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How I know her

von BlueWater
KurzgeschichteLiebesgeschichte / P16 / MaleSlash
03.09.2013
03.09.2013
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1.012
 
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Hallöchen!
ich hab mal nen kleinen One Shot geschrieben. Dieser liegt schon länger auf meiner festplatte und ich dachte ich poste ihn einfach mal.

Viel Spass!!

Die Rechte am Musical liegen bei Herrn Kunze und Hernn Levay. Die Charaktere gehören Daphne du Maurier, ich habe sie mir lediglich ausgeborgt.


„Ach Danny!“ Rebecca lies sich mit einem Seufzen auf ihr Bett fallen. „Wieso sind alle Männer nur so unglaublich dumm.“ sie lachte heißer. Ich konnte nichts anderes machen als mit meinen Schultern zu zucken.
„Ich glaube!“ setzte sie an. „Dass, nein ich weiß es. Ich bin einfach unnahbar und unerreichbar für sie, das macht mich umso mehr interessant, und dann ist es einfach sie wegzuwerfen wie ein benutzest Taschentuch.“ Meine Gesichtszüge blieben unverändert. Ich hatte gelernt stark zu bleiben. Ihr gegenüber zeigte ich meine Gefühle, aber in diesem Moment, war es unangebracht. Doch sie durchschaute mich jedes mal.
„Oh Danny, mach doch kein Gesicht wie 10 Tage Regenwetter. Das lässt dich nur älter aussehen.“ Daraufhin versuchte ich meine Gesichtszüge zu entspannen.
„Komm mal her.“ forderte sie mich auf und ich setzte mich an den Rand ihres Bettes. Dabei sah ich sie fragend an. „Du bist so still. Ist irgendwas vorgefallen?“
„Nein, Ma'am.“ gab ich zur Antwort.
„Danny ich bitte dich. Hör auf mich Ma'am zu nennen.“ Sie lachte ihr verzauberndes Lachen. „Keiner stört uns hier. Hier können wir machen was wir wollen.“ sie sah mich an und löste eine Haarklammer und meine schwarzen langen Haare fielen mir ins Gesicht.
„Warum musst du immer nur so streng aussehen.“
„Das ist meine Pflicht Rebecca.“
„Oh man, jetzt komm mir nicht wieder mit dem.“
„Ich hab deiner Mutter damals versprochen, dass ich auf dich aufpassen werde und dieses Versprechen werde ich niemals brechen, Liebes.“ sagte ich und sie sah mich an.
„Das weiß ich. Doch du bist viel mehr, als nur meine Beschützerin.“ Sie nahm meine Hand, spielte mit meinen Fingern, so wie sie es schon als Acht Jährige tat, als ich frisch von der Schule kommend, total unerfahren, den Job annahm und ihr Kindermädchen wurde. Doch nach und nach hatte sich die Bedeutung dieser Geste geändert.
„Favell hängt mir am Rockzipfel wie ein kleines Kind.“ meinte sie nebenbei. „Wenn er wenigstens gut im Bett wäre, aber nicht einmal dazu sind Männer in der Lage.“ Sie blies sich eine Strähne aus dem Gesicht und knöpfte ihre Bluse auf.
„Ist es immer so warm hier?“ fragte sie und stand auf.
„Nein, es ist normal warm, so wie immer.“
„Das glaube ich nicht.“ Sie hatte sich auf meinen Schoß gesetzt und ihre Arme auf meinen Schultern gelegt.
„Danny.“ liebevoll lächelte sie mich an. „Du weißt, dass ich nur dich will.“ Dann küsste sie mich. Endlich, wie lange hatte ich auf ihre Küsse verzichten müssen. Der Hauch von Eifersucht, den ich vorhin gespürt hatte, welcher sich immer bemerkbar machte, wenn Rebecca von ihren Männern erzählte, war wie weggeblasen. Doch ich musste mich damit abfinden. Sie spielte mit den Männern, wenn sie das nicht machte, dann war sie nicht sie selbst, aber das Wissen, dass sie sie nicht annähernd so begehrte, wie mich, lies es mich aushalten.


Sie schmiegte sich an mich und ich heilt sie in meinen Armen. Sanft strich ich ihr über den Kopf, während ich es genoss ihren, noch verschwitzen, warmen, Körper an mir zu spüren. Ihren Arm hatte sie über meinen Bauch gelegt und wir genossen die Zweisamkeit. Normal verzog sie sich ins Bootshaus, wenn sie Männerbesuch hatte. Keiner ihrer Liebhaber betrat je das Haus. Trotzdem wusste sowohl Maxim, als auch Frank was sich dort unten abspielte. Was jedoch in Rebeccas Zimmer passierte, blieb in ihrem Zimmer. Nichts drang je nach außen.

Ich spürte ihren Blick auf mir und kurze zeit später rappelte sie sich auf und küsste mich, bevor sie sich aus ihrem Bett schälte und vollkommen nackt, vor meinen Augen, durch das Zimmer schwebte um zu ihrem Kleid zu gelangen. Ich blickte ihr hinterher und beobachtete jede ihrer Gesten, während die sich anzog. Immer wieder sah sie lächelnd in meine Richtung.

„Du solltest dich vielleicht auch wieder anziehen. Sonst verlieren wir nur kostbare Zeit und Maxim würde nach Hause kommen, während wir beide noch in meinem Zimmer zu Gange sind.“ Sie krabbelte mit einer Leichtigkeit auf ihr Bett und setzte sich neben mich. Ihre Hand legte sich an meine Wange.
„Wahrscheinlich hast du Recht.“ Ich sah sie an. Wieder durfte ich ihre Lippen spüren, aber nur für einen kurzen Moment.
„Nicht nur wahrscheinlich, ich habe Recht.“ Sie rutschte von dem großen Bett und auch ich stand auf, doch bevor ich zu meinem Kleid gelangen konnte, zog sie mich in ihre Arme und wir versanken in einem leidenschaftlichen Kuss. Ich drückte sie eng an mich und Rebecca schien mich nicht mehr loslassen zu wollen.

Doch kurz bevor wir wieder rückwärts auf das Bett zu sinken drohten löste ich mich, lächelte sie an und bekleidete mich ebenfalls. Danach schritt ich zu ihrem Spiegel und richtete meine Frisur. Ich winkte si zu mir. Sie setzte sich auf den Stuhl und ich nahm ihre Bürste. Wie immer kämmte ich ihr wunderschönes, langes, dichtes, goldbraunes Haar.

„Danke, Danny.“ murmelte sie. Danach legte ich wieder alles fein säuberlich auf ihrer Kommode ab und begab mich zur Tür.
„Ich werde mich um das Abendessen kümmern. Wenn Maxim da ist lasse ich dir Bescheid geben.“ Sie nickte und ich verließ das Zimmer, welches unser Geheimnis bewahrte.


„Oh Entschuldigung!“ ich fuhr zusammen, blickte mich fragend um und erkannte das kleine blonde Geschöpf, welches mir gegenüber stand und mich ängstlich anblickte. „Ich wollte nicht stören. Ich sehe mich nur ein wenig um. Mein Mann ist sehr beschäftigt.“ Ich erhob mich aus meinem Sessel.
„.Das ist das Morgenzimmer. Hier hat Mrs. de Winter nach dem Frühstück ihre Korrespondenz und ihre Telefonate erledigt.“ gab ich kühl zur Auskunft. Die Tatsache, dass dies nur eine Erinnerung an Rebecca gewesen war, traf mich wie ein Blitz. Ich konnte es immer noch nicht glauben, dass sie nicht mehr hier war und stattdessen eine neue ihren Platz einnehmen wollte.

Ende...

Würde mich über Reviews feuen :)
 
 
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