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Different ending

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Hoher Lord Akkarin Lord Dorrien Lord Garrel Sonea
30.09.2013
05.11.2020
41
43.384
1
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43 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
30.09.2013 365
 
Hallo!
viel Spaß beim lesen! Ach ja: Die Charaktere gehören (großteils) nicht mir, sondern der wunderbaren Trudi Canavan, und ich verdiene hiermit kein Geld... :)

Sie saß in einem kalten Zimmer. Es wäre so einfach gewesen einen Wärmeschild aufzubauen. Doch wozu? Sonea wollte die Kälte spüren, denn nur so zeigte sich, das sie noch etwas fühlen konnte. Wie viele Tränen hatte sie schon geweint? Gab es überhaupt noch welche? Warum weinte sie? War es nicht total sinnlos? Es war ihr nur peinlich, wenn jemand sie weinen sah. Warum also tat sie es? Es linderte den Schmerz. Aber Sonea wollte keine Linderung. Sie wollte ihre Schuld spüren. Sie war Schuld, das ihr geliebter Akkarin gestorben war! Hätte sie bloß bemerkt wie er ihr alle Kraft gegeben hatte. Ja, dann wäre er noch am Leben. Aber gäbe es dann noch eine Zukunft? Hätte der Ichani sie dann besiegt, wenn sie nicht so viel Kraft gehabt hätte? Aber warum musste Akkarin sterben? Wenn sie damals nicht mit ihm gegangen wäre, würde sie dann auch trauern? Vielleicht wäre es am besten gewesen, wenn sie sich nie in einander verliebt hätten...
Wie konnte sie es wagen so etwas zu denken?! Er hatte nicht umsonst sein Leben gelassen. Nein, er hatte ihr eine Zukunft ermöglicht. Eine Zukunft in der sie in Frieden leben konnte. Sie und.... Sonea strich sich über den Bauch und plötzlich lächelte sie. Als sie es bemerkte, schlug sie sich eine Hand vor ihr Gesicht und sofort traten ihr wieder Tränen in die Augen! Doch ihre kleine Reaktion gerade, hatte ihr gezeigt, was so viele Gespräche mit Rothen, Dorrien, Vinara und anderen Magiern nicht vermacht hatten. Ihr wurde etwas bewusst und sie lächelte erneut und diesmal blieb ihr das Lächeln ein bisschen länger: Es würden bessere Tage kommen, in denen sie mit ihrem - und Akkarins – Kind leben konnte. Eines Tages würde sie die Augen schließen und für immer mit Akkarin zusammen sein. Doch dieser Tag war noch fern! Zuerst musste sie stark sein und leben - wirklich leben, und nicht nur in dem Zimmer sitzen und trauern – für die Gilde, für Kyralia, für ihren Sohn und für Akkarin! Er sollte nicht umsonst gestorben sein.

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