Hinter verschlossenen Türen

GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Dean Winchester John Winchester Sam Winchester
12.09.2013
06.11.2014
10
25418
6
Alle Kapitel
41 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Hallo liebe Leser!
Um vorweg das Wichtigste zu klären:
Ich habe die Richtlinien dieser Seite gelesen und halte mich daran, das heißt, dass das Thema Inzest nicht von mir nicht glorifiziert wird. Trotzdem bitte ich darum keine allzu negativen Kommentare bezüglich des Pairings zu hinterlassen. Ich habe es gewählt, weil die Verbindung dieser beiden Charaktere doch sehr außergewöhnlich ist, und nicht, weil ich eine Vorliebe für Inzest habe. Ich habe ja auch selber einen Bruder.
Allen, die nichts gegen ‚Wincest‘ haben wünsche ich viel Spaß am lesen :)


Hinter verschlossenen Türen

„Ihr müsst heute auf dem Rücksitz schlafen. Wir fahren durch.“
Dean brummte genervt. Er wollte nicht auf dem Rücksitz schlafen, schon gar nicht mit seinem kleinen Bruder, der ein regelrechtes Heizkissen war und auch noch sabberte wenn er erst einmal richtig eingeschlafen war.
„Muss das sein, Dad?“, fragte Dean in der Hoffnung, dass sein Vater sich vielleicht zu einem Motel herablassen würde, aber von John kam nur ein „Ohne Widerworte“ und damit war die Diskussion beendet.
Dean schmollte. Er war dreizehn Jahre alt und das war garantiert zu alt um mit seinem kleinen, nervigen Bruder zusammen auf einer engen Rückbank zu schlafen. Und überhaupt, er war doch noch gar nicht müde!
„Du kannst dich in den Fußraum verkrümeln.“, raunte er Sam zu, der schon mehr schlummernd als wach auf seinem Sitz hing und nur verschlafen blinzelte.
„Hm…“, murmelte Sam, schnallte sich ab, legte sich einfach zur Seite auf den gesamten Rücksitz und zog die Arme, wie immer wenn er schlief, schützend vor sein Gesicht. Dean auf dem Beifahrersitz verschränkte die Arme vor der Brust. Er wollte sich da nicht hinlegen! Das war auch viel zu eng. Natürlich wäre es nicht das erste Mal, aber als sie das das letzte Mal hatten machen müssen war er noch jünger gewesen und kleiner und es hatte ihn nicht gestört. Aber jetzt störte es ihn. Trotzdem kletterte er widerwillig nach hinten in das fahrende Auto als sein Vater ihn streng ansah.
„Rutsch doch mal, verdammt, Sam…“, grummelte er und versuchte seinen Bruder etwas zur Seite zu schieben, was nur mühsam ging, da der bereits wie ein Stein am schlafen war. Wo sollte er sich denn da bitte noch hinquetschen?! Da war kein Platz mehr.
Ungeduldig stieg Dean über seinen Bruder und drücke sich zwischen dessen Rücken und die Rücksitzlehne. Das war so unbequem, dass Dean richtig wütend wurde. Warum konnte er denn nicht auf dem Beifahrersitz schlafen? Das war doch alles so ungerecht…Ein Lichtblick war für ihn, dass er Sam ja vielleicht im Schlaf von der Sitzbank drücken würde, dann hätte er wenigstens mehr Platz.
Er seufzte und merkte wie er anfing zu schwitzen. Es war mitten im Sommer, sogar in der Nacht war es noch viel zu warm, und dann musste er neben Sam schlafen, der um die gefühlten 50° Körpertemperatur hatte.
Sam schlief eh schon wieder tief und fest. Für ihn war der Tag heute sicherlich sehr anstrengend gewesen, dachte Dean. Noch dazu hatte er sich mal wieder mit ihrem Vater gestritten. Für einen Neunjährigen war er schon verdammt aufmüpfig. Wusste immer alles besser und das ging Dean einfach nur auf die Nerven.
Sam gab ein Schnarchen von sich und das war sicher der Moment in dem er wieder anfing vor sich hin zu sabbern.
Murrend schloss Dean die Augen, er war wohl doch müder als er gedacht hatte, und die gleichmäßige Atmung seines Bruders sowie das Geräusch der Reifen auf heißem Asphalt begleiteten ihn in den Schlaf.

Dean streckte sich genüsslich auf dem Rücksitz als er erwachte. Die Sonne ging gerade brennend auf einem blau-grauen Himmel auf. Sein Vater fuhr noch immer, leise Musik waberte durch das Auto.
Das erste woran Dean dachte war Sam. Es war ein Reflex, der ihm antrainiert worden war, und er hatte diesen so sehr verinnerlicht, dass er ihn vollkommen als eigene Eigenschaft angenommen hatte.
Er fand seinen kleinen Bruder im Fußraum, eingemurmelt und halb unter den hinteren Sitzen vergraben. Erst grinste Dean schadenfroh, doch dann kam ihm der Gedanken, dass es dort unten vielleicht ziemlich zugig war. Dass Sam sich erkältete, das wollte er auf keinen Fall.
„Sam…“, sprach er ihn an und rüttelte an seiner Schulter. Schon bald blinzelte der Angesprochene verschlafen, brummte irgendwas und drehte sich dann auf den Rücken.
Sam hatte ganz komische Augen, fand Dean. Sie waren irgendwie grün und braun, oder auch blau und grau, manchmal gelb, manchmal fast schwarz. Eigentlich hatten sie gar keine feste Farbe.
„Dean, warum hast du mich runter geworfen?“, fragte Sam schmollend und hievte sich neben seinen großen Bruder.
„Hab ich nicht.“, widersprach der, „du bist einfach so ein Riesenbaby.“
Sam verschränkte beleidigt die Arme vor der Brust und starrte aus dem Fenster.
„Hab ihr Hunger?“, fragte John von vorne und hielt eine angebrochene Tüte Erdnüsse nach hinten. Dean griff danach und steckte sich hungrig eine Handvoll davon in den Mund, Sam aber verweigerte sich.
„Du musst etwas essen, Sam.“, sagte Dean mit vollem Mund, „stell dich nicht so an!“
„Ich will aber keine blöden Nüsse.“, brummte Sam und starrte weiterhin aus dem Fenster. Dean stöhnte genervt. Er hasste es wenn Sam so zickig war, das war einfach nur nervig und überflüssig. Trotzdem, er kannte ja Sam, würde der so lange nichts essen bis er etwas bekam was er haben wollte, oder eben am verhungern war.
„Dad, hast du noch etwas anderes?“, fragte Dean und kannte die Antwort eigentlich schon. Natürlich hatte er nichts, sonst hätte er es ihnen ja gegeben. Er war sicher die Nacht durchgefahren und hatte nirgendwo angehalten.
„Nein.“, sagte John wie vorausgesehen, „wir fahren sicher noch vier Stunde, besser ihr esst was da ist.“
Damit war ganz klar Sam gemeint, aber der verweigerte sich noch immer.
„Dann eben nicht.“, knurrte Dean und aß die Nüsse alleine.

In der nächsten Stadt, die sie erreichten, verfrachtete John seine beiden Kinder in einem Motelzimmer und wies Dean an, auf Sam aufzupassen.
„Natürlich, Dad.“, sagte Dean treuherzig und nickte mit gewichtiger Miene. Sam zu beschützen, das war immer schon seine Aufgabe gewesen. Und er war sehr stolz auf seinen Job, denn dieser war ja sehr wichtig.
Sam zappte derweilen durch das Fernsehprogramm und die Geräusche, die vom Fernseher kamen, ließen Dean aufhören. Das konnte doch nicht wahr sein! Stöhnen hallte leise durch den Raum, sowie ein „Ruf an und hab Spaß mit Mandy!“
Na klar, dachte Dean, sie waren ja auch in einem Zimmer, welches pro Stunde bezahlt wurde. Er verstand das, aber Sam sicher nicht. Der schaute sich derweilen wie die Unschuld selbst an wie eine junge Frau sich über ein Turngerät beugte und eine glattrasierte Kehrseite präsentierte. Mit hochrotem Kopf entriss Dean seinem kleinen Bruder die Fernbedienung und schaltete den Fernseher aus.
„Verdammt, Sam, das ist nichts für dich!“, fauchte er streng.
„Ich will aber fernsehen.“, maulte Sam auch direkt, so wie Dean es erwartet hatte.
„Ja, aber die haben nur…sowas.“, widersprach Dean und warf sich neben Sam auf die abgesessene Couch, die wirklich schon mal bessere Tage gesehen hatte.
„Na und?“, brummte Sam mit verschränkten Armen und Dean seufzte. Er wusste ganz genau warum Sam so zickig war im Moment. Denn sonst war er ja recht…umgänglich. Meistens zu mindestens. Dean hatte ja auch keinen Vergleich, Sam war schließlich der einzige Neunjährige den er kannte. Aber eines stand fest: das Loch in Sams Bauch war sicherlich für seine Laune verantwortlich.
Deshalb fragte Dean auch sehr versöhnlich ob Sam Hunger habe.
„Hm…“, murmelte Sam bejahend und Dean machte sich sofort auf die Suche nach etwas Essbarem. Aber alles was er fand war eine Art Creme in der Nachtischschublade, auf der „Spaßfaktor 100“ stand.
„Wir haben nichts, Sammy.“, meinte er entschuldigend.
„Ich habe aber Hunger…“
„Dad kommt bestimmt bald und bringt etwas mit.“
Aber Sam war schon alt genug um zu wissen, dass sein Vater jetzt so schnell nicht wiederkam. Sein kleiner Magen knurrte schon und jetzt hätte er wirklich nichts mehr gegen ein paar lausige Erdnüsse gehabt.
Dean fieberte angestrengt nach was er tun könnte, denn die Geräusche, die Sams Bauch machte, waren sicher nicht mehr in Ordnung. Eigentlich durfte er das Zimmer nicht verlassen. Er durfte Sam schließlich nicht alleine lassen. Noch weniger durfte er mit ihm alleine auf die Straße. Da war es viel zu gefährlich. Die Monster könnten Sam holen, das bekam er jeden Tag gesagt seit dem Unfall.
„Ich hole uns etwas, okay?“, sagte er schließlich, „aber du bleibst hier und bewegst dich nicht, kapiert?! Ich beeile mich. Und wehe du machst den Fernseher an!“
Damit schnappte sich Dean seine Jacke und verließ das Zimmer leise und heimlich um irgendwo etwas zu essen zu holen.
Als er wiederkam lag Sam auf der Couch auf der Seite und starrte wie gebannt auf die Mattscheibe. Dean schnaubte wütend als er auch sogleich eine Frau seufzen hörte: „Oh ja, gib mir dein Rohr, Johnny!“ und dann ein Mann: „Wird sofort verlegt, du geiles Luder!“
Dean war alt genug um zu vermuten, was für einen Zweck solche Filme wohl hatten. Er war ja schließlich kein Kind mehr! Er kannte sich aus. Aber für Sam war das doch nichts. Der war viel zu klein dafür.
„Ich hab gesagt, dass du das ausmachen sollst!“, ermahnte er und schnappte sich die Fernbedienung.
„Mir ist aber so langweilig.“, jammerte Sam, „außerdem ist das voll spannend! Der Hausmeister hat nämlich ganz merkwürdige Dinge in seinem Koffer.“
„Ja klar.“, brummte Dean und bekam schon wieder einen roten Kopf als er gerade sah wie Johnny der Hausmeister zur Tat schritt. Wollte Sam ihn verarschen oder was?! Aber er hatte auch so unschuldig geklungen…
„Dad töten uns, wenn wir das anschauen.“, meinte Dean, was ein schwacher Widerstand war. Denn auch er starrte jetzt gebannt auf das was sich da vor ihnen abspielte. Er war schließlich erst dreizehn Jahre alt, steckte gerade in der Pubertät fest und war mehr als neugierig was solche „Erwachsenenthemen“ angingen. Außerdem versteckte der Hausmeister einen beachtlichen Körper unter seinem hässlichen Anzug. Das fiel Dean als erstes auf, neben den wippenden Brüsten der Frau, die sichtlich ihren Spaß hatte. Dean schaute gebannt auf die Mimik des Mannes, die von angestrengt zu entspannt wechselte, und als ihm bewusst wurde was er da so anstarrte erschrak er fürchterlich über sich selbst. Schnell schaltete er den Fernseher ab und zog seine Essensbeute aus seiner inneren Jackentasche um Sam abzulenken.
Hungrig machte sich Sam über das Trockenobst, die zwei grünen Äpfel und die Packung Knäckebrot her. Als er dann, satt und zufrieden, auf der Couch lag, die Augen entspannt geschlossen, bedankte er sich träge bei Dean.
Der war froh, dass ihr Vater sie nicht erwischt hatte. Weder dabei, dass er Sam alleine gelassen hatte, noch bei dem Fernseher.

In der Nacht lag Dean wach. John war noch immer nicht da, hatte ihn aber zwischendurch angerufen und gesagt, dass sie sich am nächsten Tag eine Pizza bestellten sollten, Geld hatte Dean dafür ja.
Er lag auf der Couch, denn Sam wollte unbedingt auf dem Bett schlafen und er hatte ihm nachgegeben. Er hatte aber auch keine Lust neben Sam zu liegen, der wieder so warm werden würde, dass es ihm den Schweiß auf die Stirn trieb. Und sein Gesabbere und sein Rumgewühle wollte er sich auch nicht geben.
Aber jetzt starrte er hin und her gerissen auf den schwarzen Bildschirm. Sollte er oder sollte er nicht? Er war so neugierig, wollte unbedingt noch mehr von dieser geheimen Erwachsenensache sehen. Sein Dad hatte ihn erst vor kurzem aufgeklärt, über Männer und Frauen. Er hatte ihm erzählt, dass er gut zu Mädchen und Frauen sein musste, aber dass er auch aufpassen musste, dass sie ihn nicht um den Finger wickelten, denn das konnte schnell passieren. John hatte ihm auch erzählt, dass es Sex gab, obwohl Dean das natürlich schon längst wusste, und dass Sex sehr schön sein konnte, wenn man es mit der Frau tat, die man liebte. Außerdem müsste man immer gut aufpassen, dass man geschützt war, immer verhütete. Dean hatte sich gefragt, wo und wie er denn ein Mädchen kennenlernen sollte, wo sie doch immer nur rumreisten, aber er hatte nicht nachgefragt, weil es ihm peinlich war.
In groben Zügen und ohne die geringste Scham hatte John Dean erklärt wie das denn mit dem Sex funktionierte. Seitdem war Dean noch neugieriger was das anbelangte. Die Vorstellung in einen anderen Körper einzudringen erschien ihm irgendwie auch unheimlich und unvorstellbar.
Einmal hatte er in einem Diner in dem sie gegessen hatten zwei Männer gesehen, die ihre Hände ineinander gelegt hatten während sie sich gegenübersaßen und sich unterhielten. Dean hatte John danach gefragt, weil er doch dacht, dass nur Frauen und Männer so etwas taten, und John hatte den Männern einen unerfreuten Blick zugeworfen, Dean ermahnt, dass er nicht hinsehen sollte und hatte die Frage ignoriert.
Jetzt fragte sich Dean, ob es auch Sex zwischen zwei Männer gäbe, oder zwischen zwei Frauen. Es interessierte ihn und dieses Interesse fühlte sich unglaublich verboten an, weil sein Vater ja nichts davon erzählt hatte.
Er warf einen kurzen Blick zu Sam, der jedoch noch immer tief vergraben in den Decken schlief, dann nahm er die Fernbedienung und drückte mit einem mulmigen Gefühl auf den Knopf zum anschalten.
Erschrocken drehte er den viel zu lauten Ton aus, sah noch einmal kurz zu seinem kleinen Bruder und starrte dann gebannt auf die Mattscheibe.
Eine Frau perlte sich gerade aus ihrem engen Rock, ließ ihn auf den Boden gleiten und beugte sich anschließend danach. Dean erschrak darüber wie gut man diese verborgene Stelle zwischen ihren Beinen sehen konnte. Rosa und rot und irgendwie…komisch. Die Frau drehte sich vor der Kamera um, stand jetzt frontal vor dem zu jungen Zuschauer und zog sich langsam ihr Top über den Kopf. Ihre hellen, prallen Brüste wippten ein wenig, bevor sie danach griff und sie knetete, den Kopf dabei in den Nacken legte als würde ihr das sehr gefallen. Dean dachte an seine Mutter, wie sie beide zusammen in der Badewanne saßen und leichter Schaum auf diesen sehr kleinen roten Brustwarzen gelegen hatte. Die Brüste seiner Mutter gefielen ihm besser als diese hier. Schnell schaltete er weiter.
Die nächsten drei Kanäle waren voller weiterer Frauen, die sich räkelten oder auszogen oder sich von Männern anfassen ließen. Dean wusste nicht ob es ihm gefiel, aber Aufregung, gemischt mit dem Gewissen dass es verboten war was er hier schaute, stieg in ihm auf. Sein ganzer Körper kribbelte davon.
Der nächste Kanal zeigte keine Frau. Sondern einen Mann, der vielleicht Mitte Zwanzig war oder jünger, Dean wusste das nicht. Der Mann lächelte unaufhörlich in die Kamera während seine Hände über seine blanke, sehr schmale Brust wanderten, sich in seine gelben Shorts stahlen und diese herunterzogen während er sich umdrehte und sich bückte. Schluckend starrte Dean auf das Bild, auf den Mann, der sich jetzt auf eine Gymnastikmatte legte und ein Hohlkreuz bildete bevor er anfing wahllos Gymnastikübungen zu machen. Ein weiterer Mann erschien im Bild. Er trug eine Sporthose und ein viel zu enges Top und sagte zu dem Mann auf der Matte, dass er sich gefälligst auf den Bauch legen sollte, was dieser auch sogleich tat. Die Sporthose wurde ein kurzes Stück heruntergezogen, nur soweit dass ein sehr großer Penis zum Vorschein kam. Der Mann beugte sich herab, kniete hinter dem auf der Matte und packte ihn- Erschrocken schaltete Dean den Fernseher aus. Er wollte das nicht sehen. Die Vorstellung in seinem Kopf reichte um ihm Angst zu machen. Es gab Menschen, die das tatsächlich taten? Die beiden Männer in dem Diner auch? Würde er das tun? Könnte er das machen? Oder sein Dad? Oder…Sammy? Nervös rutschte Dean auf seinem Platz hin und her.
Schluckend legte er sich auf die Seite und versuchte nicht mehr auf die Bilder in seinem Kopf zu reagieren. Doch immer wieder drängten sich ihm Brüste und Penisse auf solange bis er unruhig einschlief.
Schon bald mitten in der Nacht wurde er geweckt, weil ihn jemand zaghaft an der Schulter rüttelte.
„Dean?“, fragte Sam verschlafen und vorsichtig und bei dem Klang seiner Stimme fuhr Dean zusammen. Er fühlte sich ertappt und bloßgestellt. Ob Sam etwas mitbekommen hatte?
„Was?!“, schnauzte er ihn an und sah zu wie Sam den Kopf einzog und kleinlaut sagte, dass er nicht mehr schlafen könne.
„Kann ich zu dir?“, fragte er leise und Dean konnte an seinem Gesicht sehen, dass sein kleiner Bruder Albträume gehabt hatte. Er mochte es gar nicht wenn Sam Albträume hatte, oder Angst. Das war schrecklich für ihn.
Nachgiebig seufzte er und erhob sich träge, „gut, aber wir gehen ins Bett. Das ist hier zu eng.“
Das würde auch nichts bringen, dachte er, Sam würde sich so oder so an ihn ranquetschen so wie immer wenn er Angst vor den Schatten im Zimmer hatte.
Sam schlüpfte zuerst unter die Decke und lugte dann vorsichtig darunter hervor, auf seinen großen Bruder wartend, der immer so mutig war und den er sehr bewunderte. Viel mehr als seinen Vater.
Endlich lag Dean neben ihm, bot den nötigen Schutz, den er so gerne beanspruchte, und schnell drückte er sich fest an ihn, das Gesicht an seiner Brust. Hauptsache die Monster könnten ihn nicht sehen. Bei Dean war er sicher, das wusste der kleine Sam ganz genau.
Träge und schon wieder am einschlafen legte Dean einen Arm um seinen Bruder, ignorierte, dass Sam sicher wieder sabbern würde und viel zu warm war für den Sommer.
Review schreiben