Saint Seiya Generation Next

von Acquayumu
GeschichteDrama, Humor / P16 Slash
Hades Pegasus Seiya Poseidon Saori "Athena" Kido
05.09.2013
16.02.2014
2
4.258
1
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
05.09.2013 2.187
 
Wenn man die Welt so betrachtet und genau hinsieht, dann sieht man vielleicht Dinge, die einem sonst nie aufgefallen wären. Dinge die man auch mit dem heutigen Fortschritt nicht erklären kann.
Dinge die...irgendwie magisch sind, Dinge man sich nicht erklären kann, die irgendwie mystisch und geheimnisvoll sind.
Dinge wie...die Saints zum Beispiel. Junge Krieger und Kriegerinnen die in den Kampf ziehen, um zusammen mit ihrer Göttin Athena diese Welt vor dem Untergang zu bewahren.
"Wie hieß die erste Phase des Mittelalters und bis wann ging diese? Wer kann mir das sagen? - Ayumu?!" richtete der Geschichtslehrer seine Frage am mich und holte mich damit aus meinem Traumland.
Schnell wandte ich den Blick vom Zimmerfenster ab, um die Frage des Lehrers zu beantworten.

Wir befinden uns in einer japanischen Schule, die kürzlich in Athen gebaut worden war.
Grund waren die vielen japanischen Einwanderer gewesen, die wegen Athenas Sanctuary  hier her zogen.
Das Sanctuary, um euch das mal zu erklären, war eine Art kleines Dorf, in dem die Auserwählten Athenas lebten, darunter auch die Saints.
Saints waren Kämpfer die in irgendwelchen Ritterrüstungen gegen die Feinde Athenas kämpften.
Was man noch über die Saints wusste war, das sie Cosmo statt Waffen dafür benutzten und das fast alle dieser Saints ziemlich heiß aussahen.
Diese Wächter glaubten daran das ihre Göttin Athena in einem ganz normalen Menschen reininkarnieren würde, um gegen ihre Brüder Hades und Poseidon in die Schlacht zu ziehen.
Das alles hörte sich ziemlich lächerlich an. Trotzdem wurde dem so viel Wert beigemessen, das die Menschen aus aller Welt kamen, um sich zu Saints ausbilden zu lassen. Oder sich als Athena auszugeben, wenn man dem weiblichen Geschlecht angehörte.
Die meisten Kandidaten kamen aber aus Japan, weswegen diese Schule hier erbaut wurde.
"Kamakura-Zeit und die Jahreszahl...keine Ahnung! Ich habs nicht so mit Daten!" gab ich meinem Lehrer endlich die erwünschte Antwort.
Diese Schülerin, auch Ayumu Akiyama genannt, bin ich. Und damit ihr auch eine Vorstellung von mir und meiner Persönlichkeit habt, werde ich mich kurz einaml beschreiben.
Ich habe langes blondes Haar, blaue Augen und einen recht blassen Teint. Mein Kleidungsstil ist bequem und in den unterschiedlichsten lila-tönen gehalten, da das meine Lieblingsfarbe ist. Ich bin ein ziemlich stiller Mensch und drifte gerne mit meinen Gedanken in fremde Welten ab. Ich bin eine Träumerin ohne große Ziele.
Und der Mann am Pult, auch Hypnos Sekemoto genannt, war mein Geschichtslehrer.
Hypnos, wir durften ihn duzen, hatte dunkelblondes hüftlanges Haar, das auf einer Seite glatt und lang war, und auf der anderen zerzaust und kurz.
Seine Augen waren gelb und auf seiner Stirn hatte er sich einen Stern tatoovieren lassen.
Da er ein Lehrer war und Lehrer immer gut aussehen mussten, hatte er sich heute einen roten Anzug mit einer blauen Krawatte darauf angezogen.
Ich fand die Kombination von rot und blau ja verheerend, aber was sollte ich sagen? Mein Geschmack war auch nicht besser. Wenn meine Mutter da nicht immer so hinterher wäre, würde ich jetzt warscheinlich verschiedenfarbige Socken tragen, oder eine Jeans unter einem Kleid.
"1185 bis 1333! Die Daten sind auch wichtig Ayumu, versuche sie also auch zu behalten!" und damit wandte sich der Lehrer auch schon von mir ab und begann etwas über die Kamakura-Zeit zu erzählen.
Aufmerksam hörte ich ihm jetzt zu, da ich das Fach Geschichte sehr mochte und mir der Lehrer auch sympathisch war. Zumal wir jetzt endlich zum spannenden Teil des Unterrichts kamen und ich nicht angesichts der vielen Zahlen und Fakten um den Beibehalt meiner Aufmerksamkeit kämofen musste.
Seltsamerweise schaltete sich mein Verstand immer gerne ab wenn Zahlen im Spiel waren, oder ich eh die Häfte davon nicht verstand.
Doch dann wurde der Unterricht durch ein Klopfen an der Klassentüre unterbrochen und Hypnos´ gruseliger Zwillingsbruder kam zur Türe hinein.
Thanatos Sekemoto sah genauso aus wie Hypnos, nur mit dem Unterschied das er weiße statt blonde Haare hatte und sturmgraue Augen. Was mir ziemlich aufgefallen war, als ich mir die Zwillinge mal genau angesehen habe war, das die Augen der Zwillinge irgendwie ziemlich tot wirkten. Kein Licht spiegelte sich in den Augen der beiden und ihre Iris konnte man auch nicht erkennen. Wie die Augen eines Toten, oder eines Blinden.
Thanatos latschte ohne Umschweife zu seinem Bruder und redete auch schon auf diesen ein. Lächeln hatte er, als ich ihn das letzte Mal gesehen hatte, auch nicht gelernt.
Außerdem armte er anscheinend immer noch den Kleidungsstil seines Bruders nach.
Denn er trug den selben Anzug, wie Hypnos ihn heute trug, nur das seiner in schwarz gehalten war und er eine rote Krawatte dazu trug. Aber das Gruselige an diesem Manne war nicht nur sein Fetisch für seinen Bruder, sondern das er mich die ganze Zeit anstarrte, wenn er in den Klassenraum kam. Selbst beim Gespräch mit seinem Zwilling nahm er den Blick nicht von mir.
"Hey, na alles klar?!" wollte mein bester Freund wissen, der neben mir saß und jetzt einen Arm um mich legte.
Shinjiken Kobayashi hatte schwarzes wuscheliges Haar, braune Augen und trug ein blauweiß gestreiftes Hemd.
"Ne, nix is klar! Ich werde mal wieder angegafft!" schnaubte ich missmutig und verschränkte die Arme vor der Brust.
"Lass dich nicht ärgern, Ayu-Chan!" versuchte Shinji mich ein wenig zu vertrösten.
Doch glücklicherweise war der Herr Thanatos mit seiner Unterredung endlich fertig und verschwand endlich aus der Klasse.
"Herr Lehrer?!" machte ich mich bei Herrn Hypnos bemerkbar.
"Was ist denn, Ayumu?!" wollte der Blondhaarige, mit einem freundlichen Lächeln, wissen.
"Könnten Sie ihrem Bruder BITTE sagen das er mich nicht immer anstarren soll, wenn er mich sieht?!" wollte ich in einem angepissten Tonfall wissen.
"Mein Bruder starrt dich an? Oh! Das ist mir leider noch nicht aufgefallen, sonst hätte ich ihm schon was gesagt!" Hypnos sah wirklich erschrocken aus und sah mich mit einem entschuldigenden Blick an.
"Sicher ist dir das nicht aufgefallen, wir sind ja auch mit Blindheit geschlagen!" mischte sich Shinji ins Gespräch ein und funkelte den Lehrer wütend an.
Shinji konnte Hypnos nicht besonders leiden, was auch auf Gegenseitigkeit beruhte. Außerdem schienen die Beiden ein Geheimnis zu teilen, das nur sie beide kannten.
Warum ich das glaubte? Na, weil die beiden sich manchmal ziemlich verschwommen über Dinge unterhielten, die zu dem Thema passten aber in Wirklichkeit nicht auf dieses bezogen waren.
Hypnos´Blick wurde auf Shinjis Kommentar hin ziemlich eisig, ehe er erwiderte: "Ich kann meine Augen nicht überall haben, Shinjiken! Und normalerweise kann mein Bruder gut auf sich selber aufpassen!".
"Ja! Das stimmt wohl, das du deine Augen nicht überall haben kannst!" betonte mein bester Freund seinen Satz so eigenartig. Wollte Shinji damit sagen das es das Hobby der Brüder war, mich an zu gaffen?
"Wenn du nicht sofort still bist, hast du gleich ein Auge weniger!" raunzte ein gereizter Hynos meinen Kumpel an.
"HEY!" protestierte ich, da ich tatsächlich eine Augenkrankheit hatte und deshalb nur auf dem rechten Auge noch was sah. Deswegen fühlte ich mich bei diesem Kommentar en wenig angegriffen.
"Dieser Satz war nicht gegen dich gerichtet!" meinte der Lehrer und wuschelte mir einmal kurz durch die Haare. Was bei meinen Klassenkameradinnen sehr für missgunst sorgte, da fast alle von ihnen in ihreren Geschichtslehrer verliebt waren.
Ich mochte den Lehrer auch und konnte ihre sauren Gesichter deshalb gut nachvollziehen. Schließlich war Hypnos freundlich, charmant, sportlich, klug,  er sah gut aus und für ein Lächeln von ihm zu bekommen würde ich glatt sterben.
Es gab nur einen den ich noch toller fand als unseren Geschichtslehrer und das war mein Schulschwarm Hakuya Nagasaki.
Hypnos schien die erbosten Blicjte seiner Schülerinnen aber wohl entgangen zu sein, weswegen  er sich wieder der Tafel zu wandte und anfing irgendwelche Daten auf dieser zu verewigen.

"Athena hier, Athena da! Ich finde es nervt langsam!" murrend hockte ich zwischen Shinji und meinen drei Freundinnen auf der Mauer im Schulhof und lauschte den neusten Athena-Lästereien.
"Ach, komm schon! Ohne Athena wären wir gar nicht hier! Oder wollte dein Vater kein Saint werden?!" versuchte Shinji ein wenig spielerisch einzulenken, wobei sein Ton purer Sarkasmus war und damit gut unterstrich wie genervt er malwieder von dieser Lästeraktion war.
"Nein, mein Vater will kein Saiyajin werden! Wir sind wegen einem anderen Grund nach Athen gezogen!" gab ich Shinji deshalb lächelnd zur Antwort.
"Saiyajin? Das heißt Saint, meine Liebe!" verbesserte der Schwarzhaarige mich und ging auf meine keine Neckerei ein.
"Ach, komm schon! Das ist doch fast das Gleiche! Das einzigste was die Saiyajins von den Saints unterscheidet ist das Kame Hame Ha und die sinnlose Gewalt!" erklärte ich daraufhin meinem Freund grinsend.
"Gar nicht wahr! Oder hast du die Saints mit solchen affigen Figuren herumlaufen sehen, wie die, die Son Goku hat?!" protestierte Shinji lautstark.
"Ach, aber dieser Lingustenkopf da,  der kommt schon ziemlich nah an Gokus Frisur ran!" witzelte ich und knuffte ihn in die Seite.
"Lingustenkopf? Meinst du zufälligerweise den Wächter des Krebses damit?!" wollte mein Freund wissen.
"Genau den!" grinste ich mir einen zurecht. Dann brachen wir beide in schallendes Gelächter aus.
"Die Saints sehen aber tausendmal besser aus, als die Saiyajins!" mischte sich Sara mit ins Gespräch ein, die direkt neben mir auf der Mauer saß.
"Ich frage mich wie und warum sich diese Athena einen solchen Harem halten kann!" fügte Lina hinzu, die neben Sara saß.
"Leute! Ich glaube nicht das sie an ihren Kerlen interessiert ist! Meiner Meinung nach ist Athena eine jungfräuliche alte Schachtel!" warf ich in die Runde.
Daraufhin mussten wir alle loslachen und bekamen uns so schnell auch nicht mehr ein.

Nach dem Unterricht ging ich meinen gewohnten Weg nach Hause, das nicht weit von der Schule entfernt war. Und da es in Athen immer sonnig war, machte der Heimweg um so mehr spaß.
Zu Hause angekommen wurde ich wieder von meiner Mutter begrüßt, die mir,nachdem ch geklingelt hatte, die Tür öffnete.
"Da bist du ja wieder, Ayumu! Wie war denn die Schule?!" war ihre erste Frage, während ich eintrat und die Schultasche im Flur abstellte.
"Ganz okay! Ich hatte heute meinen Lieblingslehrer!" erzählte ich ihr, während ich mich anschließend auf eine Stuhl in der kleinen Familienküche niederließ.
"Diesen Hypnos, oder? Übrigens, Liam hat angerufen! Er wollte sich mit dir treffen!" teilte mir meine Mutter mit und fing an das Mittagessen vor zu bereiten.
"Ja, genau der! Okay, ich ruf ihn gleich mal zurück!" beeilte ich mich zu sagen, ehe ich ins Wohnzimmer spurtete um von unserem Haustelefon aus bei Liam an zu rufen.
Liam war mein bester Freund, seit meine Familie hierher gezogen war. Wir teilten absolut jedes Geheimnis miteinander, verstanden und blind und verbrachten sehr viel Zeitmiteinander.
Schade nur, das wir nicht auf die gleiche Schule gingen, zu gern hätte ich ihn meinen restlichen Freunden vorgestellt.
Deswegen trafen wir uns halt immer nach der Schule und er half mir als mein Sempai immer bei meinen Hausaufgaben.
Schnell wählte ich seine Nummer, die ich sogar auswendig kannte und wartete bis sich Jemand meldete.
"Daisuki am Apparat? Mit wem spreche ich?!" meldete sich Liams Mutter am Apperat.
"Mit Ayumu Akiyama! Könnte ich bitte mit Liam sprechen?!" gab ich ihr zur Antwort und wartete ungeduldig darauf das sie Liam ans Telefon holte. Das tat sie dann auch und der Betreffende meldete sich:"Liam hier?!".
"Hallo Liam! Du hast angerufen, als ich noch in der Schule war?!" wollte ich wissen.
"Ja! Ich wollte mich mit dir treffen Yumu-Schatz!" hörte ich Liam durch den Hörer durch sagen.
"Ich bin nicht dein Schatz!" fing ich an zu murren,:"Wo und wann?!".
"Komm nach deinem Mittagsmahl einfach bei mir vorbei, okay?!" machte mir Liam einen Vorschlag, dem ich dann kurzerhand zustimmte und anschließend den Hörer wieder auf die Gabel legte.
Danach verschwand ich in der Küche, um mit meinem Bruder zusammen zu Mittag zu essen, das unsere Mutter für uns gekocht hatte.
Dann verabschiedete ich mich von meiner Mutter und ging anschließend zu Liam rüber.
Dieser wohnte nur drei Häuser von mir entfernt, weswegen ich nicht lange für den Weg brauchte.
"Hey Ayumu! Da bist du ja endlich!" wurde ich von meinem Kumpel begrüßt, der schon bei unserem Lieblingsplatz auf seinem Grundstück, auf mich wartete.
Liam hatte wuscheligen blaues langes Haar und hellblaue Augen.
Außerdem trug er auch zu Hause die Schuluniform der Jungs, die aus einem weißen Hemd, einer schwarzen Stoffhose und einer roten Krawatte bestand.
Seine Haut war noch heller als meine, er sah damit aber nicht hässlich aus.
Nein, vielmehr erinnerte mich Liam an einen reinen Engel.
"Hallo Liam! Ist etwas, oder warum willst du dich mit mir treffen?!" wollte ich wissen und setzte mich zu Liam auf die kleine Steinmauer.
"Nein! Ich wollte einfach mit dir quatschen!" erwiderte er und lächelte mich freundlich an.
Review schreiben