Hindernisse

GeschichteRomanze / P12
Charlotte "Chuck" Charles Ned
08.09.2013
08.09.2013
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Hey Leute!:)
Ein One-Shoot, kurzes Gespräch zwischen Ned und Chuck.
Viel Spaß beim Lesen ;)


"Wir lange ist es jetzt her, dass du mich ins Leben zurückgeholt hast, Ned?", wollte Chuck wissen, als sie und der Kuchenbäcker eines schönen Morgens am Frühstückstisch saßen.

"Ich schätze beinahe zwei Jahre. Warum fragst du?"

Der Grund für die Frage die Chuck gerade gestellt hatte war ganz einfach. Sie wollte wissen, wie lange sie es jetzt schon aushielt, den Kuchenbäcker tagtäglich zu sehen und ihn nicht zu berühren. So wie Ned, war Chuck in ihn wahrnsinnig verliebt. Und die Tatsache, dass sie sich nur durch Frischhaltefolien küssen und mit Handschuhen anfassen konnten, verstärkte ihr verlangen, den Kuchenbäcker endlich zu berühren  umso mehr.

"Was denkst du, wie lange wird das hier noch gutgehen?", war die Antwort auf  Ned's Frage.

"Was genau meinst du mit … gutgehen?"

Der Kuchenbäcker wusste ganz genau, was Chuck meinte. Jedoch wollte er es von ihr persönlich hören.

"Ach Ned, wir sind zusammen und ich liebe dich …"

"Ich liebe dich auch.", warf Ned ein und lächelte liebevoll.

Auch Chuck's Wundwinkel verzog sich ein wenig.

"Und deshalb … Ich kann das einfach nicht mehr. Das mit uns, das was ich bin. Wir müssen einen Ausweg finden, eine Lösung."

"Chuck, ich weiß genau wie du dich fühlst. Und dann kann ich dich wiederum nicht nachvollziehen. Ich gebe mir alle müde, werde extra erfinderisch, sodass wir in einem und demselben Bett schlafen können. Ich schließe das Pie Hole früher um mit dir und deinen Tanten etwas zu unternehmen. Ich versuche alles zu tun, damit du mit dir und was du bist klarkommst und dass das mit uns funktioniert."

"Und dafür bin ich dir auch so dankbar, ehrlich! Aber sei doch mal ehrlich, Ned. Wäre es nicht viel schöner, wenn wir Hand in Hand durch den Park spazieren könnten, ohne dass irgendwelche kratzigen Handschuhe dazwischen sind? Oder dass wir uns einmal, nur einmal küssen könnten und  du meine Lippen spüren kannst?"

Der Kuchenbäcker hörte Chuck aufmerksam zu und begann bei all den Ideen daran zu denken, wie schön es doch sein könnte. Er stellte sich vor, wie es wäre, wenn sie neben einander aufwachen würden, ohne dass eine Plane sie von einander trennte. Ned gestand ein, dass Chucks Wünsche seinen ebenso entsprachen. Doch das spielte nun mal keine Rolle.

Im nächsten Moment griff Chuck in ihre Hosentasche, zog ein ein Paar Hygienehandschuhe raus und streifte sie über ihre Hände. Ned sah all dem gespannt zu. Chuck nahm seine Hand. Es dauerte einige Sekunden bis beide die Wärme des anderen durch das Gummi spürten. Dann lächelten sie. Chuck führte seine Hand an ihre Wange und ließ sie los. Ned ließ seine dort verweilgen und streichelte sanft darüber.

"Ja, es wäre eine schöne Sache dich zu berühren."
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