Meerjungfrau sein leicht gemacht?

von Unitato
GeschichteFantasy, Freundschaft / P16
Cleo Sertori Emma Gilbert Lewis McCartney Rikki Chadwick Zane Bennett
24.09.2013
03.10.2015
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24.09.2013 429
 
,,Nein!’’, Bella schreit vor schreck auf, ,,Das dürft ihr nicht tun!’’
Ich stehe mit Rikki vor Bella und beobachte wie sie im Schlaf immer wieder zusammenzuckt und aufschreit.
Das der Mondsee zerstört wurde scheint ihr immer noch sehr zu schaffen zu machen.
Aber es ist auch erst eine Woche her und wir sind seitdem auch nicht dort gewesen.
Der Gedanke daran ist schon schmerzhaft genug.
Mako war immer unser Zufluchtsort.
Und jetzt ist er nur noch ein dummer, alter Vulkankegel in dem ein kleines Becken voll Wasser verborgen liegt.
Nein, nicht mal mehr das. Verborgen ist er schon lange nicht mehr.
Seit Will’s Schwester Sophie dort eingedrungen ist um die Mondsteine zu stehlen ist dort nichts mehr so wie es mal war.
Dieser Gesteinsexperte, Ryan,  hat sicher auch schon bemerkt das die Steine nicht ganz normal sind.
Er wird weiter forschen und wenn wir Pech haben wird er unserem Geheimnis bald auf die Schliche kommen.
,,Bitte, hört auf, Bitte!’’
Ich kann es nicht mehr ertragen Bella so zu sehen.
Ich schaue Rikki an und sie versteht sofort.
Vorsichtig, ganz untypisch für sie, stupst sie Bella an der Schulter an.
Diese setzt sich mit einem Ruck auf, zieht scharf den Atem ein, als sei sie viel zu lang getaucht und bekäme erst jetzt wieder Luft.
Verwirrt blinzelt sie.
Fast ängstlich gleitet ihr Blick im Raum umher.
Er bleibt an mir und Rikki haften.
Erst als sie uns erspäht wird sie ruhiger, entspannt sich.
Ihr schreckverzerrtes Gesicht weicht einem entschuldigendem, fast schon bedauernswertem, unsicherem Lächeln.
,,Hab ich wieder geschrieen?’’, Rikki und ich nicken, ,,Oh man, das tut mir leid. Ich habe nur immer wieder diesen Traum…’’
Sie senkt den Blick. Ja, wir wussten von ihrem Traum.
Sie hat ihn immer sobald sie die Augen schließt.
Und jedes Mal wecken wir sie auf.
Es hat einfach keinen Sinn.
Ausgeruht ist sie nach einem so unruhigen, kurzen Schlaf nicht.
Warum sie dann unnötig quälen?
Ich lege Bella die Hand auf die Schulter um sie vom letzten Rest Angst und Schock zu befreien.
Der Traum geht ihr sehr nah.
Er handelt von dem Tag an dem der Mondsee zerstörrt wurde. Sie sieht es jedes Mal aufs neue.
Rikki und ich sehen diesen Traum als Vorwand um Bella endlich mal wieder aus ihrem Zimmer zu holen und mit uns zum schwimmen zu bewegen.
Auch das haben wir seit einer Woche nicht getan. Und genau das brauchen wir jetzt am aller nötigsten.
,,Los komm!’’, ich ziehe Bella auf die Beine.
Fragend schaut sie mich an.
Natürlich. Sie weiß noch nicht was ich vorhabe.
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