Jakes und Leelas Bade-Drabbles und -Kurzgeschichten-Sammlung

von - Leela -
KurzgeschichteAllgemein / P12
Eddie Futura GB Jake Madame Why Tracy
17.09.2013
24.12.2013
15
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Prolog

Leela saß an ihrem Schreibtisch und seufzte. Was war nur wieder aus ihrem guten Vorsatz geworden, sich mehr sportlich zu betätigen? Eigentlich hatte sie längst wieder regelmäßig schwimmen gehen wollen, aber irgendwie war sie bislang noch nicht richtig dazu gekommen – wenn es nicht wieder die alte Nachlässigkeit war, die sie bereits von sich kannte. Und dabei ging sie eigentlich so gerne schwimmen! Was war nur wieder passiert, daß sie es noch nicht geschafft hatte, ihren Gedanken auch in die Tat umzusetzen? Sie war ja schon froh, daß sie es in ihrem Urlaub bei den Ghostbusters geschafft hatte, einmal schwimmen zu gehen!
      Mit Jake zusammen hatte es aber auch wirklich Spaß gemacht! Wenn sie das nur wiederholen könnte… Sie versank in Gedanken. Wenn sie sich mit ihm verabreden würde, hätte sie bestimmt den Elan, das auch durchzuziehen! – Plötzlich hielt sie nachdenklich inne…

Ein bißchen nervös war sie schon, als sie beim Ghostkommando ankam. Ob Jake überhaupt Lust und die Zeit hatte, mit ihr schwimmen zu gehen? Mal, sicherlich, aber das brachte sie in ihren guten Vorsätzen nicht wirklich voran. Konnte sie ihm wirklich vorschlagen, daß sie sich regelmäßig zum Schwimmen trafen? Oder war es zu dreist?
      Tracy öffnete und ließ sie herein. „Schön, dich zu sehen!“ begrüßte er sie mit einer herzlichen Umarmung.
      „Es ist auch schön, dich zu sehen, Großer!“ erwiderte sie mit einer ebenso herzlichen Geste. „Sag’ mal, ist Jake da?“
      „Jake ist im Büro!“ gab er lächelnd zurück und machte eine einladende Geste.
      Mit etwas rasendem Puls trat sie an dem Gorilla vorbei und ging in’s Büro. „Hallo…!“
      „Hey, Leela!“ Jake freute sich sichtlich, sie zu sehen. „So bald hätte ich gar nicht mit dir gerechnet!“
      Sie grinste verlegen. „Ähm, ja, ich… hatte da so eine Idee, ich weiß nur nicht, ob du da überhaupt Interesse dran hättest…“ begann sie vorsichtig.
      Jetzt sah er sie neugierig an. „Ich bin gespannt! Erzähl’!“
      Sie atmete kurz durch. „Weißt du, ich wollte schon seit längerem wieder regelmäßig schwimmen gehen. Aber bei mir schleicht sich immer sehr schnell so eine verdammte Nachlässigkeit ein, so daß ich es dann doch wieder nicht mache; vor allem, wenn ich mich allein motivieren muß. Und da dachte ich mir, du gehst doch auch gerne schwimmen. Ich hatte so überlegt, ob wir nicht mal hin und wieder zusammen schwimmen gehen könnten…?“
      Er sah sie überrascht an. „Hey, das ist eine klasse Idee! Willst du das denn richtig regelmäßig machen?“
      „Eigentlich schon!“ gestand sie, etwas kleinlaut.
      „Dann laß uns doch einfach einen Tag festlegen!“ schlug er vor.
      Sie schnappte nach Luft. Sie hatte nicht gedacht, daß er so darauf anspringen würde! „Wie oft wollen wir das denn machen? Monatlich oder wöchentlich? Oder etwas dazwischen?“
      Er lehnte sich an das Regal und sah sie herausfordernd an. „Das kommt darauf an, wieviel Durchhaltevermögen du hast!“ meinte er leichthin.
      Sie sah ihn perplex an.
      „Also, von mir aus können wir das gerne wöchentlich machen! Dann tue ich wenigstens auch mal wieder regelmäßig etwas für meine Kondition! – Oder ist dir das zu viel?“
      Sie grinste euphorisch. „Bestimmt nicht! – Wie paßt es dir denn am besten?“
      Jake überlegte kurz. „Eigentlich ist es mir egal. – Wollen wir vielleicht den Dienstag gleich festlegen?“
      Leela stutzte. „Äh, wenn wir nicht gleich heute anfangen, gerne!“
      Jake grinste. „Okay, das ist genehmigt! – Ausnahmsweise!“
      „Hey, ich muß mich erst mal organisieren!“ lachte sie. „Ich hätte ja nicht mal gedacht, daß du überhaupt zusagst!“
      Er stieß sich leicht vom Regal ab und ging zu ihr herüber. „Du glaubst doch wohl nicht, daß ich es mir entgehen lasse, etwas mit einer guten Freundin zu unternehmen!“ Dann fügte er allerdings an: „Es kann natürlich mal sein, daß ich aufgrund eines Einsatzes nicht kann!“
      „Das weiß ich!“ erklärte sie sofort. „Aber mit ein bißchen Glück ist das dann ja eher der Ausnahmefall!“
      „Na, das hoffe ich!“ lachte er. „Dann fangen wir nächste Woche an, ja?“
      Sie nickte, und konnte sich ein ehrlich glückliches Lächeln nicht verkneifen.
      „Kommst du dann her? Von hier könnten wir gut in den Aquapark fahren! Oder soll ich lieber zu dir kommen?“
      Sie lächelte milde. „Du weißt, daß ich lieber hier bei euch bin. Wenn es dir nichts ausmacht, treffen wir uns dienstags einfach hier und fahren dann zusammen in den Aquapark. Dann kann ich wenigstens die anderen auch mal hin und wieder sehen.“
      Er lächelte freudig. „Das ist doch perfekt. – Ab nächster Woche macht der Aquapark um 14.00 Uhr auf. Legen wir es so, daß wir dann gleich zu Beginn hinfahren? Wir müßten circa eine halbe Stunde vorher los!“
      „Ja, das wäre doch prima! Dann haben wir noch schön was vom Tag!“ stimmte sie zu.
      „Perfekt!“ erklärte er. „Ich freue mich schon drauf!“
      „Und ich erst!“ erwiderte sie. Dann fügte sie an: „Ich muß leider schon wieder los, heute abend treffe ich mich noch mit einem alten Bekannten.“
      „Gut, dann wünsche ich euch viel Spaß.“ sagte er. „Dann sehen wir uns nächste Woche!“
      Sie nickte.
      „Und wehe, du bist nicht pünktlich hier!“ gab er ihr noch mit auf den Weg.
      Sie verdrehte die Augen. „Keine Sorge! Es war ja meine Idee! Außerdem würde ich dich nie versetzen!“
      Er sah sie abschätzend an. „Ach, dann bin ich also »Mittel zum Zweck«!“
      „Das kannst du jetzt sehen, wie du willst!“ frotzelte sie. „Zumindest sollte es dir zeigen, was du für einen Stellenwert bei mir hast, wenn du der Grund bist, daß ich meine eigenen Vorgaben auch einhalte!“
      Jake lachte herzlich. „Du wirst lachen, das geht mir genauso. Also, bis dann!“
      Sie erwiderte ein euphorisches Lächeln. „Ja, bis dann!“
      Sie nahmen sich noch kurz herzlich in die Arme, dann verabschiedete sich Leela wieder.
      Jake sah ihr noch einen Moment nach und atmete durch. Was für eine überraschende, und schöne Wendung, an diesem Tag…


(¨*•.¸Double-Drabble¸.•*¨)

Eddy sah Jake fasziniert an. „Du grinst ja wie ein Irrer! Ist irgend etwas passiert, wovon ich wissen sollte?“
      „Leela war heute hier!“ erklärte Jake.
      „Oh! Wie geht’s ihr denn?“ erkundigte sich Eddy sofort.
      „Anscheinend richtig gut! – Sie hat mich gefragt, ob wir zusammen schwimmen gehen wollen!“
      „Ah, daher!“ kombinierte Eddy. „Anscheinend hat es ihr hier beim Schwimmen gefallen!“
      „Meinst du, sie hat deswegen gefragt?“
      „Wer weiß! Anscheinend unternimmt sie gerne etwas mit dir!“ meinte Eddy.
      „Ja… Ich glaube aber schon, daß es auch ein bißchen wegen ihrer Kondition ist!“ implizierte Jake. „Sonst würde sie es kaum so regelmäßig machen wollen.“
      Jetzt war Eddy doch überrascht. „Oh, was versteht ihr denn unter »regelmäßig«?“
      „Naja, wir haben uns jetzt auf den Dienstag verständigt…“ meinte Jake unbedarft.
      Eddy starrte ihn verblüfft an. „Was, ihr wollt jeden Dienstag schwimmen gehen?“
      Jake erwiderte seinen Blick erstaunt. „Ja! Was ist daran so ungewöhnlich?“
      Eddy schluckte. „Prinzipiell nichts! Ich glaube, ich wäre nach spätestens drei Wochen völlig fertig!“
      „Vielleicht solltest du mitmachen? Das täte deiner Kondition bestimmt auch gut!“ meinte Jake.
      „Äh, nee, ich gönn’s euch!“ meinte Eddy ausweichend.
      Jake lächelte gewinnend, und Eddy war es vollkommen klar, daß Jake es auch nicht anders angedacht hatte.
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