Mayas Unglück

von LesoxD
GeschichteAbenteuer, Romanze / P12
Maya Fischer
05.10.2013
04.11.2013
7
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Dies ist mein erster Versuch eine Geschichte zu veröffentlichen und ich hoffe euch gefällt sie :) ich habe direkt zu meinem lieblingsbuch gegriffen, denn ich liebe diese story einfach! viel spaß bei der geschichte...

Angels schüchterne Art von früher hatte mir eigentlich immer zu verstehen gegeben, dass sie immer die unschuldige neben Domenico gewesen war. Doch als ich sah wie wild sie mit den Jungen um gehen konnte, verflog diese Vermutung rasch. In ihrem knappen Oberteil und dem Rock der ihr gerade bis  unter die Hüfte reichte, machte sie zwar eine relativ gute Figur, aber es passte grundsätzlich einfach nicht zu ihr.
Domenico legte seinen Arm um meine zitternden Schultern. Ich starrte immer noch fassungslos auf das Geschehen was sich gerade vor meinen Augen abspielte. Ich wollte etwas sagen, doch Domenico kam mir zuvor.
"Sie war schon immer so. Ich weiß was du denkst, aber sie war niemals schlecht deswegen. Sie tat das was ich getan habe, als ich mit ihr zusammen war..."
An dieser Stelle stockte er. Ich wusste wie ungerne er über das Thema Mädchen in seinem Leben sprach. Mich wunderte Angels Verhalten zwar immer noch ziemlich, aber was ging das mich schon an? Ich hatte Domenico und ich wusste, dass Angel und ich uns niemals im Leben richtig verstehen würden, da wir sozusagen konkurierten. Mir war immer noch eisig kalt und deswegen fragte ich Nicki schließlich:
"Gehen wir?"
Zur Verdeutlichung zitterte ich noch ein bisschen unter den Armen von ihm. Er nickte schlicht und führte mich ausdruckslos ein paar Meter weg von der Disco, doch auch hier dröhnte die laute Musik noch in meinen Ohren. Wir gingen Arm in Arm am rauschenden Fluss entlang und obwohl mir so kalt war, schossen durch meinen Körper immer wieder Stromschläge von Nickis Berührungen.
"Möchtest du nach Hause?"
fragte er mit einem kleinen Seitenblick zu mir. Seine verschleierten Augen richteten sich in letzter Zeit nicht mehr so häufig auf mich und ich wusste, dass das an diesen dämlichen Medikamenten lag.
"Wir könnten auch noch ein bisschen spazieren gehen."
sagte ich immer noch in meinem Traum Gefühl. Ich wollte jetzt auf gar keinen Fall nach Hause, da ich mit Nicki nun endlich mal wieder alleine war. Dauernd kamen diese blöden Therapeuten dazwischen, oder meine Eltern und Lehrer. Endlich spielte sich wieder ein kleines Lächeln auf Nicki wieder.
"Oder wir gehen zur Laterne."
"Das ist aber ein weiter Weg Nicki."
"Nah und?"
Ich verdrehte die Augen, aber auf irgendeine Art gefiel mir diese Idee auch. Nun grinste Domenico richtig und führte mich nun wesentlich schneller durch die Gassen. Als wir an dem Park vorbei kamen stockte er plötzlich und starrte starr auf das große Gatter.
"Nicki?"
"Shit!"
"Was ist?"
flüsterte ich verwirrt
"Pscht!"
"Aber..."
Er schnitt mir das Wort ab indem er seinen Finger auf meine Lippen legte. Ich starrte fassungslos in den schwarzen Park und suchte nach dem was Nicki so Angst machte. Ich fand nichts, außer einen leeren Park. Ich schaute Nicki fragend an und folgte seinem Blick nochmals aufmerksam. Jetzt sah ich sie. Eine große Gruppe von Jungs kam direkt in unsere Richtung. Ich suchte Nickis Hand, doch er versteckte sie hinter seinem Rücken. Langsam wurden die Gesichter der Jungs deutlicher und ich erkannte, dass nicht nur Jungs in dieser Gruppe waren. Ich suchte auch nach Gesichtern die mir bekannt vorkommen müssten doch ich fand keins.
"Hey Nico!... Maya?"
Ich starrte verwirrt auf die Gestalt, die mich musternd anblickte. Es war ein schön gebautes Mädchen, in einer engen, schwarzen Lederhose und bis zu den Knie hohen, ebenfalls schwarzen Stiefeln. Ihr Träger freies Top war in einem grellen, Giftgrün. Darüber trug sie eine schwarze Jacke mit einer Kapuze, die ihre Haare bedeckte. Jetzt zog sie ihre Kapuze vom Kopf und ein Schock jagte durch meinen Körper.
"Isabelle?!"
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