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Kälte

von Blaxi
KurzgeschichteMystery, Übernatürlich / P12
02.10.2013
02.10.2013
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Drei Uhr morgens.
Ich bin total müde. Doch trotzdem kann ich nicht mehr einschlafen. Irgendetwas hält mich wach. Na ja, ich steh wahrscheinlich nur etwas unter Stress.
Vielleicht steht ja noch was im Kühlschrank, denn dieser Durst bringt mich noch um.
Langsam steh ich auf und geh in die Küche. Argh, der Fußboden ist eiskalt. Ich mach den Kühlschrank auf doch - huh?
Warum ist da jetzt nichts mehr drin? War ich gestern denn nicht noch einkaufen?
Vielleicht spielt mir mein Verstand nur einen Streich. Ich sollte wieder schlafen gehen.
Es ist etwas dunkel hier drin, ich sollte vielleicht das Licht anmachen. Ich betätige zwar den Lichtschalter, doch das Licht geht nicht an. Was soll das?
Mir blieb nichts anderes übrig als durch die Dunkelheit zu irren und dann schließlich in mein Bett zu hüpfen, aber mein Bett fühlt sich komisch an.
Es ist so kalt.
Als ob ich auf Eis liegen würde. Ich hab Gänsehaut und schrecklichen durst.
Die ganze zeit über, welse ich mich im Bett.
Zitternd lieg ich da und versuche einzuschlafen. Wo kommt bloß diese Kälte her?


Ich fange an Schritte zu hören. Sofort werde ich von Angst umhüllt und liege wie gelähmt da. Wer ist da? Das kann doch unmöglich Einbildung sein! Die Schritte werden lauter und ich liege da mit zugekniffenen Augen. Ich spüre die Anwesenheit von jemanden in meinem Zimmer. Mein ganzer Körper - ich spüre ihn nicht mehr.
Es kommt mir das Gefühl auf, als ob irgendetwas nach mir greifen würde, etwas was mich dann festhält und nicht mehr loslässt. Langsam fange ich an rumzuzappeln. Meine Augen immer noch fest zugekniffen. Ich greife zur Decke und zieh sie mir über den Kopf. Nach einer Zeit höre ich nichts mehr. Nur ein Atem denn ich nahe an meinem Hals spürte.
Ich höre wieder Schritte, doch diesmal werden sie immer leiser. Ein Gefühl der Erleichterung kommt in mir auf. Wer war das nur? Warum ist diese Person jetzt plötzlich wieder weg? Tausend Fragen stellte ich mir, doch auf keine hatte ich eine Antwort.


Ich versuchte einen kurzen Blick von meiner Decke, auf mein Zimmer zu werfen. Da war wirklich niemand. Ich steh auf und werfe einen Blick aus meiner Tür. Niemand da. Trotzdem traute ich mich nicht das Zimmer zu verlassen. Ich fange wieder an zu zittern. Ein kalter Hauch zieht an mir vorbei, es fühlte sich an als ob ich gleich gefrieren würde. Dieser Atem - ich spüre ihn wieder. Schnell drehe ich mich um, aber da stand keiner. Doch dann legte plötzlich jemand von hinten seine Arme um mich. Mein Herz blieb stehen und ich rührte mich nicht. Ich wollte schreien, konnte aber nicht. Mir wurde schwarz vor Augen. Die Kälte umhüllte mich...
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