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Fünf Jahre - (K)eine Freundschaft für immer

GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Hikari "Kari" Yagami und Gatomon Takeru "T.K." Takaishi und Patamon
29.09.2013
17.05.2015
73
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26
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29.09.2013 866
 
Hallo ihr Lieben,
ich habe mich entschieden, meine Story zu T.K. und Kari nun auch hier hochzuladen. Allerdings gibt es bisher nur wenige Kapitel, die dazu auch nicht sehr lang sind. Aber eigentlich mag ich die Geschichte bisher und hab auch schon einige Ideen. Ich hoffe also, ich schreibe schnell viel weiter. :D
Ich freue mich über Feedback!

______________

Der erste Schultag ist wahrscheinlich immer der schlimmste, grundsätzlich. Eigentlich wird da ja nie etwas Weltbewegendes gemacht, man bekommt nur die Stundenpläne, ein paar Einweisungen und dann ist es auch schon überstanden und man kann sich mental auf das kommende Schuljahr vorbereiten. Trotzdem bedeutet er doch immer der Beginn eines neuen Jahres voller Stress, Lernen und Müdigkeit.
Kari ging lustlos zusammen mit Davis und Ken zum schwarzen Brett, um herauszufinden, mit wem sie dieses Jahr in eine Klasse gehen würde. Vor dem schwarzen Brett war die Hölle los. Es war laut, weil alle sich gegenseitig mitteilten, in welche Klassen sie gesteckt worden waren und es wurden entweder Freudenschreie losgelassen oder Trauermienen aufgesetzt.
Davis setzte seine Ellenbogen ein und kämpfte sich nach vorn, um den Plan lesen zu können, während Kari und Ken im Hintergrund blieben. Davis war eindeutig der mit dem meisten Durchsetzungsvermögen in ihrer Gruppe, während sowohl Ken als auch Kari sich lieber zurückhielten und einlenkten, wobei Kari eher noch Widerrede gab als Ken.
Sie warteten geduldig, bis sie Davis schließlich erneut entdeckten, wie er sich zu ihnen zurück kämpfte und dabei ein paar genervte Blicke zugeworfen bekam.
„Mann, haben wir ein Glück“, stöhnte er, als er endlich aus der Masse hervorbrach. „Alle in einer Klasse.“
„Echt? Ist ja super“, fand Kari. Wenigstens etwas Positives in diesem letzten stressigen Schuljahr. Sie konnte es wieder mit ihren beiden besten Freunden verbringen.
„Wo müssen wir denn hin?“, fragte Ken gähnend.
„Raum zweihundertzehn“, antwortete Davis und ging voran.
Kari eilte neben ihn und sah ihn an. „Du bist ja heute so übermütig“, stellte sie fest.
„Es ist unser letzter erster Schultag“, erinnerte er sie. „Nach diesem Jahr müssen wir studieren und kommen hier nie mehr her. Da sollten wir das letzte Jahr noch genießen.“
Irgendwie hatte er ja Recht. Die Schule war zwar anstrengend und machte wenig Spaß, aber später würde es wohl noch anstrengender werden.
„Wollen wir eigentlich wieder in die Fußballmannschaft?“, fragte Ken, der an Davis' anderer Seite lief.
„Klar, oder willst du nicht?“, antwortete Davis und sah Ken fragend an.
„Doch.“
„Und du, Kari? Gehst du wieder tanzen?“ Nun sahen beide Jungen Kari an.
„Ja, ich glaube schon“, antwortete Kari, obwohl sie sich schon sicher war, dass sie wieder tanzen gehen würde. Es machte einfach zu viel Spaß. Sie entwickelten dabei Choreografien zu aktuellen Liedern und traten bei Schulfesten auf.
Sie betraten ihren neuen Klassenraum. Die Sonne schien zum Fenster hinein und verbreitete Frühlingsstimmung. Davis und Ken setzten sich nebeneinander und Kari nahm hinter ihnen Platz, wie immer eigentlich.
„Hey Kari“, sagte Nana hinter ihr. Diese war auch in der Tanzgruppe der Schule und Kari verstand sich gut mit ihr. Nana war wesentlich redseliger und selbstbewusster als Kari selbst, weshalb sie sie wohl manchmal beneidete.
„Na, hast du noch schöne Ferien gehabt?“, fragte Kari, als sie sich zu ihr umgedreht hatte.
„Ja, die Kirschblüte war wieder super“, antwortete Nana fröhlich. „Schade, dass sie schon wieder vorbei ist.“
„Ja, allerdings“, seufzte Kari. Die Kirschblüte gehörte auch zu ihren Lieblingsfesten.
„Ich finde es echt toll, dass wir wieder in einer Klasse sind, Kari“, redete Nana weiter.
„Oh, wirklich?“ Kari lächelte sie an und freute sich darüber.
„Na klar. Dich habe ich am liebsten als Projektpartnerin“, meinte Nana zwinkernd.
Kari grinste. „Das Gleiche kann ich auch von dir behaupten.“
„So!“, unterbrach eine laute Stimme das Gespräch der Mädchen. Just in diesem Moment läutete auch die Schulglocke und verkündete den Beginn der ersten Stunde. Herr Kugo hatte soeben den Raum betreten, sich neben dem Lehrertisch postiert und sah erwartungsvoll in die Klasse.
Kari sah, wie Davis Ken einen genervten Blick zuwarf. Er mochte Herrn Kugo nicht, da er hohe Ansprüche hatte und niemandem gute Noten hinterher warf, jedoch war er stets ein gerechter Lehrer gewesen.
„Erst mal möchte ich euch in eurem letzten Schuljahr begrüßen. Ich hoffe, ihr könnt es genießen und...“ Es klopfte an die Tür. „Ja?“
Die Tür öffnete sich und die ganze Klasse starrte neugierig zu dem Neuankömmling hinüber. Kari fragte sich, wie man schon am ersten Tag zu spät kommen konnte, doch auch sie war gespannt, wer nun noch dazustoßen würde, doch als sie den Jungen erblickte, der hereinkam, klappte ihre Kinnlade herunter.
Der Junge hatte blondes, etwas unordentliches Haar, war recht groß, gut gebaut und machte einen etwas abgehetzten Eindruck.
Davis drehte sich zu Kari um und sah sie verblüfft an. „Der erinnert mich irgendwie total an T.K.“
Ja, dem konnte Kari sich nur anschließen, weshalb sie geistesabwesend nickte und weiterhin den Jungen anstarrte. Das konnte nicht T.K. sein, der war doch schon vor Jahren ins Ausland gezogen.
„Entschuldigen Sie bitte die Verspätung“, sagte er etwas außer Atem an Herrn Kugo gewandt, der einen überraschten Eindruck machte. Er wandte sich seinen Unterlagen zu und kramte darin herum, bis er fand, wonach er gesucht hatte.
„Du bist dann wahrscheinlich...“
„Takeru Takaishi, ja.“
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