich drückte sie nur noch Fester.
„Was glaubst du wie ich drauf war als ich den Test im Bad gefunden hab?“
Sie sah wieder auf und weinte noch mehr „Ach Scheiße, ich wollte es dir unbedingt selber sagen wenn ich es gewusst hätte und jetzt kann ich nicht mal mehr sehen wie du Reagierst, ich bin so ein Vergessliches Dummes Ding“
Sofort streichelte ich ihre den Rücken „Hey ganz Ruhig, ich hab mich so gefreut als ich ihn gesehen hab und dachte eigentlich das du es mir sagen würdest wenn du wieder da bist“
Misty nickte „Deshalb diese fragen?“
„Ja“
Misty sah wieder auf und wischte sich die Tränen weg „Ich bin so Glücklich“ kam es Flüsternd von ihr.
Sie umarmte mich nur noch stärker und sah mir dabei in die Augen „Ich auch“
Das war ich wirklich.
Von dem Moment an in der wir uns das Ja Wort gaben und überhaupt nicht im Leben des jeweiligen sein wollten hab ich wirklich gedacht das es mit uns sowieso nichts wird.
Aber wir haben beide einen Entschluss gefasst und haben uns darauf konzentriert. Wir haben uns zusammen gerauft und das bekommen was wir uns Wünschten.
Und jetzt ein Paar Monate Später erfahre ich das ich Vater werde.
Ein Vater.
Ich wusste garnicht wie ich das anstellen sollte.
Jetzt war es viel Realer als wenn wir es immer sagen

Auf einmal lachte sie „Wir bekommen ein Baby, ein kleines Wir, das du in der Gegend herumtragen kannst und mit dem du Spielst“
Sie sah mich weiter so intensiv an und strich mir durch die Haare.
Langsam wurde das zu emotional. Ich bemerkte grade selber das meine Augen etwas brannten.
„Wir schaffen das oder?“
Misty sah mich verwundert an und lächelte so Strahlend das in mir die Sonne aufging.
„Natürlich schaffen wir das, wir haben doch auch alles andere hinbekommen“









Drei Tage Später sitzt meine Frau auf einer Liege beim Frauen Arzt und sieht gebannt dabei zu wie die Frau ihr etwas auf den Bauch schmierte.
Misty war schon ganz Hibbelig als wir bei der Frauenärztin angekommen sind aber jetzt sah sie noch nervöser aus.
Auch die Ärztin sah etwas nervös aus.
„Ist alles ok?“
Die Ärztin verkrampft sich auf meine Frage und dreht sich unsicher zu mir um „J-ja alles ok Kazekage-sama“
Dann dreht sie sich wieder zu Misty um und fährt mit der Untersuchung fort.
Misty sah kurz besorgt zu mir und dann zur Ärztin „Äh soll mein Mann vielleicht lieber raus?“

Sofort sah die Ärztin auf und wurde Rot „N-Nein er kann bleiben, er stört schon nicht, a-außerdem will er das Baby doch auch sehen“
Innerlich Seufzte ich auf und wusste sofort was los war.
Die Frau hatte vor mir Angst und wollte sehr wohl das ich verschwinde aber sie konnte es Misty nicht sagen und mir auch nicht weil ich der Kazegake bin. Es wäre Unhöflich.

„Schon ok, ich gehe raus“ Noch bevor einer von ihnen was sagen konnte war ich schon aus der Tür.
Draußen setzte ich mich ins Wartezimmer und versuchte alle Blicke zu Ignorieren.
Die Krankenschwestern und auch die Patienten sahen mich verwundert an.
Auch sah ich manchmal zu den Frauen die schon einen etwas Dickeren Bauch hatten.
Das Misty auch bald so aussehen wird ließ mich Rot anlaufen.
Jeder weiß was wir getan haben wenn sie Dicker wird.

Nach 10 Minuten kam Misty dann endlich auch raus und sah Glücklich zu mir herüber.
„Wir können gehen ich muss mir nur noch den nächsten Termin abholen“
Sofort stand ich auf und folgte ihr zur Rezeption wo die Krankenschwester etwas in den Computer Tippte.
Die Ärztin kam raus und gab Misty Lächelnd den Terminzettel und sah dann lächelnd zu mir herüber „Und nächstes mal können sie ruhig drinnen bleiben, ihre Frau hat sich sehr gefreut ihr Kind zu sehen“
Ich nickte „Gerne“ Bestimmt nicht. Bevor sie was bei meiner Frau falsch macht bleibe ich lieber draußen.



Auf dem Weg nach Haus sah ich zu Misty die grinsend in ihrer Tasche herumwühlte.
„Was suchst du? Willst du noch Einkaufen?“
Misty grinste mich an und hob ein Bild hoch „Schau mal das Ultraschal Bild“
Ich nahm es zögernd an mich und sah es mir an „Hmm erkennen tue ich hier gar nichts“
„Ja leider, es ist erst so groß wie ein Aprikose“
Das Bild war einfach nur Schwarz mit ein Paar Hellen Streifen man erkannte wirklich nichts.
Aber dennoch machte es mich Glücklich es in der Hand zu halten.
Das erste Foto meines Kindes.

„Gaara?“
Ich sah zu ihr herüber. Sie sah etwas bedrückt aus „Tut mir leid das ich gefragt hab ob du raus sollst“
Ich schüttelte den Kopf „Schon ok“
Sie hackte sich bei mir ein und sah zu mir hoch „Der Ärztin tat es ganz schön leid das du raus bist, aber sie war ganz schön nervös weil du hoher Besuch warst, sie wollte sich noch bei dir entschuldigen aber du bis ja gleich raus“
Ich runzelte die Stirn „Schon ok, ich hab ja gesehen das sie Angst vor mir hatte“
Sie sah sofort zu mir hoch „Nein sie war wirklich nur nervös und hatte Angst das sie bei mir was Falsch macht weil du ...du äh“
Ich grinste sie an „Weil ich der Kazekage bin?“
Sie nickte langsam  und flüsterte ein leises Ja.







Zuhause angekommen ging Misty gleich zum Telefon „Was machst du?“ ich ging ihr direkt nach.
„Ich rufe meine Mutter an“
Ich sah sie verwirrt an. Seid wir Verheiratet sind hat sie ihre Familie kein Einziges mal erwähnt. Also auf Positive weiße.
„Wieso?“
Sie sah mich verwundert an während sie in der Schublade nach etwas suchte, wahrscheinlich nach der Nummer ihrer Mutter „Na ich bin Schwanger“

Ok.
„Ja und?“
Misty hörte auf in der Schublade zu wühlen und sah genervt zu mir.
„Ich bin schwanger und rufe sie an um es ihr zu berichten, jede meiner Schwestern hat meine Mutter angerufen um ihr zu sagen das sie einen Enkel oder eine Enkelin bekommt, das ist was ganz Normales, sie sind meine Eltern es ist meine Pflicht sie darüber zu Informieren“
Ich sah sie an.
Lange.
Langsam seufzte ich genervt auf
„Ja ich weiß das sie deine Eltern sind, aber sie haben dich nicht einmal angerufen seid wir verheiratet sind und wir sind fast seid einem Jahr Verheiratet Misty, ich finde nicht das du sie Anrufen solltest“

Ihr Gesicht veränderte sich von Genervt zu bedrückt. Langsam sah sie auf das Telefon in ihrer Hand.
Ihre Mund verzog sich zu einer Dünnen Linie und ihre Augen sahen schlossen sich langsam  „Hm Ja“
Sie legte den Hörer wider ab und machte sich auf den Weg in die Küche.
„Misty?“
Ich hatte das Gefühl ich hab was Falsch gemacht.
Sie hob die Hand und winkte ab „Ich gehe Kochen“
Scheiße.







Das essen war eher ruhig und auch als ich Duschen ging und ins Zimmer kam war sie ruhig und las in einem Buch.
Ich nahm mir ein Shirt und eine Boxersthort aus unserem Schrank und zog mich um. Ich schielte etwas zu Misty und bemerkte das sie in Gedanken war.
Zurzeit war es wirklich harmonisch zwischen uns. Wir nahmen uns mehr als sonst in den Arm. Ich Küsste sie immer wenn mir danach ist und sie sprang mich zum Spaß manchmal an wenn ich auf sie zu kam oder von der Arbeit nach Hause kam.
Wir haben uns wohlgefühlt wenn wir zusammen waren. Seid dem Urlaub hat es sich wirklich verändert zwischen uns und ich wünschte mir dass das auch nicht aufhörte.

Aber Jetzt.
Jetzt war es irgendwie schräg. Hätte ich mir die Kommentare wegen ihrer Familie verkneifen sollen?
Ich ging auf das Bett zu und setzte mich zu ihr „Was Ließt du?“
Misty zeigte das Buch kurz hoch. Der Titel sagte mir nichts also nickte ich nur.
„Ist alles Gut?“
Sie nickte und legte das Buch weg. Als sie grade nach ihrer Decke greifen wollte nahm ich mir ihre Hand.
Kurz sah sie verwundert zu mir auf „Ich weiß nicht an was du grade Denkst aber du weiß das ich dir immer zuhöre und da bin?“
Misty starte mich nur an. Das ging ein paar Sekunden so lange bis sie mich erschreckte.

Ihr Gesicht veränderte sich von Verwundert zu Traurig „Misty?“
Sie kniff die Augen fest zusammen und fing auf einmal an zu Schluchzen. Als hätte jemand auf einen Knopf gedrückt liefen ihr die Tränen nur so über die Wange.
Sofort nahm ich sie in den Arm und drückte sie an meine Brust „Hey beruhige dich“
Sie schluchzte lauter „Hab ich was falsches gesagt?“
Sie Schüttelte den Kopf „Nein, das tust du nie, es ist nur ...“ Wieder schluchzte sie und wischte sich die Tränen weg „Du hast halt recht, ..mit allem, meine Eltern interessieren sich nicht für mich, eigentlich interessiert sich keiner aus meiner Familie für mich, sogar meine Schwester hat aufgehört mir zu Schreiben, ...keiner Liebt mich, Wie soll ich denn so ein Kind aufziehen, ich hab das Gefühl meine Eltern haben mich versaut, ich Putze den ganzen Tag und erledige die gleichen dinge die auch meine Mutter getan hat, ich bin nur eine Kopie von ihr und wenn ich eine Tochter bekomme behandele ich sie wahrscheinlich genau so wie sie mich behandelt hat, ich werde eine Schreckliche Mutter“ Ihr Schluchzen wurde lauter.

Diese Sätze aus dem Mund seiner Frau zu hören war nicht schön. Und es stimme noch nicht mal.
„Was redest du den da? Du hast doch uns, deine Familie, ...Temari, Kankuro und mich“
Sie nickte und lehnte ihren Kopf an meine Brust. „Und dann sind da noch Iro und Momoko, und du wirst noch mehr bekanntschaften hier machen, glaub mir“

Sie nickte „Ich weiß. Ich bin nur grade so unsicher“ flüsterte sie. Sie schluchzte nicht mehr und lehnte sich etwas zurück. Sie wischte sich die restlichen Tränen weg und sah unsicher zu mir herüber „Außerdem“ Ich strich ihr eine Sträne hinters Ohr „Wird unser Kind toll sein, weil du Toll bist Misty, du bist kein Bisschen wie deine Mutter und wirst es auch nie sein“
Ich ignorierte die Tatsache das ich ihre Mutter nicht kannte.

ich nahm sie wieder in den Arm und küsste ihre Stirn „Bitte zweifel nicht an dir oder an uns“
Sie Lächelte mich an „Nein, ...mach ich nicht, Danke Gaara“
Ich Lächelte Glücklich zurück „Komm gehen wir Schlafen“
„Ja“

Ich schaltete das Licht aus und legte mich zu Misty ins Bett. Sie hatte sich schon zu gedeckt. Sie Rutschte zu mir herüber und Kuschelte sich an mich.
Ich legte den Arm um sie und Küsste nochmal ihre Stirn „Geht es dir wieder gut?“
Sie nickte „Alles Super, wir Schafen das schon, und ich werde ihnen weder Anrufen noch Schreiben, aber ich will das meine Kinder trotzdem wissen woher sie kommen“
Ich fing an ihr Haar zu kraulen „Können wir gerne machen, Vielleicht können wir ja mal in dein Dorf mit ihnen wenn es dir so Wichtig ist“
Sie griff nach meiner Hand und drückte zu „Sehr gerne Gaara“

Als sie nach einer Weile endlich schlief und ich nur einen leisen Atem hörte küsste ich sie nochmal auf die Stirn. Sie war so ein Unsicherer und Sensibler Mensch. Sie war nicht Stark genug um ihre Familie jetzt zu sehen. Sie waren vielleicht für ihre Verhältnisse ein Guter und Starker Mensch. Aber dennoch war sie nicht Stark genug für ihre eigene Familie. Sie hatten sie vielleicht wirklich nicht so Geliebt wie sie es verdient hätte.
Was sie schon alles durchgemacht hat auch hier in Suna.
Aber das sie nicht „Geliebt“ wurde und wird war nicht wahr.
Sie hatte unrecht.

„Du Dummes Ding, Ich- ...Liebe dich doch“
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