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Dracula´s Reborn

Kurzbeschreibung
GeschichteHorror, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Alexy Castiel Kentin Leigh Lysander Nathaniel
15.09.2013
08.06.2014
33
60.416
4
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Dieses Kapitel
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15.09.2013 1.704
 
Leigh Tepes Tagebuch
Stenogramm

Wien, 24. Juni 2013 - Es war, wenn ich mich recht entsinne, 8 Uhr in der Früh, als der Gärtner, mit Namen Jade, den mein lieber Bruder Dimitry einstellte, anfing die Blumen zu bewässern und ein so süßes, liebreizendes Lied dazu summte, dass sich mein Magen umdrehte. Seufztend erhob ich mich also. Zu dieser Stunde hätte ich eigentlich noch geruht, doch nun sitze ich hier, vervollständige, wie jeden Tag, mein Tagebuch und warte auf das Dienstmädchen, was mir mein "Essen" schon vor 10 Minuten bringen sollte. Dieses Gör war genauso faul und untätig wie dieses Jahrhundert. Vor 200 Jahren hätten sich meine Sklaven nicht im Traum getraut MICH warten zu lassen. Ja....Vor 200 Jahren. Damals hatte ich alles verloren. Meinen Ruf, mein Titel und mein Land. Ich musste flüchten, um zu Leben. Dimitry sagte immer wieder, wie gnädig mir Gott in dieser Stunde war, doch er war doch der, der mich verraten hat. Nur dem Teufel hab ich mein Leben, meine Existenz zu verdanken. Den Tag vor 200 Jahren werde ich nie vergessen, als mein Plan, ein neues Reich in England zu erschaffen von 5 Männern und einer Frau durchkreuzt wurde, die mich bis in mein Land verfolgten und mich fast getötet hätten, jedoch wussten diese Narren nichts. Ich rettete mein Leben durch mein Schwinden in Staub, der wie feiner Sand über den Bode glitt und entfläuchte. Natürlich schwor ich Rache, an den ach so Siegesreichen. Als ich sie jedoch durchführen wollte, waren sie alle Tod. So intelligent und verrucht ich war schaffte ich mir natürlich einen Weg in Jonathan und Mina Hakers Haus und las ihre Aufzeichnungen über ihren Kampf gegen mich. Ich grinse, al ich mich daran erinnere, dass Van Helsing mein Gehirn, als ein Kindergehirn beschrieb. Wahrhaftig hatte er Recht. Ich war unerfahren, doch jetzt war das anders und ich werde meine Rache bekommen. Zwar nicht an ihnen doch an ihren Ururenkeln. Sie sollen meine Rache spüren und...
Später - Dimitry ist während meiner Stenographie in mein Zimmer gekommen und zog so schnell wie er kam, die schweren Vorhänge auf und das helle Licht der Sonne blendete mich. Ich konnte mir ein verächtliches Fauchen nicht verkneife, doch mein Bruder lächelte nur, zog meine Decke zur Seite und sagte :" Komm. Ich will dir etwas zeigen."
"Wieso?", fragte ich genervt. Ich wollte nicht raus, jedoch hat Wederrede bei diesem Gegner keinen Sinn. Er ergriff mich bei der Hand, zog mich ins Bad, riss, in einer Bewegung, die für das menschliche Auge viel zu schnell war, meine Leinenhemd vom Leib und schubste mich, in die, von weißem Stein, in den Boden gearbeitete Badewanne, in der das lauwarme Wasser auf mich wartete. Ich sah ihn finster an, doch erledigte schnell meine Toilette.
Nach einer Weile kam ich frisch gewaschen und in meiner dunklen, viktorianischen Kleidung heraus.
Dimitry lächelte mich an, so dass seine langen, weißen Reißzähne mir entgegen blitzten.
"Lass uns etwas durch die Stadt gehen Vlad."
"Du sollst mich nicht so nennen." Fauchte ich. Schließlich hatte ich mir nicht umsonst den Namen Leigh gegeben.
"Ich bitte dich." Sagte mein Bruder spöttisch und stemmte seine Hände in die Hüften. Er sah so fantastisch aus wie immer. Seine langen braunen Harre waren offen und überzogen manche Stellen, seiner braun-goldenen viktorianischen Tracht, wie ein Schleier, dazu gab seine Haut einen sexy hellen Kontrast zu seinen satanistisch rot flammenden Augen. Ich fragte mich, wie er nur so lange sittsam sein konnte. "Hier wird wohl kaum einer mit einem Mikro oder einer Wanze an deinen Wänden hocken und nur darauf warten, dass jemand den Namen Dracula ausspricht."
"Ich will nicht mit dir diskutieren." Sagte ich ernst, worauf er seufzte und seinen Arm um meine Hüfte legte.
"Komm, du Herr der Vorsicht."
Ich folgt ihm, unwissend wohin er mit mir wollte.Wir verließen das Anwesen was ich das meine nannte. Es war zwar nicht wie meine Burg, die einsam und verlassen noch immer in den Gebirgen Transsilvaniens, auf einer Klippe ruhte, doch ich würde bald wieder bei ihr sein und mein Recht als Herrscher einfordern. Bevor wir jedoch das Tor passieren konnten, dass aus dem Anwesen führt, kam Jade uns wild winkend entgegen. Er wollte wissen wie er die Rosen anlegen sollte. Offensichtlich machte ihn unsere Präsens verlegen, denn eine leichte Röt überzog sein Gesicht. Ich verdrehte die Augen, da mich es eigentlich nicht interessiert, was mit den Blumen passiert, die sowieso irgendwann verwelken, doch Dimitry gab ihn lächelnd Anweisungen und so konnte er mich wenig später weiter, in das Leben der Stadt Wien führen. Etwas reizvolles hatte diese Stadt ja, doch sie war keine Weltmacht, wie England damals. Ich stöhnte auf, als mir klar wurde wohin wir gingen.
"Warum, um Himmels Willen Bruder, führst du mich in die Sweet Amoris Schule?"
"Wir wollten doch Castiel abholen."
"WIR?!!! DU!!!"
"Sei doch nicht so. Die frische Luft tut dir gut." Damit beendeten wir unser Gespräch und traten in die Schule. Das Schulleben war munter und heiter. Viele der Schüler spielten an ihren Handys herum. Eindeutig ein wunder der Technik, doch eine Schande für das menschliche Gehirn. Heut zu Tage regeln Maschinen alles für den Menschen. Es gibt einfach keine starken Männerarme mehr, die Felsen in Bewegungen setzten und Bäume fällen. Stattdessen Handys, Laptops, Fast Food und Fernsehen. Fast währe ich in Dimitry gelaufen, hätte ich ihn nicht abrupt halten sehen. Ich blickte in seine Richtung und grinst so wie er. Castiel, ein Kind meines Stammbaums, stand mit einem Jungen, der silberne , bis in die Spitzen schwarz verlaufende Haare hatte, die zu einem rechten Scheitel gekämmt wurden und den viktorianischen Kleidungsstyl schätzte unter einer alten Eiche, dabei versuchte er eine Gruppe von 3 Mädchen abzuwimmeln. Damals hätte sich einer von uns die Finger geleckt. Di Frauen damals waren schüchtern und züchtig, doch das Heute schätzte ich im inne der Frau sehr. Hoffentlich bekommt Dimitry nie mein Tagebuch zu lesen. Wir gingen also zu ihnen. Inzwischen hatte Castiel die Mädchen verscheucht, als er uns sah umspielte ein beleidigter Ausdruck seine Miene. Offensichtlich war er sauer, dass wir ihn so der Frauenwelt ausgeliefert hatten.
"Schön, dass ihr auch mal kommt." Fauchte der Kleine.
"Bist du fertig?" Fragte ich genauso grob zurück. Die Hitze macht mir zu schaffen. Ich war zu lange von der Sonne getrennt gewesen.
"Leigh." Tadelte mein Bruder. Ich warf ihn einen scharfen Blick zu, dann blickt ich wieder den Fremdling an, der mich mit ebenso wachem Interesse musterte. Sehr interessant...Seine Augen sind in unterschiedlichen Farben gegeben. Das eine ist grün, während das andere gelb leuchtet, doch trotz diesem farblichen Unterschied, verrieten sie mir mehr, als ich wisse musste. Lysander, 18 Jahre alt, Sänger der Band Winged Skull, Schüler der Sweet Amoris, Einzelkind, Bester Freund von Castiel, schätz den viktorianischen Kleidungsstyl, sowie auch etwas freizügige Klamotten, natürlich zieht er diese nur an, wenn er unter sich oder anderen solchen bekleideten Leuten ist, hat eine sowohl mutige, als zurückhaltende Psyche und ist einfach ein kleiner Leckerbissen. Ich rünfte die Nase als mir ein unangenehmer Geruch auffiel. Knoblauch! Ich drehte mi um und erkannte ein mir bekanntes Gesicht. Mit einen vernichtenden Blick musterte ich die braun Haarige Person, mit den grünen Augen und Militärklamotten die an uns vorbei ging. Kentin, der Sohn der Generals, der im geheimen den Orden gegründet hat. Eine Organisation die gegen die Geschöpfe der Nacht agiert und exorziert. Die anderen schienen meinen Blick gemerkt zu haben, denn sie folgten ihm.
"Mögen sie Kentin nicht?" Fragt mich Lysander. Ich schenke ihm ein aufmunterndes Lächeln, bei dem er mich verlegen und mit rosigen Wangen ansieht.
"Nein, es ist nur..." Ich krame in meiner Tasche und ziehe eine designische Brille heraus. "...meine Augen." Er nickte verlegen.
"Kann Lys heute mit zu uns?"
"Nein." Sagte ich sofort auf Castiels Frage und alle sahen mich erstaunt an, da ich meine Antwort so schnell, bestimmend und hart gab, die man nicht erwartet hätte.
"Warum?" Maulte Castiel und Dimitry warf mir auch einen bittenden Blick zu. Es war schwer genug als Vampir zu leben in dieser Zeit. Freunde könnte man gebrauchen, doch ich wollte keine Fremden in meinen Haus. Der Gärtner hatte schon für genug Streit gesorgt. Meine Diener machten keinen Ärger. Standen auch alle unter meinen Bann, jedoch half dieser Bann nicht gegen ihre FAULE Natur.
"Es geht halt nicht." Sagte ich kalt und bestimmend.
"Entschuldigt uns." Sagte Dimitry und zog mich mit sich.
"Komm schon, ich muss dir nichts mehr sagen Vlad, du hast es schon gedacht. Der Jung hat nur diesen Freund. Schenk ihm ihn." Bat mein Bruder. Ich wusste wenn ich jetzt nein sage würde er mich bis Amagedon nerven, so stimmte ich zu, doch Lysander war es sehr unangenehm, durch meine starke Verneinung, jedoch überredete ihn Castiel. Dies schreibe ich in meinen Arbeitsraum und versuche die fröhlichen Stimmen in den Raum über mir zu ignorieren. Ich sollte jetzt schlafen. Schlaf tut gut und lässt mich meinen Durst vergessen.




E-Mail, gesendet von Dimitry Tepes an Dakota van Bistrit

Liebster Fetter,
Es ist lange her, dass Vlad und ich dich des letzte Mal sahen. Wir bitten dich darum uns mal wieder zu besuchen. Ich spüre es stimmt etwas nicht mit ihm, doch mir würde er es sowieso zuletzt sagen, da er seine Pflichten als Bruder nie vergessen hat und mich beschützen will. Bitte rede mit ihm.

Dein Dimitry.





Tagebuch von Nathaniel Seward

Wieder ein Tag wie jeder andere. Castiel kommt wieder zu spät, die Schüler unruhig und meine Schwester vergöttert ihn. Ich begreife es nicht. Was hat dieser Typ an sich was kein anderer hat? Doch das ist egal. Ich werde mein Medizinstudium fortführen und meinen Kollegen Monsieur Faraize zu rate ziehen. Schließlich will ich gut abschneiden. Gerda läuft ein Bericht im Radio. Ich hab es angemacht, als ich mich an die Hausaufgaben machte. Einige Menschen aus Deutschland verschwinden spurlos und die Rate der Morde ist in diesem Land erheblich gestiegen. Die Opfer sollen angeblich von irgendeinem Tier zerfleischt worden sein. Hoffentlich kommt es nicht nach Wien.
 
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