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Checkmate

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P6 / Gen
Emily Thorne / Amanda Clarke Nolan Ross
14.09.2013
14.09.2013
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Dieses Kapitel
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14.09.2013 1.344
 
Das hier ist meine zweite Übersetzung, demzufolge gehören die Worte nicht mir sondern der Autorin des Originals.
Geschrieben wurde dieser OS von Camy.MD, die es mir großzügigerweise gestattet hat, eine Übersetzung anzufertigen.
Deswegen bitte ich euch, wenn es euch gefallen sollte, auch in das Original hineinzuschauen und ihr einen Kommentar zu hinterlassen, weil sie vermutlich mehr Arbeit hineingesteckt hat, als ich es bei der Übersetzung getan habe.
Hier der Link zum Original:
http://www.fanfiction.net/s/8338910/1/Checkmate


Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und bei Fragen wendet euch an mich :D

Lg. Schoschanah

****************

Checkmate

~~N&E~~

*Emily’s POV

„Ich kann kaum glauben, dass schon wieder Sommer ist.“

Ich hörte Nolan, während ich nachdachte. Wir hatten gerade erst mein Strandhaus in den Hamptons erreicht… wieder.

„Es ist alles wie immer und doch so verschieden wie letztes Jahr zur selben Zeit.“

Ich hatte es mehr zu mir selbst gesagt, aber er hatte es ebenfalls gehört. Victoria und Conrad Grayson waren Geschichte. Letzten Sommer war sie bei der Explosion des Flugzeuges gestorben und er war von dem weißhaarigen Mann ermordet worden … wie mein Vater.
Es war vielleicht nicht das Ende, das ich erhofft hatte, aber es war besser als gar nichts.


Nach all diesen Dingen hatte ich realisiert, dass Nolan der Mann für mich war, weil er die Wahrheit gekannt hatte, schon immer, und er mich so liebte, wie ich war… und ich liebte ihn ebenfalls, und zwar seit dem ersten Tag, als ich ihn gesehen hatte. Ich hatte nur nicht die Zeit gehabt, jemanden in meinem Leben wirklich zu lieben. Aber jetzt, jetzt war alles anders.

„Ems, bist du sicher, dass du zu dieser Party gehen möchtest?“, er fragte mich das, seitdem wir New York verlassen hatten, „Ich meine, das könnte wirklich, wirklich unangenehm werden… immerhin ist es Ashleys und Daniels Verlobungsfeier.“

Mir war bewusst, dass er sich um mich sorgte, doch die Wahrheit war, dass es mich nicht im Geringsten störte.

„Nolan, bitte höre auf, dich zu sorgen. Es geht mir gut. Ich liebe dich, das ist alles, was jetzt für mich zählt. Außerdem möchte ich ihre Gesichter sehen, wenn sie erfahren, wer die neue Mrs. Ross ist.“

Sofort musste ich an den Tag unserer Verlobung zurück denken… Und auch an unseren Hochzeitstag…

„Nolan, warum sind wir hier? Das Strandhaus ist so kalt im Winter! Ich möchte zurück in unsere Wohnung in New York…“
„Komm schon, Ems, ich habe eine Überraschung für dich!“

Er schaute mich an mit seinen großen, blauen Augen.

„Okay, okay, ich bin direkt hinter dir.“

Das Strandhaus war durch Kerzen beleuchtet und der Boden überdeckt von roten Rosenblättern gewesen… es war wunderschön.
Ich umarmte ihn und er küsste mich. Für einen Augenblick genossen wir einfach nur die Anwesenheit des anderen… und dann kniete er sich hin (was für ein Klischee!) und sagte:

„Ems, Ich habe an diesen Augenblick gedacht, seitdem ich dich das erste Mal gesehen habe… Ich weiß wirklich nicht warum, aber das spielt auch keine Rolle, denn das einzige, dass ich wirklich weiß, ist, dass ich so sehr in dich verliebt bin… in Amanda und Emily, in deine ganze Person… Ich erwarte nicht sofort eine Antwort, da wir erst wenige Monate zusammen sind, aber willst du mich heiraten?“

Zwei Monate späte trug ich ein schlichtes, weißes Kleid… mit ihm an meiner Seite, es war ein warmer Abend auf Easter Island. Wir hatten uns für eine geheime Zeremonie entschieden, fernab von all den Leuten, die wir kannten, weit weg von der Vergeltung und allem. Es war perfekt…

„Erde an Emily!“, versuchte er meine Aufmerksamkeit zu erregen.
„Oh, entschuldige… Ich habe nur gerade an unseren Hochzeitstag gedacht…“

Er küsste mich und sagte: „Wir sollten jetzt los, wenn wir zur angemessenen Zeit dort sein wollen.“

Um ehrlich zu sein, ich war begeistert… Auch wenn Daniel sich immer mehr zu seinen Eltern entwickelt hatte und Ashley mich auch irgendwie verraten hatte, dachte ich mir, dass die beiden es trotzdem verdienen, glücklich zu sein… so wie Nolan und ich.
 
~~N&E~~

„Nolan, es ist toll, dich wiederzusehen… und Emily auch, du siehst wundervoll aus“, sagte Ashley, „Genießt die Party!“

Ich nahm Nolans Hand und er entschied, die Bombe für mich loszulassen:
„Ohhh, das werden wir, übrigens wünschen meine Frau und ich euch ein Leben voller Glück.“
„WAS? Was meinst du mit meine Frau und ich?“

Es hatte den Anschein, dass Daniel nach allem, was passiert war, doch nicht so sehr in Ashley verliebt war. Nolan umarmte mich und ich sagte:

„Es tut uns leid, dass wir es euch nicht vorher erzählt haben, aber alles ist so schnell gegangen. Den einen Tag waren wir verlobt und den anderen Tag haben wir auf Easter Island uns das Ja-Wort gegeben…“

Nolan unterbrach mich mit einem Kuss.

„Das ist definitiv nicht das, was ich erwartet habe, aber Glückwunsch… du verdienst es.“, sagte Daniel, bevor er mit seiner Verlobten weiterging.

Anschließend begaben wir für eine Weile auf die Tanzfläche… und dann ging Nolan mit einigen Männern weg und ich saß alleine an unserem Tisch.

„Hi, oh mein Gott, es ist so lange her… Ich habe dich sehr vermisst.“

Charlotte, meine Halbschwester, saß neben mir. Ich umarmte sie und sagte:
„Ja, so lange. Ich habe dich auch sehr vermisst, weißt du. Auch wenn ich nicht mehr Daniels Freundin bin, bist du wie eine kleine Schwester für mich.“

Es war die einzige Möglichkeit, wie ich es zu ihr sagen konnte. Ich wünschte, ich könnte mehr sagen, aber zumindest wusste ich, dass sie auf diese Weise immer in Kontakt zu mir stehen würde… dass sie mich zumindest nicht hassen würde.

„Ist das ein Ring? Du hast geheiratet und es mir nicht erzählt? Ich möchte alles wissen!“
„Es tut mir leid, dass ich es dir nicht erzählt habe, aber es war ein Geheimnis, wir haben es erst vor ein paar Minuten Daniel und Ashley erzählt.“
„Wir? Dein Ehemann ist hier?“
„Ja, das ist er. Mein Mann ist Nolan… Wir haben vor ein paar Monaten auf Easter Island geheiratet“, ich lächelte, „Es war perfekt. Nur wir beide.“
„Wooow, ich gratuliere, Emily. Ich freue mich wirklich für euch.“

Wir redeten über die Nacht meiner Verlobung, ihre Beziehung mit Declan, Jack und Amandas Sohn… Ihre Beziehung zu Amanda. Ich war so froh zu hören, dass Charlotte nicht gut mit ihr auskam, sie war schließlich meine Schwester… und dann wurden wir von Daniel unterbrochen:
„Darf ich um diesen Tanz bitten? Du weiß schon, der alten Zeiten wegen.“

Ich war mir nicht sicher, ob das eine gute Idee war, aber was sollte schon groß geschehen?

„Natürlich, aber nur einen.“


Ich konnte spüren, wie Nolan uns beobachtete. Er mochte es nicht, wie Daniel mich ansah…

„Warum er?“, fragte Daniel und unterbrach das Schweigen.
„Weil ich ihn liebe.“, was sonst konnte ich ihm erzählen?
„Du hast mich auch geliebt.“
„Das stimmt, aber du hast dich verändert, du warst nicht mehr derselbe. Nolan war immer für mich da, er kennt mich besser als irgendjemand und er ist ein guter Mann. Ich vertraue ihm.“

Anscheinend war das eine gute Antwort, denn Daniel sagte kein Wort mehr. Das Lied endete und Nolan nahm mich aus Daniels Armen und flüsterte ‚Ich liebe dich’. Ich antwortete nicht… Ich brauchte nichts zu sagen.

Als uns langweilig wurde, verabschiedete ich mich von Charlotte und wir gingen. Niemand außer ihr würde uns auf dieser Party vermissen.

~~N&E~~

„Du weiß, dass deine Verlobungsfeier besser war… das ganze Feuer und Eis Ding, das Schießen am Ende…“, sagte Nolan lachend.
„Sehr lustig, Babe. Ich bin so froh, dass wir keine hatten… Ich hatte vergessen, wie langweilig die Hamptons sein können.“
„Oh, das ist nur so, weil du nicht mehr für deine Rachepläne hier bist.“

Ich lachte, vielleicht hatte er Recht. Wir hielten Händchen, während wir den Strand entlang liefen und dies war der Augenblick, indem ich erkannte, dass ich gewonnen hatte… nicht nur weil die Graysons tot waren… sondern weil ich für den Rest meines Lebens glücklich sein würde, obwohl sie, Victoria und Conrad, alles getan hatten, was sie konnten, um es zu sabotieren.

Schachmatt, Victoria, Schachmatt!
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