Robins Tochter

GeschichteFreundschaft / P12
Maid Marian OC (Own Character) Robin
29.09.2013
15.09.2014
5
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Hey
Ich habe diese Geschichte schon etwas vorgeschrieben, wollte aber eigentlich noch warten mit dem hochladen, doch mir war einfach danach sie doch schon hochzuladen.
Ich werde aber trotzdem versuchen, regelmäßig, mindestens ein Kapitel pro Woche hochzuladen.
Den Titel veränder ich vielleicht noch. Ihr könnt auch, wenn euch etwas einfällt, es mir einfach mitteilten.

Viel Spaß mit meiner neuen FF.
LG
Freaking Out

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Robin Hood saß alleine im Wald auf einem Baumstamm und dachte nach. Es war ein verrückter und gleichzeitig schöner Tag gewesen.

Flashback:
Robin und sein Diener Much flohen vor ein paar Wachen vom Sheriff die sie verfolgten. Sie sprangen einen kleinen Berg hinunter und Robin zog seinen Diener in eine kleine Einbeugung unter einem Baum. Dort waren sie ganz still und warteten darauf, dass die Wachen so dumm sind und einfach weiter laufen.
Much sah niemanden und wollte schon wieder auf den Weg laufen, doch Robin zog ihn am Kragen zurück. Much wollte protestieren, lies es aber als Robin sich einen Finger auf die Lippen legte.
Sie warteten gespannt. Much wusste noch immer noch nicht, was sein Master von ihm wollte. Doch dann lief ein einziger Wachmann an ihrem „Versteck“ vorbei und folgte den anderen.

Robin und Much atmeten tief durch und gingen wieder in die Richtung aus der sie gekommen waren.
„Der letzte Mann, Much. Du vergisst den immer.“ beschwerte sich Robin bei seinem besten Freund. Dieser erwiderte aber nur einen kurzen beschämten Blick und hielt seine, sonst so vorlaute Klappe.
Die beiden Männer gingen zu Lady Marians Haus und klopften an die Tür und eine schöne Frau öffnete diese.
„Ah, Robin. Wie komm ich denn zu dieser Ehre.“ meinte sie vornehm und machte sich einen kleinen Spaß indem sie noch einen Knicks machte. Robin musste darüber schmunzeln und Much erging es nicht anders.
„Ich wollte dich fragen, ob du vielleicht Zeit hättest um mir zu helfen.“ fragte Robin sie und diesmal musste Marian schmunzeln. Er war wirklich unbelehrbar.
„Und wobei soll ich dir helfen, mein hübscher?“ stellte sie die Gegenfrage und sie könnte sich alles mögliche als kommende Antwort vorstellen.
„Bei etwas, was du besser kannst als Much und ich zusammen.“ sagte er und die beiden Männer waren gespannt, ob Marian darauf kommen würde. Doch dass sah nicht so aus.
„Du sollst für uns beide kochen, meine liebe.“ löste Robin nach kurzer Zeit das Rätsel und Much grinste in sich hinein, jedoch war Marian ganz und gar nicht von dieser Idee begeistert.
„Das kann ich leider nicht tun.“ meinte Marian und wollte den beiden die Tür vor der Nase zu knallen, doch Robin hatte schnell seinen Fuß dazwischen.
„Und warum nicht, wenn ich fragen darf?“ fragte er sie vorwurfsvoll und Much durchbohrte sie mit seinen fragenden Blick.
„Weil ihr euch dazu entschieden habt, im Wald zu leben. Abgeschnitten von allem anderen. Also seid ihr auch selbst dafür verantwortlich euch etwas zu essen zu beschaffen.“ warf sie ihnen vor und trat Robins Fuß von der Türschwelle und schloss die Tür.
Much und Robin sahen ihr allerdings nur verdattert nach.
„Warum sind die Frauen eigentlich immer so hysterisch?“ beschwerte sich Much und Robin zuckte nur mit den Schultern.
„Keine Ahnung. Aber ich will mit keiner mehr etwas zu tun haben. Egal wie sie ist.“ sagte Robin ernst und ging, ohne einen Blick auf Much zu werfen, der über seine Aussage ziemlich verdutzt war, direkt zum Fluss.
Much protestierte lauthals, doch Robin ignorierte seinen Diener gekonnt und kniete sich ans Ufer des Flusses. Er tauchte seine Hände ins kühlte, angenehme Wasser. Er hielt sie zusammen und sammelte etwas Wasser in ihnen und goss dieses Wasser über sein Gesicht. Er tauchte seine Hände erneut ins Wasser und sammelte wieder etwas darin, doch diesmal trank er das Wasser, während Much ihn nur dabei genervt beobachtete.
Als er fertig war, stand Robin auf und warf Much einen fragenden Blick zu. Dieser starrte Robin allerdings nur wütend an.
„Was machen wir jetzt. Wir können ja schlecht verhungern.“ sagte Much und Robin musste schmunzeln. Er verstand, dass Much nur so schlechte Laune hatte, weil er Hunger hatte.
Robin zog seinen Freund am Arm und führte ihn zu seinem eigenen Haus.
Dort angekommen, öffnete er vorsichtig die Tür und betrat ein ordentliches, gut geputztes und mit Lebensmitteln gefülltem Haus.
„Marian hat nicht zu viel versprochen, als sie, bevor wir zu den Kreuzzügen aufgebrochen sind, gesagt hat, dass sie sich gut um mein Haus kümmern will.“ lobte Robin vor sich, als sich Much schon auf eine gefüllte Obstschale stürzte, dessen Früchte etwa erst drei Tage alt waren. Er stopfte sich mit Äpfeln voll und Robin konnte auch nicht widerstehen, sich ein aus seinem ebenfalls gefülltem Brotkorb zu nehmen. Sie ließen es sich mit dem Essen gut gehen, denn es sollte ja nicht verschimmeln.

Als sie mit ihrem Festmahl fertig waren, waren sie beide richtig satt. Robin lies sich erschöpft auf sein Bett fallen, während Much ein, von Robin erlaubtes Bad mit Rosenblättern nahm. Er lies sich alle Zeit der Welt, während Robin ein kurzes, unbeschwertes Nickerchen machte.
Robin wachte auf, als Much aus dem Bad kam und sie wechselten. Robin nahm auch ein Bad und Much schlief eine Runde.

Beide verließen nach ungefähr fünf Stunden, frisch gestärkt, ausgeschlafen und sauber das Haus und begaben sich wieder in den Wald, denn es fing schon an zu dämmern.
Sie suchten sich einen guten Platz, wo sie ungestört und sicher ein Lager aufbauen konnten. Und nach einer langen Suche fanden sie den geeigneten Ort. Sie teilten sich auf, um Holz zu sammeln, da es langsam kalt wurde.

Robin ging schon eine ganze Weile durch den, inzwischen dunklen Wald. Er blieb allerdings abprubt stehen, als er ein Baby schreien hörte. Er lies sein gesammeltes Holz auf den Boden fallen und seine Schritte trugen ihn schnellen Schrittes dem Geräusch entgegen. Er wurde langsamer, je näher er dem Geräusch kam und als er ganz nah war, huschte er schnell hinter einem Baum. Er schaute über die ganze weite Lichtung, erkannte aber leider nichts.
Er kam vorsichtig aus seinem Versteck hervor und ging langsam auf die Mitte zu.
Mitten auf der Lichtung lag ein kleines Bündel im Mondschein, indem sich das schreiende verängstigte Kind befand. Es hatte schwarze sehr kurze Haare und verheulte Augen. Die Tränen liefen ununterbrochen und Robin meinte ein „Vater“ verstanden zu haben. Doch er war sich nicht sicher. Er betrachtete das Bündel genauer, doch ihm fiel nichts schlimmes auf, also beschloss er es mit sich zu nehmen, damit es nicht erfrieren muss.

Er irrte etwas im Wald herum und suchte nach dem Ort, wo er sich mit Much treffen wollten. Und schließlich fand er wieder den Weg.
Am Treffpunkt angekommen, wurde er von Much erst mit einem ernsten Blick, dann sah Much aber das Bündel auf Robins Arm und lief voll Sorge auf seinen Freund zu.

„Was ist passiert?“ fragte Much und war besorgt, als er in das Gesicht, des Babys sah.
„Ich hab es auf einer Lichtung beim Holzsammeln gefunden. Es war total aufgelöst und hatte Angst. Ich konnte es da oben nicht erfrieren lassen. Ich musste es einfach mitnehmen.“ erklärte Robin seinem Diener und dieser riss seine Augen vor Schreck auf und ihm blieb der Mund offen stehen.
„Und was sollen mit ihm jetzt machen? Wir können es ja schlecht bei uns aufnehmen. Hier im Wald ist nämlich nicht gerade so der absolute Ort um ein Kind groß zu ziehen. Wir finden ja noch nicht einmal genug Essen für uns beide.“ gab Much zu bedenken, doch Robin hatte urplötzlich eine Idee.
„Wir bringen es zu Marian. Sie kann sich um ihn kümmern.“ teilte Robin ihm seine Idee mit und Much nickte zustimmend. Sie machten sich, trotz der späten Stunde schon auf den Weg.

„Wie willst du es eigentlich nennen? Ich meine, wir wissen ja noch nicht einmal, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist.“ fragte Much seinen Freund und er schien kurz zu überlegen.
„Sam. Es soll Sam heißen.“ antwortete Robin sicher und mit diesen Worten kamen sie bei Marian an. Sie klopften an die Tür und nach einiger Zeit öffnete eine verschlafene Marian die Tür. Sie wollte wieder die Tür zumachen, als sie die beiden Gestalten erkannte, doch sie wurde auf der Stelle weich und ihr entglitt ein „Oh Gott“ und lies die drei herein.

„Ich habe es im Wald gefunden und wollten es nicht erfrieren lassen, doch können wir es nicht behalten. Darum wollten wir dich fragen, ob du dich darum kümmern könntest. Ich helfe dir auch dabei.“ erklärte Robin alles der verdutzten Frau und sie nickte nur hastig mit dem Kopf.
„Natürlich werde ich das tun. Ich werde mich gut um das Baby kümmern.“ sagte sie und sie fing an zu weinen.
„Wir danken dir. Das Baby soll Sam heißen. Ist es dir recht?“ ergriff Much das Wort und Marian brachte kein Wort heraus und nickte nur, während Robin es ihr in die Arme legte.
Und dankend verließen sie das Haus. Doch Robin hat das kleine Baby schon in sein Herz geschlossen und wollte sich um es kümmern.

Sie gingen schweigend zurück zu ihrem Lager zündeten sich ein Feuer an und Much ging schlafen, während Robin noch einen Spaziergang machte, der damit endete, dass er sich auf einem Baumstamm setzte und nachdachte.
Er wird ein guter Vater sein. Auch wenn es nicht wirklich sein Kind ist, wird er sich gut darum kümmern und nicht zulassen, dass ihr etwas passiert.

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Ich hoffe es hat euch gefallen und ihr lasst mir eure Meinung da.
Hoffentlich lesen wir uns bald wieder.

LG
Freaking Out
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