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Mayas Unglück

von LesoxD
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Maya Fischer
05.10.2013
04.11.2013
7
4.412
 
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05.10.2013 707
 
/Neues Kapitel :)/


"Erbärmlich!"
spuckte sie mir verächtlich ins Gesicht. Domenico stellte sich sofort schützend vor mich und nahm seine gewohnte Tiger-X Pose ein. Isabelle blieb unbeeindruckt.
"Wow, hätte ich nicht gedacht, dass ihr beiden noch zusammen seid. Hey Nico, du wolltest doch mit ihr Schluss machen. Schon vergessen?"
Nickis Körper spannte sich an und ich spürte wie er innerlich bebte. Ich schaute von hinten auf seinen rötlichen Haarschopf und wartete auf seine Reaktion. Sollte ich mir darüber Gedanken machen? Wollte Domenico wirklich mit mir Schluss machen? Oder war das nur eine Masche von Isabelle, wo ich immer noch nicht verstand, was sie in so einer Gang  wollte. Die sonst so ehrgeizige und intelligente  Isabelle, ist so tief gesunken, dass sie sich mitten in der Nacht mit Gangs abhängt.
"Halt die Klappe!"
Rief Domenico heiser und ich zuckte hinter ihm richtig zusammen. Eigentlich war ich sein Auftreten schon gewohnt, aber er beeindruckte mich trotzdem immer wieder.
"Uh! Der Tiger greift an! Komm wir sollten uns schnell verstecken!"
Die paar Mädchen um sie herum kicherten laut und die Jungs gaben sich High-Fives.
"Ach komm, nerv nicht rum Isabelle."
sagte Domenico immer noch sehr bedrohlich.
"Kann sich dein Kätzchen denn nicht selber verteidigen, oder hat sie ihre Krallen verloren. Obwohl, sie hatte ja noch nie welche. Sie kann gar nichts und glaub mir in der Schule machen wir dich so was von fertig!"
Ihr schneidenden Katzenaugen waren auf mich gerichtet. Ich wollte am liebsten etwas sagen, aber mein Gewissen riet mir lieber nichts zu sagen.
"Und? Kommt wenigstens jetzt mal etwas von dir?"
Ich kochte vor Wut und trat langsam einen Schritt hinter Nicki hervor. Der schaute mich an und ich konnte seinen Gesichtsausdruck nicht deuten. Jetzt war mir gar nicht mehr kalt und ich ging noch einen Schritt auf Isabelle und ihre Leute zu. Die schaute verächtlich auf mich runter, da sie fast einen Kopf größer war als ich. Nun standen wir uns Angesicht zu Angesicht vor einander, Ich nach oben blickend und sie nach unten.
"Was willst du?"
Was besseres war mir nicht eingefallen, aber ich war stolz darauf, dass ich endlich mal aus mir herausgekommen bin.
"Was ich will? Das fragst du noch?"
Sie lachte laut auf und als sie mich wieder anguckte sah ich in ihrem Blick, dass sie gequält  über diese Frage war.
"Das weißt du ganz genau!"
Zischte sie so leise, dass ich es kaum verstand. Plötzlich spürte ich einen leichten Atem auf meinem Nacken und ich wusste, dass Nicki hinter mir stand. Doch als ich mich umdrehte waren da nicht diese vertrauten Augen von meinem Freund, sondern die mir vertrauten Freundin.
"Manu?"
Manuela stand hinter mir, ebenfalls in einer schwarzen Lederhose und schwarzen Stiefeln.
"Was? Hast du gedacht ich wäre nicht so taff?"
"Wie bitte? Ich hab doch nichts gesa..."
"Mir ist es egal was du sagst!"
schnitt sie mir das Wort ab und blitzte mich böse an.
"Was ist los mit dir?"
fragte ich sichtlich verwirrt.
"Was los mit mir ist? Ha! Die ganze Schule über nervst du mich schon mit diesen dämlichen Fragen. (Was ist los mit dir?) oder (Alles ok?) dabei weißt du genau was los ist!"
Sie spielte meine Stimme mit einer so ätzenden Betonungen nach, dass ich eine Gänsehaut bekam. Ich verstand nicht was das sollte, doch im Moment war alles ein bisschen seltsam.
"Ich verstehe dich nicht, Manu."
"Nenn mich nicht so! Du hast nicht das Recht dazu! Du bist nur ein erbärmliches Stück Scheiße, dass noch nie etwas von der Welt gesehen hat, weil sie zu dumm ist um den Dreh des Lebens zu verstehen!"
Ihre Wortwahl erschrak mich ziemlich. So kannte ich sie nicht und ich bekam langsam Angst vor dieser fremden Manuela. Endlich schaltete sich Nicki wieder ein und schubste Manuela ein bisschen grob von mir weg.
"Hey! Was ist dein Problem!"
Manuela die über seinen plötzlichen Angriff überrascht war, schaute erst etwas verdattert auf uns zwei, dann fing sie sich wieder.
"Ach geh mir aus den Augen du Mistkerl!"
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