In die Leere hineinschauen

GeschichteAbenteuer, Drama / P18
04.10.2013
22.12.2014
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Es war wie immer ein vollkommen normaler Tag für Leandra, sie lief hinunter zum Bach um einen Eimer mit Wasser für das Mittagessen zu füllen und um ein paar Blumen für das Grab ihrer Mutter zu pflücken.
Gerade wollte sie sich vorbeugen um eine rote Bergblume zu pflücken, als auf einmal ein Mann
hinter ihr aufragte. Sie drehte sich vorsichtig zu ihm um und schenkte ihm ein anmutiges Lächeln.
,,Kann ich euch irgendwie behilflich sein?" Der Mann grinste und zog einen langen scharfen Ebenerz Dolch.
,,Oh ich bin mir sicher das du mir helfen kannst Leandra Silbersichel!" Ich schrie auf als er zum Schlag ausholte und fing den Dolch mit meinen bloßen Händen ab. Es schmerzte, als die scharfe Ebenerz Klinge sich tief in mein Fleisch grub, doch ich hielt trotzdem dagegen, denn ich wusste, es würde noch mehr schmerzen wenn der Dolch sich weiter zu meinem Hals durchfressen könnte.
,,Wer schickt dich!" Der Mann hielt kurz inne.
,,Hm... Astrid hat nichts davon gesagt das wir eine Art Schweigepflicht gegenüber unseren Kunden haben, aber denk doch mal gut nach Kleine.Willst du wirklich wissen wer dich so sehr hasst, dass er sich deinen Tod wünscht?" Er schaute sie fragend an. Unter Schmerzen brachte Leandra hervor:
,,Nun sprecht schon!" Er seufzte resigniert.
,,Euer Vater." Eine Welt brach für Leandra zusammen, der Mann der sie nach dem Tod ihrer Mutter so liebevoll aufgezogen hat, sollte sich nun ihren Tod wünschen? Das war doch lächerlich! Obwohl
...wen sie so darüber nachdachte, aber selbst ihre Vorlieben und ihre Vergehen sind keine Entschuldigung dafür, dass er einen Attentäter schickt um seine eigene Tochter, sein eigen Fleisch und Blut zu ermorden! Leandras Besorgnis gegenüber dem fremden Mann verschwand und stattdessen wollte sie nur eins, nämlich zu ihrem Vater, um ihm mit gewissen Hilfsmitteln (einem Dolch) klar auszudrücken was sie davon hielt.
Mit aller Kraft die sie aufbringen konnte, stieß sie den Dolch von sich und rannte in Richtung des Anwesens in dem sie mit ihrem 'geliebten' Vater lebte.
Der Mann verfolgte sie, doch das war ihr vollkommen egal. Sie hastete weiter den Berg hinauf und
ignorierte ihn, so wie den Schmerz in ihrer Handfläche.
Keuchend erreichte sie den kleinen Garten den einst ihre Mutter bepflanzt hatte. Sie sprang über den Zaun und stieß die Tür auf.
Sie rannte weiter und fand ihren Vater schlussendlich im Hauptraum. Er war gerade tief in einem Gespräch mit einem Ausländischem Geschäftsmann versunken als er mich bemerkte und erschrocken aufblickte.
,,Du!"Schrie ich ihn an und griff mir meinen Elfischen Dolch von der
Kommode.
,,Du wolltest mich umbringen!"Ich rannte auf ihn zu und packte ihn am Kragen. Panik breitete sich auf den Gesichtszügen meines Vaters aus.
,,Liebling ich bin mir sicher das,das ein großes Missverständnis ist!" Ich drückte ihm den Dolch an die Kehle.
,,Ach wirklich?Ist das so Vater?!" Leandra reichte es nun endgültig, sie warf ihren Vater zu Boden und hieb immer und immer wieder auf ihn ein.
Selbst als er sich nicht mehr regte, hieb sie noch auf ihn ein. Ihre Wut war einfach zu groß auf ihn!
Nur weil sie Totenbeschwörung betrieb? Nur weil sie tote Menschen lieber mochte als lebende?
Nur weil sie diesen Arsch Sibbi Schwarzdorn nicht heiraten wollte?! Nein das hatte er doch nicht
ernst meinen können!
,,Das ist saubere Arbeit,aber wenn er tot ist kann man ihn leider nicht mehr töten, natürlich kannst du ihn wiederbeleben und dann noch mal töten aber selbst das funktioniert nur einmal." Leandra schnaubte verächtlich.
,,Willst du mich jetzt immer noch umbringen?"  Er lachte.
,,Der Kunde wurde von dem Opfer erledigt und meine Bezahlung habe ich bereits erhalten. Nein
Leandra ich will dich nicht mehr umbringen, ich will etwas ganz anderes." Leandra schaute ihn fragend an. ,,Und was soll das sein?"Er lächelte sie Charmant an.
,,Mein Name ist Kail Kandahar ich bin der Zuhörer der unheiligen Mutter der Nacht und ich will dich als neues Mitglied unserer Familie!"
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