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The wall that protects my heart

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P16 / Gen
Asahina Futo Asahina Hikaru Asahina Tsubaki Asahina Ukyo Asahina Wataru Asahina Yusuke
25.09.2013
15.02.2015
14
37.857
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Dieses Kapitel
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25.09.2013 2.319
 
Hey!^^'

Es ist endlich so weit und geht weiter!
*Gedanken der Charaktere
[ ] Stimmen die Naoko hört

Und nun viel Spaß. :D

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Kapitel 9

Plätzchen backen mit den Asahinas oder eher: Das Tor öffnet sich
Es war früher Abend und der Ofen beinhaltete schon das 7-te Blech voll Plätzchen. Nicht zuletzt da es Wataru nicht schnell genug gehen konnte und auch noch nicht reichte. Er trieb seine Brüder zur Höchstform an, damit er schnell weiter verzieren konnte. Vielleicht sollte man noch erwähnen das alle in unterschiedliche Lager eingeteilt waren. Da hätten wir das Teiglager, welches für das Zusammenmischen der Zutaten und das Ausrollen war, in welchem Ukyo, Ema, Tsubaki und Azusa waren. Das Formenlager, welches, wie der Name es schon andeutet, für das ausstechen, beziehungsweise für das Ausschneiden der verschiedenen Plätzchen und in den Ofen schieben der vollen Bleche war. Hier konnte man Futo, Iori, Kaname und Naoko bei ihrer Arbeit beobachten. Wobei man sicherlich mehr Spaß daran hatte das kreativste Lager von allen zu beobachten, bestehend aus: Masaomi, Hikaru, Louis und Wataru, welche das Verzierlager bildeten. Die restlichen drei Brüder waren im Abwaschlager, in welchem es drunter und drüber ging da keiner der drei wirklich Lust zu dieser Arbeit hatte, weshalb sich Yusuke, Natsume und Subaru ständig wieder in die Haare bekamen.

"Schnelleeeeeer!", schrie Wataru wieder durch das Zimmer, als er mit dem letzten Plätzchen des Bleches fertig war. "Wo bleibt das nächste Blech voll Plätzchen?!" Er rannte zum Ofen, doch zu seinem Missfallen war dieser leer. "Ihr seid zu langsam!" Nun stand er vor dem Tisch und zeigte auf die `Mitglieder´ des Formenlagers, welche sich mit dem Ausstechen des Teiges abmühten, da dieser viel zu dünn ausgerollt war. "Ich habe keine Lust mehr! Dieser bescheuerte Teig!" Naoko, welche endgültig genug vom Ausstechen des Teiges hatte, stand auf und ging hinüber zum Abwaschlager. "Kann ich mit einem von euch tauschen?", frage sie, wobei die Brüder nicht lange überlegen mussten, doch keiner der drei wollte sich diese Gelegenheit entgehen lassen und so gab es ein kleines Wettrennen zum Tisch, welches, wie konnte es anders sein, Natsume gewann. "Das ist unfair, Natsu-nii.", jammerte Yusuke, wobei angesprochener jedoch nicht weiter darauf einging. "Warum gesellt ihr euch nicht einfach auch dazu, immerhin braucht man nicht drei Leute um das bisschen Abwasch zu erledigen. Außerdem schaffe ich diesen Abwasch ohne zwei Klötze am Bein eh schneller." *Und außerdem habe ich so ein wenig mehr Ruhe über wichtige Dinge nachzudenken und mir einen Plan zu überlegen.* Etwas perplex schauten Subaru und Yusuke zu ihr, wollten sich jedoch nicht weiter damit außeinander setzen, da sie ihren Vorschlag gut fanden. Ein paar andere im Raum machte ihre Äußerung jedoch hellhörig.

"Ich schlage vor das Subaru-kun hier her kommt und Yusuke-kun setzt sich zu Natsume-kun.", schlug Ukyo vor. "Und da ich dich den Abwasch nicht alleine machen lassen will, wird Ema-chan dich unterstützen und ich dulde keine Widerworte." Ein wenig finster blickte Naoko schon zu Ukyo. Sie wollte wirklich etwas dagegen sagen, doch ließ es dabei da Ema sie nicht unnötig stören würde, das dachte sie zumindest.
Die ersten Minuten war sie auch wirklich still, was jedoch daran lag das sie nicht wirklich wusste was sie sagen sollte. Als sie jedoch eine knappe halbe Stunde nebeneinander standen, fing sie doch an mit ihr zu reden, zumindest versuchte sie es.

"Wir hatten ja bisher noch nie die Gelegenheit wirklich miteinander zu reden und, nun ja, da fiel mir auf das ich noch gar nicht weiß was eigentlich deine Lieblingsfarbe ist oder was du gerne in deiner Freizeit machst." Sie stellte die Fragen mit Absicht so, als würde es keine Frage sein. Da jedoch nach einer Weile noch immer keine Antwort von ihr kam, erzählte sie von sich selbst. "Ich weiß nicht ob es dich interessiert...", fing sie etwas unsicher an. "...doch meine Lieblingsfarbe ist Pink und ich mag auch Hellblau. Die meiste Zeit, wenn ich nichts zu tun habe, spiele ich spiele. Am liebsten Zombiespiele." Sie ließ eine kurze Pause, jedoch kam noch immer keine Reaktion von Naoko, weshalb sie weiter über sich redete. "Ich liebe das Kochen und ich habe mich mal am Klavierspielen versucht, doch habe es aufgegeben da meine Hände einfach viel zu klein waren." *Warum erzählt sie mir das alles? Je besser ich sie kenne, um so höher liegt die Gefahr das ich sie an mein Herz lasse und das kann ich nicht zulassen.* Ein wenig verwirt sah Ema, Naoko an. "Was hast du gerade gesagt?" *Verdammt! Ich habe das doch nicht gerade etwa laut gesagt?* "Nichts." Sie versuchte nicht aufgewühlt herüber zu kommen, was ihr jedoch nicht wirklich gelang. "Ist wirklich alles in Ordnung? Du siehst ziemlich mitgenommen aus." Sie wollte ihren Fragen einfach nur noch ausweichen und griff sich daher das nächste Glas, jedoch rutschte ihr dieses aus der Hand.

"Onee-san, ist wirklich alles gut? Du zitterst am ganzen Körper." Ema schenkte den Scherben am Boden keinerlei Beachtung, ihre gesamte Aufmerksamkeit lag nur auf der Schwarzhaarigen, deren Hände stark zitterten. *Es soll aufhören, endlich aufhören.* In ihren Augen spiegelte sich tiefer Schmerz und auch die Angst konnte man von ihnen ablesen. *Warum muss ich leiden, sagt mir wenigstens warum?* Die Stimmen der Vergangenheit wurden lauter und schallten in ihrem Kopf nach. [Nur so kannst du alles wieder gut machen, alles was du zerstört hast. Nur wenn du leidest und schmerzen empfindest werden wir dir eines Tages vergeben können.] "Was habe ich zerstört? Warum könnt ihr mir nicht vergeben? Weshalb?" Es war nur ein flüstern gewesen, doch, trotz allem, konnte Ema es hören. "Onee-san?" Nur ein sanftes Flüstern kam auch über Emas Lippen. Das Zittern nahm zu, genau wie ihre Atmung schneller wurde. Die Brünette versuchte die Ruhe zu bewahren, machte ihr diese Szene doch unheimliche Angst, vor dem was noch kommen würde. Naokos Gesichtsausdruck wurde nun noch schmerzerfüllter, kleine Tränen verleihten ihrem innersten Leiden einen Ausdruck für die Außenwelt. Als sie dann noch ihre Hände gegen ihre Brust presste und am Boden zusammen sackte, konnte selbst Ema die Ruhe nicht mehr bewahren.

"Masaomi-san! Irgendetwas stimmt mit Onee-san nicht!" Sie war in das Wohnzimmer gerannt und hatte jegliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Es dauerte kaum eine Sekunde nachdem sie dies ausgesprochen hatte und angesprochener war in Richtung Küche unterwegs, blieb jedoch wie angewurzelt stehen als er die Szene dort sah. Masaomis Gesicht schien jeder Hauch von Farbe entwichen zu sein. "Warum bleibst du stehen?", kam es verwirrt von Ukyo, welcher gleich hinter seinem Bruder war. Als dieser sich jedoch keinen Schritt bewegte schob ihn der Blonde zur Seite und war von dem Bild das sich ihm bot geschockt. Naoko saß inmitten einer kleinen Blutlache. Nicht so groß wie die letzte an die er sich erinnern konnte, doch genug um Panik in jedem auslösen zu können. Nun stand auch er nur wie angewurzelt im Raum, während Naoko ihre Hand noch fester zusammendrückte und somit die in ihr liegenden Glasscherben noch tiefer ins Fleisch schnitten. Doch es erfüllte nicht den nötigen Zweck, für den sie diese bedacht hatte. Noch immer schwirrten die Stimmen in ihrem Kopf umher und forderten mehr Schmerz, mehr Blut, noch viel mehr: Sie forderten ihren Tod. Die Schwarzhaarige war bereits am Ende ihrer Kräfte angelangt, den Forderungen der Stimmen mit den Schnitten in ihren Händen Befriedigung schenken zu wollen und tat nun doch was sie ihr befahlen. Langsam, wie in Trance, stand sie auf und ging auf einen Schrank zu. [Genau, so ist es gut. Nimm es und beende dein jämmerliches Leben. Tue es und wir werden dir verzeihen.] Sie wurden immer stärker und, obwohl sie sich noch wehrte, waren Sie doch mächtiger. Ihre Hand griff zu dem schärfsten Messer, welches sich in dem Schrank befand und umschloss dieses fest mit ihrer linken Hand. Keinen weiteren Gedanken verschwendete sie daran was sie jetzt tat, holte aus und richtete das Messer gezielt auf ihren Brustkorb gehalten.

"Hör auf!" Ukyo hatte seine Starre endlich überwinden können und hielt ihre Hand nun davon ab das Messer tief in ihre Brust zu rammen. "Lass mich! Ich kann nicht mehr und will einfach nur noch das es ein Ende hat! Also lass jetzt los und lass es mich beenden, bitte. Ich will doch nur das es aufhört." Ihre Hand hatte jegliche Kraft verloren, konnte den Kampf um das Messer nicht länger halten und gab so Ukyos Hand die Macht über dieses. "Du musst verrückt sein, wenn du denkst ich würde dich Selbstmord begehen lassen! Was denkst du dir dabei?! Warum machst du das?!" Das Messer lag jetzt auf der Küchenzeile und so konnte er sie fest in die Arme schließen. "Du solltest es lassen und endlich sehen das wir dich alle in unsere Herzen geschlossen haben. Immerhin bist du ein Teil unserer Familie und dein Tod würde jeden von uns verletzen." Sie war sehr überrascht über seine Worte, denn trotz allem was sie ihr in den letzten Tagen und Wochen erzählt und für sie getan hatten, war sie sich trotzdem nicht sicher ob sie es wirklich ernst meinten oder auch nur mit ihrem Herzen spielten. In diesem Augenblick ließ sie den Gedanken wirklich an ihr Herz treten und ihr Anliegen auf Einlass in dieses vorlegen. Es wehrte sich stark in ihrer Brust, war es doch noch mit dem Schmerz der letzten Jahre belastet. Selbst die paar schönen Momente mit Daiki konnten ihrem Herzen nie helfen ein wenig dieser Last abzuwerfen. Es suchte immer noch panisch nach einem Ausweg, dem Notausgang aus diesem brennendem Zimmer. Einen Ausweg aus der dunklen Truhe die ihm Angst bereitete. Den Ausweg aus dem Schiff, welches tiefer sank und sich immer weiter mit Wasser füllte. Doch bis jetzt hatte es diesen noch nicht gefunden, jedoch auch schon seit einigen Jahren den wirklichen Drang verloren diesen besagten Ausweg zu finden. Vielleicht lag es daran das sie nie jemanden ernsthaft an ihr Herz ließ.

"Ist es okay für mich euch an mein Herz zu lassen? Kann ich euch wirklich vertrauen oder spielt ihr mir auch nur alles vor, um mich noch tiefer verletzen zu können?" Naoko flüsterte diese Worte nur gegen Ukyos Brustkorb, doch durch die Nähe die sie teilten konnte er sie verstehen. "Wir haben nicht die Absicht dich zu verletzen, nur dir zu helfen. Du sollst glücklich sein, nur das wollen wir von dir." Noch immer ranen ihr die Tränen das Gesicht hinab und nur zögernd näherte sich ihr Herz seinen Worten, inspizierte diese nach der, noch so kleinsten, Lüge. Jedoch fand es nichts, nichts weiter als die reine Wahrheit. Es entschloss sich dazu ihnen ein Privileg zu gönnen, welches seit langer Zeit keiner mehr bekommen hatte und suchte nun nach dem Schlüssel. Ihre Umarmung lockerte sich und sie sah dem Brillenträger in die Augen. "Ich will versuchen euch zu vertrauen, doch ich habe keine Ahnung ob ich es schaffe über alles zu reden." Der Schlüssel drehte sich im Schloss und nach einem kurzen Klacken dieses, öffnete sich mit einem gequälten Quietschen das Tor. Es legte den Blick auf das innerste ihres Herzens frei. Einen Blick auf einen dunklen, kalten Ort, an welchem sich einem der Eindruck eines lange verlassenen Hauses bot. Überall Spinnenweben, Staub und tiefe Risse in den Wänden. Je weiter man hineinging um so spürbarer wurden sie: die negativen Gefühle. Schmerz, Trauer, Verwirrung, Selbsthass, Angst, Einsamkeit und Hilflosigkeit waren stark zu fühlen, egal wo man sich hier befand. Sie schienen einen erdrücken zu wollen, so stark und einnehmend wahren sie geworden. War es überhaupt noch möglich sich gegen diese zu stemmen und sie ihres Platzes zu verweisen?

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Als erstes will ich mich kurz für eure Geduld bedanken, immerhin hat sich das neue Kapitel wirklich etwas mehr Zeit gelassen. ^^'
Außerdem ein riesiges Dankeschön an alle neuen Favo Einträge von euch, ihr wisst gar nicht wie glücklich ihr mich damit macht. :3


Hier sind übrigens die Ergebnisse der vorherigen Votings (für die, die es interessiert):

Naoko:1.) Ukyo mit 6 Stimmen
2.) Futo mit 5 Stimmen
3.) Tsubaki mit 3 Stimmen
4.) Natsume mit 2 Stimmen
5.) Subaru mit 1 Stimme
6.) Hikaru, Louis und Iori mit jeweils keiner Stimme

Ema:1.) Yusuke mit 4 Stimmen
2.) Azusa mit 3 Stimmen
3.) Natsume und Subaru mit jeweils 2 Stimmen
4.) Masaomi, Kaname, Tsubaki und Futo mit jeweils 1 Stimme

Dem entsprechend läuft es auf folgende Pairings hinaus: Naoko x Ukyo und Ema x Yuusuke. Ich bedanke mich bei allen die ihre Stimme abgegeben haben und somit zu diesem Ergebnis beigetragen haben. :D

Ich hoffe das euch dieses Kapitel gefallen hat und wenn nicht: lasst mir doch ein Review da und teilt mir eure Kritik mit. :D
Natürlich freue ich mich auch über positive Reviews. ;)


Bis bald, Nila^^
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