It's hard to forget someone, who gave you so much to remember

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P12
Andreas Kringge Michael "Mick" Brisgau Tanja Haffner Uschi
05.10.2013
18.10.2013
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05.10.2013 574
 
'Michael... Mick... Mick Brisgau' Tanja hielt sich den Kopf und versuchte sich zu erinnern.
Irgendwo hatte sie diesen Namen schon einmal gehört. Ihr Körper zumindest schien es getan zu haben,
denn sobald ihr der Name in den Kopf kam wurde ihr warm und kalt gleichzeitig. Es fühlte sich an als ob tausend Schmetterlinge in ihrem Körper umher schwirren würden.
‘Mick Brisgau.‘ Woher kannte sie diesen Namen? Warum ging er ihr nicht aus dem Kopf?
Warum reagierte ihr Körper so wahnsinnig auf ihn? Und warum verdammt hatte sie keinen Schimmer wer er war und wie er aussah?

„Tanja, wie geht es dir?“ langsam drehte sie ihren Kopf und konnte einen Mann mit dunklen, kurzen Haaren ausmachen.
„Andreas?“ Was machte er hier und überhaupt, wenn sie gerade daran dachte, wo zur Hölle war sie?
„Wo bin ich?“
„Du bist im Krankenhaus. Du kannst dich an nichts erinnern?“
„Nein, an nichts.“
„Du hast dich mit Mick getroffen um noch einmal mit ihm zu reden. Scheint aber nicht geholfen zu haben.
Als ich den Anruf vom Arzt bekommen habe, meinte der, dass du komplett betrunken auf die Straße gelaufen bist und dann von einem Auto erfasst wurdest.
Was hat Mick denn gesagt?“
Schon wieder dieser Name. Wer ist er?
„Wer ist Mick?“ Tanja hielt wieder ihren Kopf, schloss ein Auge und versuchte sich zu erinnern.
„Wer ist Mick? Tanja wie viel hast du denn getrunken? Mick, Mick Brisgau, keine Ahnung was er in letzter Zeit für dich war, aber du hast ihn mal den interessantesten Fall deiner Laufbahn genannt.“
„Ich kann mich nicht erinnern. Ich habe kein Bild von ihm im Kopf. Mein Körper scheint ihn zu kennen, aber wieso sehe ich ihn nicht vor mir?“
„Dass sich dein Körper erinnert ist kein Wunder, immerhin liebst du ihn ja. Aber du kannst dich wirklich nicht an Mick erinnern?“
„Nein, aber du sagst ich liebe ihn und ich habe mit ihm geredet? Warum ist dann nichts in meinem Gedächtnis?“
„Ich weiß es nicht.“

„Warum habe ich mich mit Mick getroffen?“
„Ihr wolltet nochmal über alles reden.“ Andreas machte eine Pause.
Tanja setzte sich in ihrem Bett auf, um ihm besser zu hören zu können.
„Andreas, über was?“ Nachdem er eine Weile nicht weitersprach, wurde sie ungeduldig.
„‘Tschuldigung. Kannst du dich an deinen Versetzungsantrag erinnern?“
„Ja kann ich, aber nicht an den Grund.“
„Mick war der Grund. Kannst du dich an den Namen Steffi erinnern?“
Tanja schloss ihre Augen und dachte nach.
Steffi, ja der Name sagte ihr etwas. Aber wie bei Mick, kein Bild, nur eine heftige Abwehrreaktion ihres Körpers.
„Nein“ sagte sie gepresst und versuchte ihre Wut zu unterdrücken.
„Mick ist mit ihr zusammen, deswegen hast du dich auch versetzen lassen.
Naja gestern hat Mick dann deinen Antrag in die Hand bekommen und hat dich zu einem Gespräch aufgefordert, für genauere Details frag Uschi.“
„Warum denn jetzt Uschi?“
„Weil ihr bei ihr wart!? Ihr geht immer zu ihr, wenn ihr Probleme habt!?“
„Warum?“
„Weil sie Micks alte Freundin ist und er bei ihr ein Zimmer hat!? Warum weißt du das denn alles nicht mehr?“
„Mick hat bei ihr ein Zimmer?“
„Ja, Tanja, hat er, sag mal warum kannst du dich denn an so überhaupt nichts von Mick erinnern?“
„Andreas ich weiß es nicht. Ich bin müde.“ Tanja schloss ihre Augen und drehte sich von Andreas weg.
„Okay ich geh dann mal, morgen bin ich wieder hier, vielleicht weißt du ja dann auch wieder alles.“