Die Sache mit dem Blut

von Yavia
OneshotParodie / P12
Claire Bennet Matt Parkman Mr. Bennet
08.09.2013
08.09.2013
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Nur ein Gedankenspiel um das, was ich in der zweiten Staffel gelernt hatte.
Die Charaktere sind nur geliehen, ich verdiene kein Geld mit dieser Fan Fiction.

Die Sache mit dem Blut

Unter einem Tuch lag die Leiche von Nathan Petrelli in dem fast komplett zerstörtem Hotelzimmer. Noah Bennet hatte den leblosen Körper von Sylar auf ein Sofa gelegt und Angela Petrelli drehte sich von ihrem toten Sohn weg, um sich zu den beiden wachen Männern zu gesellen.
„Das ist verrückt, das wird nicht funktionieren!“, sagte Matt Parkmann gerade. Noah richtete sich auf und  stellte sich zu Matt und Angela.
„Es muss funktionieren!“, sagte er fest.
Dünn nur war Angelas Stimme zu hören. „Es muss“, bestätigte sie.
„Und es muss gleich passieren, ich weiß nicht, wie lange Peter und Claire noch nach Nathan suchen werden“, sagte Noah bestimmend.
Matt schüttelte leicht den Kopf, deutete mit der rechten Hand auf Sylar. „Warum wird er nicht eingesperrt? Oder betäubt, das ist doch eure Methode!“ Er drehte sich weg und trat hilflos einige Schritte fort. „Ich will nichts damit zu tun haben!“
„Sie wollen doch ihre Familie beschützen, Matt?“, forderte Noah ihn heraus.
Matt drehte sich zurück und sagte erzürnt: „Das will ich! Aber was sie beide verlangen...“
Angela unterbrach ihn. „Wer überzeugt den Präsidenten, dass das Programm ein Fehler war, wenn nicht Nathan? Ohne ihn sind wir verloren!“
„Wenn sich herumspricht, dass ein Mensch mit Fähigkeiten einen Senator ermordet hat, dann gehen hunderte Dankos auf die Jagd“, warf Noah ein.

Ziemlich unter Druck gesetzt verteidigte Matt sich: „Selbst wenn es mir gelingen sollte, wird er niemals wirklich Nathan sein, er bliebt immer Sylar!“
Ruhig sprach Angela: „ Sylar kann Nathans gesamte Erinnerung aufnehmen und alles weitere erfährt er über die Objekte, die er berührt.“
„Körperlich wird niemand einen Unterschied sehen, die Verwandlung ist von Dauer“, sagte Noah.„Hörn Sie, es widert mich genauso so an, wie Sie, diesen Scheißkerl am Leben zu lassen, und seinetwegen meine Familie zu belügen. Aber alles hängt davon ab, dass Sylar Nathan Petrelli wird.“ Noah war dicht an Matt herangetreten und sah ihn direkt an. „Matt.... wenn Sie es nicht tun, haben wir Nathan für alle Zeit verloren.“

Ratlos suchte Matt nach einem Ausweg, es nicht tun zu müssen. „Und wie erklären wir, was aus ihm geworden ist?“ Er zeigte erneut auf Sylar.
Das stoppte sie einen Moment, Angela und Noah sahen sich an, ehe Noah erzählte: „In Gebäude 26 liegt eine Leiche auf Eis. Sie ist identisch, ein Gestaltwandler.“
Angela schien zu merken, dass Matt sich weigerte. Ihre Stimme war bestimmt, aber ruhig. „Ihr Sohn Mr Parkmann, Sie wollen ihn beschützen, würde ihm etwas zustoßen. Wollen Sie mir weiß machen, dass Sie nicht alles, alles täten, um ihn nicht zu verlieren? Ich kann Nathan nicht verlieren, nicht auf diese Art. Ich flehe Sie an...“

Die Tür flog auf, Claire kam ins Zimmer und rief, sie hätte keinen gefunden. Erschreckt stoppte sie, deckte das Tuch auf und starrte auf ihren toten Vater. Dann starrte sie auf den bewusstlosen Sylar, der daran Schuld war. Sie stürzte heran und kloppte wütend auf Sylar ein, schrie ihn zornig an. Schweigend und untätig betrachteten die drei die junge Frau. Ehe sie Sylar in Stücke sägen konnte, zog Noah sie von dort weg und ließ sie wieder frei.
Claire erinnerte sich. „Warte mal! Mein Blut kann Nathan helfen. Bob hatte das mit dir gemacht. Dad!“
„Es tut mir Leid, Claire, dass du es gesehen hast. Aber wir wissen schon, was wir machen werden“, sagte Noah.
„Aber klar“, sie streckte entschlossen beide Arme nach vorn, „Mein Blut kann ihn wiederbeleben. Ich laufe hier die ganze Zeit planlos und nutzlos im Haus herum. Peter, der mir als Sanitäter Blut abnehmen könnte, ist auch noch hier in Reichweite unterwegs. Wir beide hätten jeden Grund, Nathan mit dieser Fähigkeit, die dich einst gerettet hat, wiederzubeleben.“
„Jetzt nicht, Claire“, sagte Noah, drehte sich zu Matt um, um ihm nahezulegen, den Plan zu befolgen.
„Aber Dad, ich gebe gern mein Blut, um Nathan wiederzubeleben. Ich mein', es hat bei dir geklappt, warum nicht bei ihm? Hast du vergessen, was dich wiederbelebt hat?“
„Mr. Parkmann, fangen sie an, Sylar Nathans Erinnerungen zu geben und seine eigenen auszulöschen. Sie wollen doch ihre Familie beschützen, oder?“, sagte Angela. Matt trat an das Sofa heran.
„Wie jetzt? Wartet mal... Ihr wollt Sylar zu Nathan verwandeln? Ich mein', ich mag Nathan gerade mal –  sind wohl die fünf Minuten, wo ich Nathan mag, kann sich gleich wieder ändern –  aber ich hasse Sylar. Schon ewig und auf ewig!“
„Claire, sei doch mal ruhig. Matt muss sich konzentrieren“, sagte Noah.
„Gebt Nathan von meinem Blut! Ich schneid mir den Arm einfach auf, wenn ihr den Sanitäter Peter nicht holen wollt.“ Sie lief herum und suchte ein Messer, fand keins. „Dann müssen wir es nur noch in Nathan hinein bekommen, also sollten wir doch Peter holen, oder Mr. Parkmann ruft Mohinder an, ob der noch eine andere Lösung weiß, wie wir das Blut in Nathan bekommen...“
Matt beugte sich an Sylar heran und wollte beginnen.

„Das ist totaler Schwachsinn!“, schrie Claire. „Er wird immer Sylar sein!“
„Habe ich auch schon gesagt, aber das ist der einzige Plan, der sinnvoll ist“, sagte Matt.
„Nein, ist er nicht! Ihr müsst nur mal euren Kopf einschalten! Ich bin hier! Mein Blut kann Leben retten. Peter ist hier! Er kann es spritzen! Hallo?!“
„Clairbär, nun sei doch mal ruhig!“, sagte Noah. „Wir reden später darüber.“
„Fangen sie an, Mr. Parkmann“, verlangte Angela.
Claire raufte sich die blonden Haare. „Ah, ich werd irre! Hört mir mal einer zu? Mein Blut belebt Tote wieder!“
„Wenn du nicht gleich ruhig bist, schmeiß ich dich raus!“, sagte Noah streng, sah sie an.
Sie schmollte. „Aber ich kann helfen!“, jammerte sie verzweifelt, dass nie einer auf sie achtete. Nie einer auf das einging, was sie sagte oder vorschlug. „Ich kann anderen helfen, meinem richtigen Daddy zum Beispiel!“
„Clairebär, noch ein Wort und du fliegst raus!“
Weiter schmollend verschränkte sie die Arme vor der Brust. „Warum hört nie einer auf mich? Warum erinnerst du dich nicht an diese einschlagende Begebenheit zu deinem Tod, Dad?“
„Claire!“, drohte Noah nun strenger.

Matt packte Sylars Gesicht und änderte die Erinnerung. Dabei sprach er und drängte Sylar auf, Nathan Petrelli zu sein. Sylar drehte sich danach auf die Seite.
Claire besah sich das und redete weiter: „Also, falls ihr euch das nochmal anders überlegt, also, lieber den original Nathan haben sollt, anstatt einer hassenswerten Kopie, sprecht mich bitte an. Und macht es möglichst bald, ich habe nämlich keine Ahnung, wie lange die wiederbelebende Wirkung anhält. Dad war kaum einen Tag tot, Nathan nun kaum eine Stunde. Also, müsste es jetzt auf jeden Fall klappen. Wenn euch danach ist, den richtigen Nathan zu haben, ich gebe Blut. Sofort!“
Die drei sahen sie an.
„Ach, eins noch...“, Claire sah alle mal an, „bitte haitianiert mich“, endete sie.
„Mom?“, fragte Sylar in der Form von Nathan.
Angela lächelte, froh, ihren „Sohn“ wieder zu haben. Sie sprach an Claire gerichtet: „Natürlich, Kind, kein Problem. Manchmal, wenn man es grade überhaupt nicht brauchen kann, kannst du ganz schön nerven. Dass du auch dauernd unnützes Zeug dazwischen redest, ist ein sehr schlechter Zug.“


Es wäre also vollkommen egal, ob Claire Bennet anwesend gewesen wäre, um Nathan Petrelli zurück zum Leben zu erwecken.
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