Zwei Stämme, zwei Na'vi - ein Schicksal

GeschichteRomanze, Fantasy / P16
11.09.2013
24.09.2013
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Prolog

„Kalin, Kind, wo bist du?“
Der Olo’eyktan der Na‘ringolo‘ (Waldclan) trat hinter den Wasserfall und blickte sich nach seiner jüngsten Tochter um.
Kalin lag auf einem mit Grün bedeckten Felsen, neben ihr ihr Jagdgefährte.
„Was tust du hier? Es ist kühl.“ Der Stammesführer ließ sich neben ihr nieder, doch sie sah ihn nicht an.
„Es ist schön hier und Atan ist warm.“
Sie schmiegte sich an den großen Palulukan, den Thanator, der sich um sie herum gelegt hatte und seufzte wohlig. In ihrem Rücken schliefen zudem zwei Nantangs, Natterwölfe, die sich nicht von der Stelle rührten.
Atan.
Der Häuptling hatte nie verstanden, weshalb seine Tochter das gigantische Raubtier mit seiner nachtschwarzen Färbung Licht genannt hatte.
Generell waren all ihre Gefährten schwarz.
„Ich werde ihn nicht akzeptieren Vater. Ich werde mich nicht mit ihm vereinigen. Eher verlasse ich den Heimatbaum und kehre niemals zurück.“
„Kerrun ist ein guter Jäger und starker Krieger. Nur Kilvan ist besser.“
„Kilvan wird der nächste Olo’eyktan sein. Er wird Syulang wählen. Sie wird die nächste Tsahik und sie lieben einander. Es ist richtig.“
Der Olo’eyktan seufzte verzweifelt: „Kalin, ich bitte dich. Kerrun gedenkt dich zu wählen. Er hat bereits mit mir gesprochen.“
Nun richtete die junge Na’vi sich endlich auf und sah ihrem Vater in die Augen: „Niemals!“